UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 11.290 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Mittelklasse Reise-Enduro mit starker Ausstattung
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Motor nicht mehr so rappelig wie früher
  • ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
  • Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
  • modernes TFT-Farbdisplay
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
  • Fahrwerk nicht einstellbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht216kg
Radstand1.509mm
Länge2.260mm
Radstand1.509mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung95 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment87 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite476km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen
Federung vorneWP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm breit
Reifen hinten18 Zoll 150mm breit

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit - was bleibt hängen

Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.
 
Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: weiß, schwarz

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Ducati Multistrada V2 vs. KTM 790 Adventure – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Ducati Multistrada V2 und der KTM 790 Adventure treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine steht für souveräne Touren-Performance mit viel Komfort und moderner Elektronik, die andere für ein agiles, straßen- und schottertaugliches Gesamtpaket, das sich leicht bewegt und schnell Vertrauen aufbaut. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie wirken sich die jeweiligen Stärken im Alltag aus – und wo liegen die Grenzen?

Grundidee: Tourenkomfort trifft auf Agilität

Die Multistrada V2 ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken angenehm macht und dabei auch auf wechselndem Terrain nicht aus dem Konzept gerät. Der Fokus liegt spürbar auf einem rund laufenden Gesamtgefühl: Motorcharakter, Fahrwerkseindruck und die Art, wie das Motorrad mit Tempo und Last umgeht.

Die KTM 790 Adventure verfolgt dagegen einen Ansatz, der stärker auf Beweglichkeit und direkte Rückmeldung setzt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“: zügig in der Stadt, entspannt auf Landstraßen und mit genug Reserven, um auch abseits des Asphalts nicht klein beizugeben. Das Handling ist dabei ein zentrales Thema – und das merkt man besonders in Kurven und bei Richtungswechseln.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung

Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle liefern genug Antrieb für sportliches Fahren, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Multistrada V2 wirkt eher wie ein „Tourenmotor“, der gleichmäßig zieht und sich gut dosieren lässt. Dadurch entsteht ein ruhigerer, souveräner Eindruck – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Tempo konstant bleiben soll.

Die KTM 790 Adventure spielt dagegen mehr mit dem direkten Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich lebendiger an, reagiert spürbar auf Gasimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist oder öfter zwischen Straße und Schotter wechselt, bekommt hier ein sehr handliches Gesamtpaket.

Wie sich das im Alltag auswirkt

Auf Autobahnabschnitten und bei zügigen Landstraßenfahrten punktet die Multistrada V2 mit einem eher entspannten Fahrstil. Die KTM kann das ebenfalls, aber sie vermittelt stärker den Eindruck, dass man das Motorrad „mitnimmt“ und aktiv steuert. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage des persönlichen Fahrverhaltens.

Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Schwerpunkte

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Multistrada V2 wirkt in der Summe wie ein System, das Komfort und Sicherheit im Alltag priorisiert: Fahrmodi und Eingriffe sollen das Motorrad in vielen Situationen berechenbar machen. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen, etwa wenn der Untergrund nicht eindeutig ist oder wenn man nicht jedes Mal „neu“ anpassen möchte.

Die KTM 790 Adventure setzt ebenfalls auf Fahrmodi und elektronische Unterstützung, wirkt aber in der Praxis oft so, als würde sie die aktive Fahrweise stärker unterstützen. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gern variiert: mal zügig, mal vorsichtig, mal mit mehr Fokus auf Traktion. Gerade im Gelände oder auf losem Untergrund ist das ein echter Vorteil.

Stärken und Schwächen im Elektronik-Feeling

Stärke der Multistrada V2: Sie macht das Motorrad sehr „einfach“ nutzbar, weil die Elektronik das Fahren in vielen Situationen glättet. Schwäche (im Vergleich): Wer maximale Rückmeldung und „rohere“ Dynamik sucht, könnte sich manchmal etwas stärker geführt fühlen.

Stärke der KTM 790 Adventure: Sie bleibt trotz Elektronik lebendig und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Schwäche (im Vergleich): Je nach Fahrstil und Untergrund kann man das Motorrad stärker spüren und muss die eigene Linie und Dosierung bewusster abstimmen.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reiseenduro und „Allround-Adventure“. Die Multistrada V2 zielt auf ein komfortorientiertes Setup, das Unebenheiten schluckt und das Motorrad stabil hält. Das ist besonders auf langen Strecken ein Plus, weil Ermüdung weniger schnell einsetzt.

