| UVP | 18.890 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
- Sehr gute technische Ausstattung
- Kurven-ABS und Kurven-Licht
- Charaktervoller Motor
- Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
- Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
- Merkwürdiges Auspuff-Design
- Motorschutzplatte aus Kunststoff
- Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Elektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Elektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Ducati Multistrada V2 S vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Reise und Offroad
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Multistrada V2 S und die Honda CRF 300 L, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die Multistrada als vielseitiges Adventure-Motorrad mit Fokus auf Fahrkomfort, Ausstattung und souveränes Handling auf der Straße. Auf der anderen Seite zeigt die CRF 300 L ihren Charakter als leichtes, unkompliziertes Offroad- und Einsteiger-Enduro, das vor allem dort Spaß macht, wo der Asphalt endet.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abzuwägen – nicht als reine Daten-Schlacht, sondern als praxisnaher Blick darauf, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Touren anfühlen. Dabei werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander verglichen: von Motor- und Leistungscharakter über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ergonomie, Gewicht und dem typischen Einsatzprofil.
Grundcharakter: Adventure-Feeling vs. Enduro-Leichtigkeit
Ducati Multistrada V2 S – gebaut für vielseitige Touren
Die Ducati Multistrada V2 S ist klar auf „Allround“ ausgelegt. Der Vergleich zeigt: Die Multistrada wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken komfortabel abspulen kann und dabei trotzdem agil genug bleibt, um auch auf kurvigen Straßen Spaß zu machen. Gerade die Kombination aus Adventure-Position, Ausstattung und dem insgesamt „erwachsenen“ Fahrgefühl macht sie zu einer Option für alle, die nicht nur Offroad fahren, sondern vor allem Straße und Reise als Hauptbühne sehen.
Honda CRF 300 L – leicht, direkt und offroad-nah
Die Honda CRF 300 L steht dagegen für das Prinzip „einfach draufsetzen und los“. Im Vergleich fällt auf, dass sie als leichtes Enduro-Konzept gedacht ist: weniger Gewicht, kompaktere Auslegung und ein Charakter, der sich besonders gut für Schotter, Waldwege und Einsteiger-Offroad eignet. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne improvisiert und das Motorrad als Werkzeug für Geländeabenteuer versteht, findet hier eine sehr passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte wird schnell klar, dass beide Motorräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Multistrada ist auf zügiges Fahren und souveräne Beschleunigung im Straßenbetrieb ausgelegt. Die CRF 300 L dagegen wirkt eher wie ein Motorrad, das im Gelände mit kontrollierbarer Leistung und gut nutzbarem Drehmoment überzeugt – besonders dann, wenn es nicht um Höchsttempo, sondern um Traktion, Dosierbarkeit und Fahrbarkeit geht.
Stärken der Multistrada liegen vor allem im „flowigen“ Straßenbetrieb: Gasannahme und Antrieb passen zu einer Fahrweise, bei der man entspannt zügig unterwegs ist. Schwächen zeigen sich eher dort, wo das Motorrad durch sein Adventure-Setup und das Gesamtpaket weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein echtes Leicht-Enduro.
Die CRF 300 L punktet mit einem direkten, unkomplizierten Ansprechverhalten. Im Gelände ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad gut kontrollieren lässt. Als Schwäche kann sich im reinen Straßenbetrieb bemerkbar machen, dass das Konzept stärker auf Offroad-Fahrbarkeit als auf Autobahn- oder Langstreckenkomfort ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Gelände
Multistrada V2 S: ruhige Linie, gutes Tempo
Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die generelle Auslegung sprechen bei der Ducati Multistrada V2 S für Stabilität und ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Gerade auf welligen Straßen oder bei längeren Touren spielt das Motorrad seine Stärken aus: Es bleibt berechenbar, vermittelt Vertrauen und unterstützt eine entspannte Sitzposition.
Schwächen liegen weniger im Fahrwerk selbst, sondern im Einsatzbereich: Wer sehr häufig im tiefen Gelände unterwegs ist oder häufig enge Passagen mit viel Rangieren hat, wird die Multistrada eher als „Adventure mit Offroad-Option“ erleben – nicht als kompromissloses Leicht-Enduro.
CRF 300 L: leicht zu bewegen, ideal zum Lernen
Die Honda CRF 300 L wirkt im Vergleich besonders dort stark, wo es um Wendigkeit und Kontrolle geht. Das Motorrad ist so konzipiert, dass es sich auch bei niedrigen Geschwindigkeiten gut manövrieren lässt. Für Einsteiger und für alle, die Offroad-Fahrtechnik aufbauen möchten, ist das ein echter Pluspunkt.
