UVP 12.890 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Was ist neu, was ist anders, was ist besser oder schlechter?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • agiles Fahrverhalten - Fahrspaß pur!
  • quirliger Motor mit präsenter Soundkulisse
  • edle Anmutung
  • gute Ausstattung
  • tolle Bremsen
Kontra:
  • Motor wird bei niegrigen Drehzahlen bockig
  • Soziusse bleiben lieber zu Hause
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.492mm
Radstand1.492mm
Sitzhöhe: 815 mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung111 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment91 NM bei 7.250 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite275km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenShowa Monofederbein, Federvorspannung einstellnbar (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit


Die Ducati Monster 2026 überzeugt im Test mit ihrem ausdrucksstarken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem quirligen V2. Das Fahrverhalten ist agil und sicher, das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Die umfangreiche Ausstattung und die modernen Assistenzsysteme machen das Bike zu einem Allrounder, der sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für ausgedehnte Wochenendtouren geeignet ist.

Im Vergleich zur Konkurrenz punktet die Monster 2026 mit ihrer Exklusivität und ihrem ikonischen Charakter. Wer ein Naked Bike mit italienischem Flair, moderner Technik und hoher Fahrdynamik sucht, findet in der neuen Monster einen zuverlässigen Begleiter. Insgesamt präsentiert sich die Ducati Monster 2026 als gelungenes Gesamtpaket, das die Tradition der Monster-Reihe fortsetzt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl diese Monster als auch eine Streetfighter V2 und eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied zwischen diesen beiden Nakeds von Ducati also direkt miteinander vergleichen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.890 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 1993 - heute
  • Farben: rot, grau, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Ducati Monster vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich der Naked-Bikes

Wenn es um moderne Naked Bikes geht, treffen beim Ducati Monster und der MV Agusta Superveloce 800 zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick sportlich und kompromisslos, doch im Detail zeigt sich, wie verschieden der Fokus gesetzt ist: Während der Monster-Ansatz stark auf zugängliches Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und eine klare, direkte Linie setzt, steht bei der Superveloce 800 mehr die emotionale Performance und das besondere Gesamtpaket im Vordergrund. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn je nach Fahrstil kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.

Grundidee: Charakter statt reiner Zahlenvergleich

Im Alltag zählt nicht nur, wie stark ein Motor ist, sondern wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen. Beim Ducati Monster steht häufig das unmittelbare Ansprechverhalten im Vordergrund: Der Motor wirkt so, dass sich Beschleunigung und Schaltvorgänge natürlich anfühlen. Das macht den Monster besonders interessant, wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder wenn kurze Strecken mit dynamischen Passagen kombiniert werden.

Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen einen stärker „sportlichen“ Ansatz. Das Motorrad wirkt insgesamt zielgerichteter, mit einem Fahrgefühl, das mehr nach Performance als nach reiner Alltagsroutine aussieht. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für flottes Fahren versteht, findet hier schnell den roten Faden.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Ducati Monster: Direktes Ansprechen und souveräne Alltagsdynamik

Beim Ducati Monster zeigt sich die Stärke vor allem in der Art, wie der Motor die Kraft überträgt. Die Abstimmung wirkt so, dass sich das Motorrad in vielen Situationen leicht dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn Ampelstarts, Stadtverkehr oder wechselnde Straßenverhältnisse den Takt vorgeben. Auch auf Landstraßen fühlt sich der Monster oft „handlich“ an: Gas geben, reagieren lassen, weiterdrehen – ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

MV Agusta Superveloce 800: Sportlicheres Gefühl und mehr „Bühne“

Die MV Agusta Superveloce 800 bringt eine deutlich spürbare sportliche Note in den Antrieb. Das Motorrad wirkt so, als würde es für zügiges Fahren gemacht sein: Der Motor zieht mit einer Art von Druck, die Lust auf mehr Tempo macht. Gerade wenn die Strecke kurvig wird, zeigt sich, dass die Superveloce 800 nicht nur schnell sein will, sondern auch das Fahrgefühl in den Vordergrund stellt. Das kann ein Vorteil sein – aber auch eine kleine Herausforderung, wenn eher entspannt gefahren wird und das Motorrad „mitlaufen“ soll.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um die Frage, wie das Motorrad die Straße interpretiert. Der Ducati Monster wirkt häufig wie ein Bike, das sich schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Das macht es angenehm, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Ausfahrten. Die Abstimmung unterstützt ein flüssiges, kontrolliertes Fahren – auch dann, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf sportliche Rückmeldung und Stabilität bei zügiger Fahrweise. In schnellen Kurven oder bei dynamischen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad oft „entschlossener“ an. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern aktiv arbeiten und das Motorrad spüren möchten. Wer dagegen viel im Stop-and-go unterwegs ist oder häufig sehr langsam rangiert, kann den sportlicheren Charakter als weniger „entspannt“ wahrnehmen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die direkte Fahrweise oft dazu führen, dass man schneller „im Flow“ ist. Im Vergleich zeigt sich: Der Ducati Monster bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das sich für den Alltag und für wechselnde Situationen eignet. Das hilft, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn die Strecke unvorhersehbar ist.

Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt beim Verzögern tendenziell sportlicher und „zielstrebiger“. Das kann besonders auf Landstraßen und bei zügigerem Fahren überzeugen, weil das Motorrad schnell Vertrauen aufbaut. Gleichzeitig gilt: Wer eher gemütlich fährt, profitiert zwar ebenfalls von der Bremsleistung, aber die sportliche Charakteristik wird dann nicht immer voll ausgenutzt.

Komfort und Alltag: Wo sich die Stärken zeigen

Gerade bei Naked Bikes entscheidet sich der Alltagseindruck an Kleinigkeiten: Sitzgefühl, Ergonomie, Wind- und Wetterkomfort sowie die Art, wie das Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten arbeitet. Der Ducati Monster punktet häufig mit einem unkomplizierten Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für viele Situationen gemacht – vom kurzen Weg bis zur spontanen Tour.

Die MV Agusta Superveloce 800 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie wirkt stärker auf „Fahrspaß“ getrimmt. Das bedeutet: Wer das Motorrad als Premium-Performance-Maschine betrachtet, wird den Charakter schnell lieben. Wer hingegen vor allem Wert auf maximalen Komfort und entspanntes Gleiten legt, könnte den Monster als passender empfinden.

Design und Marken-Feeling: Emotion als Teil des Pakets

Bei beiden Modellen spielt das Design eine große Rolle, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Der Ducati Monster steht für ikonische Naked-Ästhetik: klar, markant und sofort erkennbar. Das Motorrad wirkt „ehrlich“ und nahbar, ohne dabei sportliche Ambitionen zu verstecken.

Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr Exklusivität und „Show“-Charakter mit. Das Gesamtbild wirkt hochwertig und besonders. Für viele Fahrer ist das ein echter Kaufgrund, denn das Motorrad soll nicht nur fahren, sondern auch im Stand und auf der Straße Eindruck machen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Monster – Stärken

  • Alltagstauglichkeit durch leicht dosierbares Fahrgefühl und souveräne Dynamik.
  • Direkte Bedienbarkeit, die das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen angenehm macht.
  • Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und spontane Touren.

Ducati Monster – mögliche Schwächen

  • Wer sehr sportlich und aggressiv fahren möchte, könnte den Fokus weniger „performance-lastig“ empfinden als bei der Superveloce.
  • Das Motorrad wirkt eher als vielseitiger Begleiter – weniger als kompromisslose Rennmaschine.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärken

  • Sportlicher Charakter mit starkem Fahrspaß-Fokus.
  • Mehr emotionale Performance im Gesamtgefühl, besonders bei flotter Fahrt.
  • Premium-Optik und Marken-Feeling, das das Motorrad besonders macht.

MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen

  • Im entspannten Alltag kann der sportlichere Charakter weniger „locker“ wirken.
  • Wer maximale Unkompliziertheit sucht, findet beim Monster oft den leichteren Einstieg.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?

Der Ducati Monster ist besonders dann die richtige Wahl, wenn häufig gemischt gefahren wird: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Ausfahrten und gelegentliche längere Touren. Das Motorrad passt zu Fahrern, die ein direktes, gut kontrollierbares Handling möchten und bei denen Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Dynamik im Vordergrund stehen.

Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich eher für Fahrer, die das Naked Bike als sportliches Erlebnis verstehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und Wert auf ein besonders stimmiges Premium-Gesamtpaket legt, bekommt hier ein Motorrad, das deutlich mehr „Bühne“ bietet. Die Superveloce wirkt wie ein Bike, das nicht nur transportiert, sondern aktiv fordert – und genau das kann der entscheidende Vorteil sein.

Fazit:

Der Ducati Monster ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Naked Bike suchen: leicht zu bewegen, gut dosierbar und ideal für den Alltag sowie für abwechslungsreiche Strecken. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht, ohne ständig nach sportlicher Haltung zu verlangen, trifft mit dem Monster oft genau den richtigen Ton.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrspaß und sportlicher Charakter Priorität haben. Sie wirkt insgesamt zielgerichteter, vermittelt mehr Performance-Feeling und punktet zusätzlich mit einem besonders hochwertigen, emotionalen Auftritt. Wer das Motorrad vor allem für flotte Ausfahrten und kurvige Strecken nutzt und dabei gern ein Premium-Gefühl mitnimmt, wird mit der Superveloce deutlich mehr „Wow“ erleben.

Kurz gesagt: Monster für Vielseitigkeit und unkomplizierte Dynamik, Superveloce 800 für sportliche Emotion und Premium-Performance.

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