| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Ducati Multistrada V2 vs Kawasaki Z 650 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitige Touren- und Reiseambitionen mit einem deutlich sportlich geprägten Anspruch. Die Kawasaki Z 650 dagegen ist als straßenorientierter Allrounder bekannt: leicht zugänglich, agil im Stadtverkehr und mit einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf mehr macht. Genau hier beginnt der Vergleich: Welche Maschine passt besser zu den eigenen Wegen – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee und Charakter: Reiseambition vs. straßennaher Allrounder
Die Ducati Multistrada V2 ist als Motorrad gedacht, das mehr kann als nur von A nach B. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Mix aus Komfort, souveräner Fahrbarkeit und sportlicher Ausstrahlung. Dabei wirkt sie weniger wie ein reines „Sportbike“, sondern eher wie ein vielseitiges Werkzeug für längere Strecken, bei denen man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommen möchte.
Die Kawasaki Z 650 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als straßenbetontes Motorrad konzipiert, das sich unkompliziert bewegt. Der Charakter ist direkt, lebendig und auf Fahrspaß im Alltag ausgelegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das schnell „anspringt“ – sowohl im Kopf als auch am Gasgriff – findet in der Z 650 eine sehr stimmige Basis.
Ergonomie und Sitzposition: Wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die Konzepte spürbar. Die Multistrada V2 zielt auf eine Sitzposition, die auch für längere Touren angenehm bleibt. Das bedeutet: mehr Fokus auf Kontrolle und Komfort, ohne den sportlichen Charakter komplett zu verlieren. Gerade auf längeren Strecken spielt das eine große Rolle, weil Ermüdung oft nicht vom Tempo kommt, sondern von der Haltung.
Die Z 650 ist dagegen eher auf „direkt und nah“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt straßenorientiert und unterstützt eine agile Fahrweise. Das ist besonders praktisch, wenn häufig um die Ecke gefahren wird, Ampeln und Kreuzungen den Takt vorgeben oder wenn das Motorrad im Alltag schnell und unkompliziert bewegt werden soll.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Alltag
- Multistrada V2: Stärken liegen in der tourentauglichen Ausrichtung und dem Gefühl, auch nach längerer Fahrt noch souverän zu bleiben. Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken fährt und maximale Leichtigkeit im Handling sucht, kann die Reiseorientierung als „mehr Motorrad“ wahrnehmen.
- Z 650: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und der straßennahen Agilität. Schwäche: Wer sehr lange Strecken mit Fokus auf maximalen Komfort plant, wird bei der Multistrada V2 eher das rundere Gesamtpaket finden.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich
Der Motor bestimmt bei beiden Modellen stark, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dabei insgesamt als Maschine, die nicht nur Leistung liefert, sondern auch ein stimmiges Gesamtgefühl aus Drehmoment, Ansprechverhalten und Fahrbarkeit bietet. Das macht sie besonders interessant, wenn man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte, sondern lieber flüssig unterwegs ist – auch auf wechselnden Streckenprofilen.
Die Kawasaki Z 650 steht für ein lebendiges, straßenfreundliches Antriebskonzept. Das Motorrad lässt sich meist angenehm dosieren und unterstützt eine Fahrweise, die sich schnell anfühlt: zügig beschleunigen, sauber einlenken, wieder rausbeschleunigen. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt das wie ein Vorteil, weil man häufig zwischen kurzen Beschleunigungsphasen und dynamischem Kurvenfahren wechselt.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo über längere Zeit konstant bleibt oder wenn man komfortabel über Land und auf Touren unterwegs ist. Die Z 650 punktet besonders bei häufigem Richtungswechsel, beim „Mitnehmen“ von Tempo aus Kurven und bei einem Fahrgefühl, das schnell und unkompliziert bleibt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Auch wenn beide Motorräder auf der Straße funktionieren, unterscheiden sich die Prioritäten. Die Multistrada V2 ist auf ein souveränes Fahrverhalten ausgelegt, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, und die Bremsen wirken so, dass man Vertrauen aufbauen kann – besonders dann, wenn man nicht nur „sportlich“, sondern auch vorausschauend fährt.
Die Z 650 setzt stärker auf Agilität. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der man das Motorrad zügig in die Kurve bekommt und die Linie schnell korrigieren kann. Die Bremsen sind dabei so ausgelegt, dass sie für den Alltag und sportlichere Einsätze auf der Landstraße gut funktionieren – ohne dass man sich wie in einem „zu großen“ System fühlt.
Stärken und Schwächen beim Fahrverhalten
- Multistrada V2: Stärken in Stabilität und Ruhe bei längeren Fahrten sowie in einem insgesamt „tourigen“ Sicherheitsgefühl. Schwäche: Wer maximales Leichtgewicht-Feeling sucht, könnte die Ausrichtung weniger „spielerisch“ finden.
- Z 650: Stärken in Wendigkeit, direkter Rückmeldung und einem agilen Handling. Schwäche: Bei sehr langen, anspruchsvollen Strecken kann der Komfortfokus der Multistrada V2 im Gesamterlebnis die Nase vorn haben.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Multistrada V2 spielt die Ausstattung eine größere Rolle für den Tourenalltag. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf der Strecke wohlfühlt und nicht ständig an Kleinigkeiten denkt. Gerade wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, macht eine stimmige Gesamtintegration von Komfort und Funktion den Unterschied.
Die Z 650 ist dagegen eher „funktional und nah am Kern“. Das Motorrad wirkt wie gemacht für den Alltag: schnell startklar, unkompliziert zu bewegen und mit einem Fahrgefühl, das man nicht erst „lernen“ muss. Wer ein Motorrad möchte, das nicht zu viel erklärt, sondern einfach fährt, wird das schätzen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders interessant, wenn Touren einen großen Anteil am Motorradleben haben, wenn Komfort und souveränes Fahrverhalten wichtig sind und wenn man ein Motorrad sucht, das sich auch auf längeren Strecken sportlich anfühlt, ohne dabei an Alltagstauglichkeit zu verlieren.
Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn häufig Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu handhaben ist, schnell Spaß macht und sich im Alltag nicht „zu ernst“ anfühlt, findet in der Z 650 eine sehr passende Option.
Typische Kauf-Szenarien
- Multistrada V2: Sinnvoll, wenn regelmäßige Touren, längere Fahrten und ein komfortorientiertes Gesamtpaket im Vordergrund stehen.
- Z 650: Sinnvoll, wenn Alltag, Wendigkeit, unkomplizierte Fahrbarkeit und straßenorientierter Fahrspaß wichtiger sind als maximale Reiseausrichtung.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist das Motorrad für alle, die mehr als nur kurze Fahrten planen: Wer Touren liebt, Wert auf ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl legt und ein Gesamtpaket aus Komfort, Kontrolle und sportlichem Anspruch sucht, wird mit der Multistrada V2 deutlich zufriedener sein. Ihre Stärke liegt darin, dass sie auch über längere Strecken „zusammenhält“ – vom Fahrwerk bis zur Art, wie sich das Motorrad auf der Straße anfühlt.
Die Kawasaki Z 650 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: häufige Richtungswechsel, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und ein unkompliziertes Handling stehen im Mittelpunkt. Die Z 650 wirkt agiler und direkter im Gefühl, wodurch sie besonders im Alltag schnell zur Lieblingsmaschine wird. Wer ein straßenorientiertes Motorrad sucht, das Spaß macht, ohne viel Aufwand, trifft mit der Z 650 genau den richtigen Ton.
Kurz gesagt: Touren & Komfort sprechen eher für die Multistrada V2, Alltag & Agilität eher für die Z 650.