UVP 15.690 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Ducati Hypermotard V2: Der ganz normale Wahnsinn.
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor mit variabler Ventilsteuerung
  • zwei Underseat-Rohre mit coolem V2 Sound
  • sehr agiles Fahrverhalten, aber nicht kippelig
  • starke Bremsen & sehr gute Reifen
  • technisch schon in Serie fast volle Hütte
Kontra:
  • keine Tankanzeige
  • Soziusbetrieb 1b
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.514mm
Länge2.100mm
Radstand1.514mm
Sitzhöhe: 865-880 mm
Höhe11.450mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment94 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite231km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneKayaba USD 46 mm (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock M4.32, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hinten2-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit: maximal unvernünftig, erstaunlich komplett

Die Ducati Hypermotard V2 ist eine dieser Maschinen, bei denen die nüchterne Pro-und-Contra-Liste nur die halbe Wahrheit erzählt. Ja, sie ist teuer. Ja, der Tank ist klein. Ja, die Sitzbank könnte auf einer großen Reise zur persönlichen Feindin werden. Aber sobald eine kurvige Straße auftaucht, rücken diese Punkte sehr weit nach hinten. Der V2 schiebt druckvoll und kontrollierbar, das Fahrwerk verbindet Agilität mit Stabilität, die Bremse liefert Vertrauen, und die Elektronik lässt genug Raum für eigene Entscheidungen.

Vor allem besitzt die Hyper etwas, das sich nicht in Kilowatt, Federweg oder Ausstattungslisten messen lässt: Sie macht schon bei der ersten Kurve klar, warum man überhaupt Motorrad fährt. Nicht weil es praktisch ist. Nicht weil man schneller am Ziel wäre. Sondern weil ein sauber getroffener Radius, ein knackiger Gangwechsel und der Schub aus dem Kurvenausgang einen ganz normalen Dienstag plötzlich ziemlich großartig machen können. Wer genau dieses Gefühl sucht und mit den Alltagskompromissen leben kann, bekommt mit der Hypermotard V2 eine der konsequentesten Spaßmaschinen ihrer Klasse. Vernünftig ist sie immer noch nicht. Zum Glück.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen jede Menge Ducs als Vorführer für Probefahrten bereit. Der Kaffee ist auch in Ordnung und die Ausstellung der schönen Mädels aus Bologna ist sehr gelungen. Besuch lohnt sich!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.690 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, grau (SP)

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