UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Ducati Multistrada V2 vs. Harley-Davidson Low Rider S – Vergleich

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder gegenüberstellt, bekommt nicht nur einen Vergleich von Daten, sondern vor allem einen Blick auf zwei Philosophien: Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitiges Fahren zwischen sportlicher Dynamik und Tourenkomfort. Die Harley-Davidson Low Rider S verkörpert dagegen den klassischen Cruiser-Ansatz mit markantem Auftritt, kräftigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ klingt.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag zueinander verhalten: von Motorcharakter und Fahrleistungen über Ergonomie und Komfort bis hin zu Bremsen, Fahrwerk und dem, was sich am Ende wirklich „richtig“ anfühlt.

Grundcharakter: Sport-Touring vs. Cruiser-Feeling

Ducati Multistrada V2 – vielseitig und zielgerichtet

Die Multistrada V2 ist als sportlich orientiertes Tourenmotorrad gedacht. Die Kombination aus moderner Elektronik, einer auf Dynamik ausgelegten Abstimmung und einer Sitzposition, die nicht zu kompromisslos sportlich ist, macht sie besonders interessant, wenn Strecken variieren: mal Stadt, mal Landstraße, mal längere Tour. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das in vielen Situationen schnell „griffbereit“ ist – ohne dass Komfort komplett auf der Strecke bleibt.

Harley-Davidson Low Rider S – kraftvoll, direkt, cruisertypisch

Die Low Rider S setzt auf den typischen Harley-Charakter: ein kräftiger Motor, ein spürbarer Vortrieb und ein Fahrgefühl, das stark über Drehmoment und Rhythmus funktioniert. Die aufgelisteten Werte sprechen dabei für ein Motorrad, das besonders dann glänzt, wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um das „Anpacken“ beim Beschleunigen und um ein souveränes Dahingleiten mit klarer Linie.

Motor und Fahrleistungen: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der aufgelisteten Motorwerte wird schnell klar: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Multistrada V2 wirkt eher wie ein Motorrad, das die Leistung nutzbar macht, sobald es sportlich angefordert wird. Die Low Rider S hingegen vermittelt das Gefühl, dass sie besonders stark aus dem Drehzahlkeller heraus arbeitet und Beschleunigung „von unten“ sehr überzeugend in Szene setzt.

Das zeigt sich vor allem in der Praxis:

  • Beim zügigen Überholen und beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven spielt die Multistrada V2 ihre sportliche Abstimmung aus.
  • Im Alltag mit wechselnden Geschwindigkeiten und bei entspanntem Fahren wirkt die Low Rider S oft besonders stimmig, weil der Vortrieb schnell verfügbar ist.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Ergonomie ist bei beiden Modellen ein zentrales Thema, weil sie das Fahrgefühl stärker prägt als man denkt. Die aufgelisteten Werte und die typische Geometrie deuten auf unterschiedliche Schwerpunkte hin:

Multistrada V2: sportlich-touringfreundlich

Die Multistrada V2 ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht automatisch „anstrengend“ werden. Die Sitzposition wirkt eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt. Dadurch lässt sich das Motorrad in Kurven und auf wechselnden Strecken leichter „führen“, ohne dass der Rücken oder die Arme sofort das Gefühl bekommen, zu viel zu leisten.

Low Rider S: Cruiser mit klarer Haltung

Die Low Rider S bringt eine Sitzhaltung mit, die typisch Cruiser ist: entspannter, tiefer und mit einem Fokus auf Stabilität. Das kann im Stadtverkehr und auf längeren Fahrten sehr angenehm sein, weil die Haltung weniger „aktiv“ wirkt. Gleichzeitig ist sie weniger darauf ausgelegt, dass man ständig in eine sportliche Fahrposition wechselt.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. souveräne Linie

Beim Vergleich der aufgelisteten Fahrwerkswerte und der typischen Auslegung zeigt sich: Die Multistrada V2 ist eher auf präzises Handling und kontrolliertes Einlenken getrimmt. Die Low Rider S steht mehr für eine ruhige, kraftvolle Linie, die sich weniger wie ein „Sportgerät“ anfühlt, sondern wie ein Cruiser, der Stabilität priorisiert.

In der Praxis bedeutet das:

  • Wer Kurvenarbeit mag und das Motorrad aktiv bewegt, findet in der Multistrada V2 meist die passendere Basis.
  • Wer entspanntes Tempo und ein souveränes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Low Rider S oft zufriedener.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Die aufgelisteten Bremswerte und die typische Abstimmung beider Modelle lassen Rückschlüsse auf das Sicherheitsgefühl zu. Die Multistrada V2 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auch bei sportlicherem Fahren konsequent unterstützt. Die Low Rider S kann ebenfalls überzeugend verzögern, legt aber den Schwerpunkt eher auf kontrolliertes, kraftvolles Anhalten statt auf maximale „Sport-Bissigkeit“.

