| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Multistrada V2 und die Honda CB 500 F, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein Konzept auf Komfort und Vielseitigkeit im Reise- und Tourenbereich auf ein eher leichtes, unkompliziertes Alltagsmotorrad, das vor allem durch seine Zugänglichkeit überzeugt. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen fallen im direkten Vergleich auf und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten
Die Ducati Multistrada V2 steht für einen modernen, ambitionierten Auftritt. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch längere Strecken angenehm macht. Das merkt man vor allem am Gesamtpaket aus Fahrwerk-Feeling, Sitzposition und dem Anspruch, dass sich das Motorrad auch auf wechselnden Strecken wohlfühlt.
Die Honda CB 500 F verfolgt dagegen eine klare Linie: Sie ist ein Motorrad, das sich schnell erschließt. Der Charakter ist eher pragmatisch. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr gut bewegen lässt, auf kurzen Strecken nicht nervt und auf längeren Fahrten solide begleitet, findet hier einen starken Kandidaten.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Stärken der Ducati Multistrada V2
Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo moderat bis zügig ist und die Strecke nicht nur aus geraden Linien besteht. Das Motorrad wirkt insgesamt „erwachsener“ im Fahrgefühl: Die Abstimmung unterstützt ruhiges, kontrolliertes Fahren, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Situation dynamischer wird. Wer gerne tourt oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad Reserven hat, wird hier eher glücklich.
Schwächen der Ducati Multistrada V2
Im Gegenzug kann die Multistrada V2 im reinen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirken als die CB 500 F. Das liegt weniger an der Fahrbarkeit an sich, sondern am Gesamtkonzept: Wer ein Motorrad sucht, das maximal unkompliziert und jederzeit ganz entspannt wirkt, muss sich bei der Ducati stärker auf das Setup einstellen. Außerdem ist die Erwartungshaltung an Pflege und Ausstattung höher, weil das Motorrad insgesamt stärker auf Komfort und Technik ausgelegt ist.
Stärken der Honda CB 500 F
Die CB 500 F punktet vor allem durch ihre Zugänglichkeit. Das Motorrad ist angenehm zu bewegen, wirkt im Alltag nicht überladen und lässt sich in vielen Situationen intuitiv fahren. Gerade für Pendler oder für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, ist das ein Vorteil. Auch wenn die Strecke mal länger wird, bleibt das Motorrad angenehm handhabbar.
Schwächen der Honda CB 500 F
Wo die CB 500 F weniger glänzt, ist der Anspruch an sportliche Dynamik. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein Tourer mit klarer Leistungsreserve anfühlt, wird bei der Honda eher an Grenzen stoßen – nicht unbedingt im Sinne von „zu schwach“, sondern eher im Sinne von „weniger emotionaler Druck“. Außerdem ist das Motorrad eher auf Alltag und Alltagstouren ausgelegt, während die Multistrada V2 stärker auf längere, abwechslungsreiche Strecken optimiert ist.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. unkomplizierte Alltagshaltung
Bei der Ergonomie zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Ducati Multistrada V2 zielt darauf ab, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das hilft besonders auf Touren, wenn man nicht ständig die Position wechseln möchte. Die Honda CB 500 F ist dagegen eher auf eine unkomplizierte, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das ist ein Plus für kurze bis mittlere Fahrten und für Situationen, in denen man häufig manövriert.
Im direkten Vergleich gilt: Wer viel unterwegs ist und dabei Komfort priorisiert, findet in der Multistrada V2 den passenderen Ansatz. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell „passt“ und sich ohne große Gewöhnung fahren lässt, liegt mit der CB 500 F oft richtig.
Fahrwerk und Bremsen: Wie stabil wirkt das Motorrad unter Last?
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Multistrada V2 wirkt insgesamt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Das unterstützt das Vertrauen in Kurven und auf längeren Strecken. Die CB 500 F ist ebenfalls solide, aber eher im Sinne von „alltagstauglich und leicht zu kontrollieren“.
