| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
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Ducati Multistrada V2 vs. Royal Enfield Scram 411 – Vergleich für Alltag & Abenteuer
Wer sich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der Royal Enfield Scram 411 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht eine moderne, reiseorientierte Ducati mit Fokus auf Dynamik und Komfort. Auf der anderen Seite bietet die Scram 411 den typischen Royal-Enfield-Charakter – bodenständig, unkompliziert und mit einem Stil, der auch abseits der reinen Asphalt-Routine Spaß macht. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee: Reise-Performance vs. unkomplizierter Alltags-Charakter
Die Ducati Multistrada V2 ist als vielseitiges Touren- und Allround-Motorrad gedacht. Der Anspruch: lange Strecken angenehm machen, dabei aber jederzeit sportlich genug bleiben, um auch zügig unterwegs zu sein. Die Royal Enfield Scram 411 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die einfach losfahren möchten – mit einem entspannteren Zugang, einer klaren Optik und dem Gefühl, dass das Motorrad nicht ständig „perfekt“ sein muss, um zu funktionieren.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Im direkten Vergleich merkt man schnell, dass die Multistrada V2 stärker auf „präzises Arbeiten“ ausgelegt ist. Das Motorrad fühlt sich in vielen Situationen stabil und kontrolliert an, besonders wenn es um zügiges Beschleunigen, sauberes Einlenken und ruhiges Geradeausfahren geht. Die Scram 411 dagegen vermittelt mehr Leichtigkeit im Alltag. Sie wirkt weniger wie ein „großes Projekt“ und mehr wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch bei kürzeren Touren oder im Stadtverkehr unkompliziert bleibt.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke vs. entspanntes Handling
Bei der Multistrada V2 ist Komfort ein zentrales Thema. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass auch längere Fahrten nicht sofort in den Schultern oder im Rücken „ankommen“. Dazu passt das Gesamtpaket aus Fahrwerkseindruck und Ergonomie: Das Motorrad bleibt auch dann souverän, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Royal Enfield Scram 411 setzt eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Haltung. Sie ist so konzipiert, dass das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt – ideal, wenn häufig Stop-and-go, enge Straßen oder spontane Abstecher auf dem Programm stehen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern kurze Runden dreht, wird die unkomplizierte Handhabung schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Komfort-Vergleich
Stärken der Multistrada V2: hoher Komfortanspruch, ruhiges Fahrverhalten auf längeren Strecken, insgesamt sehr „tourentauglich“. Schwächen der Multistrada V2: wer vor allem kurze Wege fährt, zahlt im Gefühl oft für den Anspruch mit – das Motorrad ist weniger „leichtfüßig“ als die Scram 411.
Stärken der Scram 411: angenehme Alltags-Ergonomie, leichtes Handling, macht auch bei kleineren Touren Laune. Schwächen der Scram 411: bei längeren, zügigen Autobahn- oder Landstraßenetappen steht eher die Gelassenheit im Vordergrund als das „Touren-Tempo“.
Motor und Fahrleistung: Dynamik vs. Charakter
Die Ducati Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, dass sich Leistung und Antrieb „direkt“ anfühlen. Das Motorrad unterstützt sportliches Fahren, ohne dabei den Alltag zu vernachlässigen. Besonders spürbar ist das bei Beschleunigungsphasen und beim Wechsel zwischen ruhigem Cruisen und dynamischem Vortrieb.
Die Royal Enfield Scram 411 setzt stärker auf Charakter und Alltagstauglichkeit. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein Motor, der gleichmäßig arbeitet und das Fahren angenehm macht. Das ist nicht automatisch weniger spannend – im Gegenteil: Wer den Fokus auf entspanntes Fahren legt, bekommt genau das, was man erwartet: ein Motorrad, das nicht ständig nach „mehr“ schreit, sondern einfach mitnimmt.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Beim Vergleich der Fahrleistungen zeigt sich: Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Fahren, flüssige Überholvorgänge und dynamische Kurvenfahrten gefragt sind. Die Scram 411 ist dagegen besonders stark, wenn das Tempo nicht im Vordergrund steht, sondern das Motorrad sich leicht in den Alltag integrieren soll – inklusive gelegentlicher Wege abseits des perfekten Asphalts.
