| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Ducati Multistrada V2 vs. BMW R nineT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur Design: Es geht um Philosophie, Fahrcharakter und darum, wie sich der Alltag anfühlt. Der Vergleich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der BMW R nineT zeigt genau das. Die Multistrada V2 steht für vielseitige Tourenambitionen und einen modernen, funktionalen Ansatz. Die R nineT dagegen bringt den klassischen Roadster-Vibe mit, der sich besonders dann stark anfühlt, wenn Kurven, Sound und ein direkteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es weniger um „wer ist besser“, sondern darum, wo die Stärken liegen und welche Schwächen im Alltag eher ins Gewicht fallen können.
Grundcharakter: Touren-Vielseitigkeit vs. klassischer Roadster-Fokus
Die Ducati Multistrada V2 ist als Motorrad gedacht, das unterschiedliche Einsatzzwecke abdecken soll: zügige Landstraßenfahrten, längere Strecken und ein Fahrgefühl, das sich an die jeweilige Situation anpassen kann. Genau diese Vielseitigkeit macht sie im Vergleich besonders interessant.
Die BMW R nineT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „erlebt“. Der Roadster-Charakter sorgt für eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Das kann sich im Alltag sehr lebendig anfühlen – vor allem dann, wenn kurze Ausfahrten, kurvige Strecken und ein klassisches Gesamtbild im Fokus stehen.
Motor & Antrieb: Unterschiedliche Art von Dynamik
Beim Motor zeigt sich der Kernunterschied: Die Multistrada V2 ist auf einen dynamischen, tourentauglichen Vortrieb ausgelegt. Im Vergleich wirkt sie dadurch oft wie die Maschine, die gleichmäßige Leistung über längere Zeit bereitstellt und dabei trotzdem spritzig bleibt.
Die R nineT setzt stärker auf den Charakter eines klassischen Roadsters. Das bedeutet: Der Antrieb fühlt sich häufig „mechanischer“ an, die Gasannahme und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk wirken unmittelbarer. Wer gerne mit Gefühl fährt und nicht nur mit Drehzahl arbeitet, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Multistrada V2: Stärken liegen in der tourenorientierten Dynamik und der Fähigkeit, verschiedene Fahrstile zu bedienen. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Vielseitigkeit liegt – wer maximal „klassisch“ und puristisch sucht, findet das bei der R nineT oft stimmiger.
- R nineT: Stärken liegen im direkten Fahrgefühl und im charaktervollen Antrieb. Schwäche kann sein, dass der Komfort- und Langstreckenanspruch je nach Erwartung nicht so „automatisch“ erfüllt wird wie bei einer stärker tourenorientierten Maschine.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven und auf Strecke anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, Stabilität und Kontrolle über unterschiedliche Streckenqualitäten hinweg zu liefern. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Belag spielt das eine große Rolle. Das Motorrad wirkt dabei oft wie „eingestellt auf Alltag und Reise“ – also nicht nur für die perfekte Kurve, sondern auch für den Weg dorthin.
Die BMW R nineT wirkt dagegen häufig agiler im Sinne von „direkt und nah“. Das Handling kann dadurch sehr spaßorientiert sein, besonders wenn das Tempo moderat bis zügig bleibt und die Strecke kurvig ist. Auf der anderen Seite kann der Fokus auf Fahrgefühl und Roadster-Charakter dazu führen, dass lange Autobahnabschnitte oder sehr komfortorientierte Fahrten weniger im Mittelpunkt stehen.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Touren pendelt, wird an der Multistrada V2 eher das Gefühl haben, „immer passend“ zu sein. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Ausfahrten plant und dabei Wert auf ein klassisches, unmittelbares Fahrgefühl legt, wird die R nineT oft als besonders stimmig empfinden.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort vs. Roadster-Feeling
Ergonomie ist ein Punkt, der im Vergleich schnell entscheidet, ob ein Motorrad langfristig Freude macht. Die Multistrada V2 zielt auf eine Sitzposition, die Touren und längere Fahrten erleichtert. Das kann sich vor allem dann bemerkbar machen, wenn man nicht nur 30 Minuten unterwegs ist, sondern mehrere Stunden.
Die BMW R nineT setzt stärker auf den Roadster-Look und die damit verbundene Haltung. Das kann sehr sportlich und „echt“ wirken, gleichzeitig aber auch dazu führen, dass man für lange Strecken bewusster auf Pausen und Fahrweise achten möchte.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- Multistrada V2: Stärken liegen in der tourenfreundlichen Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass das Gefühl weniger „klassisch“ ausfällt als bei der R nineT.
