| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs KTM 125 Duke: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer sich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der KTM 125 Duke entscheiden will, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophen aufeinander. Die Multistrada V2 steht für vielseitiges Fahren – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und dem Gefühl, auch längere Strecken entspannt zu meistern. Die KTM 125 Duke dagegen ist eine kompakte, lebendige Naked-Maschine, die vor allem dort glänzt, wo es eng wird, wo es schnell gehen soll und wo man das Motorrad spüren möchte.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne dass es nur um „besser“ oder „schlechter“ geht. Entscheidend ist, welches Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Naked-Sport
Ducati Multistrada V2: Vielseitigkeit als Kernidee
Die Ducati Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Situationen souverän zu bewältigen. Das merkt man vor allem am Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrkomfort und dem Anspruch, nicht nur kurze Strecken zu „überstehen“, sondern sie angenehm zu fahren. Wer regelmäßig pendelt, am Wochenende längere Touren plant oder auch mal eine weitere Strecke am Stück fährt, findet hier eine stimmige Ausrichtung.
KTM 125 Duke: Agil, direkt und kompromisslos im Handling
Die KTM 125 Duke ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren anfühlt. Das Konzept zielt auf unmittelbare Rückmeldung, leichtes Handling und ein sportliches Auftreten. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrten, bei denen man gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wirkt die Duke besonders passend.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von Ducati Multistrada V2 und KTM 125 Duke geht es weniger um reine Zahlen als um das Fahrgefühl. Die Multistrada V2 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das gleichmäßig und souverän aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet. Dadurch entsteht ein entspanntes Tempo, bei dem man nicht ständig nachjustieren muss.
Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken eher im „lebendigen“ Bereich aus: Sie wirkt spritzig, reagiert direkt und lädt dazu ein, die Gänge sauber zu nutzen. Das kann im Alltag sehr viel Spaß machen – besonders dann, wenn kurze Beschleunigungsphasen und häufiges Anfahren typisch sind.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Wendigkeit
Multistrada V2: ruhiger auf längeren Strecken
Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Vergleich häufig wie die „ruhigere“ Wahl. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert anfühlt. Auf längeren Strecken, bei gleichmäßigem Tempo oder wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt die Multistrada ihre Stärken aus: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
125 Duke: leichtfüßig durch enge Passagen
Die KTM 125 Duke ist im Gegenzug besonders stark, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein agiles Gefühl geht. In engen Kurven, auf kurvigen Strecken und beim zügigen Vorankommen wirkt die Duke oft handlicher. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder können im Alltag ein sicheres Gefühl vermitteln – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Multistrada V2 wird typischerweise als Motorrad wahrgenommen, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Situationen stabil verzögert. Die KTM 125 Duke punktet häufig mit einem direkten Ansprechverhalten, das das Gefühl vermittelt, jederzeit „Herr der Lage“ zu sein.
Wichtig ist: Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder lange Strecken fährt, profitiert meist von einem Setup, das auf Konstanz ausgelegt ist. Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist und oft aus niedrigen Geschwindigkeiten anhalten muss, schätzt vor allem die unmittelbare Dosierbarkeit.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
Multistrada V2: Komfortorientiert für längere Sessions
Die Ducati Multistrada V2 ist eher die Wahl für Fahrer, die auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommen möchten. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer unterstützt, machen den Unterschied: weniger Ermüdung, mehr „Fahren statt Kämpfen“. Gerade bei Touren, bei denen man nicht ständig Pausen einplant, ist das ein klarer Vorteil.
125 Duke: sportlich, aber nah am Fahrer
Die KTM 125 Duke setzt auf eine sportlichere Haltung und ein direkteres Fahrgefühl. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen oder wenn man gern schnell zwischen Alltag und Fahrspaß wechselt. Für sehr lange Autobahn- oder Dauerfahrten kann die sportliche Ausrichtung jedoch weniger „entspannt“ wirken als bei einer Reise-orientierten Maschine.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Ducati Multistrada V2 ist stärker auf „Allround“ ausgelegt – also auf das Zusammenspiel aus Komfort, Fahrbarkeit und einem Gesamtpaket, das auch außerhalb der perfekten Bedingungen funktioniert. Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf das konzentriert, was man beim Fahren sofort spürt: Agilität, Ansprechverhalten und ein sportliches Gesamtgefühl.
Je nach Nutzung kann das bedeuten: Wer häufig Pendeln, Touren und unterschiedliche Strecken kombiniert, wird bei der Multistrada V2 eher das passende Gesamtbild finden. Wer vor allem Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und kurvige Strecken priorisiert, bekommt mit der Duke ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Komfort und Gelassenheit bei längeren Fahrten
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
- Stimmiges Gesamtpaket aus Fahrwerk, Ergonomie und Fahrbarkeit
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2
- Wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler „Naked-Agilität“ liegt, kann die Multistrada weniger „leichtfüßig“ wirken als eine reine Sport-Naked
- Für sehr kurze Stadtwege kann der Reisecharakter manchmal „zu viel Motorrad“ sein
Stärken der KTM 125 Duke
- Direktes Handling und spürbare Agilität
- Lebendiges Fahrgefühl bei dynamischer Fahrweise
- Praktisch im Alltag, besonders bei häufigen Richtungswechseln
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 125 Duke
- Bei sehr langen Strecken kann der sportlichere Charakter weniger entspannend wirken
- Wenn der Anspruch stark auf „Reise-Komfort“ liegt, ist die Ausrichtung weniger darauf optimiert
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger vom „Sieger“ ab, sondern vom eigenen Fahralltag. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Tourenkomfort mit souveräner Alltagsfähigkeit verbindet. Die KTM 125 Duke ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem Spaß beim schnellen, agilen Fahren liefern soll – mit einem Gefühl von Kontrolle und Direktheit.
Multistrada V2: besonders passend für…
- regelmäßige Touren und längere Fahrten
- eine Mischung aus Stadt, Landstraße und Reiseabschnitten
- Fahrer, die Komfort und Gelassenheit priorisieren
125 Duke: besonders passend für…
- Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und häufige Richtungswechsel
- Fahrer, die ein direktes, sportliches Handling mögen
- Anspruch auf „Fahren statt Warten“ – also schnelle Einsatzbereitschaft
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das über längere Zeit entspannt bleibt, vielseitig einsetzbar ist und sich wie ein komfortabler Begleiter anfühlt. Wer Touren plant, unterschiedliche Strecken fährt und dabei Wert auf souveränes Gesamtverhalten legt, bekommt hier ein stimmiges Paket. Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Wendigkeit, Direktheit und ein lebendiges Fahrgefühl zählen: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrten, bei denen man das Motorrad aktiv spüren möchte. Wer eher dynamisch und „kurz und knackig“ unterwegs ist, wird mit der Duke schneller das passende Gefühl finden.
Kurz gesagt: Multistrada V2 für Komfort und Vielseitigkeit, 125 Duke für Agilität und sportliche Unmittelbarkeit – je nachdem, wie der eigene Alltag und die bevorzugten Strecken aussehen.