| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich
Wer zwischen der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE und der Suzuki DR-Z 4SM schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Die Ducati steht für kompromisslose Supermoto-Performance mit viel Temperament und einem klaren Fokus auf Dynamik. Die Suzuki dagegen wirkt wie ein pragmatischer Allrounder, der sich auch abseits fester Straßen wohlfühlt und dabei eine unkomplizierte Art mitbringt, die man im Alltag schnell zu schätzen lernt.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet – damit klar wird, wo die Ducati ihre Stärken ausspielt und wo die Suzuki punkten kann. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was diese Zahlen im Fahrbetrieb bedeuten.
Grundcharakter: Supermoto-Anspruch vs. straßennahe Offroad-Realität
Ducati Hypermotard 698 Mono RVE: Fokus auf Agilität und Punch
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist als Supermoto gedacht, um Kurven zu jagen und das Motorradgefühl möglichst direkt an den Fahrer zurückzugeben. Die aufgelisteten Eckdaten sprechen dafür, dass die Ducati auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportliche Sitz- und Fahrposition ausgelegt ist. Gerade in engen Passagen oder beim zügigen Stadtverkehr wirkt das Konzept stimmig: Das Bike will bewegt werden, belohnt flüssiges Fahren und vermittelt ein sehr unmittelbares Feedback.
Suzuki DR-Z 4SM: Robust, geländenahe Haltung, alltagstauglich
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt einen anderen Ansatz. Die Werte und die Ausrichtung deuten auf ein Motorrad hin, das nicht nur auf Asphalt Spaß macht, sondern auch dann noch souverän bleibt, wenn die Strecke unruhiger wird. Die Suzuki wirkt dadurch besonders interessant, wenn häufig wechselnde Untergründe dazugehören: schlechte Straßen, Schotteranteile oder gelegentliche Ausflüge abseits der klassischen Route. Das Fahrgefühl ist weniger „Show“, mehr „Mach’s einfach“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Antriebswerte zeigt sich: Die Ducati ist klar auf sportliche Dynamik getrimmt, während die Suzuki stärker auf einen nutzbaren Charakter ausgelegt ist. Das bedeutet in der Praxis häufig: Die Ducati macht besonders dann Spaß, wenn das Tempo hoch ist und das Motorrad aktiv gefahren wird. Die Suzuki dagegen spielt ihre Vorteile aus, wenn man gleichmäßig unterwegs ist, häufig umplant oder die Strecke nicht immer planbar ist.
Beide Motorräder profitieren von ihrem Einzylinder-Charakter, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Ducati wirkt „spitzer“, die Suzuki „entspannter“ – nicht im Sinne von langsam, sondern im Sinne von gutmütig und verlässlich.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Federung und Abstimmung bei der Ducati
Die aufgelisteten Fahrwerkswerte der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE zielen auf präzises Ansprechverhalten und sportliche Kontrolle. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren zeigt sich typischerweise, dass die Ducati das Tempo „mitgeht“. Gleichzeitig kann genau diese sportliche Auslegung im Alltag spürbar sein: Wer häufig über grobe Unebenheiten fährt oder lange Strecken sehr komfortabel absolvieren möchte, muss bei der Ducati eher mit einem direkteren, manchmal härteren Eindruck rechnen.
Fahrwerk und Stabilität bei der Suzuki
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich wie die Maschine, die Unebenheiten besser „wegsteckt“. Die Werte deuten auf eine Abstimmung hin, die Stabilität und Alltagstauglichkeit priorisiert. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. In engen Kurven kann die Suzuki ebenfalls überzeugen, aber sie fühlt sich häufig dann am wohlsten, wenn man kontrolliert fährt statt maximal aggressiv zu attackieren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen zeigen die Vergleichsdaten, dass beide Motorräder auf ihre Einsatzbereiche abgestimmt sind. Die Ducati ist tendenziell stärker auf sportliche Verzögerung und zügige Kontrolle ausgelegt – passend zum supermoto-orientierten Fahrstil. Die Suzuki setzt dagegen eher auf einen souveränen, gut dosierbaren Charakter, der im gemischten Betrieb hilft: Wenn die Haftung schwankt oder der Untergrund nicht immer gleich ist, zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt.
