| UVP | 27.890 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Auftritt
- bulliger Motor
- technisch komplett ausgestattet
- lässt sich leichter fahren als es aussieht
- potenter Sound
- gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
- QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
- für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
- nicht gerade ein Schnäppchen
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 313 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94
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Ducati Diavel V4 vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Diavel V4 und die Suzuki DR-Z 4SM, wird der Vergleich besonders spannend. Die Diavel V4 steht für einen kraftvollen Cruiser-Ansatz mit sportlicher Ausstrahlung, während die DR-Z 4SM eher die Rolle eines agilen, alltagstauglichen Supermotos übernimmt. Genau hier liegt der Kern der Entscheidung: Welche Art von Fahrgefühl passt zum eigenen Alltag – und welche Prioritäten zählen wirklich?
Grundidee der beiden Modelle: Cruiser vs. Supermoto
Die Ducati Diavel V4 ist als Cruiser konzipiert, der nicht nach „gemütlich“ aussieht, sondern nach „dynamisch“. Das merkt man bereits am Charakter: Der Fokus liegt auf souveräner Kraftentfaltung, einem selbstbewussten Auftritt und einem Fahrstil, der auch längere Strecken angenehm macht. In der Praxis bedeutet das: Die Diavel V4 will vor allem dort glänzen, wo man entspannt beschleunigt, zügig unterwegs ist und das Motorrad als Gesamterlebnis wahrnimmt.
Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein Supermoto, das auf Wendigkeit und direkte Rückmeldung ausgelegt ist. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell „in den Kopf“ geht: leicht zu bewegen, bereit für spontane Runden und prädestiniert für Strecken, auf denen Kurven, Stadtverkehr und wechselnde Untergründe zusammenkommen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht zu schade ist für Alltag, kurze Wege und sportliche Fahrten, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Agilität
Im Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Die Diavel V4 setzt auf einen modernen, leistungsorientierten Ansatz, der sich vor allem beim Beschleunigen und beim zügigen Vorankommen bemerkbar macht. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten ausgelegt – weniger auf „große“ Cruiser-Gefühle, mehr auf kontrollierte Dynamik und ein Fahrgefühl, das sich wie ein Werkzeug anfühlt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Diavel V4 wirkt dann besonders überzeugend, wenn man Leistung abrufen möchte und das Motorrad als kraftvollen Begleiter für zügige Fahrten nutzt. Die DR-Z 4SM punktet, wenn es um das schnelle Reagieren geht – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Fahren in der Stadt. Wer vor allem lange Strecken mit viel Tempo plant, wird die Diavel V4 eher als „passender“ erleben. Wer dagegen häufig kurze Strecken fährt und dabei viel Wert auf Handling legt, wird die DR-Z 4SM stärker im Vorteil sehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Cruiser, Wendigkeit für Supermoto
Auch beim Fahrwerk und beim Handling trennen sich die Wege. Die Diavel V4 ist auf ein ruhigeres, souveränes Fahrgefühl ausgelegt. Das zeigt sich vor allem bei gleichmäßigem Tempo und auf Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad in Position zu halten. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen spürbar beweglicher. Sie vermittelt das Gefühl, dass man sie schnell drehen, zügig umlegen und unkompliziert durch wechselnde Situationen bewegen kann.
Vergleicht man die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbaren Eigenschaften, ergibt sich ein typisches Bild: Die Diavel V4 wirkt eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort priorisiert, während die DR-Z 4SM auf Reaktionsfreude und Agilität setzt. Das kann ein klarer Vorteil sein, wenn der Alltag aus Ampeln, Kreisverkehren und engen Passagen besteht. Gleichzeitig gilt: Wer maximale Laufruhe bei hohem Tempo sucht, wird die Diavel V4 tendenziell als stimmiger empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich leicht „mitnehmen“ lässt und schnell auf Fahrimpulse reagiert, wird die DR-Z 4SM stärker mögen.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern auch um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Rückmeldung und dem, was man im Alltag wirklich braucht. Die Diavel V4 zielt auf ein kontrolliertes, sicheres Ansprechverhalten ab, das zu ihrem Cruiser-Charakter passt: kräftig genug für zügiges Verzögern, aber so abgestimmt, dass man auch im Stadtverkehr sauber dosieren kann.
