| UVP | 12.890 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- agiles Fahrverhalten - Fahrspaß pur!
- quirliger Motor mit präsenter Soundkulisse
- edle Anmutung
- gute Ausstattung
- tolle Bremsen
- Motor wird bei niegrigen Drehzahlen bockig
- Soziusse bleiben lieber zu Hause
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Radstand | 1.492 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 275 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein, Federvorspannung einstellnbar (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Ducati Monster 2026 überzeugt im Test mit ihrem ausdrucksstarken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem quirligen V2. Das Fahrverhalten ist agil und sicher, das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Die umfangreiche Ausstattung und die modernen Assistenzsysteme machen das Bike zu einem Allrounder, der sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für ausgedehnte Wochenendtouren geeignet ist.
Im Vergleich zur Konkurrenz punktet die Monster 2026 mit ihrer Exklusivität und ihrem ikonischen Charakter. Wer ein Naked Bike mit italienischem Flair, moderner Technik und hoher Fahrdynamik sucht, findet in der neuen Monster einen zuverlässigen Begleiter. Insgesamt präsentiert sich die Ducati Monster 2026 als gelungenes Gesamtpaket, das die Tradition der Monster-Reihe fortsetzt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl diese Monster als auch eine Streetfighter V2 und eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied zwischen diesen beiden Nakeds von Ducati also direkt miteinander vergleichen.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Ducati Monster vs. BMW R 1250 RS: Vergleich der zwei Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, ist der Vergleich besonders spannend: Die Ducati Monster steht für unmittelbares, leichtfüßiges Fahrgefühl und den typischen Naked-Bike-Charakter. Die BMW R 1250 RS dagegen wirkt wie ein durchdachter Tourer mit sportlicher Note – mit Fokus auf Komfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem, wie sich die Bikes im Alltag und auf der Tour anfühlen.
Grundidee: Naked-Feeling vs. sportlicher Tourenanspruch
Wie sich die Ducati Monster anfühlt
Die Ducati Monster ist ein Motorrad, das auf Spontanität ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung: Gasannahme, Lenkimpulse und das Gefühl, schnell zwischen Situationen zu wechseln. Gerade auf der Landstraße oder in der Stadt macht das den Unterschied. Wer gerne zügig fährt, Kurven früh anlegt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Dynamik versteht, bekommt hier eine klare Ansage.
Wie sich die BMW R 1250 RS positioniert
Die BMW R 1250 RS ist dagegen stärker auf den Alltag und längere Strecken ausgerichtet. Sie vermittelt Stabilität und Ruhe, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Touren, bei denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch entspannt ankommt. Die RS-Philosophie zielt darauf ab, dass sich das Fahren auch nach mehreren Stunden noch leicht anfühlt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der unterschiedliche Antriebsschwerpunkt. Die Ducati Monster spielt ihre Stärken dort aus, wo es um knackige Gasantwort und ein lebendiges Fahrgefühl geht. Der Motor wirkt „präsent“, wodurch sich Beschleunigung und Rhythmus sehr direkt steuern lassen. Das ist besonders angenehm, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, kurzen Strecken und spontanen Landstraßenabschnitten wechselt.
Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Durchziehen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der weniger vom ständigen Nachregeln lebt und mehr von flüssigem Vorankommen. Für längere Touren ist das ein Vorteil: Man kann entspannt fahren, ohne dass das Motorrad ständig „gefordert“ werden muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Monster: wendig, leicht, direkt
Die Ducati Monster wirkt im Handling wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“. Richtungswechsel gehen zügig, das Bike reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt einen dynamischen Stil. In engen Kurven oder bei wechselnden Untergründen fühlt sich das Motorrad oft besonders lebendig an. Das ist eine Stärke, die vor allem Fahrern entgegenkommt, die gerne aktiv fahren und das Motorrad spüren möchten.
R 1250 RS: stabil, berechenbar, tourentauglich
Die BMW R 1250 RS punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität und Berechenbarkeit setzt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten spielt das seine Vorteile aus. Das Motorrad bleibt ruhig in der Spur und vermittelt Sicherheit. Gleichzeitig ist es nicht „träge“ – vielmehr fühlt es sich kontrolliert an, sodass man auch sportlich unterwegs sein kann, ohne dass das Bike ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Alltag
Beide Modelle zielen auf ein sicheres Fahrverhalten ab, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Ducati Monster wirkt im Bremsgefühl oft sehr direkt und unterstützt einen sportlichen Fahrstil. Das ist gut, wenn man gerne präzise dosiert und das Motorrad in Kurven kontrolliert.
