UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki Z 1000 SX: Vergleich für Alltag, Tour und Autobahn

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende meist das Detail: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie entspannt bleibt es auf längeren Strecken und wie gut passt die Elektronik zum eigenen Fahrstil? Genau hier lohnt sich der Vergleich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der Kawasaki Z 1000 SX. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer gedacht, die nicht nur kurze Strecken fahren wollen, sondern ein Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf der Tour.

Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick auf das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Komfort, Bremsen, Elektronik sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Einsatzzwecke eignet.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahl

Die Ducati Multistrada V2 setzt auf einen V2-Charakter, der sich häufig als „druckvoll“ und gleichzeitig gut dosierbar anfühlt. Gerade im mittleren Drehzahlbereich wirkt die Leistungsentfaltung oft harmonisch: Man kann zügig beschleunigen, ohne ständig die Drehzahl im Blick behalten zu müssen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten gefahren werden – etwa Landstraße, kurvige Abschnitte oder auch Stadtverkehr mit häufigen Lastwechseln.

Die Kawasaki Z 1000 SX bringt dagegen einen Reihenvierzylinder-Ansatz mit. Das merkt man meist an der Art, wie Leistung aufgebaut wird: Der Motor wirkt oft „linearer“ und drehfreudiger, was sich vor allem dann auszahlt, wenn häufiger aus höheren Drehzahlen heraus beschleunigt wird oder wenn man auf der Autobahn zügig durchzieht. Wer ein Motorrad mag, das sich dynamisch anfühlt und bei Bedarf schnell „nach vorne“ geht, findet hier eine passende Basis.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Die Multistrada V2 punktet häufig mit einem souveränen, alltagstauglichen Drehmomentgefühl und einem Fahrstil, der nicht zwingend sportlich-aggressiv sein muss, um schnell zu sein. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die einen besonders „drehzahlbetonten“ Charakter suchen, den V2-Ansatz weniger „sportlich“ empfinden als einen Reihenvierzylinder.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken oft dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, zügiges Beschleunigen und ein drehfreudiges Ansprechverhalten gefragt sind. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der Motorcharakter weniger „satt“ wirkt, wenn man sehr feinfühlig aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen heraus arbeitet und dabei eher das V2-typische Gefühl erwartet.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Ducati Multistrada V2 zielt auf ein ausgewogenes Fahrgefühl: Sie soll auf längeren Strecken ruhig liegen und gleichzeitig in Kurven präzise reagieren. Gerade wenn die Straße wellig ist oder der Belag wechselt, zeigt sich oft, wie gut das Zusammenspiel aus Federung und Geometrie den Fahrer entlastet.

Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt häufig wie ein sportlich orientierter Tourer: Das Handling ist meist direkt, das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und bleibt dabei kontrollierbar. Wer gern dynamisch fährt, profitiert oft von der Art, wie die Kawasaki das Tempo in Kurven „mitnimmt“.

Was bedeutet das für den Alltag?

Für Stadtfahrten und häufiges Rangieren zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegt und wie gut es bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollierbar bleibt. Hier kann die Multistrada V2 durch ihre Charakteristik und die Abstimmung oft angenehm wirken, während die Kawasaki Z 1000 SX durch ihr sportliches Handling ebenfalls überzeugt – allerdings hängt das stark davon ab, wie die persönliche Sitzposition und das eigene Fahrgefühl zusammenpassen.

Auf der Landstraße und bei längeren Touren wird der Unterschied deutlicher: Die Multistrada V2 spielt ihre Stärke oft in einem „entspannten, aber sicheren“ Fahrstil aus. Die Kawasaki Z 1000 SX ist häufig dann im Element, wenn das Tempo hoch bleibt und man Kurven dynamisch ansteuert.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: starke Verzögerung, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Kontrolle. In der Praxis zeigt sich das vor allem in zwei Situationen: beim zügigen Anbremsen vor Kurven und beim häufigen Bremsen im Alltag (Ampeln, Stadtverkehr, Stop-and-go).

Die Ducati Multistrada V2 kann dabei besonders dann überzeugen, wenn man eine sehr feinfühlige Rückmeldung erwartet und das Motorrad beim Bremsen stabil bleibt. Die Kawasaki Z 1000 SX punktet oft mit einer sportlichen Bremsperformance, die sich gut anfühlt, wenn man bewusst dynamisch fährt und das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten kontrollieren möchte.

Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht man?

Elektronik ist bei modernen Motorrädern längst mehr als „nice to have“. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 setzt häufig auf ein Paket, das auf unterschiedliche Fahrmodi und ein abgestimmtes Zusammenspiel von Motor, Traktion und Fahrverhalten abzielt. Das kann helfen, den eigenen Stil zu unterstützen – besonders dann, wenn Wetter oder Straßenqualität wechseln.

Die Kawasaki Z 1000 SX bietet ebenfalls moderne Assistenz- und Regelmöglichkeiten, die das Motorrad berechenbarer machen. Gerade auf längeren Strecken kann das entlasten, weil man sich stärker auf die Straße konzentriert und weniger auf das ständige Nachregeln.

