UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.445 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Was kann das neue 45 PS Naked-Bike aus Japan?
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • wendiges, agiles und zugängliches Bike
  • drehfreudiger Motor
  • präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
  • bremst gut weil leicht
  • vermittelt jede Menge Fahrspaß
Kontra:
  • veraltetes Cockpit
  • eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht167kg
Radstand1.370mm
Länge1.990mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum399ccm
Hub52mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung45 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite358km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenUni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17
Reifen hinten150/60R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit: Spaß in Tüten

Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.
 
Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.445 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Baujahre: seit 1973
  • neues Modell: seit 2023
  • Farben: Grün, Weiß

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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki Z 400 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitige Touren- und Allround-Fähigkeiten mit einem klaren Anspruch an Komfort und Fahrgefühl. Die Kawasaki Z 400 wirkt dagegen wie ein direkter Einstieg in den Fahrspaß: leicht, handlich und mit einem Charakter, der Lust auf kurvige Strecken macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – denn am Ende zählt, welches Motorrad zum eigenen Alltag und zum gewünschten Fahrstil passt.

Grundcharakter: Touren-Allrounder vs. agiles Naked-Bike

Die Ducati Multistrada V2 ist als Reise-orientiertes Konzept gedacht. Sie zielt darauf ab, längere Strecken entspannt zu überstehen und dabei trotzdem sportlich genug zu wirken, wenn die Straße es hergibt. Das merkt man im Gesamtpaket: Die Maschine wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Runde, sondern auch für längere Touren auswählt.

Die Kawasaki Z 400 ist dagegen stärker auf unmittelbares Fahrvergnügen ausgelegt. Das Naked-Design steht für eine direkte Verbindung zur Straße: weniger „Reise-Filter“, mehr Gefühl. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Ausfahrten spielt die Z 400 ihre Stärken aus – sie ist schnell im Kopf, schnell in der Hand und macht einfach Spaß, ohne dass man dafür erst „in den Modus“ wechseln muss.

Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Schwerpunkte

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, gleichmäßig und souverän zu laufen – mit einem Fokus auf Durchzug und ein harmonisches Zusammenspiel aus Leistung und Alltagstauglichkeit. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Beschleunigungsmanöver nicht nur „kurz“ passieren, sondern über längere Strecken hinweg angenehm dosierbar sein sollen.

Die Kawasaki Z 400 setzt stärker auf ein lebendiges, leichtgängiges Ansprechverhalten. Sie fühlt sich oft so an, als würde sie schneller „mitdenken“: Gas geben, Linie halten, zügig aus der Kurve heraus. Das ist ideal, wenn der Fahrspaß aus dem Rhythmus entsteht – also aus dem Wechsel zwischen Beschleunigen, Bremsen und neuem Aufbauen der Linie.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Stärke der Multistrada V2 liegt darin, dass sie auch bei längeren Fahrten ruhig und kontrolliert bleibt. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, „arbeiten“ zu müssen, wird das zu schätzen wissen. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Fokus stärker auf Komfort und Vielseitigkeit liegt – wer ausschließlich maximale Agilität im engen Stadtverkehr sucht, könnte die Z 400 als spontaner empfinden.

Die Stärke der Z 400 ist ihre Leichtigkeit im Handling und die unkomplizierte Art, Fahrten zu genießen. Eine Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Touren oder wenn der Anspruch an „große“ Reiseperformance steigt, weniger souverän wirkt als ein stärker tourorientiertes Konzept.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Direktheit

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Ducati Multistrada V2 zielt auf eine Haltung, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für unterschiedliche Streckenprofile gemacht: Stadt, Landstraße und Autobahnabschnitte sollen sich nicht wie „andere Motorräder“ anfühlen.

Die Kawasaki Z 400 setzt auf eine sportlich aufrechte, direkte Sitzposition. Das sorgt für ein gutes Gefühl bei schnellen Richtungswechseln und für eine natürliche Kontrolle im Alltag. Gerade wenn häufiges Rangieren, Ampelstopps und kurzes „Rein und Raus“ aus dem Verkehr vorkommen, spielt die Z 400 ihre Vorteile aus.

