| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
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Ducati Multistrada V2 vs. Harley-Davidson Road Glide: Vergleich für Touren, Alltag und Charakter
Wer zwischen Ducati Multistrada V2 und Harley-Davidson Road Glide steht, entscheidet nicht nur über ein Motorrad, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitige Fahrbarkeit, sportlichere Dynamik und moderne Technik, die auch auf langen Strecken motiviert. Die Harley-Davidson Road Glide setzt dagegen auf Cruiser-typischen Komfort, eine markante Optik und ein Fahrgefühl, das vor allem auf entspanntes Dahingleiten und souveräne Touren ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu Fahrstil, Streckenprofil und Prioritäten passt.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. Cruiser-Genuss
Wie sich die Multistrada V2 anfühlt
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass sie nicht nur für sportliche Passagen taugt, sondern auch für längere Etappen. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Das Motorrad vermittelt ein aktives, präzises Fahrgefühl und lädt dazu ein, die Linie zügig zu fahren. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort.
Wie sich die Road Glide anfühlt
Die Harley-Davidson Road Glide ist deutlich stärker auf das „Reisen“ im Cruiser-Sinne getrimmt. Der Schwerpunkt liegt auf ruhigem Vortrieb, stabiler Straßenlage und einem Komfort, der auch nach vielen Kilometern nicht „nervt“. Das Fahrgefühl ist weniger auf sportliche Reaktionsfreude ausgelegt, sondern auf Gelassenheit. Wer gern entspannt unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich wie gemacht anfühlt für lange Autobahnabschnitte, Landstraßen und ausgedehnte Touren.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Motorcharakter treffen zwei Welten aufeinander. Die Harley-Davidson Road Glide spielt ihre Stärken vor allem im unteren und mittleren Drehzahlbereich aus. Das spürbare Drehmoment sorgt für ein souveränes Anfahren und entspanntes Gleiten – ideal, wenn häufig gleichmäßig gefahren wird und weniger das „Hochdrehen“ im Vordergrund steht.
Die Ducati Multistrada V2 wirkt dagegen lebendiger im Ansprechverhalten. Sie bietet eine sportlichere Abstimmung, bei der der Vortrieb mit mehr Dynamik aus den Kurven kommt. Wer gern beschleunigt, zügig überholt oder kurvige Strecken dynamisch fährt, bekommt hier mehr „Biss“ und ein direkteres Gefühl zwischen Gasgriff und Fahrverhalten.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Multistrada V2: präzise und aktiv
Die Ducati Multistrada V2 punktet mit einem Handling, das sich wie ein Werkzeug für verschiedene Fahrstile anfühlt. Auf kurvigen Strecken lässt sie sich kontrolliert bewegen, und das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn es um Richtungswechsel und saubere Linien geht. Gerade wer gern sportlich fährt, wird die Agilität als Vorteil sehen.
Als mögliche Schwäche kann gelten: Wer ausschließlich „Cruiser-entspannt“ fahren möchte, empfindet den sportlicheren Charakter möglicherweise als weniger „gemütlich“ als eine klassische Cruiser-Philosophie. Das ist aber eher eine Frage der Erwartung als ein echter Nachteil.
Road Glide: stabil, ruhig, tourentauglich
Die Harley-Davidson Road Glide ist auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und sorgt dafür, dass sich lange Strecken angenehm anfühlen. Auch wenn die Straße mal unruhiger wird, bleibt das Motorrad meist gut kontrollierbar.
Als Gegenpunkt: Wer sehr häufig enge Kurven fährt oder ein besonders agiles Handling erwartet, wird den Cruiser-Charakter eher als „anders“ wahrnehmen. Die Road Glide ist nicht dafür gemacht, wie ein sportlicher Tourer um die Ecke zu flitzen – sie ist eher die Maschine für fließende Strecken und entspanntes Tempo.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl für lange Etappen
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gedacht, aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati Multistrada V2 kombiniert eine sportlichere Sitzhaltung mit dem Anspruch, auch über längere Zeit bequem zu bleiben. Das kann besonders dann überzeugen, wenn nicht nur geradeaus gefahren wird, sondern auch kurvige Abschnitte und wechselnde Streckenprofile dazugehören.
Die Harley-Davidson Road Glide setzt stärker auf Cruiser-Komfort: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über die Straße „gleitet“, sind darauf ausgelegt, dass man sich auf dem Motorrad wohlfühlt und die Fahrt genießen kann. Gerade für Fahrer, die viel Zeit auf Autobahn und Landstraße verbringen, ist das ein klarer Vorteil.