Stärken und Schwächen der Elektronik

Die Multistrada V2 wirkt oft dann im Vorteil, wenn man die Elektronik als „Fahrassistenz“ nutzen möchte, um den Komfort zu erhöhen und das Motorrad in verschiedenen Situationen souverän zu halten. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximal „mechanisches“ Feedback ohne viel Eingriff bevorzugen, die Regelung als zu präsent empfinden könnten.

Die Kawasaki Z 1000 SX kann besonders dann punkten, wenn man ein sportlich orientiertes Motorrad möchte, das trotzdem moderne Unterstützung bietet. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass Fahrer, die sehr stark auf Touring-Funktionen und eine „komfortorientierte“ Abstimmung setzen, die Kawasaki stärker als sportlichen Tourer wahrnehmen – was nicht schlecht ist, aber eben zur Erwartung passen sollte.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet

Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der größte Unterschied zwischen „klingt gut“ und „fühlt sich richtig an“. Die Ducati Multistrada V2 ist typischerweise auf eine entspannte, tourentaugliche Sitzposition ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn Nacken, Rücken und Handgelenke nicht unnötig belastet werden sollen.

Die Kawasaki Z 1000 SX zielt ebenfalls auf Touring ab, wirkt aber in der Praxis häufig etwas sportlicher in der Haltung. Das kann angenehm sein, wenn man gern aktiv fährt und die Arme nicht komplett „durchstrecken“ möchte. Für sehr lange Etappen kann die Frage sein, wie gut die eigene Körpergröße und Sitzgeometrie zur Abstimmung passt.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Gerade auf Autobahn und Landstraße spielt der Windschutz eine große Rolle. Beide Motorräder sind als Tourer gedacht, aber die subjektive Wirkung hängt stark von der Körpergröße, der Sitzhöhe und dem individuellen Setup ab. Wer häufig bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, sollte besonders darauf achten, wie gut das Motorrad den Fahrtwind abfängt und wie stabil es sich bei Seitenwind anfühlt.

Touring-Praxis: Gepäck, Alltag und Nutzung

Im Touring-Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad für längere Fahrten vorbereiten lässt. Dazu gehören Gepäckoptionen, die Zugänglichkeit von Bereichen für Wartung und die generelle Alltagstauglichkeit.

Die Ducati Multistrada V2 wirkt häufig wie ein Motorrad, das für verschiedene Einsätze gedacht ist: Tour, Alltag und auch mal eine etwas längere Ausfahrt am Wochenende. Die Kawasaki Z 1000 SX ist ebenfalls klar auf längere Strecken ausgelegt und kann besonders dann überzeugen, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad dabei stabil und berechenbar bleibt.

Vergleich der Stärken und Schwächen: Kurz und ehrlich

Ducati Multistrada V2 – Stärken

  • V2-Charakter mit oft souverärem, gut dosierbarem Ansprechverhalten
  • Komfortorientiertes Gesamtpaket für längere Strecken
  • Elektronik, die das Fahrverhalten in unterschiedlichen Situationen unterstützt

Ducati Multistrada V2 – Schwächen

  • Wer einen stark drehzahlbetonten Motorcharakter sucht, könnte den V2-Ansatz weniger „sportlich“ empfinden
  • Der Komfortfokus kann je nach Erwartung weniger „roh“ wirken als ein stärker sportlich ausgelegtes Setup

Kawasaki Z 1000 SX – Stärken

  • Reihenvierzylinder-Charakter mit oft linearer Leistungsentfaltung und Drehfreude
  • Sportlich-direktes Handling, das dynamisches Fahren unterstützt
  • Moderne Elektronik für Stabilität und Entlastung im Alltag

Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen

  • Je nach Körpergröße kann die sportlichere Haltung für sehr lange Etappen weniger entspannend sein
  • Wer maximale „Tour-Komfort“-Priorität hat, könnte die Kawasaki stärker als sportlichen Tourer wahrnehmen

Für wen passt welches Motorrad?

Die Ducati Multistrada V2 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes Gesamtpaket im Vordergrund steht: komfortorientierte Ergonomie, ein Motorcharakter, der sich im Alltag und auf der Landstraße souverän anfühlt, und Elektronik, die das Motorrad in wechselnden Bedingungen angenehm berechenbar macht. Wer gern entspannt tourt, aber trotzdem jederzeit zügig beschleunigen möchte, findet hier eine stimmige Basis.

Die Kawasaki Z 1000 SX passt am besten, wenn dynamisches Fahren und ein sportlich-direktes Handling stärker zählen. Wer einen Reihenvierzylinder-Charakter mag, häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt und dabei ein Motorrad sucht, das sich schnell und kontrolliert anfühlt, wird mit der Kawasaki oft glücklicher.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die rundere Wahl für Fahrer, die Komfort und souveräne Alltagstauglichkeit priorisieren, ohne auf Dynamik zu verzichten. Ihr V2-Charakter und das tourorientierte Gesamtgefühl machen sie besonders attraktiv für längere Strecken, bei denen Entspannung und Kontrolle zusammenkommen sollen. Die Kawasaki Z 1000 SX gewinnt dagegen dort, wo sportliches Handling, Drehfreude und ein dynamischer Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer häufig zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich direkt anfühlt und Leistung gleichmäßig aufbaut, trifft mit der Kawasaki oft die bessere Entscheidung. Kurz gesagt: Multistrada V2 für die entspannte Tour mit Charakter, Z 1000 SX für den sportlichen Tourer mit viel Fahrspaß.

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