| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki ER-6n: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Ducati Multistrada V2 und die Kawasaki ER-6n gegenüberstellt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie stark sich Fahrphilosophien unterscheiden können. Die Multistrada V2 steht für vielseitige Tourenambitionen, moderne Elektronik und ein Fahrgefühl, das sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die ER-6n dagegen ist ein klassisches Naked-Bike: leicht zugänglich, unkompliziert im Handling und besonders interessant, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit und einem entspannten Einstieg ins Motorradfahren liegt.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander abgeglichen – von Motorcharakter und Fahrwerk über Komfort bis hin zu Ausstattung und Wartungslogik.
Grundcharakter: Reiseenduro-Vielseitigkeit vs. Naked-Bike-Directness
Ducati Multistrada V2: Tourenorientiert und elektronisch unterstützt
Die Ducati Multistrada V2 wirkt von Anfang an wie ein Motorrad, das für mehr als nur die kurze Runde gebaut ist. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig „gegen“ das Bike arbeitet. Gleichzeitig sorgt die moderne Ausrichtung dafür, dass sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen gut kontrollieren lässt. Gerade auf wechselndem Tempo und bei unterschiedlichen Fahrbahnzuständen zeigt sich die Stärke: Die Multistrada V2 bleibt dabei ruhig, berechenbar und vermittelt ein sicheres Gefühl.
Kawasaki ER-6n: Unkompliziert, direkt und alltagstauglich
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen die Sorte Motorrad, die man schnell „versteht“. Das Naked-Konzept macht das Handling intuitiv: Man sitzt nah am Motorrad, hat eine klare Sicht nach vorn und kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr unkompliziert reagieren. Die ER-6n ist dabei weniger auf Hightech-Funktionen ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus gut dosierbarer Leistung, einfacher Bedienung und einem Fahrgefühl, das nicht überfordert.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Multistrada V2: Kraftentfaltung mit Tourenfokus
Bei der Multistrada V2 steht die Art der Kraftentfaltung im Vordergrund: Sie ist so abgestimmt, dass man sowohl entspannt rollen als auch zügig beschleunigen kann. Das Motorrad unterstützt dabei ein gleichmäßiges Tempo, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade auf längeren Strecken oder bei Überholmanövern wirkt das positiv: Die Multistrada V2 bleibt dabei stabil im Gefühl, statt hektisch zu werden.
ER-6n: Gutmütig und leicht zu dosieren
Die ER-6n spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um kontrolliertes Fahren geht. Die Leistungsabgabe ist so gestaltet, dass sie sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Dadurch eignet sich das Bike besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird, sondern bei denen man entspannt unterwegs ist. Auch für Einsteiger ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt nicht wie ein „Sprungbrett“, sondern wie ein verlässlicher Begleiter.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Ducati: Souverän auf Strecke, kontrolliert in Kurven
Die Ducati Multistrada V2 zeigt ihre Stärken vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne die Kurvenarbeit unnötig zu verlangsamen. In schnellen Richtungswechseln bleibt das Motorrad dabei gut geführt, was das Vertrauen erhöht. Gleichzeitig ist die Multistrada V2 so abgestimmt, dass sie nicht nur „sportlich“, sondern auch alltagstauglich bleibt.
Kawasaki: Wendigkeit und unkomplizierte Kurvenarbeit
Die Kawasaki ER-6n ist im Vergleich eher auf Agilität und einfache Handhabung ausgelegt. Das Naked-Design und die typische Fahrwerkscharakteristik sorgen dafür, dass man in engen Situationen schnell reagieren kann. Auf Landstraßen fühlt sich das Bike lebendig an, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Wer häufig durch den Verkehr fährt oder oft kurze Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windgefühl und Alltag
Multistrada V2: Mehr Schutz und entspannteres Reisen
Die Multistrada V2 ist klar auf Komfort bei längeren Fahrten ausgelegt. Der Aufbau und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist. Gerade wenn die Strecke länger wird, macht sich das positiv bemerkbar: Das Motorrad wirkt weniger wie ein Sportgerät, das man „aushält“, sondern eher wie ein Reisegefährt, das man gerne fährt.
