UVP 13.890 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 22.490 €
Baujahr von 2023 bis 2025
Den stärksten Einzylinder in einer Supermoto baut jetzt ... Ducati.
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Der sportliche Chef Power-Cruiser aus den USA
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Pro und Kontra

Pro:
  • charaktervoller Motor mit ordentlich Punch
  • Drehmoment ohne Ende
  • gute Bremsen
  • gute Fahrleistungen
  • funktionales Farb-Display mit Touch-Screen und Handy-Connect
  • reichhaltige Serien-Ausstattung
Kontra:
  • Soziussitz nur gegen Aufpreis
  • Sitzposition nicht für Jedermann geeignet
  • schweres Gerät

Abmessungen & Gewicht

Gewicht151kg
Radstand1.443mm
Länge2.100mm
Radstand1.443mm
Sitzhöhe: 904 mm
Höhe1.150mm
Gewicht311kg
Radstand1.640mm
Länge2.301mm
Radstand1.640mm
Sitzhöhe: 686 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartDesmo Eintopf
Hubraum659ccm
Hub62mm
Bohrung116mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.890ccm
Hub113mm
Bohrung103mm
KühlungLuft-Ölkühlung
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment63 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite250km
Leistung88 PS bei 4.500 U/Min
Drehmoment162 NM bei 3.200 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneMarzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17
Reifen hinten160/70-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKYB® Upside-down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenDual Fox® Piggyback Stoßdämpfer (Federweg 100)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/65 B16 81H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben Brembo / halbschwimmend / 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / halbschwimmend / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß.  Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!
 
Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
 
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.390 €
  • Verfügbarkeit: ab 02/2024
  • Farben: rot-schwarz

Fazit

Die Indian Sport Chief ist ein Frontal-Angriff auf die Harley Davidson Low Rider S. Linienführung und Optik, Motorleistung und Preisgefüge sind wohl nicht zufällig vergleichbar. Pluspunkt für die Indian: Die Serien-Ausstattung und die Bremsleistung sind besser. Pluspunkt für die Harley: Der Motor dreht obenrum noch williger aus. Für sich gesehen ist die Indian Sport Chief ein lässiger Power-Cruiser, der vor allem mit jeder Menge Esprit und Individualität glänzen kann. Wer gerne etwas Besonderes fahren möchte, der sollte sich diese Maschine einmal genauer ansehen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Händler ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer in der Nähe von Hamburg und hat jede Menge schöne Indians in seinen Verkaufsräumen zu bestaunen. Wer eine Sport Chief einmal Probefahren möchte, der begibt sich bitte umgehend nach Appen bei Pinneberg bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.490€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: rot, weiß, grau, schwarz

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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Indian Sport Chief – Vergleich

Wer zwischen der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und der Indian Sport Chief schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die eine steht für kompromisslose Agilität, spürbare Direktheit und den typischen Einzylinder-Charakter. Die andere setzt auf klassischen Cruiser-/Retro-Charme, ruhigeres Auftreten und ein Fahrgefühl, das eher nach „entspannt unterwegs“ als nach „jeder Ampelstart ist ein Test“ klingt.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt: von der Motorcharakteristik über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Sitzposition, Komfort und Alltagstauglichkeit. So lässt sich leichter einschätzen, welches Motorrad zum eigenen Stil passt – ohne sich in einzelnen Zahlen zu verlieren.

Motorcharakter: Einzylinder-Impuls vs. klassischer Vibe

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE lebt von ihrem Einzylinder-Charakter. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert: direkt, spürbar und mit einem Antritt, der sich weniger „glatt“ anfühlt, sondern mehr „mechanisch“ und unmittelbar. Genau diese Art von Ansprechverhalten macht die Hypermotard interessant, wenn Kurven, kurze Wege und häufiges Beschleunigen den Alltag prägen.

Die Indian Sport Chief wirkt dagegen in der Grundstimmung souveräner und gleichmäßiger. Der Motorcharakter zielt stärker auf einen runden Rhythmus ab: weniger „Kick“ durch einzelne Drehmomentspitzen, mehr durchgängige Kraft über einen breiteren Bereich. Das ist besonders dann angenehm, wenn längere Strecken, Landstraßen-Touren oder entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen.

Fahrgefühl und Handling: Wendigkeit gegen Gelassenheit

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten sehr klar. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist darauf ausgelegt, schnell in Schräglage zu kommen und Richtungswechsel zügig umzusetzen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht nur geradeaus funktioniert: enge Kurven, wechselnde Beläge und häufiges Anbremsen profitieren von der agilen Auslegung.

