UVP 18.890 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Wie gut ist der Nachfolger der Multistrada 950 aus Bologna?
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Deutschland auf zwei Rädern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
  • Sehr gute technische Ausstattung
  • Kurven-ABS und Kurven-Licht
  • Charaktervoller Motor
  • Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
  • Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
Kontra:
  • Merkwürdiges Auspuff-Design
  • Motorschutzplatte aus Kunststoff
  • Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
Pro:
  • Fahrwerk komfortabel und sportlich
  • Leistungsstarker Motor
  • Soziuskomfort
  • Sicherheitspaket
Kontra:
  • Aufpreispolitik

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.594mm
Länge2.190mm
Radstand1.594mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht268kg
Radstand1.504mm
Länge2.270mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque, Motor mittragend
Federung vorneElektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm
Federung hintenElektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.
 
Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: V2 S:16.990 € / V2 14.390 €
  • Gebraucht (Multistrada 950 S3 Jahre alt): 14.000 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2022
  • Farben: rot, grau/schwarz

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Ducati Multistrada V2 S vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer

Wer ein Reiseenduro sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher dynamisch und kurvenorientiert sein – oder eher robust, alltagstauglich und auf lange Strecken ausgelegt? Genau hier treffen zwei starke Vertreter aufeinander: die Ducati Multistrada V2 S und die BMW R 1250 GS Adventure. Beide sind für Touren gemacht, beide wirken auf den ersten Blick „groß“ genug für jedes Abenteuer – aber sie setzen ihre Schwerpunkte deutlich anders.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder anhand der im Vergleich aufgeführten Daten und Ausstattungsmerkmale gegeneinander gestellt. Dabei geht es nicht darum, ein Bike pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, herauszuarbeiten, welche Stärken im Alltag wirklich zählen und wo die jeweiligen Schwächen liegen können.

Grundcharakter: Ducati setzt auf sportliche Vielseitigkeit, BMW auf bewährte Adventure-Kompetenz

Die Ducati Multistrada V2 S wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die große Tour aus der Garage holt, sondern auch für die „Zwischendurch“-Ausfahrt. Die Auslegung zielt auf eine lebendige, präzise Fahrweise und eine sportlichere Interpretation von Reiseenduro. Das zeigt sich auch daran, wie die Multistrada im Vergleich typischerweise bei Themen wie Ansprechverhalten, Handling und Fahrgefühl positioniert ist.

Die BMW R 1250 GS Adventure steht dagegen für die klassische GS-Philosophie: ein Motorrad, das sich über Jahre bewährt hat und auf Langstrecke, Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt ist. Im Vergleich fällt häufig auf, dass BMW besonders stark bei der Kombination aus Fahrkomfort, Elektronik-Umfang und „Allround“-Einsatzprofil punktet – also genau dort, wo viele Fahrer auf Reisen den größten Nutzen spüren.

Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken bei Dynamik und Durchzug

Beim Motor geht es im Vergleich weniger um „wer ist schneller“, sondern darum, wie sich die Leistung im Alltag anfühlt. Die Ducati wird im typischen Vergleichsbild oft als agiler und direkter wahrgenommen: Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Multistrada aus Kurven heraus beschleunigt, passen besonders gut zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind und Kurvenfahrten mögen.

Die BMW spielt ihre Stärken eher im souveränen Durchzug und in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung aus. Gerade bei langen Etappen, bei wechselnden Geschwindigkeiten und bei unterschiedlichen Beladungszuständen wirkt die GS-Adventure im Vergleich häufig als „entspanntes“ Reisemotorrad: weniger hektisch, mehr kontrolliert.

Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb

  • Ducati Multistrada V2 S: Stärken liegen meist in der sportlichen Dynamik und dem spürbar lebendigen Charakter. Schwächen können dort auftauchen, wo ein maximal „entspanntes“ Langstrecken-Feeling ohne sportliche Ansprache gewünscht ist.
  • BMW R 1250 GS Adventure: Stärken liegen häufig in der souveränen Leistungsentfaltung und dem komfortorientierten Gesamtkonzept. Schwächen können sich ergeben, wenn ein besonders leichtfüßiges, sportlich-agiles Handling im Vordergrund steht.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Reise-Stabilität

Im Vergleich zeigt sich oft ein klarer Unterschied: Die Multistrada V2 S ist tendenziell auf ein agiles Handling ausgelegt. Das hilft beim Wechsel zwischen Autobahn, Landstraße und kurvigen Strecken. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, profitiert von einem Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt und präzise reagiert.

Die R 1250 GS Adventure ist dagegen stärker auf Stabilität und Ruhe ausgelegt – besonders bei längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen. Das Adventure-Konzept zielt darauf, dass das Motorrad auch mit Gepäck und bei längerer Fahrzeit kontrolliert bleibt. Im Vergleich wird das häufig als Vorteil im Reisealltag sichtbar.

Was bedeutet das konkret?

Wenn die Route viele Kurven und zügige Passagen enthält, wirkt die Ducati im Vergleich oft „näher dran“ am Fahrer. Bei langen Etappen, bei häufigem Tempowechsel und wenn das Motorrad auch bei widrigen Bedingungen sicher wirken soll, spielt die BMW ihre Stärken aus. Beide können natürlich Touren – aber die Art, wie sie sich dabei anfühlen, ist unterschiedlich.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer – aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder sind im Vergleich mit moderner Elektronik ausgestattet. Die Ducati Multistrada V2 S setzt dabei auf ein Paket, das vor allem das Fahrgefühl unterstützt und je nach Fahrmodus die Charakteristik anpasst. Das ist besonders interessant, wenn die Fahrweise variiert: mal sportlicher, mal entspannter.

