| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Ducati Multistrada V2 vs. Honda CBF 1000 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Tour und Alltag“ klingen, aber aus unterschiedlichen Denkschulen kommen, wird der Vergleich spannend. Die Ducati Multistrada V2 steht für moderne Vielseitigkeit mit sportlichem Anspruch und einer Ausstattung, die auf Komfort und Fahrspaß ausgelegt ist. Die Honda CBF 1000 dagegen ist der Inbegriff eines bewährten Tourers: solide, alltagstauglich und mit Fokus auf entspannte Kilometer. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrgefühl, Komfort, Technik und Alltagstauglichkeit.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst: Stadt, Landstraße und längere Touren sollen sich nicht wie „zwei verschiedene Welten“ anfühlen. Die CBF 1000 verfolgt dagegen einen klaren Ansatz: Sie ist ein Tourenmotorrad, das sich auf Stabilität, Alltagstauglichkeit und ein ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten konzentriert. Das merkt man nicht nur im Fahrgefühl, sondern auch daran, wie die Motorräder mit typischen Anforderungen umgehen – etwa mit Wind, Gepäck, Verkehr und wechselnden Streckenprofilen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 setzt stärker auf den „sportlich nutzbaren“ Charakter. Das bedeutet, dass sich das Motorrad dynamischer anfühlt, wenn es zügig vorangehen soll. Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, entspannten Fahrstil aus. Dadurch wirkt sie besonders dann überzeugend, wenn konstant gefahren wird und das Motorrad einfach „mitläuft“, ohne dass ständig nachgeschaltet oder ständig die Drehzahl im Blick behalten werden muss.
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber die Art der Tour unterscheidet sich: Die Multistrada V2 lädt eher dazu ein, Kurven aktiv zu nutzen und das Motorrad zu fordern. Die CBF 1000 eignet sich besonders für lange Strecken, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen „sportlich orientiertem Allrounder“ und „tourorientiertem Klassiker“. Die Multistrada V2 vermittelt mehr Agilität und lässt sich spürbar leichter in Richtungswechsel bringen. Das ist vor allem auf Landstraßen ein Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und das Motorrad schnell auf Impulse reagieren soll.
Die Honda CBF 1000 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten fühlt sie sich oft besonders berechenbar an. In der Praxis heißt das: weniger „Arbeit“ für den Fahrer, mehr gleichmäßiges Gleiten. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei nicht ständig das Motorrad „neu sortieren“ möchte, bekommt hier eine sehr entspannte Basis.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Philosophie: Die Multistrada V2 zielt auf ein sportliches Ansprechverhalten ab, das sich gut dosieren lässt, wenn es zügig in Kurven oder aus dem Tempo heraus gehen soll. Die CBF 1000 ist ebenfalls sicher ausgelegt, wirkt aber im Gesamtpaket eher darauf abgestimmt, dass das Motorrad in Alltagssituationen und auf langen Etappen zuverlässig bremst, ohne dass man sich auf „feine“ Eingriffe konzentrieren muss.
Beide Motorräder können mit wechselnden Bedingungen umgehen, aber die Multistrada V2 fühlt sich tendenziell „direkter“ an, während die Honda CBF 1000 eher „ruhig“ und souverän bleibt. Das ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Art, wie das Motorrad die Fahrphysik vermittelt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Möglichkeiten vs. bewährtes Konzept
Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Elektronik. Die Multistrada V2 profitiert von moderneren Assistenz- und Fahrmodi-Ansätzen, die das Motorrad je nach Situation anpassbar machen. Das kann besonders dann helfen, wenn sich die Fahrweise ändert – zum Beispiel von entspanntem Cruisen zu dynamischerem Fahren oder wenn die Strecke wechselhaft ist.