Die KTM 790 Adventure wirkt im Vergleich agiler. Sie lässt sich leichter in Richtungen bringen und fühlt sich in engen Passagen oft spontaner an. Auf kurvigen Landstraßen und bei häufigen Richtungswechseln ist das ein Vorteil, weil das Motorrad „mitdenkt“ und man schneller das gewünschte Tempo findet.

Kurven, Bremsen und Stabilität

Beide Bikes können sportlich gefahren werden, aber die Art der Stabilität unterscheidet sich. Die Multistrada V2 vermittelt mehr Ruhe, wenn die Strecke fließt und man konstant fährt. Die KTM 790 Adventure fühlt sich dagegen besonders stark an, wenn man aktiv arbeitet: Einlenken, Anbremsen, Herausbeschleunigen – das Motorrad unterstützt das spürbar.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz, Nutzbarkeit

Ergonomie ist bei Adventure-Bikes entscheidend, weil man nicht nur kurze Runden fährt. Die Multistrada V2 wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Der Windschutz und die Gesamtposition passen häufig gut zu Tourenfahrern, die lieber „entspannt schnell“ unterwegs sind.

Die KTM 790 Adventure bietet eine Sitzposition, die viele als sportlich-natürlich empfinden. Sie ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die gern stehen, sich bewegen und das Motorrad im Alltag flexibel einsetzen. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichem Schotter wechselt, profitiert von dieser Vielseitigkeit.

Stärken und Schwächen bei der Nutzbarkeit

Die Multistrada V2 ist im Vergleich besonders stark, wenn Komfort und Langstrecke im Vordergrund stehen. Schwäche: Wer sehr häufig im Gelände unterwegs ist oder ein besonders „leichtes“ Gefühl sucht, könnte die Ausrichtung als eher tourenlastig empfinden.

Die KTM 790 Adventure ist stark, wenn das Motorrad nicht nur für die perfekte Straße gedacht ist, sondern auch für spontane Abstecher. Schwäche: Wer maximale Langstreckenentspannung priorisiert, muss möglicherweise stärker auf die persönliche Abstimmung (z. B. Sitzkomfort, Windschutz, Gepäck) achten.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstrecken-Feeling

Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur in der Theorie, sondern im Zusammenspiel aus Motor, Komfort und Handling. Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das für lange Etappen gebaut ist: Sie bleibt dabei ruhig, unterstützt gleichmäßiges Fahren und macht Pausen weniger notwendig, weil das Gesamtgefühl weniger anstrengend wird.

Die KTM 790 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, aber mit einem anderen Charakter. Sie eignet sich besonders für Reisen, bei denen die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus schlechteren Straßen, Baustellen und Schotterpassagen. Das Motorrad bleibt dabei handlich und vermittelt das Gefühl, dass man die Strecke „gestalten“ kann.

Für wen passt welches Motorrad?

Im Vergleich wird schnell klar: Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.

Multistrada V2: Ideal für Tourenfahrer mit Anspruch

Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer gern entspannt fährt, dabei aber nicht auf moderne Elektronik und ein hochwertiges Fahrgefühl verzichten möchte, findet hier eine sehr stimmige Lösung. Auch für Fahrer, die häufig wechselnde Bedingungen haben und das Motorrad gern „einfach“ nutzen möchten, spielt die Multistrada ihre Stärken aus.

790 Adventure: Ideal für Allrounder und Entdecker

Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird und man oft zwischen verschiedenen Untergründen wechselt. Wer gern agil unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und auch mal abseits der perfekten Strecke nicht zurückschreckt, bekommt ein Motorrad, das sich leicht bewegt und schnell Vertrauen aufbaut. Für Fahrer, die Abenteuer nicht nur planen, sondern spontan leben, passt die KTM besonders gut.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 und die KTM 790 Adventure sind beide starke Adventure-Bikes, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Multistrada V2 überzeugt im Vergleich vor allem durch ein ruhiges, komfortorientiertes Touren-Feeling, das lange Strecken angenehm macht und durch moderne Elektronik viel Alltagssicherheit vermittelt. Wer häufig größere Distanzen fährt, entspannt schnell unterwegs sein möchte und ein souveränes Gesamtpaket sucht, findet in der Ducati die passendere Wahl.

Die KTM 790 Adventure punktet dagegen mit Agilität, direktem Fahrgefühl und einer Ausrichtung, die spontane Streckenwechsel und auch mal unwegsameres Terrain besonders attraktiv macht. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht steuern lässt, dynamisch wirkt und Lust auf aktive Fahrweise macht, wird mit der KTM glücklicher.

Kurz gesagt: Multistrada V2 für Tourenkomfort und souveräne Ruhe, 790 Adventure für vielseitiges Entdecken und lebendige Wendigkeit.

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