Fahrwerk, Handling und Wendigkeit
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle priorisiert. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Gefühl, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhig wird. Das Einlenken ist dabei nicht nur „möglich“, sondern fühlt sich in vielen Situationen sehr zielgerichtet an.
Die Scram 411 punktet mit Wendigkeit und einem unkomplizierten Handling. In engen Straßen, auf Parkplätzen oder bei langsamen Manövern ist das ein echter Vorteil. Auch wenn die Strecke mal schlechter wird, bleibt das Motorrad gut beherrschbar – genau das macht den Reiz aus, wenn man nicht nur auf glatten Straßen unterwegs ist.
Stärken und Schwächen beim Handling
Multistrada V2: sehr kontrolliert, stabil und präzise – aber weniger „agil“ im Sinne von leichtem Stadtgefühl. Scram 411: wendig und alltagstauglich – aber bei sportlich ambitioniertem Fahren stößt sie schneller an Grenzen, weil der Fokus klar anders gesetzt ist.
Ausstattung und Technik: Elektronik-Anspruch vs. einfache Bedienung
Bei der Ducati Multistrada V2 ist Technik ein Teil des Gesamterlebnisses. Die Ausstattung ist darauf ausgelegt, das Fahren in unterschiedlichen Situationen zu erleichtern und das Motorrad an den eigenen Stil anzupassen. Das merkt man besonders, wenn sich die Fahrbedingungen ändern: Stadt, Landstraße oder längere Tour – die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das dafür gemacht ist, sich schnell „richtig“ anzufühlen.
Die Royal Enfield Scram 411 setzt stärker auf das Wesentliche. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Technikprojekt und mehr wie ein unkompliziertes Fahrzeug, das man schnell versteht. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig Menüs durchgehen möchten, ist das ein Plus.
Was das für den Alltag bedeutet
Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 ist die Wahl, wenn Technik und Fahrunterstützung einen spürbaren Mehrwert liefern sollen. Die Scram 411 ist die Wahl, wenn Bedienung, Übersichtlichkeit und ein „einfach losfahren“-Gefühl wichtiger sind als maximale elektronische Komplexität.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gelegentlicher Schotter
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren – aber auf unterschiedliche Weise. Die Multistrada V2 ist besonders stark, wenn der Alltag auch mal mehr ist: längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und das Bedürfnis nach Komfort. Sie eignet sich gut für Menschen, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern auch unterwegs gern entspannt bleiben.
Die Scram 411 ist dagegen prädestiniert für den Alltag, der nicht immer perfekt ist. Der Look und die Ausrichtung machen Lust auf kleine Abstecher, Feldwege oder Schotterstücke, ohne dass man dafür ein spezielles Motorrad „braucht“. Wer gern spontan fährt und dabei nicht zu viel Aufwand betreiben möchte, findet hier einen stimmigen Begleiter.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Multistrada V2 – ideal für
- Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Dynamik kombinieren möchten
- Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Touren planen
- Wer ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt
Scram 411 – ideal für
- Alltagsfahrer, die ein leicht zu handhabendes Motorrad bevorzugen
- Menschen, die gern unkompliziert starten und auch mal abseits des Asphalts unterwegs sind
- Wer Wert auf Charakter, Übersichtlichkeit und entspanntes Fahren legt
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, souveränem Fahrverhalten und dynamischem Fahren über längere Strecken liegt. Wer häufig Touren fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen gewohnt ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der Multistrada V2 eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Royal Enfield Scram 411 passt dagegen besonders gut, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und gelegentliche Schotter- oder Feldwege. Sie wirkt unkompliziert, leicht zu bewegen und macht genau dann Spaß, wenn nicht maximale Performance, sondern ein stimmiger, bodenständiger Fahrcharakter zählt.
Kurz gesagt: Für Touren mit Anspruch und Komfort ist die Multistrada V2 die richtige Richtung. Für entspanntes Alltagsfahren mit Abenteuer-Vibe ist die Scram 411 die passendere Wahl.