| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide auf ihre Art nach vorn drängen, wird der Vergleich spannend: Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE steht für kompromisslosen Spaß, direktes Ansprechverhalten und einen Charakter, der sich nicht versteckt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist die sportlich aufgeladene Interpretation eines modernen Streetfighters: kraftvoll, präzise und mit einem Anspruch, der auch auf zügiger Landstraße und auf der Rennstrecke nicht klein beigibt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag und bei sportlicher Fahrweise zueinander verhalten: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und das Gesamtpaket aus Handling und Komfort.
Motorcharakter: Einzylinder-Impuls vs. Dreizylinder-Power
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE setzt auf einen Einzylinder, der für ein sehr unmittelbares Fahrgefühl bekannt ist. Das bedeutet: Gasbefehle werden spürbar und schnell umgesetzt, und der Motor wirkt oft wie ein „direkter Hebel“ zwischen rechter Hand und Hinterrad. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten fühlt sich das sehr lebendig an.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR kommt mit einem Dreizylinder, der typischerweise mehr „Breite“ im Antritt bietet. Das äußert sich in einem gleichmäßigeren Vortrieb über einen größeren Bereich. Während die Ducati eher den Moment und die Reaktion in den Vordergrund stellt, wirkt die Triumph wie ein Motor, der konstant Druck aufbaut – besonders dann, wenn die Fahrt zügig wird und man nicht ständig neu ansetzen möchte.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Ducati: Stärken liegen im unmittelbaren Ansprechverhalten und im sehr „mechanischen“ Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche: Wer lange, gleichmäßige Tempoabschnitte bevorzugt, kann den Einzylinder-Charakter als weniger „smooth“ empfinden als einen Dreizylinder.
- Triumph: Stärken liegen in der Durchzugskraft und der sportlichen Alltagstauglichkeit bei zügiger Fahrweise. Schwäche: Das Motorrad verlangt eher danach, das Potenzial sauber zu dosieren – wer sehr spontan und niedrigschwellig fahren will, muss den Charakter der RR-Variante bewusst „mitnehmen“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Die Hypermotard 698 Mono RVE ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für kurvige Strecken, bei denen man oft „mit dem Motorrad arbeitet“. Das Handling wirkt dabei meist leichtfüßig und fördert eine aktive Fahrweise: ein bisschen mehr Schräglage, ein bisschen mehr Impuls, und schon fühlt sich die Linie wieder stimmig an. Gerade in engen Passagen und bei häufigem Richtungswechsel spielt die Ducati ihre Stärken aus.
Die Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliche Stabilität und präzises Feedback. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo wirkt das Motorrad oft „aufgeräumter“: Man kann die Linie halten, die Maschine bleibt ruhig, und das Fahrwerk unterstützt das Gefühl, dass man wirklich kontrolliert am Limit arbeitet. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke wellig ist oder man mehrere schnelle Kurven hintereinander fährt.
Kurvenverhalten im direkten Vergleich
- Ducati: Stärken sind die schnelle Richtungsänderung und das lebendige Gefühl beim „Mitlenken“. Schwäche: Bei sehr hohem Tempo und langen, gleichmäßigen Belastungen kann die Charakteristik weniger „statisch“ wirken als bei einem stärker auf Stabilität ausgelegten Setup.
- Triumph: Stärken sind die sportliche Stabilität und das präzise Zusammenspiel aus Fahrwerk und Rahmengefühl. Schwäche: Wer vor allem auf Spieltrieb und maximale Spontanität setzt, könnte die Speed Triple als etwas „erwachsener“ empfinden.
Bremsen: Kraftdosierung und Standfestigkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsen ein zentraler Punkt, weil es direkt beeinflusst, wie sicher man in Kurven ankommt und wie konsequent man das Tempo steuern kann. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE vermittelt dabei häufig ein sehr direktes Gefühl an der Bremse: Man kann den Druck zügig aufbauen und die Verzögerung gut „lesen“. Das passt besonders zu einer Fahrweise, die viel aus dem Kurveneingang lebt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das für wiederholtes hartes Verzögern gemacht ist. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man sportlich fährt und die Bremsen mehrfach hintereinander fordert. Die Dosierbarkeit bleibt dabei wichtig, aber die RR-Variante zielt spürbar auf Performance und Standfestigkeit.
Was das in der Praxis bedeutet
- Ducati: Vorteil bei dynamischen, häufigen Brems- und Beschleunigungswechseln. Nachteil, wenn man sehr lange, intensive Bremsphasen bevorzugt und dabei maximale „Dauerfestigkeit“ erwartet.
