| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki W 800 – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, bekommt schnell ein gutes Gefühl dafür, worauf es beim Kauf wirklich ankommt. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitige Touren-Performance mit moderner Technik und einem Anspruch, der sich auch auf der Landstraße und im Alltag bemerkbar macht. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt auf klassisches Retro-Feeling, eine entspannte Fahrweise und einen Motorcharakter, der eher nach „genießen“ als nach „fordern“ klingt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt: Sitzgefühl, Fahrdynamik, Komfort, Ausstattung und das, was man aus dem Motorrad heraus „herausliest“.
Grundidee im Vergleich: Touren-Vielseitigkeit vs. Retro-Charme
Multistrada V2: ein Motorrad, das viele Rollen spielen will
Die Ducati Multistrada V2 ist im Kern ein modernes Allround-Touring-Bike. Sie wirkt nicht nur sportlich, sondern ist auch so ausgelegt, dass sie sich auf unterschiedlichen Strecken wohlfühlt: zügige Landstraßen, längere Touren und auch der tägliche Weg zur Arbeit. Das Konzept zielt darauf ab, dass man nicht ständig zwischen „zu sportlich“ und „zu unbequem“ wechseln muss.
W 800: klassischer Stil mit entspannter Gangart
Die Kawasaki W 800 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein Motorrad für Menschen, die das Fahren als Erlebnis sehen: ruhiger, gleichmäßiger, mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt und der eher zu fließenden Bewegungen einlädt. Der Retro-Look ist dabei nicht nur Optik, sondern spiegelt auch den Charakter wider: weniger „Technik-Show“, mehr „Fahrspaß mit Stil“.
Motorcharakter und Fahrgefühl
Wie sich die Multistrada V2 anfühlt
Die Multistrada V2 vermittelt ein sportlich geprägtes Ansprechverhalten. Der Motor wirkt so, als würde er bereitstehen, wenn man zügiger beschleunigen möchte. Gleichzeitig bleibt das Motorrad alltagstauglich, weil die Leistungsentfaltung nicht nur für den „Kick“ gedacht ist, sondern auch für kontrolliertes Fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt hier ein Bike, das sich schnell in den gewünschten Rhythmus bringen lässt.
Wie sich die W 800 anfühlt
Die W 800 setzt auf einen eher entspannten, kultivierten Charakter. Das Motorrad lädt dazu ein, die Geschwindigkeit nicht ständig zu jagen, sondern die Strecke zu „lesen“. Beschleunigungen wirken weniger wie ein sportlicher Schalter, sondern mehr wie ein gleichmäßiger Fluss. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man auf Touren nicht ständig am Gas hängt, sondern lieber harmonisch fährt.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Multistrada V2: präzise Kontrolle in Kurven
Die Ducati spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es kurvig wird oder wenn man zügig unterwegs ist. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Gefühl in Schräglage und vermittelt Stabilität bei wechselnden Geschwindigkeiten. Gleichzeitig bleibt die Multistrada V2 so abgestimmt, dass sie nicht nur für sportliche Sessions taugt, sondern auch für längere Abschnitte, bei denen man Komfort und Kontrolle gleichzeitig erwartet.
W 800: souverän, aber mit anderer Zielrichtung
Die Kawasaki wirkt in der Regel leichter „im Kopf“ als im sportlichen Grenzbereich. Das Handling ist angenehm, die Linienführung wirkt natürlich, und das Motorrad lässt sich gut bewegen – besonders bei moderatem Tempo. Wer jedoch sehr ambitioniert fährt und ständig an die sportliche Kante möchte, wird die Multistrada V2 als klarer empfundenen Partner erleben.
Komfort und Ergonomie im Alltag
Multistrada V2: Tourenkomfort mit sportlicher Note
Die Ducati ist darauf ausgelegt, auch längere Strecken angenehm zu machen. Die Sitzposition wirkt so, dass man nicht nur „schnell“, sondern auch „ausdauernd“ fahren kann. Dazu kommt, dass die Multistrada V2 typischerweise mit einer Ausstattung punktet, die den Alltag erleichtert: Wind- und Wetterschutz, sinnvolle Bedienelemente und ein Gesamtkonzept, das auf Touren ausgelegt ist.
W 800: entspannt sitzen, entspannt fahren
Die W 800 ist ergonomisch eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Die Sitzhaltung unterstützt eine ruhige Fahrweise, und das Motorrad fühlt sich in der Stadt ebenso zuhause wie auf kürzeren Landstraßenabschnitten. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder einfach gern „gemütlich“ unterwegs ist, wird die Kawasaki als angenehm unkompliziert erleben.
