UVP 12.890 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Was ist neu, was ist anders, was ist besser oder schlechter?
Weiter zum Testbericht
Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • agiles Fahrverhalten - Fahrspaß pur!
  • quirliger Motor mit präsenter Soundkulisse
  • edle Anmutung
  • gute Ausstattung
  • tolle Bremsen
Kontra:
  • Motor wird bei niegrigen Drehzahlen bockig
  • Soziusse bleiben lieber zu Hause
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.492mm
Radstand1.492mm
Sitzhöhe: 815 mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung111 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment91 NM bei 7.250 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite275km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenShowa Monofederbein, Federvorspannung einstellnbar (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit


Die Ducati Monster 2026 überzeugt im Test mit ihrem ausdrucksstarken Design, der hochwertigen Verarbeitung und dem quirligen V2. Das Fahrverhalten ist agil und sicher, das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort. Die umfangreiche Ausstattung und die modernen Assistenzsysteme machen das Bike zu einem Allrounder, der sowohl für den täglichen Weg zur Arbeit als auch für ausgedehnte Wochenendtouren geeignet ist.

Im Vergleich zur Konkurrenz punktet die Monster 2026 mit ihrer Exklusivität und ihrem ikonischen Charakter. Wer ein Naked Bike mit italienischem Flair, moderner Technik und hoher Fahrdynamik sucht, findet in der neuen Monster einen zuverlässigen Begleiter. Insgesamt präsentiert sich die Ducati Monster 2026 als gelungenes Gesamtpaket, das die Tradition der Monster-Reihe fortsetzt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl diese Monster als auch eine Streetfighter V2 und eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied zwischen diesen beiden Nakeds von Ducati also direkt miteinander vergleichen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.890 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 1993 - heute
  • Farben: rot, grau, weiß

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

MotorradTest.de auf YouTube

Ducati Monster vs. Royal Enfield Classic 650: Vergleich der Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Monster steht für sportliche Nacktheit, präzises Handling und ein agiles Fahrgefühl. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen setzt auf klassischen Stil, entspannte Fahrbarkeit und einen Motor, der sich eher nach „Genuss“ als nach „Sprint“ anfühlt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur, was die Maschinen auf dem Papier leisten, sondern wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.

Grundidee: Sportliches Naked vs. klassisches Retro-Feeling

Die Ducati Monster ist als Naked Bike darauf ausgelegt, den Fahrer nah an der Maschine zu halten. Das Design ist funktional, die Sitzposition wirkt sportlich und die Linie ist darauf getrimmt, dass sich das Motorrad dynamisch bewegen lässt. Die Royal Enfield Classic 650 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Retro-Optik, ein vertrauter Look und ein Fahrgefühl, das eher an ruhige Touren und entspannte Ausfahrten erinnert.

Im Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „in Fahrt“ bringt und Kurven gern als Spielplatz nutzt, wird bei der Monster eher glücklich. Wer hingegen Wert auf Stil, Charakter und eine entspannte Gangart legt, findet in der Classic 650 eine stimmige Alternative.

Motorcharakter und Ansprechverhalten

Der Motor ist bei beiden Bikes der zentrale Unterschied – nicht nur in der Art, wie Leistung verfügbar ist, sondern auch darin, wie sich das Fahren „anfühlt“. Die Ducati Monster wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das Drehzahl und Gasannahme belohnt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zügig beschleunigt wird oder wenn das Motorrad in kurvigen Streckenabschnitten dynamisch bewegt werden soll.

Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken eher im gleichmäßigen Vortrieb aus. Der Motorcharakter ist spürbar „klassisch“: weniger hektisch, mehr mit Gefühl. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Auf Landstraßen entsteht schnell ein Fahrrhythmus, der eher auf Kontinuität als auf maximale Dynamik setzt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Ducati Monster: Stärken liegen in der sportlichen Gangart und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und Dynamik liegt – wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet das manchmal als „zu präsent“.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen in der ruhigen, charaktervollen Art zu fahren. Schwäche kann sein, dass die maximale sportliche Ausrichtung nicht im Vordergrund steht und sich schnelle Manöver weniger „leichtfüßig“ anfühlen als bei der Ducati.

Fahrwerk, Handling und Kurvengefühl

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Ducati Monster ist als Naked Bike darauf ausgelegt, Kurven willig anzunehmen. Das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Sitzposition und Lenkverhalten wirkt im Vergleich oft präziser. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders dann auszahlt, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern Kurven, Wechsel und wechselnde Untergründe bietet.

Die Royal Enfield Classic 650 ist ebenfalls fahrbar und macht Spaß, aber sie vermittelt eher den Eindruck eines Motorrads, das „getragen“ wird. Das kann ein Vorteil sein, wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als das letzte Quäntchen sportliche Präzision. In schnell gefahrenen Passagen kann sich die Ducati daher leichter anfühlen, während die Classic 650 eher auf ruhige Linien und gleichmäßige Kurvenradien setzt.