Was das für den Fahrer bedeutet

Wer viel pendelt oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert oft von der direkten Ergonomie der Z 400. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant und dabei Wert auf entspannteres Handling legt, wird die tourorientierte Sitzcharakteristik der Multistrada V2 stärker spüren.

Fahrwerk und Handling: Stabilität und Kontrolle im Vergleich

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Ducati Multistrada V2 wirkt darauf abgestimmt, Stabilität zu liefern und Unebenheiten souverän zu verarbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man auch bei höheren Geschwindigkeiten ein ruhiges Gefühl möchte.

Die Kawasaki Z 400 ist dagegen spürbar auf Wendigkeit und Agilität ausgelegt. Sie lädt dazu ein, Kurven früh anzusteuern, Linien zu wechseln und das Motorrad „mitzunehmen“. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn der Fahrspaß aus dem aktiven Fahren entsteht.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Multistrada V2 vermittelt tendenziell ein kontrolliertes Sicherheitsgefühl, das besonders bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen hilft. Die Z 400 punktet häufig mit einer direkten Rückmeldung, die das Vertrauen in schnelle Manöver im Stadt- und Landstraßenverkehr stärkt.

Ausstattung und Praxisnutzen: Tourenkomfort vs. unkomplizierter Alltag

Die Ducati Multistrada V2 bringt typischerweise mehr „Reise-Logik“ mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Gesamtpaket funktioniert: Bedienung, Komfort und das Gefühl, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann, statt ständig an Kleinigkeiten zu denken. Je nach Ausstattung kann die Multistrada V2 besonders dann überzeugen, wenn längere Strecken, wechselnde Wetterlagen oder häufige Touren im Fokus stehen.

Die Kawasaki Z 400 ist eher auf das Wesentliche reduziert. Das ist kein Nachteil, sondern oft ein Vorteil: weniger Komplexität, mehr unmittelbare Bedienbarkeit. Wer ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist, sich leicht in den Alltag integrieren lässt und nicht „zu viel“ sein will, findet in der Z 400 häufig genau diese Art von unkompliziertem Fahrgefühl.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die Frage stellt: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?

Ducati Multistrada V2: passend für…

Die Ducati Multistrada V2 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das Tourenkomfort und sportliche Ambitionen verbindet. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf souveränes Fahrverhalten legt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein vielseitiger Begleiter anfühlt, trifft mit der Multistrada V2 häufig eine sehr gute Wahl.

Kawasaki Z 400: passend für…

Die Kawasaki Z 400 ist ideal für alle, die ein agiles, leicht zu beherrschendes Motorrad suchen und den Fahrspaß aus der Dynamik im Alltag ziehen möchten. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die vor allem Stadt, Landstraße und kurze bis mittlere Touren planen, bietet die Z 400 eine sehr zugängliche Art, Motorradfahren zu erleben.

Stärken-Schwächen-Abgleich: Kurz und ehrlich

Multistrada V2 – Stärken: tourorientierter Komfort, ruhiges und kontrolliertes Fahrgefühl, vielseitige Auslegung für unterschiedliche Strecken. Multistrada V2 – mögliche Schwächen: weniger „ultrakompakt“ im Fokus, wenn maximale Spontanität im engen Stadtverkehr Priorität hat.

Z 400 – Stärken: agiles Handling, direkte Rückmeldung, unkomplizierte Praxis im Alltag, viel Fahrspaß bei überschaubarem Aufwand. Z 400 – mögliche Schwächen: wenn der Anspruch Richtung lange Reise und „große“ Souveränität geht, wirkt ein tourorientiertes Konzept oft passender.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, souveränem Fahrverhalten und vielseitigem Einsatz liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dabei ein ruhiges Sicherheitsgefühl möchte und ein Motorrad sucht, das Alltag und Ausflug gleichermaßen gut kann, wird mit der Multistrada V2 deutlich zufriedener sein.

Die Kawasaki Z 400 passt dagegen hervorragend, wenn Agilität, Direktheit und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen. Für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Runden und für Fahrer, die ein leicht zu handhabendes Naked-Bike suchen, bietet die Z 400 den stimmigeren Charakter. Kurz gesagt: Multistrada V2 für die Reise mit Anspruch, Z 400 für das schnelle, lebendige Motorradgefühl im Alltag.

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