UVP 13.890 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Den stärksten Einzylinder in einer Supermoto baut jetzt ... Ducati.
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht151kg
Radstand1.443mm
Länge2.100mm
Radstand1.443mm
Sitzhöhe: 904 mm
Höhe1.150mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartDesmo Eintopf
Hubraum659ccm
Hub62mm
Bohrung116mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung78 PS bei 9.750 U/Min
Drehmoment63 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite250km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneMarzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17
Reifen hinten160/70-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit

Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß.  Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!
 
Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
 
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.390 €
  • Verfügbarkeit: ab 02/2024
  • Farben: rot-schwarz

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich

Wer zwei Einzylinder gegeneinander antreten lässt, bekommt meist keine langweilige Gegenüberstellung, sondern zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Im direkten Vergleich stehen die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und die Royal Enfield Guerrilla 450. Beide Motorräder setzen auf Charakter statt Beliebigkeit – aber sie übersetzen das auf ganz eigene Weise in Motorgefühl, Fahrwerkseindruck und Alltagstauglichkeit. Der folgende Vergleich ordnet die Stärken und Schwächen der beiden Modelle zueinander ein und zeigt, worauf es in der Praxis wirklich ankommt.

Grundidee und Zielgruppe: „Spaßmaschine“ vs. „Alltags- und Abenteuerbasis“

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist klar als sportlich-agiles Motorrad gedacht. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, agiler Linienführung und einem Fahrgefühl, das Kurven nicht nur durchfährt, sondern regelrecht „anfasst“. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen breiteren Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Strecken eine solide Basis bietet. Das zeigt sich in der Art, wie sich die Maschine aufbaut: weniger „Track-orientiert“, mehr „bereit für den nächsten Ausflug“.

Motorcharakter: Wie sich die Einzylinder anfühlen

Beide Motorräder profitieren vom Einzylinder-Charakter: spürbare Schwingungen, ein markantes Ansprechverhalten und ein Motor, der nicht nur „läuft“, sondern sich bemerkbar macht. Der Unterschied liegt in der Abstimmung. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt im Vergleich deutlich zielgerichteter auf sportliche Dynamik. Das bedeutet: Gasannahme und Durchzug sind so ausgelegt, dass man in Kurven schnell reagiert und das Motorrad mit kleinen Eingriffen in der Linie hält. Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt dagegen stärker mit einem gleichmäßigeren, alltagstauglichen Rhythmus. Das kann sich im Stadtverkehr als angenehm erweisen, weil die Maschine nicht ständig nach „sportlicher Behandlung“ verlangt, um sich gut zu fühlen.

Im direkten Vergleich der fahrbaren Werte (wie Leistungsauslegung und Drehmomentverhalten) zeigt sich: Die Ducati zielt stärker auf das dynamische „Herausbeschleunigen“ aus Kurven und auf ein lebendiges Gefühl beim Beschleunigen. Die Royal Enfield ist eher darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän anfühlt und nicht nur im engen Drehzahlfenster Spaß macht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Allround-Eigenschaften

Beim Thema Handling wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist auf schnelle Richtungswechsel und ein präzises Einlenkverhalten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv führt. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Die Ducati wirkt wie ein Werkzeug, das man gern „in die Kurve legt“ und bei dem Rückmeldung und Stabilität zusammenpassen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt ebenfalls Agilität mit, aber mit anderer Gewichtung. Sie wirkt im Vergleich eher darauf, Unebenheiten und wechselnde Untergründe gut zu „verarbeiten“, ohne dass das Motorrad sofort in einen reinen Sportmodus gedrückt wird. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag nicht nur aus glatten Straßen besteht. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass die Ducati in sehr sportlichen Situationen die feinere, direktere Rückmeldung liefert – während die Royal Enfield dafür im Alltag entspannter wirkt.

Bremsen und Stabilität in der Praxis

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung. Die Ducati wirkt im Vergleich tendenziell wie ein Motorrad, das für häufiges hartes Verzögern und sportliches Tempo ausgelegt ist: Der Bremsvorgang fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut in der Spur. Die Royal Enfield kann ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Dosierbarkeit und in der Alltagstauglichkeit aus. Wer häufig aus dem Stadtverkehr in zügige Passagen wechselt, profitiert von einer Bremse, die sich nicht „zu sportlich“ anfühlt – hier kann die Guerrilla punkten.