Ausstattung und Technik: moderne Vielseitigkeit vs. bewusste Reduktion
Multistrada V2: Technik als Werkzeug
Bei der Multistrada V2 ist Technik nicht Selbstzweck, sondern soll das Fahren erleichtern. Je nach Ausstattungsvariante stehen Funktionen im Vordergrund, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen: Unterstützung beim Anfahren, Stabilität in wechselnden Bedingungen und ein Setup, das sich an den Fahrstil anpassen lässt. Das macht die Ducati besonders interessant, wenn man nicht nur „einfach fahren“, sondern auch mit System unterwegs sein möchte.
W 800: Fokus auf das Wesentliche
Die W 800 wirkt dagegen bewusst reduziert. Das ist kein Nachteil, sondern ein Stilmittel: Man steht mehr im direkten Kontakt mit dem Motorrad, weniger im „Menü“. Für viele ist genau das der Reiz. Gleichzeitig bedeutet weniger Technik auch: Wer maximale Assistenz oder sehr moderne Features erwartet, wird bei der Kawasaki eher weniger finden.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheitsempfinden
Beide Motorräder sind grundsätzlich so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Die Multistrada V2 wirkt jedoch in der Tendenz sportlich abgestimmt: Das Bremsgefühl und die Stabilität bei zügigerem Fahren passen besser zu dynamischen Situationen. Die W 800 ist eher auf kontrolliertes, ruhiges Fahren ausgelegt – das Bremssystem erfüllt hier seinen Zweck, fühlt sich aber im Vergleich weniger „sportlich“ an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Vielseitigkeit: passt zu Touren, Landstraße und Alltag.
- Dynamik: unterstützt zügiges Fahren und präzise Kontrolle.
- Komfort: auf längere Strecken ausgelegt, ohne den Fahrspaß zu verlieren.
- Technik: Funktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „runder“ machen.
Schwächen der Ducati Multistrada V2
- Anspruch an den Fahrstil: Wer nur entspannt cruisen will, könnte die Ducati als „zu viel Motorrad“ empfinden.
- Komplexität: mehr Technik bedeutet auch mehr Themen bei Wartung/Verständnis.
Stärken der Kawasaki W 800
- Retro-Charakter: macht das Fahren besonders stimmig und emotional.
- Entspanntes Fahrgefühl: ideal für ruhige Touren und Stadtfahrten.
- Unkompliziertheit: weniger „Ablenkung“, mehr direkte Verbindung zum Motorrad.
Schwächen der Kawasaki W 800
- Weniger sportlicher Fokus: bei sehr dynamischer Fahrweise wirkt die Multistrada überlegen.
- Technik-Umfang: wer moderne Assistenz und Features erwartet, wird eher enttäuscht.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Multistrada V2 – passend für Tourer mit Anspruch
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders interessant, wenn längere Strecken, wechselnde Streckenprofile und ein sportlich kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern plant, variiert und auch mal zügiger fährt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Rolle festnagelt. Außerdem ist sie eine gute Wahl, wenn Komfort und Technik zusammenkommen sollen – ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert.
W 800 – passend für Genießer und Retro-Fans
Die Kawasaki W 800 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für entspanntes Cruisen, stimmige Touren und ein klassisches Fahrgefühl gesucht wird. Wer das Motorrad als Begleiter für ruhige Ausfahrten sieht und Wert auf unkomplizierte Bedienung sowie einen emotionalen Motorcharakter legt, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein. Auch für Menschen, die optisch und vom Fahrstil her bewusst „anders“ fahren möchten, ist sie eine starke Option.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die Wahl für alle, die ein vielseitiges Tourenmotorrad suchen, das sportliche Dynamik mit Alltagstauglichkeit verbindet. Sie punktet mit präziserem Fahrgefühl, mehr technischer Unterstützung und einem Komfortkonzept, das längere Strecken leichter macht. Wer gern variiert – mal gemütlich, mal zügiger – findet in der Multistrada V2 den passenden Partner.
Die Kawasaki W 800 überzeugt dagegen dort, wo Genuss und Stil im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für entspannte Fahrten, klassische Stimmung und ein Motorradgefühl, das weniger auf Assistenz und mehr auf direkte Verbindung setzt. Wer vor allem cruisen möchte und Retro-Charakter liebt, bekommt mit der W 800 ein Motorrad, das sich stimmig anfühlt und Spaß macht, ohne ständig „mehr“ zu wollen.