UVP 13.890 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Den stärksten Einzylinder in einer Supermoto baut jetzt ... Ducati.
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht151kg
Radstand1.443mm
Länge2.100mm
Radstand1.443mm
Sitzhöhe: 904 mm
Höhe1.150mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartDesmo Eintopf
Hubraum659ccm
Hub62mm
Bohrung116mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment63 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite250km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneMarzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17
Reifen hinten160/70-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß.  Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!
 
Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
 
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.390 €
  • Verfügbarkeit: ab 02/2024
  • Farben: rot-schwarz

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Entscheidung selten nur eine Frage von Daten. Genau das macht den Vergleich zwischen der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und der Royal Enfield Classic 650 so spannend: Hier steht eine kompromisslos sportlich interpretierte Einzylinder-Maschine im Fokus, dort eine klassisch gezeichnete 650er, die vor allem mit Charakter, Ruhe und einem vertrauten Retro-Gefühl punktet. Beide Modelle können im Alltag Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art.

Grundidee und Charakter: Supermoto-Attitüde vs. Retro-Feeling

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist vom Grundgedanken her auf Agilität und Dynamik ausgelegt. Die Silhouette wirkt wach, die Fahrhaltung ist eher aktiv, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern zu „arbeiten“. Der Einzylinder-Ansatz sorgt dabei für ein direktes Ansprechverhalten und einen Motorlauf, der sich deutlich vom „Mainstream“-Gefühl vieler mehrzylindriger Modelle abhebt.

Die Royal Enfield Classic 650 dagegen verfolgt eine andere Philosophie: Sie setzt auf zeitloses Design, eine entspanntere Sitzposition und einen Motor, der eher gleichmäßig und kultiviert wirkt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Stattdessen steht das Fahrvergnügen im Vordergrund, das sich auch auf längeren Strecken angenehm anfühlt.

Motor und Fahrgefühl: Direktheit auf der einen, Gelassenheit auf der anderen Seite

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo variiert und die Drehzahl genutzt wird. Der Einzylinder liefert eine spürbare Rückmeldung, die das Fahren lebendig macht. Wer gerne beschleunigt, bremst und wieder beschleunigt – also im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen – bekommt ein Motorrad, das schnell „mitdenkt“.

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen eher wie ein Begleiter für gleichmäßige Fahrt. Der Motor unterstützt entspanntes Gleiten und lässt sich gut dosieren, ohne dass ständig die Drehzahl im Mittelpunkt stehen muss. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Fokus auf Komfort und einem ruhigen Rhythmus liegt – etwa bei längeren Touren oder wenn der Verkehr nicht ständig nach sportlicher Fahrweise verlangt.

Wie sich das in der Praxis anfühlt

Im Alltag kann die Ducati vor allem durch ihre Direktheit überzeugen: Gas geben fühlt sich unmittelbar an, und das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse. Die Royal Enfield punktet dagegen mit einem „entspannten“ Tempo, das sich leicht anfühlt. Wer häufig stop-and-go fährt, wird die Ducati als lebendiger erleben; wer eher gleichmäßig unterwegs ist, wird die Classic 650 als angenehmer empfinden.

Fahrwerk, Handling und Bremsen: Agil vs. souverän

Das Handling der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist auf schnelle Richtungswechsel und ein sportliches Kurvengefühl ausgelegt. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad flott um die Ecke kommt. Dabei ist das Fahrwerk so interpretiert, dass es nicht nur auf glatten Straßen Spaß macht, sondern auch auf wechselndem Belag eine klare Rückmeldung gibt.

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt im Vergleich dazu eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig „gegen“ das Bike arbeiten muss. In Situationen, in denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit, spielt die Classic 650 ihre Stärken aus.

Bremsgefühl und Kontrolle

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung: Die Ducati vermittelt mehr „Sport“-Kontrolle, also ein Gefühl von direkter Dosierbarkeit und klarer Rückmeldung. Die Royal Enfield bremst souverän und berechenbar, wirkt aber insgesamt weniger auf maximale Performance getrimmt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau diese Ruhe im Bremsverhalten ein Plus im Alltag.