Schwäche auf der einen Seite, Stärke auf der anderen: Wer maximale Agilität sucht, wird eher zur Multistrada V2 tendieren. Wer vor allem Komfort und entspanntes Reisen priorisiert, findet in der Road Glide die passendere Ausrichtung.
Ausstattung und Technik: moderne Assistenz vs. klassischer Cruiser-Ansatz
Bei der Ausstattung zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die Ducati Multistrada V2 steht typischerweise für moderne Elektronik und ein Setup, das das Fahren erleichtert und gleichzeitig sportliche Möglichkeiten eröffnet. Je nach Konfiguration können Assistenzsysteme und Fahrmodi das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen – das ist besonders praktisch, wenn das Wetter wechselt oder wenn unterschiedliche Fahrstile gefahren werden.
Die Harley-Davidson Road Glide setzt stärker auf das Gesamterlebnis aus Komfort, Bedienbarkeit und Tourenfokus. Auch wenn moderne Technik vorhanden sein kann, liegt der Schwerpunkt häufig auf dem, was sich im Alltag und auf Reisen sofort „richtig“ anfühlt: entspannte Bedienung, stimmige Ergonomie und ein Setup, das auf Langstrecke ausgelegt ist.
Als mögliche Schwäche der Multistrada V2 kann man sehen, dass die moderne Technik und die sportlichere Ausrichtung mehr „Fahrerfokus“ verlangen können, wenn man wirklich nur maximal entspannt cruisen möchte. Die Road Glide kann im Gegenzug weniger „sportlich“ wirken, wenn man vor allem Dynamik und schnelle Reaktionen sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
In der Praxis entscheidet sich Sicherheit nicht nur an der reinen Bremsleistung, sondern auch daran, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt durch ihre sportliche Auslegung häufig ein sehr direktes Gefühl beim Bremsen und unterstützt damit zügiges Fahren. Das ist ein Plus, wenn häufig dynamisch gefahren wird oder wenn man auf kurvigen Strecken öfter stärker verzögert.
Die Harley-Davidson Road Glide punktet eher mit souveräner Alltagswirkung: Bremsen und Fahrstabilität sind so abgestimmt, dass man sich auch bei längeren Fahrten sicher fühlt. Wer vor allem gleichmäßig unterwegs ist, profitiert von dieser ruhigen, gutmütigen Charakteristik.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Agiles, präzises Handling für kurvige Strecken
- Sportlicheres Ansprechverhalten und dynamischer Vortrieb
- Moderne Technik, die das Fahren flexibel unterstützt
- Gute Mischung aus Tourenkomfort und Fahrspaß
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Ducati Multistrada V2
- Wenn ausschließlich „Cruiser-Entspannung“ erwartet wird, wirkt der Charakter weniger gelassen
- Mehr Fokus auf aktives Fahren statt reines Dahingleiten
Stärken der Harley-Davidson Road Glide
- Sehr tourenorientiertes Fahrgefühl mit viel Ruhe und Stabilität
- Starker Drehmoment-Charakter für entspanntes Fahren
- Komfort-Setup für lange Strecken
- Markantes Cruiser-Erlebnis, das auf Genuss ausgelegt ist
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Harley-Davidson Road Glide
- Weniger agil im Vergleich zu sportlich ausgelegten Tourern
- Wer häufig sportliche Kurvenfahrten priorisiert, könnte den Cruiser-Fokus als weniger passend empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie die meisten Kilometer entstehen. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend für Fahrer, die Touren mit Fahrspaß kombinieren: kurvige Strecken, wechselnde Bedingungen, dynamische Passagen und ein Motorrad, das sich aktiv anfühlt. Wer gern mit Technik arbeitet, Fahrmodi nutzt und ein präzises Handling schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Ruhe und Cruiser-Genuss suchen. Wenn lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, passt die Road Glide sehr gut. Auch wer das Motorrad als Erlebnis betrachtet – mit markantem Charakter und entspannter Reiseatmosphäre – wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die richtige Wahl, wenn Touren nicht nur „abgespult“, sondern aktiv gefahren werden sollen: kurvige Strecken, dynamisches Ansprechen und ein präzises, modernes Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Wer ein Motorrad sucht, das sportliche Ambitionen mit Langstreckentauglichkeit verbindet, trifft hier meist die bessere Entscheidung.
Die Harley-Davidson Road Glide überzeugt vor allem dort, wo Entspannung zählt: komfortorientiertes Reisen, ruhige Stabilität und ein Motorcharakter, der gleichmäßig trägt. Für Fahrer, die lange Strecken genießen möchten und weniger Wert auf maximale Agilität legen, ist die Road Glide die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Multistrada V2 für den aktiven Tourenfahrer, Road Glide für den Cruiser-Reisenden.