Wichtig ist: In beiden Fällen entscheidet nicht nur die reine Zahl, sondern wie das System im Zusammenspiel mit Fahrwerk und Reifen arbeitet. Genau dort zeigt sich im Alltag, ob ein Motorrad „leicht zu dosieren“ ist oder eher „entschlossen“ reagiert.

Komfort und Alltag: Wind, Wärme, Vibrationen

Komfort entsteht aus vielen Faktoren – und die aufgelisteten Werte geben Hinweise darauf, wie sich die Motorräder im Alltag verhalten. Die Multistrada V2 ist als Tourer gedacht, daher spielt der Umgang mit Wind und die generelle Langstrecken-Eignung eine größere Rolle. Die Low Rider S ist stärker auf das Cruiser-Erlebnis ausgerichtet: angenehme Haltung, markanter Charakter und ein Fahrgefühl, das nicht auf „Windschutz-Perfektion“ optimiert ist, aber dafür eine sehr eigene Atmosphäre schafft.

Wer häufig pendelt oder längere Strecken fährt, achtet besonders auf:

  • Windkomfort und Ermüdung bei längeren Fahrten
  • Vibrationen und subjektives Motorgefühl
  • Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go und wechselnden Geschwindigkeiten

Ausstattung und Elektronik: Unterstützung vs. purer Charakter

Bei der Multistrada V2 ist die Elektronik typischerweise ein großer Teil des Konzepts. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung deuten darauf hin, dass verschiedene Fahrmodi und Assistenzfunktionen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „glatter“ machen können. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Belag oder Fahrstil variieren.

Die Low Rider S setzt dagegen stärker auf den direkten Charakter. Die aufgelisteten Werte wirken weniger wie ein „Regelwerk“, sondern mehr wie ein Motor, der seine Aufgabe klar erledigt. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein: weniger Technikgefühl, mehr unmittelbares Erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V2

  • Vielseitigkeit: sportlich genug für zügige Strecken, tourentauglich für längere Fahrten.
  • Fahrgefühl: präziseres Handling und leichteres „Aktiv-Fahren“.
  • Unterstützung: Elektronik und Abstimmung helfen dabei, das Motorrad in vielen Situationen kontrolliert zu bewegen.

Schwächen der Ducati Multistrada V2

  • Wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Charakter sucht, könnte sich weniger „authentisch“ fühlen als auf einer Harley.
  • Der Fokus auf Vielseitigkeit kann bedeuten, dass das Motorrad nicht ganz so „eindeutig“ wirkt wie ein rein cruiserorientiertes Konzept.

Stärken der Harley-Davidson Low Rider S

  • Markanter Charakter: kräftiger Vortrieb und ein sehr direktes Fahrgefühl.
  • Cruiser-Ergonomie: entspannte Haltung, die auf längeren Fahrten angenehm sein kann.
  • Alltagsstimmung: macht Spaß, wenn weniger „Sportmodus“ und mehr „Fahren genießen“ im Vordergrund steht.

Schwächen der Harley-Davidson Low Rider S

  • Wer maximale Kurvendynamik und sportliche Präzision sucht, findet bei der Multistrada V2 oft die passendere Basis.
  • Je nach Fahrprofil kann die cruisertypische Haltung weniger flexibel sein, wenn häufig aggressiv gefahren wird.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Ducati Multistrada V2 – ideal für…

Die Multistrada V2 passt besonders gut, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze gedacht ist: Stadt, Landstraße und Touren sollen sich nicht wie „zwei verschiedene Motorräder“ anfühlen. Wer gern kontrolliert fährt, Kurven aktiv nutzt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, trifft mit der Ducati häufig die bessere Wahl.

Harley-Davidson Low Rider S – ideal für…

Die Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, markantem Auftritt und kräftigem Vortrieb liegt. Wer das Motorrad vor allem als Erlebnis sieht – mit viel Charakter und einem Fahrstil, der eher nach Drehmoment und Rhythmus funktioniert – wird mit der Harley besonders viel Freude haben.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist der bessere Match, wenn Vielseitigkeit zählt: sportliche Dynamik, kontrolliertes Handling und ein Konzept, das Touren ebenso gut kann wie zügige Fahrten auf der Landstraße. Die Harley-Davidson Low Rider S gewinnt dagegen dort, wo Cruiser-Charakter im Vordergrund steht: kräftiger Vortrieb, entspannte Haltung und ein unmittelbares Fahrgefühl, das weniger auf sportliche Präzision als auf Stil und Drehmoment setzt.

Wer ein Motorrad sucht, das sich an wechselnde Strecken und Fahrstile anpasst, findet in der Multistrada V2 meist die stimmigere Grundlage. Wer hingegen vor allem das Harley-Erlebnis erleben möchte – mit klarer Linie, markantem Auftreten und dem Spaß am „Anpacken“ – wird mit der Low Rider S glücklicher. Am Ende entscheidet weniger die reine Zahl, sondern der gewünschte Fahrcharakter: kontrolliert-sportlich oder cruiser-kraftvoll.

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