- Triumph: Vorteil bei sportlicher Fahrweise mit wiederkehrenden Belastungen. Nachteil, wenn man eher „leicht und verspielt“ bremsen möchte und die Performance-Fokussierung als etwas strenger empfindet.
Elektronik und Assistenz: Fahrmodi als Charakterverstärker
Elektronik ist bei modernen Motorrädern nicht nur Komfort, sondern ein Werkzeug, das den Charakter verstärkt. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE nutzt elektronische Helfer, um das Zusammenspiel aus Motor, Traktion und Fahrverhalten je nach Situation zu unterstützen. Das ist besonders hilfreich, wenn man die Ducati nicht nur „sportlich“, sondern auch variabel auf unterschiedlichen Untergründen bewegt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht in der Regel einen Schritt weiter in Richtung Performance-Orientierung. Die Elektronik wirkt hier wie ein System, das das Motorrad in sportlichen Situationen stabilisiert und die Abstimmung zwischen Gasannahme, Traktion und Fahrstabilität unterstützt. Das macht die RR besonders interessant, wenn man die Maschine auch bei ambitionierter Fahrweise konsequent nutzen möchte.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
- Ducati: Stärken liegen in der Unterstützung für eine agile, situationsabhängige Fahrweise. Schwäche: Wer maximale „Rennstrecken-Logik“ erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die Ducati stärker auf Fahrspaß und Direktheit ausgelegt ist.
- Triumph: Stärken liegen in der sportlichen Systematik und der Unterstützung bei hoher Beanspruchung. Schwäche: Wer es ganz bewusst simpel und ohne viele Einstellmöglichkeiten mag, könnte die RR-Orientierung als „mehr Motorrad“ empfinden.
Alltag, Komfort und Einsatzbereiche
Auch wenn beide Motorräder klar sportlich sind, unterscheiden sie sich spürbar darin, wie sie den Alltag „mitmachen“. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf kurze Ausfahrten macht: Stadt, Feierabendrunde, spontane Landstraßen-Umwege – hier spielt die Ducati ihre Lebendigkeit aus. Die Sitz- und Fahrposition ist dabei sportlich, aber oft so interpretiert, dass man nicht nur für lange Touren, sondern auch für häufiges Anfahren und Richtungswechsel Spaß hat.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist eher die Wahl, wenn der Anspruch nicht bei „kurz und knackig“ endet. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind und dabei Wert auf Stabilität, Kontrolle und ein stimmiges Gesamtgefühl legen. Auf längeren Strecken kann die RR-Charakteristik überzeugen, weil sie das Tempo nicht nur ermöglicht, sondern auch „ordnet“.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
- Ducati Hypermotard 698 Mono RVE: Ideal für kurvige Strecken, Stadt- und Landstraßenmix, sowie für alle, die ein sehr direktes, lebendiges Fahrgefühl suchen.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Ideal für sportliche Touren, zügige Fahrten mit Stabilitätsfokus und für Fahrer, die das Motorrad auch bei ambitionierter Gangart souverän kontrollieren möchten.
Gesamtfazit im Vergleich: Charakter entscheidet
Beide Motorräder sind starke Antworten auf die Frage, wie ein modernes, sportliches Motorrad sich anfühlen soll. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE gewinnt vor allem dort, wo Spontanität, Direktheit und ein sehr „unmittelbares“ Motor- und Fahrwerksgefühl gefragt sind. Sie macht Spaß, weil sie schnell in den richtigen Modus kommt – und weil sie Kurven nicht nur abarbeitet, sondern fördert.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR punktet besonders bei sportlicher Stabilität, gleichmäßigem Vortrieb und einer Elektronik-Philosophie, die Performance strukturiert. Wer das Motorrad als Werkzeug für konsequent zügige Fahrten versteht, bekommt mit der Speed Triple 1200 RR ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem ein lebendiges, direktes Fahrgefühl suchen – für enge Kurven, häufiges Wechseln der Linien und für Ausfahrten, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt besser zu denen, die sportlich fahren wollen, aber dabei Stabilität, souveränen Durchzug und eine Performance-orientierte Elektronik bevorzugen. Kurz gesagt: Ducati für maximale Unmittelbarkeit und Kurvenimpuls, Triumph für sportliche Kontrolle und kraftvollen Vortrieb über längere, zügige Abschnitte.