- R nineT: Stärken liegen im Roadster-Charakter und der unmittelbaren Verbindung. Schwäche kann sein, dass lange Strecken je nach persönlichem Empfinden weniger entspannt wirken.
Ausstattung & Technik: Moderne Funktionen vs. klassischer Anspruch
Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein klarer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das moderne Technik und praktische Features in den Alltag integrieren soll. Das kann sich in der Art bemerkbar machen, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert und wie „komfortabel“ sich das Gesamtpaket anfühlt.
Die BMW R nineT steht dagegen für einen Stil, der Technik nicht in den Vordergrund drängt, sondern in ein stimmiges Gesamtbild einbettet. Das kann für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig sein: weniger „Gadget“, mehr Motorradgefühl.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Multistrada V2: Stärken liegen in der modernen, alltagstauglichen Ausrichtung und dem funktionalen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass wer maximale Puristik sucht, sich bei der R nineT stärker zuhause fühlt.
- R nineT: Stärken liegen in der stimmigen, klassischen Ausstrahlung und dem Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass bestimmte Komfort- oder Assistenzansprüche je nach Erwartung weniger „automatisch“ erfüllt werden.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen beim Tempo
Im Vergleich ist das Thema Bremsen und Stabilität entscheidend, weil es direkt mit Sicherheit und Fahrgefühl zusammenhängt. Die Multistrada V2 wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch bei zügiger Fahrweise kontrolliert bleibt. Das gibt gerade auf längeren Strecken ein gutes Gefühl, weil man sich auf gleichmäßige Performance verlassen kann.
Die BMW R nineT punktet häufig mit einem sehr direkten Feedback. Das kann beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein, weil man die Maschine „liest“ und fein dosieren kann. Gleichzeitig hängt das subjektive Empfinden stark davon ab, wie man selbst fährt und welche Priorität man auf Komfort vs. unmittelbare Rückmeldung legt.
Design & Charakter: Was man jeden Tag sieht
Design ist nicht nur Optik, sondern auch Identität. Die Ducati Multistrada V2 wirkt modern und zweckorientiert, ohne den Anspruch auf Fahrspaß zu verlieren. Die BMW R nineT trägt ihren klassischen Roadster-Charakter sichtbar nach außen – und genau das macht sie für viele so attraktiv.
Im Vergleich zeigt sich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für Touren und Alltag anfühlt, wird bei der Multistrada V2 eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das Stil und Fahrgefühl in den Vordergrund stellt, findet in der R nineT oft die passendere Antwort.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Multistrada V2 – die bessere Wahl für vielseitige Fahrer
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn das Motorrad mehrere Rollen erfüllen soll: Stadt und Landstraße, kurze Ausfahrten und längere Touren, entspanntes Cruisen und gelegentlich zügiges Fahren. Die Stärken liegen in der tourenfreundlichen Ausrichtung, dem funktionalen Technikansatz und dem insgesamt ausgewogenen Fahrgefühl.
R nineT – die bessere Wahl für Roadster-Fans
Die BMW R nineT passt besonders gut, wenn der Fokus auf klassischem Roadster-Feeling liegt: unmittelbares Ansprechverhalten, ein Motorradcharakter, der sich „echt“ anfühlt, und ein Look, der auch im Stand sofort wirkt. Wer gerne kurvig fährt und dabei die Verbindung zwischen Fahrer und Maschine spürt, wird die R nineT oft als besonders stimmig erleben.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und auf längeren Strecken Komfort sowie Kontrolle in den Vordergrund stellt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein modernes, funktionales Gesamtpaket bevorzugt, bekommt mit der Multistrada V2 ein sehr stimmiges Werkzeug für Touren und Alltag.
Die BMW R nineT gewinnt dagegen dort, wo Fahrgefühl und klassischer Roadster-Charakter wichtiger sind als maximaler Tourenfokus. Wer ein Motorrad möchte, das sich direkt anfühlt, optisch stark wirkt und vor allem auf kurvigen Strecken Spaß macht, findet in der R nineT die passendere Wahl. Kurz gesagt: Multistrada V2 für Vielseitigkeit und Reiseambitionen, R nineT für puren Roadster-Genuss und unmittelbares Motorrad-Erleben.