UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Reiseenduro im Vergleich

Wer ein Reiseenduro sucht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren souverän bleibt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Ducati Multistrada V2 und der Kawasaki Versys 1000 SE. Beide Modelle sind auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt, aber sie erzählen die Geschichte auf ihre eigene Art. Während die Multistrada V2 stark über Fahrgefühl, Charakter und moderne Assistenz-Logik punktet, setzt die Versys 1000 SE eher auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Leistung, Ausstattung und Alltagstauglichkeit.

Im Folgenden geht es darum, die wichtigsten Punkte beider Motorräder miteinander zu vergleichen: Motor- und Fahrcharakter, Elektronik, Fahrwerk, Ergonomie, Windschutz, Gepäck und das, was am Ende im Alltag wirklich zählt. Dabei werden die Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern im direkten Vergleich eingeordnet.

Grundidee: Ducati Multistrada V2 als dynamischer Allrounder, Kawasaki Versys 1000 SE als Tourenmaschine

Multistrada V2: sportlich inspiriert, aber reisetauglich

Die Ducati Multistrada V2 ist ein Motorrad, das den Spagat zwischen sportlicher Dynamik und Langstreckenkomfort ernst nimmt. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Motorgefühl und einer Fahrwerksabstimmung, die sich auch dann noch gut anfühlt, wenn die Tour länger dauert. Gleichzeitig ist die Multistrada V2 so konzipiert, dass sie nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch im Alltag: kurze Wege, zügige Landstraßen und am Wochenende die große Runde.

Versys 1000 SE: komfortorientiert, mit viel „Tour“-Ausstattung

Die Kawasaki Versys 1000 SE wirkt dagegen wie ein bewusst auf Langstrecke getrimmtes Gesamtpaket. Die SE-Variante steht dabei für eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert: Komfort, Elektronik und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf entspannte Kilometer und eine solide Basis legt, findet hier eine sehr stimmige Richtung.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. souveräne Kraftentfaltung

Wie sich die Motoren im Vergleich anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 liefert ein spürbar „direkteres“ Fahrerlebnis. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung anliegt, wirken stärker auf Dynamik ausgelegt. Dadurch macht die Multistrada V2 besonders dann Spaß, wenn die Strecke Kurven hat und das Tempo variiert. Sie lädt dazu ein, den Motor aktiv zu nutzen und die Fahrweise mit dem Charakter des Bikes abzustimmen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen steht für eine eher gleichmäßige, souveräne Kraftentfaltung. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „verlässlicher Begleiter“: Gas geben fühlt sich stabil an, und auch längere Abschnitte lassen sich entspannt abspulen. Das ist besonders auf Autobahn- und Landstraßenetappen spürbar, wenn nicht jede Beschleunigung maximal „sportlich“ sein muss, sondern vor allem kontrolliert und komfortabel.

Stärken und Schwächen im Alltag

Stärken der Multistrada V2 liegen in der Dynamik und im Fahrgefühl, das schnell Lust auf zügiges Fahren macht. Schwächen können sich dort zeigen, wo man vor allem „einfach nur entspannt“ fahren möchte: Je nach Vorlieben kann die Ducati stärker nach sportlicher Abstimmung verlangen, während die Kawasaki eher auf Ruhe und gleichmäßige Performance ausgelegt ist.

Stärken der Versys 1000 SE sind die Tourenorientierung und das insgesamt sehr ausgeglichene Setup. Schwächen sind eher subjektiv: Wer explizit den Ducati-typischen Charakter sucht, könnte die Kawasaki als etwas „neutraler“ empfinden. Wer aber genau diese Ausgewogenheit mag, wird die Versys 1000 SE als sehr passend erleben.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, aber mit unterschiedlicher Philosophie

Fahrmodi und Regelung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, um das Fahren in unterschiedlichen Situationen zu erleichtern. Die Ducati Multistrada V2 nutzt dabei Fahrmodi und Regelstrategien, die das Motorrad je nach Einstellung spürbar anders wirken lassen. Das kann besonders dann überzeugen, wenn sich die Tour aus Stadt, Landstraße und zügigen Passagen zusammensetzt. Die Ducati wirkt dann wie ein Motorrad, das sich an den Fahrstil anpasst.

Die Kawasaki Versys 1000 SE verfolgt ebenfalls einen elektronischen Ansatz, der vor allem auf Sicherheit, Stabilität und Komfort abzielt. Die Abstimmung wirkt häufig „touriger“: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Elektronik unterstützt eher das entspannte Vorankommen als das ständige Neujustieren des Fahrgefühls.

Was das in der Praxis bedeutet

Im Alltag zeigt sich: Die Multistrada V2 kann durch die elektronische Abstimmung stärker „aktiv“ wirken, während die Versys 1000 SE eher „unterstützend“ bleibt. Beide sind damit für unterschiedliche Nutzerprofile gut geeignet. Wer gern mit Einstellungen spielt und das Motorrad bewusst steuert, wird die Ducati oft spannender finden. Wer vor allem eine verlässliche Basis möchte, wird die Kawasaki als besonders angenehm empfinden.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Wie sich das Fahrwerk anfühlt

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um die Frage, wie das Motorrad mit Tempo, Last und Streckenprofil umgeht. Die Ducati Multistrada V2 wirkt tendenziell agiler und dynamischer. Das macht sie auf kurvigen Strecken attraktiv, weil sie das Gefühl vermittelt, schnell in die gewünschte Linie zu finden.

Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten, bei wechselndem Untergrund oder wenn Gepäck mit dabei ist, wirkt die Kawasaki oft wie ein ruhiger Anker. Das Handling bleibt dabei kontrolliert, ohne dass man ständig „nacharbeiten“ muss.

Stärken und Schwächen

Multistrada V2: Stärke ist die sportliche Linie und das dynamische Gefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „automatisch“ wirkt als die Kawasaki. Versys 1000 SE: Stärke ist die Tourenstabilität und das entspannte Handling. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „verspielt“ wirkt, wenn man vor allem Kurvenspaß sucht.

Ergonomie, Sitzposition und Windschutz

Komfort auf langen Strecken

Reiseenduros werden nicht nur nach Motoren bewertet, sondern nach dem, was nach zwei Stunden noch angenehm ist. Die Ducati Multistrada V2 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber dennoch auf Touren ausgelegt bleibt. Der Windschutz und die Abstimmung helfen dabei, den Fahrtwind erträglich zu halten, was gerade bei längeren Strecken einen großen Unterschied macht.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist in der Komfortorientierung sehr stark. Die Sitzposition wirkt häufig „touriger“, und der Windschutz ist so gedacht, dass auch bei längeren Etappen weniger Ermüdung entsteht. Wer häufig mit wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist, profitiert oft von dieser eher entspannteren Grundhaltung.

Unterschiede, die man spürt

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati kann sich je nach Einstellung etwas sportlicher anfühlen, während die Kawasaki eher auf „Kilometerfressen“ ausgelegt ist. Beide sind für Touren geeignet, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Wer gern aktiv fährt, findet in der Multistrada V2 oft mehr „Motorradgefühl“. Wer vor allem komfortabel ankommen möchte, wird die Versys 1000 SE häufig als entspannter erleben.

Gepäck, Alltagstauglichkeit und Ausstattung

Was die SE-Variante mitbringt

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist als SE-Modell besonders darauf ausgelegt, dass man nicht erst viel nachrüsten muss. Das macht sie attraktiv für Tourenfahrer, die schnell losfahren möchten. Gepäckkonzept und Ausstattung sind dabei so gedacht, dass das Motorrad im Alltag schnell einsatzbereit ist.

Die Ducati Multistrada V2 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Weg zur „voll tourfähigen“ Konfiguration kann je nach Nutzung etwas individueller sein. Wer gern Zubehör auswählt und das Motorrad auf die eigenen Bedürfnisse abstimmt, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen möglichst direkt „ready to go“ möchte, kann bei der Kawasaki schneller das passende Setup finden.

Stärken und Schwächen

Multistrada V2: Stärke ist die Möglichkeit, das Motorrad sehr passend zum eigenen Fahrstil zu konfigurieren und dabei den Ducati-Charakter zu behalten. Schwäche kann sein, dass man für maximale Tour-Komfortstufe je nach Bedarf mehr planen muss. Versys 1000 SE: Stärke ist die Tour-Ausrichtung und die schnelle Einsatzbereitschaft. Schwäche kann sein, dass Individualisten, die bewusst „ihre“ Ducati zusammenstellen wollen, weniger Spielraum im Serienkonzept sehen.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Typische Profile für die Ducati Multistrada V2

Die Ducati Multistrada V2 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Reiseenduro suchen, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt. Wer Kurven liebt, gern mit Fahrmodi arbeitet und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchte, wird mit der Ducati häufig mehr emotionale Nähe finden. Auch für Fahrer, die sportliche Akzente im Alltag schätzen, ist die Multistrada V2 eine starke Wahl.

Typische Profile für die Kawasaki Versys 1000 SE

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist ideal für alle, die vor allem lange Strecken entspannt fahren wollen und dabei auf ein sehr stimmiges Gesamtpaket setzen. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Stabilität, Komfort und eine Ausstattung legt, die das Reisen erleichtert, findet in der Versys 1000 SE eine sehr passende Basis. Auch wenn die Fahrweise eher gleichmäßig und „tourorientiert“ ist, spielt die Kawasaki ihre Stärken besonders gut aus.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass ein Reiseenduro sich lebendig und dynamisch anfühlt. Wer gern Kurven fährt, das Motorrad aktiv steuert und die Elektronik als Werkzeug für unterschiedliche Fahrstile nutzt, bekommt mit der Multistrada V2 ein sehr motivierendes Gesamtpaket. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen die stimmigere Option, wenn Komfort, Stabilität und eine tourtaugliche Ausstattung besonders wichtig sind. Wer lange Strecken entspannt abspulen möchte und ein berechenbares Fahrgefühl bevorzugt, wird die Versys 1000 SE als besonders passend erleben. Kurz gesagt: Ducati für mehr Fahrspaß und Charakter, Kawasaki für entspanntes Reisen und ein sehr ausgewogenes Tourenpaket.

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