| UVP | 18.890 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
- Sehr gute technische Ausstattung
- Kurven-ABS und Kurven-Licht
- Charaktervoller Motor
- Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
- Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
- Merkwürdiges Auspuff-Design
- Motorschutzplatte aus Kunststoff
- Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Elektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Elektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Multistrada V2 S vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich für Straße, Alltag und mehr
Wer zwischen Ducati Multistrada V2 S und Suzuki DR-Z 4SM schwankt, entscheidet am Ende weniger über „das schnellere“ Motorrad, sondern über den passenden Charakter. Beide Modelle stehen für unterschiedliche Philosophien: Die Ducati Multistrada V2 S ist klar auf vielseitiges Fahren ausgelegt – mit Fokus auf Komfort, Fahrdynamik und einem souveränen Auftritt auf der Straße. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen wirkt wie ein Werkzeug für den Alltag mit sportlichem Anspruch: leicht, direkt und mit dem gewissen Offroad-Gen für Schotterwege und unaufgeregtes Fahrvergnügen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Handling, Komfort, Bremsen, Fahrwerkseindruck, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut sich die Maschinen für unterschiedliche Einsatzprofile eignen.
Grundcharakter: Reiseenduro-Anspruch trifft auf Supermoto-DNA
Ducati Multistrada V2 S – souverän, komfortorientiert, „on demand“
Die Ducati Multistrada V2 S ist ein Motorrad, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Auf der Landstraße wirkt sie wie ein Allrounder, der Kurven sauber einbindet und dabei eine angenehme Portion Ruhe ausstrahlt. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen zusammen, sodass längere Strecken nicht zur Belastung werden.
Suzuki DR-Z 4SM – leichtfüßig, direkt, mit Spaßfaktor
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen deutlich „unmittelbarer“. Sie fühlt sich oft so an, als würde sie schneller auf kleine Impulse reagieren – besonders beim Kurvenfahren und beim dynamischen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurzen Wegen genauso Freude macht wie auf flotten Ausfahrten, findet hier einen klaren Vorteil.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 S wirkt stärker auf „kontrollierte Dynamik“ ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor unterstützt zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig im Grenzbereich arbeiten muss. Dadurch eignet sich die Ducati besonders für wechselnde Streckenprofile – von Stadtverkehr bis zu längeren Landstraßenabschnitten.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken eher in der direkten Fahrbarkeit aus. Der Antrieb wirkt oft lebendiger im Gefühl, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn es sportlich werden soll. Wer gern zügig beschleunigt, häufig schaltet und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt ein sehr agiles Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Ducati punktet mit einem runderen, entspannteren Leistungsbild für längere Fahrten. Die Suzuki überzeugt mit direkterem Ansprechverhalten und einem Charakter, der mehr „Spiel“ zulässt – allerdings weniger als Reise-Tool, sondern eher als sportlicher Alltagsbegleiter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Ducati Multistrada V2 S: ruhige Linie, gutes Kurvengefühl
Die Ducati Multistrada V2 S vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade auf gleichmäßigem Tempo und bei zügiger Kurvenfahrt zeigt sich, dass das Fahrwerk auf Balance ausgelegt ist. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, und die Linie lässt sich sauber halten.
Suzuki DR-Z 4SM: wendig, leicht zu bewegen
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich oft wendiger. Das Handling ist spürbar „einfacher“: Richtungswechsel gelingen schnell, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Auf schlechterem Untergrund kann das ein Vorteil sein, solange die Erwartungen realistisch bleiben.
Stärken und Schwächen: Die Ducati ist im Alltag besonders stark, wenn Stabilität und Komfort wichtiger sind als maximale Agilität. Die Suzuki ist im Vorteil, wenn schnelle Richtungswechsel, ein leichtes Fahrgefühl und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremswirkung zeigt sich ein typisches Bild: Die Ducati Multistrada V2 S bietet ein sehr gut dosierbares Gefühl, das vor allem bei längeren Fahrten und häufigem Stadt-Land-Wechsel angenehm ist. Das hilft dabei, Tempo kontrolliert zu reduzieren, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet ebenfalls mit sportlicher Bremsperformance, wirkt aber im Gesamteindruck stärker auf „direkte Rückmeldung“ ausgelegt. Das kann beim zügigen Fahren Spaß machen, verlangt aber je nach Fahrstil etwas mehr Gefühl für die Dosierung.
Fazit zum Thema Bremsen: Beide Motorräder liefern ein solides Setup. Die Ducati wirkt jedoch oft „komfortabler“ im Alltag, während die Suzuki eher den sportlich-direkten Charakter betont.
Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Bei der Ducati Multistrada V2 S steht der Komfortgedanke deutlich im Vordergrund. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Strecken nicht unnötig anstrengend werden. Auch wenn das Motorrad sportlich gefahren werden kann, bleibt der Grundton alltagstauglich.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist weniger „Reise-Lounge“, sondern eher ein Motorrad, das man aktiv fährt. Die Ergonomie unterstützt das dynamische Fahren, kann aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten auf längeren Strecken weniger entspannend wirken als bei der Ducati.
Stärken und Schwächen: Ducati: mehr Komfort und entspannteres Handling über längere Zeit. Suzuki: mehr Aktivität und sportliches Gefühl, dafür weniger „Langstreckenkomfort“ im klassischen Sinn.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln, Landstraße
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Übersicht, Handlichkeit und dem Gefühl, dass das Motorrad „einfach funktioniert“. Die Ducati Multistrada V2 S spielt hier ihre Vielseitigkeit aus: Sie eignet sich für Pendelstrecken, für Wochenendtouren und für Fahrten, bei denen sich die Route spontan ändert. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist besonders dann stark, wenn kurze Wege, häufiges Beschleunigen und ein sportlicher Fahrstil gefragt sind. Sie macht Spaß im Stadtverkehr, bleibt dabei aber eher auf „direkten Fahrspaß“ getrimmt als auf maximalen Komfort.
Stärken und Schwächen: Ducati ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst viele Situationen angenehm abdecken soll. Suzuki ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen und unkompliziert sportlich bewegt werden soll.
Leichtes Offroad-Feeling: Wo liegen die Grenzen?
Beide Motorräder können mit unterschiedlichen Untergründen umgehen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati Multistrada V2 S ist eher für Straße und gelegentliche Ausflüge auf weniger perfekten Belag gedacht. Sie bleibt dabei ein straßenorientiertes Motorrad, das sich auf Schotterwegen nicht „versteckt“, aber auch nicht als echtes Offroad-Gerät verstanden werden sollte.
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt hier mehr „Offroad-Feeling“ mit. Das Motorrad ist vom Charakter her näher an dem, was man von einem sportlichen Supermoto-Konzept erwartet. Für leichte Strecken abseits der perfekten Straße ist das ein klarer Pluspunkt.
Stärken und Schwächen: Ducati: mehr Komfort und Kontrolle auf Straße, Offroad nur als Ergänzung. Suzuki: mehr Spaß auf gemischtem Untergrund, aber mit dem Fokus auf sportliche Nutzung statt auf Reiseorientierung.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kaufüberlegungen
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Aspekte eine Rolle. Die Ducati Multistrada V2 S ist ein hochwertiges Motorrad mit einem Anspruch an Pflege und regelmäßige Wartung, wie man es von einem Premium-Reisegerät erwartet. Wer die Wartungsintervalle ernst nimmt und das Motorrad sauber hält, bekommt in der Regel ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich oft unkomplizierter im Handling des Alltags. Gerade wenn das Motorrad auch mal „mitgenommen“ wird, kann das ein Vorteil sein. Außerdem ist die Ersatzteil- und Serviceverfügbarkeit bei Suzuki-Modellen in vielen Regionen meist gut planbar.
Stärken und Schwächen: Ducati: Premium-Anspruch und Komfort, dafür mehr „Premium-Denken“ bei Pflege und Wartung. Suzuki: unkomplizierter Charakter und oft pragmatische Alltagstauglichkeit.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden:
- Ducati Multistrada V2 S passt besonders gut, wenn längere Strecken, entspanntes Reisen und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, liegt hier richtig.
- Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem wendig sein soll, schnell auf Impulse reagiert und sportlicher Spaß im Alltag wichtiger ist als maximaler Langstreckenkomfort.
Typische Entscheidungsszenarien
Wenn die Route häufig wechselt – Stadt, Landstraße, gelegentlich schlechte Abschnitte – bietet die Ducati Multistrada V2 S den Vorteil, weil sie als Gesamtpaket sehr gut „durchzieht“. Wenn dagegen eher kurze Ausfahrten, häufiges Kurvenfahren und ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt, ist die Suzuki DR-Z 4SM die passendere Wahl.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 S ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das Komfort, souveräne Fahrdynamik und ein rundes Gesamtgefühl in den Vordergrund stellt. Besonders auf längeren Strecken und bei gemischten Routen spielt die Ducati ihre Stärken aus: Sie wirkt kontrolliert, angenehm zu fahren und macht auch dann Spaß, wenn nicht jede Ausfahrt maximal sportlich geplant ist. Wer ein Motorrad möchte, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt, trifft mit der Multistrada V2 S meist die richtige Entscheidung.
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich vor allem dann, wenn Agilität, Direktheit und sportlicher Fahrspaß wichtiger sind als Reise-Komfort. Sie passt gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und auch mal einen weniger perfekten Untergrund als Teil des Spaßes sehen. Für kurze Wege, flotte Ausfahrten und leichtes Offroad-Feeling ist die DR-Z 4SM oft die stimmigere Wahl.