| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Ducati Multistrada V2 vs Royal Enfield HNTR 350 – Vergleich
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, bekommt meist eine klare Antwort: Es geht nicht nur um Daten, sondern um den Charakter. Der Vergleich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der Royal Enfield HNTR 350 zeigt genau das. Während die Multistrada V2 als vielseitige Reise- und Tourenmaschine mit Fokus auf Dynamik und Komfort gedacht ist, steht die HNTR 350 für einen leichteren, urbanen Ansatz – mit dem typischen Royal-Enfield-Gefühl und einer klaren Ausrichtung auf Alltag und entspannte Fahrten.
Grundidee: Tourenmaschine vs. City-Style
Die Ducati Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, lange Strecken souverän zu begleiten. Das merkt man an der Art, wie sie sich anfühlt: stabil, zielgerichtet und mit einem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen Spaß zu machen. Die Royal Enfield HNTR 350 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst näher an der Realität des Alltags bleibt. Kurze Wege, Stadtverkehr, entspanntes Cruisen – dafür ist sie besonders stimmig.
Beide Motorräder können Freude bereiten, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wer vor allem Touren und sportliche Vielseitigkeit sucht, landet eher bei der Multistrada. Wer ein Motorrad für den Alltag möchte, das unkompliziert bleibt und einen eigenen Stil mitbringt, findet in der HNTR 350 schnell eine passende Basis.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motor zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Die Multistrada V2 ist auf Durchzug und Leistungsentfaltung ausgelegt. Das macht sie auf Landstraße und bei zügiger Fahrweise besonders attraktiv. Sie lässt sich dynamisch bewegen, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich nach „mehr Reserven“ anfühlt – selbst dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt dagegen auf einen eher ruhigen, alltagstauglichen Rhythmus. Sie wirkt weniger wie ein „Sprint-Maschine“-Ansatz und mehr wie ein Motorrad, das gleichmäßig und angenehm läuft. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern oft einfach „passender“: In der Stadt, bei Stop-and-Go oder auf kurzen Ausfahrten zählt vor allem, wie entspannt man ans Ziel kommt.
Stärken & Schwächen im Vergleich
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der dynamischen Fahrbarkeit und dem souveränen Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an Fahrstil und Einsatzgebiet stärker spürbar ist – wer nur kurze Stadtwege fährt, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial.
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken liegen in der unkomplizierten Alltagsorientierung und dem angenehmen, ruhigen Charakter. Schwäche kann sein, dass bei langen Strecken oder wenn es sportlicher werden soll, die Grenzen schneller erreicht sind.
Ergonomie & Komfort: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati Multistrada V2 zielt auf eine Sitz- und Fahrposition, die auch längere Touren unterstützt. Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen spielt das eine große Rolle: Man bleibt konzentriert, statt ständig gegen Ermüdung zu arbeiten.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl im Alltag fokussiert. Die Ergonomie wirkt oft intuitiv, besonders für kürzere Wege und entspannte Fahrten. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht „zu viel“ ist – weder vom Handling noch vom Anspruch her.
Komfort im direkten Vergleich
Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 punktet eher bei Langstrecken-Komfort und dem Gefühl, auch nach Stunden noch frisch zu sein. Die HNTR 350 punktet eher bei Alltags-Leichtigkeit und dem unkomplizierten Handling im Verkehr.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie sicher ein Motorrad auf der Straße liegt – und wie gut es mit Unebenheiten umgeht. Die Multistrada V2 vermittelt dabei oft den Eindruck, dass sie „auf Spur“ bleibt. Gerade bei zügigem Fahren oder wenn die Straße nicht perfekt ist, ist das ein echter Vorteil. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, Vertrauen zu geben und das Motorrad berechenbar zu machen.
Die HNTR 350 ist dagegen eher auf Alltagsagilität ausgelegt. Sie fühlt sich leichter an, reagiert direkt und macht dadurch in der Stadt und auf kurzen Strecken Spaß. Das ist besonders dann wichtig, wenn häufiges Anfahren, Rangieren und das ständige Wechseln der Fahrsituationen den Alltag prägen.