Die BMW R 1250 GS Adventure punktet im Vergleich häufig mit einem sehr umfassenden Elektronik- und Assistenzansatz. Das zeigt sich vor allem dann, wenn auf Reisen viel passiert: wechselnde Straßenverhältnisse, unterschiedliche Beladung, längere Tagesetappen und der Wunsch nach maximaler Unterstützung.

Stärken und Schwächen

  • Ducati: Stärken liegen meist in der fahrdynamischen Abstimmung und der Art, wie Elektronik das Motorrad „mitlenkt“. Schwächen können sein, dass nicht jeder Fahrer den sportlichen Charakter als „maximal entspannt“ empfindet.
  • BMW: Stärken liegen häufig in der Breite der Assistenz und dem Reise-Fokus. Schwächen können sich ergeben, wenn man ein Motorrad bevorzugt, das sich weniger „reguliert“ anfühlt und stärker auf unmittelbare Sportlichkeit setzt.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit im Vergleich

Beim Komfort geht es nicht nur um „bequem“, sondern um die Frage, wie gut ein Motorrad über Stunden hinweg trägt. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 GS Adventure ist typischerweise stark, wenn es um Reiseergonomie, Ruhe im Fahrbetrieb und die Fähigkeit geht, lange Strecken ohne Ermüdung zu bewältigen. Gerade bei Touren mit Gepäck und bei häufigem Wechsel zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn ist das ein echter Vorteil.

Die Ducati Multistrada V2 S bietet ebenfalls Komfort, aber mit einer sportlicheren Grundhaltung. Das kann bedeuten: Wer gerne aktiv fährt, fühlt sich schnell wohl. Wer dagegen sehr lange, eher „geradeaus“ orientierte Strecken fährt und maximalen Langstreckenkomfort priorisiert, könnte bei der BMW im Vergleich die bessere Passform finden.

Windschutz, Verkleidung und Schutz

Im Reiseenduro-Alltag zählt auch, wie gut das Motorrad vor Wind und Wetter schützt. Im Vergleich wird die BMW häufig als sehr tourentauglich wahrgenommen, während die Ducati je nach Einstellung und Fahrtempo ebenfalls guten Schutz bietet, aber stärker vom persönlichen Setup abhängt.

Touring und Praxis: Gepäck, Reichweite und Einsatzprofil

Beide Motorräder sind für Touren gedacht, doch das Einsatzprofil unterscheidet sich. Die BMW R 1250 GS Adventure ist im Vergleich klar als „Adventure mit Gepäck“ positioniert: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für längere Reisen, mehr Ausrüstung und auch für weniger planbare Strecken gemacht ist.

Die Ducati Multistrada V2 S ist im Vergleich eher die Wahl für Fahrer, die Touren mit sportlichem Anspruch verbinden. Gepäck ist natürlich möglich, aber die Ducati wirkt im Gesamtkonzept häufig wie ein Motorrad, das man auch dann gerne fährt, wenn die Route nicht nur „abgespult“ wird, sondern Spaß machen soll.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • BMW: Stärken liegen im Reise- und Adventure-Setup, das auch mit Beladung stabil und komfortabel bleibt. Schwächen können sein, dass das Motorrad im sportlichen Kurvenbetrieb weniger „leicht“ wirkt als die Ducati.
  • Ducati: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem sportlichen Charakter, der Touren abwechslungsreich macht. Schwächen können dort auftauchen, wo maximaler Langstreckenkomfort und „große Reise-Routine“ wichtiger sind als sportliche Agilität.

Wem passt welches Motorrad? Entscheidungshilfe ohne Zahlen-Fokus

Im Vergleich wird deutlich: Die Wahl hängt weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht.

Multistrada V2 S – ideal für…

… Fahrer, die ein Reiseenduro möchten, das auch auf kurvigen Strecken Spaß macht und sich dynamisch anfühlt. Wer gerne zwischen sportlicher Fahrweise und entspannter Tour pendelt, findet in der Ducati häufig den passenden Charakter. Auch dann, wenn die Tour nicht ausschließlich „Adventure“ sein soll, sondern eher eine Mischung aus Landstraße, zügigen Abschnitten und gelegentlichem Schotter.

R 1250 GS Adventure – ideal für…

… Fahrer, die ein Motorrad für lange Strecken suchen, bei denen Komfort, Stabilität und ein sehr breites Elektronik- und Assistenzpaket den Alltag erleichtern. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, viel Autobahn oder Landstraße fährt und dabei ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl bevorzugt, liegt mit der BMW im Vergleich oft richtig. Auch für Reisen, bei denen die Route weniger planbar ist, wirkt die GS-Adventure als sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 S und die BMW R 1250 GS Adventure sind beide starke Reiseenduros, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Ducati überzeugt im Vergleich vor allem mit ihrem sportlich-direkten Charakter: Sie macht Touren abwechslungsreich, fühlt sich agil an und passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven und Dynamik mögen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das lange Strecken möglichst entspannt, stabil und mit viel Unterstützung meistert, findet in der BMW R 1250 GS Adventure häufig die passendere Wahl. Die BMW wirkt im Vergleich wie die „Reise-Standardlösung“ für viele Situationen: mit Gepäck, bei wechselnden Bedingungen und über viele Stunden hinweg.

Kurz gesagt: Ducati für sportliche Vielseitigkeit auf Tour, BMW für souveräne Adventure-Routine. Welche Entscheidung die bessere ist, hängt vor allem davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf dynamischem Fahrspaß oder auf maximaler Reise-Komfort- und Sicherheitsunterstützung liegt.

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