UVP 27.890 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Der Teufel trägt ... dick auf.
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Motor
  • technisch komplett ausgestattet
  • lässt sich leichter fahren als es aussieht
  • potenter Sound
  • gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
Kontra:
  • QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
  • für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
  • nicht gerade ein Schnäppchen
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.593mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 790 mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite313km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler. 
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 27.090 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Rot, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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Ducati Diavel V4 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – der Vergleich für alle, die mehr wollen

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Ducati Diavel V4 steht für einen selbstbewussten Cruiser-Charakter mit moderner V4-Power, während die Triumph Speed Triple 1200 RR als kompromissloses Nakedbike auf maximale Agilität und sportliche Performance setzt. Beide Modelle sind schnell, beide wirken hochwertig – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten, wenn es um Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und den „Kick“ beim Losfahren geht.

Grundcharakter: Cruiser-Drang trifft Nakedbike-Fokus

Die Ducati Diavel V4 ist vom Ansatz her ein Motorrad, das Kraft und Präsenz in den Vordergrund stellt. Die Sitzposition und die Art, wie der Motor seine Leistung entfaltet, wirken wie gemacht für dynamisches Cruisen: nicht nur „schnell sein“, sondern schnell auf eine Art, die sich souverän und kontrolliert anfühlt. Der V4-Charakter sorgt dabei für ein sehr direktes Ansprechverhalten, das sich sowohl im Alltag als auch auf der Landstraße gut dosieren lässt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist stärker auf das konzentriert, was man beim Nakedbike erwartet: ein Motorrad, das sich leichtfüßig anfühlt, schnell in die Kurve kommt und beim Beschleunigen eine klare, sportliche Linie verfolgt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Dynamik – und das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus, sondern kurvig wird. Wer das Gefühl sucht, „mit dem Motorrad zu arbeiten“, findet hier eine sehr direkte Verbindung.

Motor & Kraftentfaltung: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar: Beide Motorräder liefern viel Leistung, aber die Art der Kraftübertragung unterscheidet sich. Die Ducati Diavel V4 wirkt in vielen Situationen wie ein „Allround-Beschleuniger“. Der Motor zieht kraftvoll durch, ohne dass man ständig im Drehzahlbereich jonglieren muss. Dadurch entsteht ein souveränes Fahrgefühl – gerade dann, wenn Tempo nicht nur aus dem letzten Drehzahlkeller kommen soll, sondern aus einem breiten nutzbaren Bereich.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Motorrad sportlich bewegt wird. Die Leistungsentfaltung wirkt zielgerichteter, mit einem klaren Fokus auf dynamisches Herausbeschleunigen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die Kurvenrhythmus und Gasannahme bewusst nutzen möchten. Im Vergleich zur Diavel fühlt sich die Speed Triple oft „sportlicher“ an, weil sie stärker auf das Zusammenspiel aus Gas, Fahrwerk und Linie setzt.

Stärken & Schwächen im Motor-Feeling

  • Ducati Diavel V4: Stärke in der souveränen, breit nutzbaren Kraft und im kontrollierten Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Ansatz weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn maximal sportliche Schräglagenarbeit im Vordergrund steht.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen, direkten Dynamik und im kurvenorientierten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt, je nach Streckenprofil.

Fahrwerk & Handling: Kurvengefühl entscheidet

Im Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen Cruiser und Nakedbike besonders deutlich. Die Ducati Diavel V4 vermittelt ein Gefühl von Stabilität und „Standfestigkeit“. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, was auf längeren Strecken und bei zügiger Gangart ein echter Vorteil ist. Gleichzeitig bleibt es agil genug, um auch Kurven nicht nur abzuarbeiten, sondern aktiv zu fahren. Wer gern entspannt startet und dann zügig beschleunigt, wird die Diavel oft als sehr harmonisch erleben.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf präzises Einlenken und sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Handling wirkt oft unmittelbarer: Man bekommt schneller Rückmeldung, kann Linienwechsel zügiger umsetzen und spürt, wie das Motorrad auf Veränderungen reagiert. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein großer Pluspunkt, weil es das Fahrgefühl „lebendiger“ macht.

Bremsen & Stabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder. Die Diavel V4 punktet mit einem sehr kontrollierten Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt und zu ihrem souveränen Charakter passt. Die Speed Triple 1200 RR wirkt im Vergleich oft noch sportlicher, weil das Gesamtpaket aus Bremse, Fahrwerk und Elektronik stärker auf zügige Richtungswechsel und dynamische Verzögerung abgestimmt ist.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder sind modern ausgestattet und nutzen Elektronik, um Leistung und Fahrbarkeit in Einklang zu bringen. Der Unterschied liegt weniger in der Frage „ob“ Elektronik vorhanden ist, sondern eher darin, wie sie sich im Fahrgefühl bemerkbar macht. Die Ducati Diavel V4 wirkt dabei wie ein System, das vor allem Stabilität und kontrollierte Performance in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit fährt, aber trotzdem sportlich unterwegs sein möchte.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf ein sportliches Gesamtpaket. Die Elektronik unterstützt hier spürbar das dynamische Fahren – also das Zusammenspiel aus Gas, Schräglage und Fahrwerk. Das ist ideal für Fahrer, die gern aktiv gestalten und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Runden auf der Landstraße nutzen.

Stärken & Schwächen bei der Elektronik-Logik

  • Ducati Diavel V4: Stärke in der gutmütigen Unterstützung für souveräne Fahrten. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger direkt wirkt, wenn man die Elektronik als reines Performance-Tool erwartet.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke in der sportlichen Abstimmung, die dynamisches Fahren begünstigt. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren den Performance-Fokus stärker spürt als gewünscht.

Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Beim Thema Ergonomie sind die Unterschiede zwischen beiden Konzepten klar. Die Ducati Diavel V4 bietet eine Sitzposition, die mehr Cruiser-Feeling vermittelt: Der Körper wirkt weniger „eingeklemmt“ in eine sportliche Haltung, was auf längeren Strecken angenehm sein kann. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so gebaut, dass man nicht nur geradeaus denkt. Wer gern mit entspannterem Oberkörper fährt, wird die Diavel oft als stimmig empfinden.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es ist spürbar „nackiger“ und aktiver. Dadurch fühlt sich das Motorrad schneller bereit zum sportlichen Fahren an. Für kurze bis mittlere Touren oder für Strecken mit vielen Kurven ist das ein Vorteil. Wer dagegen sehr lange Strecken mit möglichst wenig sportlicher Beanspruchung bevorzugt, könnte die Diavel als entspannter erleben.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrtyp?

Die Ducati Diavel V4 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem präsent, souverän und kraftvoll wirken soll – mit einem Fahrgefühl, das sich wie ein kontrollierter Punch anfühlt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind, aber nicht ständig „sportlich kämpfen“ möchten. Wer Cruiser-Charakter mit moderner V4-Performance sucht und dabei Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt, findet in der Diavel V4 eine sehr stimmige Option.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal, wenn Agilität, direkte Rückmeldung und kurvenorientierte Performance im Vordergrund stehen. Sie empfiehlt sich für Fahrer, die das Nakedbike-Feeling lieben: schnell reagieren, zügig umsetzen, Spaß am aktiven Fahren. Wer häufig kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sportlich „mitarbeitet“, liegt mit der Speed Triple 1200 RR vorn.

Kurz gesagt: Diavel V4 für souveräne Kraft und Cruiser-Charme, Speed Triple 1200 RR für maximale Dynamik und sportliche Präzision.

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