Sitzposition und Ergonomie: Aktiv sportlich vs. klassisch entspannt

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE bringt eine eher aktive Sitzposition mit. Das bedeutet: Wer gerne „in Bewegung“ fährt, findet hier eine passende Grundlage. Die Haltung unterstützt das dynamische Fahren und macht das Motorrad zu einem Werkzeug für Kurven, Beschleunigung und zügige Stadtpassagen.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf eine klassischere Ergonomie. Die Sitzhaltung ist weniger auf sportliche Spannung ausgelegt und eignet sich dadurch besonders gut für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine aggressive Position „hineinrutschen“ möchte. Auch für Fahrer, die Wert auf eine entspannte Arm- und Schulterhaltung legen, ist das ein überzeugendes Argument.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Alltagspraxis

Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber sie definieren Alltag unterschiedlich. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist besonders dann stark, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und kurvige Strecken im Fokus stehen. Durch das lebendige Fahrgefühl macht sie selbst aus einer „normalen“ Fahrt eine kleine Herausforderung, die Spaß macht.

Die Royal Enfield Classic 650 ist im Alltag eher die Maschine für gleichmäßige Routinen. Sie wirkt weniger wie ein „Event“, mehr wie ein verlässliches Fortbewegungsmittel. Wer häufig längere Strecken zwischen Terminen fährt oder einfach das entspannte Fahrtempo bevorzugt, wird die Classic 650 als stimmig erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Hypermotard 698 Mono RVE

Stärken: Die Ducati überzeugt vor allem durch ihr direktes, sportliches Fahrgefühl. Der Einzylinder-Charakter bringt viel Emotion, und die Abstimmung unterstützt dynamisches Fahren. Wer Kurven liebt und im Stadtverkehr gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt ein sehr motivierendes Bike.

Schwächen: Die sportlichere Ausrichtung kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken, besonders wenn lange Strecken oder viel Verkehr eher Ruhe verlangen. Außerdem ist die Ducati eher ein Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die das Potenzial aktiv nutzen möchten.

Royal Enfield Classic 650

Stärken: Die Classic 650 punktet mit ihrem Retro-Charakter, der entspannten Ergonomie und dem souveränen, gut dosierbaren Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich angenehm fahren lässt und auch auf längeren Strecken nicht anstrengend wird.

Schwächen: Wer maximale Sportlichkeit und maximale „Spontan-Dynamik“ erwartet, wird bei der Royal Enfield weniger Fokus auf das absolute Performance-Erlebnis finden. Die Maschine ist eher auf Genuss und Alltag ausgelegt als auf kompromisslose Agilität.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zur eigenen Erwartung passt. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist ideal für alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag lebendig bleibt, Kurven aktiv unterstützt und Motor und Fahrwerk als Teil des Erlebnisses versteht. Wer gerne zügig fährt, häufig kurvige Strecken nutzt oder einfach den besonderen Einzylinder-Charakter sucht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Design lieben, eine entspanntere Sitzposition bevorzugen und ein Motorrad suchen, das sich auch auf längeren Fahrten angenehm anfühlt. Wer weniger „Sport-Modus“ und mehr „Genuss-Modus“ im Kopf hat, findet in der Classic 650 die stimmigere Lösung.

Fazit:

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die richtige Wahl, wenn Dynamik, Direktheit und ein emotionaler Einzylinder im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein aktives Fahrgefühl zählen – also zu Menschen, die ihr Motorrad spüren und nutzen möchten. Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein klassisches Motorrad mit entspannter Ergonomie suchen: für Alltag, längere Strecken und ein Fahrgefühl, das eher ruhig und souverän bleibt. Wer Stil und Komfort priorisiert, wird die Classic 650 als stimmiger erleben. Kurz gesagt: Ducati für sportlich-emotionale Fahrmomente, Royal Enfield für entspanntes, klassisches Motorradvergnügen.

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