ER-6n: Direkter Kontakt, weniger „Reise-Feeling“
Die ER-6n bietet einen sehr direkten Kontakt zur Straße. Das ist für viele Fahrer genau das, was Spaß macht: Man spürt das Motorrad und die Umgebung unmittelbar. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass der Komfort bei langen Strecken stärker vom persönlichen Empfinden abhängt. Wer viel Touren fährt, wird die Unterschiede zur Multistrada V2 eher merken – vor allem dann, wenn Wind und Sitzdauer zusammenkommen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährte Einfachheit
Multistrada V2: Elektronik als Sicherheits- und Komfortfaktor
Die Ducati Multistrada V2 punktet mit einer modernen Ausrichtung, bei der Elektronik nicht nur „Deko“ ist. Gerade im Alltag und bei wechselnden Bedingungen kann das helfen, das Motorrad leichter zu kontrollieren. Das macht die Multistrada V2 besonders attraktiv, wenn man nicht jedes Mal neu „denken“ möchte, sondern sich auf ein stimmiges Gesamtpaket verlassen will.
ER-6n: Weniger Schnickschnack, dafür klare Bedienung
Die Kawasaki ER-6n setzt auf ein eher klassisches Konzept. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell bedienen lässt und bei dem man sich auf das Wesentliche konzentriert. Für viele ist das genau der Punkt: weniger Komplexität, dafür ein Fahrgefühl, das man unmittelbar versteht. Wer allerdings stark auf moderne Assistenzsysteme setzt, wird bei der ER-6n weniger finden als bei der Multistrada V2.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Tourenorientiertes Gesamtpaket: Komfort und Stabilität passen besonders gut zu längeren Fahrten.
- Elektronik und moderne Abstimmung: Unterstützt das Fahren und erhöht die Alltagssicherheit.
- Vielseitigkeit: Funktioniert sowohl für zügige Strecken als auch für entspannte Ausfahrten.
Schwächen der Ducati Multistrada V2
- Anspruch an Budget und Erwartung: Wer ein möglichst unkompliziertes, günstiges Bike sucht, wird eher bei der ER-6n fündig.
- Tourenfokus: Wer ausschließlich kurze Stadtfahrten macht, nutzt die Stärken der Multistrada V2 möglicherweise nicht voll aus.
Stärken der Kawasaki ER-6n
- Einfaches Handling: Sehr zugänglich, besonders im Alltag und bei niedrigeren Geschwindigkeiten.
- Gut dosierbare Fahrbarkeit: Macht das Fahren angenehm planbar.
- Klare, unkomplizierte Ausrichtung: Weniger Technikballast, dafür ein direktes Fahrerlebnis.
Schwächen der Kawasaki ER-6n
- Weniger Reisekomfort: Bei langen Strecken fällt der Unterschied zur Multistrada V2 deutlicher aus.
- Weniger moderne Assistenz: Wer Elektronik als Komfort- und Sicherheitsfaktor erwartet, wird die Multistrada V2 bevorzugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Tourenkomfort mit moderner Abstimmung verbindet. Wenn häufig längere Strecken anstehen, wenn unterschiedliche Fahrbedingungen vorkommen oder wenn man ein Bike möchte, das sich „von selbst“ stimmig anfühlt, ist die Multistrada V2 eine sehr überzeugende Wahl. Auch wer gerne mit Unterstützung durch Elektronik fährt, wird hier eher glücklich.
Die Kawasaki ER-6n ist besonders passend für…
… alle, die ein unkompliziertes Naked-Bike für den Alltag suchen. Wenn Stadtverkehr, kurze Strecken und das schrittweise Weiterentwickeln als Fahrer im Vordergrund stehen, ist die ER-6n ein starkes Konzept. Sie eignet sich besonders, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu handhaben ist und bei dem man sich auf das Fahren konzentrieren kann, statt auf Technikdetails.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, stabiler Fahrweise und einer modernen, unterstützenden Abstimmung liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Motorrad gefragt sind, das sich wie ein vielseitiges Gesamtpaket anfühlt. Die Kawasaki ER-6n gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, direktes Handling und unkomplizierte Bedienung wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort oder moderne Elektronik. Wer ein Bike sucht, das schnell Spaß macht, leicht zu fahren ist und im Alltag funktioniert, findet in der ER-6n einen passenden Begleiter. Kurz gesagt: Multistrada V2 für die, die mehr reisen und unterstützt fahren möchten – ER-6n für die, die unkompliziert starten und im Alltag flexibel bleiben wollen.