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie gut das Motorrad Dosierung und Kontrolle vermittelt. Die Ducati wirkt dabei tendenziell „touriger“: Man spürt, dass das Motorrad für längere Fahrten und dynamischere Situationen gedacht ist. Die Honda bleibt dagegen im Fokus auf Alltag: zuverlässig, gut zu dosieren und passend für den täglichen Gebrauch.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede, die man spürt
Der Motorcharakter ist einer der größten Unterschiede. Die Multistrada V2 vermittelt eher das Gefühl, dass man das Motorrad „mitnehmen“ kann, ohne ständig im Drehzahlbereich zu arbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man auf Touren gleichmäßig fahren möchte oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird.
Die CB 500 F ist dagegen stärker auf ein harmonisches, unkompliziertes Fahren ausgelegt. Sie eignet sich hervorragend, um entspannt zu cruisen, ohne dass man ständig nach dem „richtigen Moment“ suchen muss. Im Alltag ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad schnell verständlich bleibt.
Im Vergleich bedeutet das: Die Ducati spricht eher Fahrer an, die mehr „Tour-Feeling“ und ein souveränes Gesamtpaket suchen. Die Honda ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad wollen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei zuverlässig Spaß macht.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Technik vs. Einfachheit
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Multistrada V2 wirkt insgesamt moderner und stärker auf Komfort und Funktion im Reiseeinsatz getrimmt. Das kann sich positiv auswirken, wenn man häufig unterwegs ist oder wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt.
Die CB 500 F ist dagegen eher „klassisch“ und reduziert auf das, was man im Alltag wirklich braucht. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Weniger Komplexität kann bedeuten, dass man sich schneller wohlfühlt und das Motorrad unkompliziert bleibt.
Wirtschaftlichkeit und Betrieb: Was im Alltag zählt
Beim Thema Betriebskosten spielen mehrere Faktoren zusammen: Wartungsintervalle, Verschleißteile, Fahrweise und natürlich der Zustand, falls es um den Gebrauchtkauf geht. Im direkten Vergleich lässt sich vor allem die Tendenz erkennen: Die Honda CB 500 F wird häufig als besonders unkompliziert im Alltag wahrgenommen, während die Ducati Multistrada V2 durch ihr Konzept tendenziell mehr „Anspruch“ an Pflege und Erwartungshaltung mitbringt.
Das heißt nicht, dass die Ducati „schlecht“ ist – sie ist eher die Wahl für Fahrer, die bewusst ein Motorrad mit mehr Komfort- und Technikfokus suchen. Die Honda ist die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich möglichst wenig in den Vordergrund drängt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V2 passt besonders gut, wenn …
- Touren und längere Strecken regelmäßig auf dem Plan stehen
- Komfort und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Einfachheit
- ein Motorrad gesucht wird, das auch bei dynamischerem Fahren kontrolliert bleibt
Die Honda CB 500 F passt besonders gut, wenn …
- Alltag, Pendeln und kurze bis mittlere Fahrten im Vordergrund stehen
- ein leicht verständliches Motorrad gesucht wird, das schnell Spaß macht
- man Wert auf unkomplizierte Handhabung und Alltagstauglichkeit legt
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Tour-Charakter, Komfort und ein insgesamt souveränes Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur transportiert, sondern das Fahren selbst in den Mittelpunkt stellt. Wer bereit ist, sich auf das Konzept einzustellen und ein Motorrad mit mehr Anspruch an Erwartung und Setup zu wählen, bekommt dafür ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 F gewinnt dagegen dort, wo Alltag zählt: Sie ist unkompliziert, leicht zu bewegen und eignet sich hervorragend für Pendler, Einsteiger oder alle, die ein Motorrad wollen, das schnell passt und zuverlässig funktioniert. Wer weniger „Tour-Show“ und mehr pragmatischen Fahrspaß im Alltag sucht, liegt mit der Honda oft richtig.
Kurz gesagt: Multistrada V2 für Touren und Komfort-Fokus, CB 500 F für Alltag, einfache Handhabung und entspanntes Fahren.