Als Schwäche zeigt sich: Auf der Straße kann das Setup weniger „tourig“ wirken als bei der Multistrada. Wer lange Strecken in flottem Tempo plant, wird die CRF 300 L eher als Spaßmaschine für kürzere Ausfahrten oder als Zweitmotorrad betrachten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremskomponenten wird deutlich, dass beide Motorräder auf ihre Einsatzprofile abgestimmt sind. Die Multistrada zielt auf ein sicheres, progressives Bremsgefühl im Straßenbetrieb. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder zügig fährt.
Die CRF 300 L setzt ebenfalls auf zuverlässige Verzögerung, aber das Gesamtkonzept ist stärker auf kontrolliertes Fahren im Gelände ausgelegt. Dort zählt vor allem, dass sich die Bremsen fein dosieren lassen. Wer viel Offroad fährt, profitiert von dieser Art der Abstimmung.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wer passt besser zusammen?
Ergonomie ist beim Motorradvergleich oft entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „ermüdet schnell“ ausmacht. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Multistrada ist eher auf eine komfortable, tourentaugliche Sitzposition ausgelegt. Das unterstützt längere Fahrten und macht das Motorrad zu einer guten Wahl für Menschen, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch Tages- und Wochenendtouren planen.
Die CRF 300 L wirkt dagegen wie ein Motorrad, das besonders zugänglich ist: kompakter, leichter zu kontrollieren und damit oft attraktiv für Einsteiger oder für Fahrer, die im Gelände mehr Sicherheit über niedrige Geschwindigkeiten suchen. Wer häufig auf- und absteigt, im Stand balanciert oder im Gelände öfter „arbeitet“, wird das Konzept schnell zu schätzen wissen.
Ausstattung und Alltag: Komfortfokus vs. Zweckmäßigkeit
Die Ducati Multistrada V2 S bringt im Vergleich typischerweise mehr „Adventure-Komfort“ mit: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, im Alltag und auf Touren möglichst viel Fahrkomfort zu liefern. Dazu passt auch, dass die Multistrada als Gesamtpaket stärker auf Premium-Feeling und vielseitige Nutzung setzt.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen eher zweckorientiert. Das ist kein Nachteil, sondern Teil des Konzepts: weniger „Schnickschnack“, mehr Fokus auf Fahrbarkeit, Lernfreundlichkeit und Offroad-Einsatz. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „verwöhnt“, sondern einfach funktioniert, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2 S
- Touren- und Straßenfokus: komfortables Fahrgefühl für längere Strecken
- Stabilität bei zügiger Fahrweise und auf wechselndem Untergrund
- Adventure-Charakter mit mehr Komfort und „Allround“-Anspruch
Schwächen der Ducati Multistrada V2 S
- Offroad-Limitierung im Vergleich zu echten Leicht-Enduros
- weniger „leicht zu handeln“ bei häufigem Rangieren und sehr technischem Gelände
Stärken der Honda CRF 300 L
- Leichtes, direktes Handling – ideal zum Lernen und für Offroad-Einsätze
- Kontrollierbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten
- Viel Spaß auf Schotter und Wegen ohne großes Setup
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Straßenkomfort und Langstreckenanspruch im Vergleich eher begrenzt
- weniger geeignet, wenn der Fokus klar auf schnellen Autobahn- oder Highspeed-Touren liegt
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den geplanten Alltag entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 S ist besonders passend, wenn das Motorrad Hauptfahrzeug sein soll: für Touren, für abwechslungsreiche Strecken und für alle, die Komfort und ein souveränes Straßengefühl priorisieren. Wer gerne „von der Haustür weg“ fährt und dabei auch mal Schotter oder Feldwege mitnimmt, bekommt mit der Multistrada ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Offroad-Begleiter gedacht ist: für Einsteiger, für Techniktraining, für Waldwege und für alle, die ein leicht zu beherrschendes Bike suchen. Sie eignet sich auch hervorragend als Zweitmotorrad, wenn der Fokus auf Gelände-Spaß liegt und längere Straßenetappen nicht im Mittelpunkt stehen.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 S gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Straßenstabilität und ein rundes Adventure-Gesamtgefühl zählen. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad für Touren suchen, bei denen Straße und gelegentliche Offroad-Abschnitte zusammenkommen. Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken besonders im Gelände aus: leicht zu bewegen, gut kontrollierbar und damit sehr passend für Einsteiger oder für alle, die Offroad-Fahrtechnik aufbauen und Schotter- sowie Waldwege regelmäßig nutzen. Wer vor allem lange Strecken und ein Premium-Tourenfeeling möchte, trifft mit der Multistrada die bessere Wahl. Wer dagegen Spaß an unkompliziertem Offroad hat und ein Motorrad sucht, das sich auch bei niedrigen Geschwindigkeiten sicher anfühlt, wird mit der CRF 300 L glücklicher. Kurz gesagt: Multistrada für Reise und Vielseitigkeit auf der Straße, CRF 300 L für Offroad-Lernen und Geländeabenteuer.