Die DR-Z 4SM ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wirkt aber in der Praxis oft „direkter“ im Gefühl. Das passt zum Supermoto-Ansatz: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrstil, bei dem man häufiger in kürzeren Abständen bremst und beschleunigt. Die Stärke liegt hier in der unmittelbaren Rückmeldung, die das Fahren intuitiv macht.
Schwächen zeigen sich weniger als „schlecht“, sondern eher als „anders“: Die Diavel V4 ist dann im Vorteil, wenn man gleichmäßige, ruhige Bremsmanöver bevorzugt und das Motorrad als Ganzes auf Komfort und Souveränität ausrichtet. Die DR-Z 4SM ist dann im Vorteil, wenn man häufig in Situationen kommt, in denen man schnell reagieren muss und das Motorrad dabei möglichst agil bleiben soll.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Look vs. aufrechte Beweglichkeit
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad im Alltag wirklich Spaß macht. Die Diavel V4 ist als Cruiser so gestaltet, dass man eine entspannte Sitzhaltung findet, die zu längeren Fahrten einlädt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht ständig „aktiv“ gegen die Sitzposition arbeiten möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet dagegen eine Sitzposition, die eher auf Beweglichkeit ausgelegt ist. Das unterstützt ein direktes Handling und macht es leichter, das Motorrad in Kurven zu „führen“. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein echter Pluspunkt, wenn der Alltag aus wechselnden Streckenprofilen besteht oder wenn man gern dynamisch fährt.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der typischen Auslegung wird klar: Die Diavel V4 ist die Wahl, wenn Komfort und entspannter Fahrstil stärker gewichtet werden. Die DR-Z 4SM ist die Wahl, wenn man eine aufrechte, aktive Fahrweise bevorzugt und das Motorrad als wendiges Gerät im Alltag nutzen möchte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser und Supermoto besonders deutlich. Die Diavel V4 kann im Stadtverkehr durchaus funktionieren, aber sie fühlt sich vor allem dann richtig gut an, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „klein“ fahren muss. Auf der Landstraße spielt sie ihre Stärken aus: gleichmäßige Beschleunigung, souveräne Fahrstabilität und ein Gesamtgefühl, das nach „großer Fahrt“ klingt.
Die DR-Z 4SM ist dagegen prädestiniert für die „Zwischenräume“: kurze Strecken, häufiges Anfahren, enge Kurven, wechselnde Untergründe. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt, weil es nicht so sehr nach „großer Tour“ verlangt, sondern nach „einfach losfahren“.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Diavel V4 ist stärker, wenn man das Motorrad als Hauptfahrzeug für längere Strecken sieht. Die DR-Z 4SM ist stärker, wenn man ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt und auch für sportliche Fahrten in der Umgebung begeistert.
Für wen passt welches Motorrad?
Ducati Diavel V4: ideal für Cruiser-Fans mit Anspruch
Die Ducati Diavel V4 passt besonders gut, wenn die eigene Priorität auf kraftvollem Vorankommen, souveränem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das auch optisch und vom Charakter her „mehr“ sein soll. Wer gern zügig fährt, längere Strecken plant und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet in der Diavel V4 eine sehr überzeugende Wahl.
Suzuki DR-Z 4SM: ideal für Agilität, Alltag und sportliche Kurzstrecken
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn Wendigkeit, direkte Rückmeldung und ein unkomplizierter Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern Kurven dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, wird die DR-Z 4SM als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Ducati Diavel V4 ist die bessere Wahl, wenn ein kraftvoller Cruiser-Charakter, souveräne Stabilität und ein Fahrgefühl im Vordergrund stehen, das vor allem bei zügiger Fahrt und längeren Strecken begeistert. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn man das Motorrad als Gesamterlebnis nutzt: kraftvoll beschleunigen, entspannt sitzen und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn Agilität, direkte Rückmeldung und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als „Cruiser-Komfort“. Sie eignet sich besonders für kurze Strecken, häufiges Stop-and-Go, enge Kurven und eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv bewegt und schnell reagieren möchte.
Kurz gesagt: Wer Komfort und Power für längere Fahrten sucht, landet eher bei der Diavel V4. Wer Wendigkeit und Spaß im Alltag priorisiert, wird mit der DR-Z 4SM glücklicher.