Die Indian Sport Chief spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Sie wirkt stabil und berechenbar, ohne dabei „sportlich nervös“ zu sein. Das Fahrwerk und die Geometrie vermitteln ein Gefühl von Kontrolle, das man auf längeren Strecken zu schätzen lernt. Wer häufig mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist und weniger das letzte Quäntchen Dynamik aus dem Motorrad ziehen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Sitzposition und Ergonomie: kompakt und aktiv vs. entspannt und klassisch

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE bietet eine eher aktive Haltung: Fahrer sitzen so, dass man das Motorrad spüren und führen kann. Das unterstützt sportliches Fahren und macht es leichter, das Bike in Kurven „mitzunehmen“. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft ein Vorteil, weil die Konzentration auf der Straße bleibt.

Die Indian Sport Chief setzt dagegen auf eine klassischere, entspanntere Sitzhaltung. Dadurch wirkt das Motorrad im Alltag weniger „fordernd“. Gerade wenn der Fokus auf Komfort liegt – etwa bei Stadtfahrten, längeren Ausfahrten oder wenn man nicht ständig in eine sportliche Haltung wechseln möchte – kann das ein echter Pluspunkt sein.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anbremsen

Bei beiden Motorrädern ist das Thema Verzögern zentral, aber die Art, wie sich das im Fahrgefühl zeigt, unterscheidet sich. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt darauf ausgelegt, zügig und kontrolliert zu bremsen, damit man in dynamischen Situationen sicher bleibt. Gerade in Kombination mit der agilen Auslegung ist das wichtig: Wer häufig hart anbremsen oder schnell umsetzen muss, profitiert von einem Setup, das klare Rückmeldung gibt.

Die Indian Sport Chief steht eher für souveräne Stabilität. Das bedeutet: Beim Bremsen fühlt sich das Motorrad insgesamt ruhig an, und man kann das Tempo gleichmäßig dosieren. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht „auf Kante“ fährt, sondern entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit sicher reagieren möchte.

Komfort und Alltag: Stadt, Landstraße, Tour

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist durch ihre kompakte, aktive Auslegung prädestiniert für Stadt und kurvige Strecken. Sie macht Spaß, wenn man das Motorrad häufig bewegt, schnell reagiert und die Fahrt als Erlebnis versteht.

Die Indian Sport Chief punktet vor allem dort, wo man Zeit verbringt: auf Landstraßen, bei längeren Touren und in Situationen, in denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Gefühl zu bekommen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Hypermotard 698 Mono RVE – Stärken

  • Direktes, lebendiges Ansprechverhalten durch den Einzylinder-Charakter
  • Agiles Handling für Kurven, Richtungswechsel und dynamische Fahrten
  • Aktive Sitzposition, die sportliches Fahren unterstützt
  • Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung, das Lust auf Bewegung macht

Ducati Hypermotard 698 Mono RVE – mögliche Schwächen

  • Wer vor allem komfortorientiert unterwegs sein möchte, könnte die aktivere Haltung als fordernder empfinden
  • Der Charakter des Einzylinders ist nicht für jeden „smooth“; manche mögen genau das, andere bevorzugen mehr Gleichmäßigkeit

Indian Sport Chief – Stärken

  • Ruhigerer, klassischer Fahrstil mit gleichmäßiger Kraftentfaltung
  • Stabile, souveräne Fahrweise für entspannte Touren
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Strecken
  • Retro-Charme mit stimmigem Gesamtbild

Indian Sport Chief – mögliche Schwächen

  • Wer maximale Agilität und „sportliche Direktheit“ sucht, wird die Ducati vermutlich näher an der eigenen Vorstellung finden
  • Der Fokus liegt stärker auf Genuss und Ruhe als auf kompromissloser Dynamik

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Kurven, kurze Strecken und ein Motorrad gesucht werden, das auf jede Bewegung sofort reagiert. Wer gerne dynamisch fährt, das Bike aktiv führt und den Einzylinder-Charakter als Teil des Erlebnisses sieht, bekommt hier ein Modell, das genau dafür gemacht ist.

Die Indian Sport Chief passt besser, wenn längere Fahrten, ein entspannteres Tempo und ein klassisches Motorradgefühl im Vordergrund stehen. Wer Komfort priorisiert, eine ruhige Fahrweise schätzt und das Motorrad eher als Begleiter für Touren versteht, wird mit der Indian sehr wahrscheinlich glücklicher.

Fazit:

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit spürbarer Direktheit suchen: lebendiges Einzylinder-Feeling, agiles Handling und eine aktive Sitzposition machen sie besonders stark für Stadtfahrten und kurvige Strecken. Wer Dynamik will und das Fahrgefühl im Vordergrund steht, bekommt hier ein Bike, das Spaß macht und schnell Vertrauen aufbaut.

Die Indian Sport Chief gewinnt dagegen dort, wo Komfort, Ruhe und ein klassischer Charakter zählen. Sie wirkt souverän und berechenbar, eignet sich hervorragend für längere Touren und vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl, ohne auf Sicherheit und Kontrolle zu verzichten. Wer weniger „Sportmodus“ und mehr „Genussmodus“ sucht, trifft mit der Indian die passendere Entscheidung.

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