Die BMW R 1250 RS bringt zusätzlich den Touring-Gedanken stärker in den Vordergrund: Bremsen und Systemunterstützung sind darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Gerade auf längeren Strecken oder bei häufigem Wechsel zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn ist das ein Plus.
Komfort und Ergonomie: kurze Wege vs. lange Touren
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Ducati Monster ist in erster Linie ein Motorrad für Fahrspaß im Alltag: kurze Strecken, kurvige Abschnitte, spontane Ausfahrten. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind eher auf „aktiv“ ausgelegt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken großartig sein, während lange Touren je nach Fahrstil und persönlicher Statur anstrengender werden können.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt darauf abgestimmt, dass man auch über längere Zeit konzentriert und ohne unnötige Ermüdung unterwegs ist. Dazu passt auch der Touring-Ansatz: Das Motorrad soll nicht nur schnell sein, sondern vor allem „durchhalten“ – im positiven Sinn.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Details. Die Ducati Monster wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche fokussiert: Fahrgefühl, Design und Dynamik. Das ist eine Stärke, weil es das Motorrad nicht überladen erscheinen lässt. Wer eine klare Linie mag und das Motorrad als emotionales Erlebnis sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die BMW R 1250 RS bringt mehr „Touring-Logik“ mit: Komfortfeatures, Schutz vor Wind und eine insgesamt durchdachte Nutzung im Alltag. Dadurch eignet sich die RS besonders für Fahrer, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern das Motorrad auch regelmäßig für längere Strecken nutzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Monster – Stärken
- Direktes Fahrgefühl und schnelle Rückmeldung
- Agiles Handling für kurvige Strecken und Stadtverkehr
- Emotionaler Charakter und klare Naked-Bike-Identität
Ducati Monster – Schwächen
- Weniger Touring-Fokus im Vergleich zur RS
- Für sehr lange Strecken kann die aktive Sitzhaltung je nach Person stärker fordern
BMW R 1250 RS – Stärken
- Touring-Komfort und souveräne Langstrecken-Eignung
- Stabilität und Berechenbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten
- Alltagstaugliche Gesamtkonzeption für wechselnde Streckenprofile
BMW R 1250 RS – Schwächen
- Weniger „Naked-Unmittelbarkeit“ im Vergleich zur Monster
- Wer maximale Agilität im Sinne eines reinen Spaßbikes sucht, könnte den Charakter als weniger „roh“ empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Ducati Monster ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, schnell auf Impulse reagiert und vor allem Spaß macht – egal ob in der Stadt oder auf der Feierabendrunde. Wer gerne aktiv fährt, Kurven genießt und das Motorrad als emotionales Erlebnis betrachtet, bekommt hier eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 RS passt am besten zu Menschen, die mehr Wert auf Komfort, Stabilität und entspannte Touren legen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal bei Wind und Wetter unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das über Stunden zuverlässig funktioniert, findet in der RS eine starke Basis. Auch für Fahrer, die sportlich unterwegs sein wollen, aber nicht ständig „arbeiten“ möchten, ist die BMW eine überzeugende Option.
Fazit:
Die Ducati Monster gewinnt vor allem dann, wenn der Fokus auf unmittelbarem Fahrgefühl, Agilität und dem typischen Naked-Bike-Charakter liegt. Sie ist ideal für kurze bis mittlere Strecken, für kurvige Abschnitte und für alle, die Dynamik spüren und das Motorrad aktiv einsetzen möchten. Die BMW R 1250 RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Touring-Eignung im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für längere Touren, für häufig wechselnde Streckenprofile und für Fahrer, die entspannt ankommen wollen, ohne auf sportliche Kontrolle zu verzichten. Wer also ein „Spaßbike“ sucht, landet eher bei der Monster – wer ein „Reisemotorrad mit sportlicher Note“ bevorzugt, trifft mit der R 1250 RS die passendere Entscheidung.