Die Honda CBF 1000 setzt stärker auf ein bewährtes, unkompliziertes Gesamtgefühl. Das ist ein Vorteil für alle, die sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchten. Gleichzeitig kann die fehlende „digitale“ Tiefe im Vergleich dazu führen, dass die Multistrada V2 in bestimmten Situationen mehr Komfort und mehr Feintuning bietet.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Im Komfortvergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, auch längere Touren angenehm zu machen, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Die Sitzposition wirkt dabei oft so, dass man sowohl kontrolliert als auch entspannt fahren kann. Der Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer „abschirmt“, spielen hier eine wichtige Rolle – gerade bei längeren Autobahnabschnitten.
Die Honda CBF 1000 ist in dieser Hinsicht besonders stark, wenn es um entspanntes Reisen geht. Die Ergonomie ist auf eine ruhige Haltung ausgelegt, die den Fahrer über Stunden nicht „ermüdet“. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und dabei auch mal längere Strecken am Stück fährt, findet in der CBF 1000 oft ein sehr angenehmes Gesamtpaket.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad auf der Strecke anfühlt, sondern auch, wie es sich im Alltag bewegt. Die Multistrada V2 kann im Stadtverkehr durch ihr agiles Handling überzeugen, besonders wenn häufig rangiert oder schnell auf Verkehrssituationen reagiert werden muss. Gleichzeitig ist sie eher ein Motorrad, das man bewusst fährt – wer sie „sportlich“ nutzt, bekommt mehr aus dem Konzept heraus.
Die CBF 1000 punktet im Alltag häufig mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer sehr gutmütigen Art, mit dem Motorrad umzugehen. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Tourenmotorrad suchen, das im Alltag nicht kompliziert wird und auf längeren Strecken zuverlässig bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Mehr Agilität und sportlicheres Ansprechverhalten für dynamische Strecken.
- Moderne Elektronik und Fahrmodi, die das Motorrad situationsabhängig anpassbar machen.
- Tourenkomfort ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.
Ducati Multistrada V2 – Schwächen
- Wer ein möglichst „klassisches“ und unkompliziertes Tourengefühl sucht, könnte die Multistrada V2 als etwas „aktiver“ empfinden.
- Je nach Nutzung können Wartungs- und Ausstattungsdetails stärker ins Gewicht fallen als bei sehr bewährten Konzepten.
Honda CBF 1000 – Stärken
- Sehr souveränes, entspanntes Fahrgefühl für lange Strecken.
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Handhabung und bewährtes Konzept.
- Stabilität und berechenbares Verhalten bei konstantem Tempo.
Honda CBF 1000 – Schwächen
- Im Vergleich zur Multistrada V2 wirkt die Elektronik weniger „fein“ und weniger anpassungsorientiert.
- Wer maximale Agilität und sportliche Direktheit sucht, findet bei der Multistrada V2 meist mehr „Kick“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob beide Motorräder „gut“ sind, sondern davon, wie gefahren werden soll. Die Multistrada V2 ist besonders interessant für Fahrer, die Touren abwechslungsreich gestalten: mal zügig, mal entspannt, aber immer mit dem Gefühl, dass das Motorrad mitdenkt und sich anpasst. Die CBF 1000 ist die richtige Wahl für alle, die ein bewährtes Tourenmotorrad möchten, das zuverlässig funktioniert, lange Strecken angenehm macht und im Alltag nicht ständig nachjustiert werden muss.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren, moderner Elektronik und einem Motorrad liegt, das sich je nach Situation spürbar anpassen lässt. Wer Kurven aktiv nutzt, gern zwischen entspanntem Cruisen und sportlicherem Tempo wechselt und dabei Komfort nicht missen möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn lange Strecken, ein ruhiges Fahrgefühl und unkomplizierte Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn Stabilität und Berechenbarkeit wichtiger sind als maximale Agilität. Kurz gesagt: Multistrada V2 für den abwechslungsreichen Tourenfahrer mit Anspruch an Technik und Fahrgefühl – CBF 1000 für den entspannten Langstrecken-Allrounder, der einfach funktionieren soll.