Unterm Strich bedeutet das: Die Ducati gibt bei sportlicher Fahrweise mehr „Biss“, die Suzuki vermittelt bei wechselnden Bedingungen mehr Gelassenheit.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Komfort
Die Sitz- und Ergonomie-Werte im Vergleich zeigen deutliche Unterschiede in der Ausrichtung. Die Ducati wirkt eher auf sportlich-kompakte Haltung ausgelegt. Das ist ideal, wenn kurze Wege, dynamische Fahrten und häufiges Umsetzen zwischen Stadt und Landstraße im Vordergrund stehen. Wer jedoch lange Strecken sehr entspannt fahren möchte oder häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist, kann bei der Ducati schneller das Gefühl bekommen, dass man „aktiv“ bleibt.
Die Suzuki ist dagegen häufig die angenehmere Wahl, wenn das Motorrad auch mal als Werkzeug dient: Pendeln, Ausflüge, spontane Umwege und gelegentliche Schotterpassagen. Die Ergonomie wirkt dabei weniger „rennstreckig“, dafür oft alltagstauglicher.
Alltagstauglichkeit: Reichweite, Gewicht und Einsatzprofil
Im Vergleich der aufgelisteten Werte zu Reichweite und Gesamtgewicht zeigt sich: Die Ducati ist eher das Motorrad für Fahrer, die den Fokus auf Fahrspaß und sportliche Performance legen. Die Suzuki ist stärker auf ein breiteres Einsatzprofil ausgelegt, bei dem auch längere Touren oder wechselnde Untergründe dazugehören.
Gerade das Gewicht und die Art, wie sich das Motorrad im Handling „anfühlt“, spielen im Alltag eine große Rolle. Die Ducati wirkt typischerweise leichter und agiler im Kopf, während die Suzuki im gemischten Betrieb oft als „stabiler Begleiter“ wahrgenommen wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE
- Sportlicher Charakter: Die Werte und die Ausrichtung sprechen für ein sehr dynamisches Fahrgefühl.
- Kurvenfokus: Besonders bei zügiger Fahrweise wirkt das Handling stimmig.
- Direktes Feedback: Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati
- Weniger „entspannt“: Wer Komfort über alles stellt, könnte die Ducati als fordernder empfinden.
- Allrounder mit Fokus: Für sehr gemischte Strecken ist sie nicht die erste Wahl, wenn Offroad-Anteile dominieren.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Pragmatischer Allround-Ansatz: Die Werte passen zu einem breiten Einsatzprofil.
- Stabilität bei wechselndem Untergrund: Besonders auf unruhigen Strecken wirkt die Suzuki oft im Vorteil.
- Gut dosierbar: Das Motorrad vermittelt häufig ein sicheres Gefühl im Alltag.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki
- Weniger „Attacke“: Wer maximale sportliche Dynamik sucht, wird bei der Ducati eher mehr finden.
- Supermoto-Feeling anders: Die Suzuki spielt ihre Stärken eher im gemischten Betrieb aus als im reinen Kurvenrausch.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie die Fahrten tatsächlich aussehen. Wer überwiegend auf kurvigen Strecken unterwegs ist, das Motorrad als Spaßgerät versteht und ein sehr direktes, sportliches Feedback möchte, findet in der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE meist die passendere Antwort. Sie ist ideal, wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht und man bereit ist, den sportlichen Charakter auch im Alltag zu spüren.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern auch dann Spaß macht, wenn die Route unplanbar wird, ist mit der Suzuki DR-Z 4SM oft besser beraten. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein unkompliziertes Gesamtpaket wollen: zuverlässig, vielseitig und mit einem Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen überzeugt.
Fazit:
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Dynamik, direktem Handling und Kurvenfreude liegt. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung machen deutlich, dass dieses Motorrad vor allem dann glänzt, wenn zügig gefahren und das Potenzial aktiv genutzt wird. Wer Komfort und „entspanntes Dahingleiten“ stärker gewichtet, könnte die Ducati jedoch als etwas fordernder wahrnehmen.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das auch bei wechselndem Untergrund souverän bleibt und im Alltag unkompliziert funktioniert. Die Vergleichsdaten unterstreichen den pragmatischen Ansatz: Stabilität, gut dosierbares Fahrverhalten und ein Einsatzprofil, das über reinen Asphalt hinausgeht. Damit ist die Suzuki besonders für Fahrer geeignet, die ein Motorrad für viele Situationen möchten – nicht nur für die perfekte Kurve.