Bei den Bremsen gilt im Vergleich: Die Multistrada V2 ist tendenziell stärker auf sportliche Anforderungen und hohe Belastbarkeit ausgelegt. Die HNTR 350 erfüllt ihren Zweck im Alltag sehr gut, wirkt aber eher als „ausreichend und stimmig“ statt als „maximal sportlich“.
Ausstattung & Technik: Anspruch vs. Fokus
Technik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Ducati Multistrada V2 steht für einen höheren technischen Anspruch. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich an verschiedene Situationen anpasst und wie „rund“ sie sich als Gesamtpaket anfühlt. Wer Wert auf moderne Features und ein Motorrad legt, das sich wie ein durchdachtes Tourenwerkzeug anfühlt, wird hier eher glücklich.
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt stärker auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein: weniger Komplexität, mehr Fokus auf Fahrspaß und Stil. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „erklärt“ werden muss, ist das attraktiv.
Stärken & Schwächen bei Ausstattung
- Ducati Multistrada V2: Stärken bei moderner Gesamtanmutung, vielseitiger Einsatzidee und dem Gefühl, dass Technik den Fahrkomfort unterstützt. Schwäche: Wer nur sehr kurze Strecken fährt, bekommt nicht automatisch den vollen Nutzen.
- Royal Enfield HNTR 350: Stärken bei unkomplizierter Bedienung und einem klaren, alltagsnahen Konzept. Schwäche: Wer maximale Hightech-Funktionalität erwartet, wird eher weniger finden.
Wirtschaftlichkeit & Alltag: Was kostet das Motorrad „im echten Leben“?
Bei der Wirtschaftlichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Verbrauch, Wartungsaufwand, Verschleißteile und auch der generelle Anspruch an Pflege. Im Vergleich wirkt die Royal Enfield HNTR 350 oft als die pragmatischere Wahl für den Alltag. Sie ist dafür gemacht, regelmäßig genutzt zu werden, ohne dass man ständig über „Einsatzgrenzen“ nachdenken muss.
Die Ducati Multistrada V2 kann sich dagegen besonders lohnen, wenn das Motorrad wirklich als Touren- und Vielseitigkeitsmaschine genutzt wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und das Fahrgefühl sowie die Ausstattung ausnutzt, bekommt eher das „Gesamtpaket“ zurück. Wer hingegen hauptsächlich im Stadtverkehr unterwegs ist, kann das Gefühl bekommen, dass der Fokus der Multistrada nicht vollständig passt.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil lösen:
Ducati Multistrada V2 – ideal für
- Fahrer, die regelmäßig Touren fahren und ein Motorrad für unterschiedliche Strecken suchen
- Menschen, die sportliche Dynamik mögen und auch bei zügiger Fahrweise Ruhe im Fahrgefühl wollen
- Wer ein Motorrad möchte, das als Allrounder funktioniert und nicht nur für einen Zweck gedacht ist
Royal Enfield HNTR 350 – ideal für
- Fahrer, die vor allem Stadt und Alltag abdecken
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt und schnell Spaß macht
- Wer Wert auf Stil und einen entspannten Fahrcharakter legt
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Touren- und Vielseitigkeitsmaschine genutzt werden soll: dynamisch, komfortorientiert und mit einem Fahrgefühl, das auch längere Strecken souverän trägt. Wer häufig unterwegs ist, gern zügig fährt und die technische sowie fahrerische Bandbreite wirklich ausnutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Royal Enfield HNTR 350 passt dagegen besonders gut, wenn der Fokus auf Alltag, Stadtverkehr und entspanntem Cruisen liegt. Sie wirkt pragmatisch, leicht im Handling und bietet genau den Charakter, den viele im täglichen Einsatz suchen: unkompliziert, stimmig und mit eigenem Stil. Wer vor allem kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das nicht überfordert, findet in der HNTR 350 meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Multistrada V2 für Touren und Dynamik, HNTR 350 für Alltag und entspannten Fahrspaß.