Ergonomie und Sitzgefühl: Wie man lange Strecken angeht

Ergonomie ist bei diesen beiden Bikes ein entscheidender Punkt, weil sie unterschiedliche Fahrstile fördern. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt sportlich und eher auf aktive Haltung ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil die Maschine den Fahrer „mitnimmt“. Auf längeren Touren kann das aber stärker ins Gewicht fallen, wenn man viel im Sitzen bleibt und nicht ständig die Position wechselt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich alltagstauglicher. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Tempo stabilisiert, machen sie zu einer Option für längere Fahrten, bei denen Komfort und entspannteres Handling wichtiger werden als maximale Sportlichkeit. Das heißt nicht, dass die Guerrilla nicht dynamisch sein kann – aber sie wirkt weniger wie ein „nur für Kurven“-Motorrad.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und „mal eben los“

Im Alltag zählen viele kleine Dinge: Übersicht, Anfahrverhalten, Manövrierbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad im Verkehr nicht zu viel fordert. Die Ducati ist durch ihre sportliche Auslegung besonders dann stark, wenn der Weg zur Arbeit oder die Feierabendrunde kurvig oder abwechslungsreich ist. Sie macht Spaß, wenn man das Motorrad bewusst bewegt und die Dynamik nutzt.

Die Royal Enfield punktet im Vergleich vor allem dann, wenn der Alltag wechselhaft ist: Stop-and-go, wechselnde Straßenqualität und häufige kurze Fahrten. Die Guerrilla wirkt dabei wie ein Motorrad, das schnell „bereit“ ist und nicht jedes Mal nach einer sportlichen Fahrweise verlangt. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende glänzt, kann das ein Plus sein.

Ausstattung und Charakter: Was man spürt, bevor man es misst

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Features, sondern um das Gesamtgefühl. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vermittelt im Vergleich das Gefühl, dass jedes Detail auf Fahrspaß und Performance ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad „anfühlt“, wenn man beschleunigt, bremst und lenkt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf einen breiten Einsatzbereich zielt: weniger „Show“, mehr „Funktion und Fahrbarkeit“.

Wenn man die Stärken beider Modelle gegenüberstellt, ergibt sich ein klares Bild: Die Ducati ist die Maschine, die man auswählt, um sportlich zu fahren und Kurven zu genießen. Die Royal Enfield ist die Maschine, die man auswählt, um flexibel unterwegs zu sein – mit einem Motorcharakter, der sich nicht nur auf sportliche Spitzen beschränkt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Hypermotard 698 Mono RVE

  • Stärken: sehr direktes Handling, sportliches Fahrgefühl, dynamisches Ansprechverhalten, klare Rückmeldung beim Fahren.
  • Schwächen: sportliche Ausrichtung kann auf längeren Strecken weniger entspannt wirken; wer vor allem Komfort und „easy“ sucht, muss den Fokus der Ducati mögen.

Royal Enfield Guerrilla 450

  • Stärken: alltagstauglicher Charakter, souveräner Eindruck im wechselnden Tempo, gute Basis für längere Fahrten und abwechslungsreiche Strecken.
  • Schwächen: in sehr sportlichen Situationen kann die Ducati die feinere Performance-Inszenierung liefern; wer maximale Sportlichkeit sucht, wird die Guerrilla eher als „Allrounder mit Charakter“ sehen.

Fazit:

Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, Kurven aktiv zu fahren und ein sehr direktes, sportlich abgestimmtes Motorradgefühl zu erleben. Wer das Motorrad als „Werkzeug für Dynamik“ versteht, bekommt hier eine Maschine, die beim Beschleunigen und Einlenken besonders viel Freude macht. Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag und für längere Ausfahrten suchen, ohne ständig in einen reinen Sportmodus wechseln zu müssen. Sie wirkt im Vergleich entspannter im Umgang, bleibt aber trotzdem charaktervoll.

Kurz gesagt: Ducati für sportliche Kurvenrunden und maximale Direktheit, Royal Enfield für flexible Einsätze, entspannteres Fahrgefühl und eine solide Basis für „einfach losfahren“ – egal ob Stadt oder Landstraße.

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