Bremsen und Stabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Ausrichtung. Die Ducati Monster wirkt im Vergleich tendenziell sportlicher abgestimmt: Das Bremsgefühl ist direkter, die Verzögerung wirkt kontrolliert und das Motorrad lässt sich dadurch in kritischen Situationen gut dosieren. Die Royal Enfield Classic 650 kann ebenfalls sicher verzögern, aber der Charakter ist eher „komfortorientiert“. Wer häufig sehr sportlich bremst oder oft aus höheren Geschwindigkeiten in enge Kurven geht, wird die Ducati meist als handlicher erleben.

Komfort im Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich im Alltag „mitmacht“. Die Ducati Monster bietet eine sportlichere Ergonomie. Das ist ideal, wenn kurze Wege, zügiges Fahren und kurvige Strecken zum Alltag gehören. Auf längeren Strecken kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe.

Die Royal Enfield Classic 650 ist im Vergleich oft die entspanntere Wahl. Die Sitzposition wirkt weniger „angriffslustig“, wodurch sich längere Fahrten angenehmer anfühlen können. Gerade wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt, spielt die Classic 650 ihre Stärken aus.

Stadtverkehr vs. Landstraße

  • Stadtverkehr: Die Ducati Monster wirkt durch ihr agiles Handling oft leichter zu manövrieren. Die Royal Enfield Classic 650 punktet mit entspannter Fahrbarkeit und einem ruhigen Motorcharakter.
  • Landstraße: Die Ducati Monster macht auf kurvigen Strecken mehr „Sport“ spürbar. Die Royal Enfield Classic 650 überzeugt eher durch gleichmäßigen Rhythmus und Komfort.

Design und Fahrstil: Was man wirklich „kauft“

Design ist bei Motorrädern mehr als nur Optik. Es beeinflusst die Erwartung an das Fahrgefühl. Die Ducati Monster wirkt modern, reduziert und sportlich. Wer dieses Design wählt, sucht meist auch ein Motorrad, das sich entsprechend dynamisch bewegt. Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf klassische Formen und eine Retro-Anmutung. Das passt zu einem Fahrstil, der mehr Wert auf Stil, Sound und Charakter legt.

Im Vergleich wird klar: Die Ducati Monster ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten. Die Royal Enfield Classic 650 ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad genießen möchten – mit einem Motor, der nicht nur transportiert, sondern Stimmung macht.

Wartung, Alltagspflege und Kostenblick

Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Aspekte eine Rolle. Im Vergleich ist es sinnvoll, den Blick auf Servicefreundlichkeit, Ersatzteilverfügbarkeit und den typischen Wartungsaufwand zu richten. Beide Marken haben ihre Fangemeinde und ein etabliertes Umfeld. Die Ducati Monster wird häufig als „sportlich anspruchsvoll“ wahrgenommen, während die Royal Enfield Classic 650 oft als „bodenständig“ gilt – nicht im Sinne von weniger Qualität, sondern im Sinne von unkomplizierterem Fahr- und Wartungsgefühl.

Wichtig ist: Der tatsächliche Aufwand hängt stark vom Fahrprofil ab. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig Kurzstrecken fährt, erlebt Wartungsthemen anders als jemand, der überwiegend lange Touren fährt.

Für wen eignet sich welche Maschine?

Ducati Monster – ideal für sportlich orientierte Fahrer

Die Ducati Monster ist besonders passend, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: Kurven, zügige Beschleunigung, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl. Wer ein Naked Bike sucht, das sich wie ein Werkzeug für Fahrspaß anfühlt, findet hier eine starke Basis. Auch dann, wenn der Fokus auf einem modernen Auftritt und einer sportlichen Ergonomie liegt, wirkt die Monster stimmig.

Royal Enfield Classic 650 – ideal für entspannte Touren und Stilfans

Die Royal Enfield Classic 650 ist die richtige Wahl, wenn der Motorcharakter und das klassische Fahrgefühl zählen. Wer gern entspannt fährt, den Rhythmus auf Landstraßen genießt und dabei Wert auf Retro-Optik legt, wird mit der Classic 650 schnell warm. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nach „sportlicher Aufmerksamkeit“ verlangt, ist die Royal Enfield eine sehr passende Option.

Fazit:

Die Ducati Monster ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein sportlich ausgerichtetes Naked Bike suchen: präzises Handling, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurven und zügige Manöver besonders attraktiv macht. Wer häufig dynamisch fährt und eine sportlichere Ergonomie bevorzugt, bekommt hier ein Motorrad, das den Fahrspaß in den Mittelpunkt stellt.

Die Royal Enfield Classic 650 punktet dagegen mit Charakter, entspannter Fahrbarkeit und dem klassischen Retro-Feeling. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Touren genießen, einen gleichmäßigen Rhythmus mögen und ein Motorrad suchen, das eher zum „Mitfahren“ als zum „Kämpfen“ einlädt. Wer Stil und Gelassenheit höher bewertet als maximale sportliche Präzision, trifft mit der Classic 650 eine sehr stimmige Entscheidung.

Kurz gesagt: Sport und Agilität sprechen eher für die Ducati Monster, Genuss und Retro-Charme eher für die Royal Enfield Classic 650.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