| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Suzuki GSX-S 750 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher die vielseitige Reiseenduro sein, die auch längere Strecken souverän abspult – oder das sportliche Naked Bike, das in der Stadt wendig bleibt und auf der Landstraße direkt anspricht? Der Vergleich zwischen Ducati Multistrada V2 und Suzuki GSX-S 750 zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt sind. Beide Modelle machen Spaß, aber auf unterschiedliche Art: Die Multistrada V2 zielt auf Komfort, Variabilität und Tourentauglichkeit, während die GSX-S 750 den Fokus stärker auf agiles Handling, unkomplizierte Performance und einen klaren Naked-Bike-Charakter legt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportliches Naked Bike
Die Ducati Multistrada V2 ist als Reiseenduro gedacht, also für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur kurze Runden planen, sondern auch längere Touren. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Maschine wirkt wie gemacht für unterschiedliche Streckenprofile – von entspanntem Cruisen bis zu zügigerem Fahren. Die Suzuki GSX-S 750 dagegen ist ein Naked Bike, das den Fokus auf unmittelbares Fahrgefühl legt. Hier steht weniger „Reise-Setup“ im Vordergrund, sondern eher ein sportlicher, direkter Charakter, der sich besonders in Alltagssituationen und auf der Landstraße gut anfühlt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer lange fährt, merkt den Unterschied
Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt länger dauert. Die Sitzposition wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Das hilft auf Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Auch wenn die Multistrada sportlich genug ist, bleibt sie insgesamt auf Komfort und Kontrolle ausgelegt.
Die GSX-S 750 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Die Sitzhaltung ist spürbar sportlicher und „aktiver“. Das kann ein Vorteil sein, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und dynamische Landstraßenfahrten im Vordergrund stehen. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Unterschiede jedoch früher merken: Die Multistrada wirkt in der Gesamtheit entspannter, während die Suzuki eher den Charakter eines Bikes betont, das man bewusst bewegt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Tour-Performance
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber sie tun es auf unterschiedliche Weise. Die Ducati Multistrada V2 überzeugt vor allem durch ihre Art, Leistung nutzbar zu machen: Sie fühlt sich auf Touren sehr stimmig an, weil sie gleichmäßig zieht und sich gut dosieren lässt. Das macht Überholvorgänge und Autobahnabschnitte angenehm, ohne dass man ständig „im richtigen Bereich“ sein muss.
Die Suzuki GSX-S 750 wirkt dagegen wie ein Bike, das gern zügig gefahren wird. Der Motorcharakter unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der man Gasbefehle schnell in Vortrieb umsetzt. Das ist besonders auf kurvigen Strecken und beim zügigen Fahren ein Plus. Gleichzeitig kann genau dieser direkte Charakter im Alltag auch mal „zu präsent“ sein, wenn eher entspanntes Gleiten gefragt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Reiseenduro und Naked Bike. Die Multistrada V2 ist so abgestimmt, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das hilft, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck bzw. auf längeren Etappen unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten.
Die GSX-S 750 punktet mit einem agilen, leichtgängigen Handling. In der Stadt und auf Landstraßen wirkt sie oft „einfacher“ zu bewegen: Richtungswechsel gehen schnell, und das Motorrad lädt dazu ein, die Kurven dynamisch anzufahren. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engeren Straßen unterwegs ist, wird die Suzuki als besonders handlich empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Belastungen konstant zu bleiben. Das gibt Sicherheit, wenn man nicht nur „einmal kräftig“ bremst, sondern öfter hintereinander oder aus höheren Tempi verzögert.
Die GSX-S 750 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber stärker auf sportliche, direkte Nutzung ausgelegt. Das passt gut zu einer Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv führt. Insgesamt gilt: Beide Bikes bremsen zuverlässig, aber die Multistrada vermittelt eher das Gefühl von „Tour-Sicherheit“, während die Suzuki eher „sportliches Ansprechverhalten“ in den Vordergrund stellt.
Elektronik und Alltag: Komfortfunktionen vs. klare Bedienung
Elektronik ist heute ein großes Thema – und sie entscheidet oft darüber, wie entspannt sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Die Ducati Multistrada V2 ist in der Ausrichtung klar auf Komfort und Anpassbarkeit getrimmt. Das zeigt sich daran, wie stimmig sich das Gesamtpaket an verschiedene Situationen anpasst. Gerade auf Touren, wenn Wetter, Straßenbelag und Fahrtempo variieren, ist das ein spürbarer Vorteil.
Die Suzuki GSX-S 750 setzt eher auf eine unkomplizierte, gut verständliche Bedienung. Das ist nicht automatisch „weniger“, aber es fühlt sich oft direkter an: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie das Motorrad reagiert. Wer Elektronik als Unterstützung möchte, aber nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein will, findet in der GSX-S 750 häufig den passenden Ansatz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Tourenfokus: Die Multistrada wirkt besonders dann stark, wenn längere Strecken und wechselnde Bedingungen anstehen.
- Komfort und Kontrolle: Die Ergonomie und das Fahrwerksgefühl zielen auf entspannte, sichere Kilometer.
- Vielseitigkeit: Das Motorrad macht sowohl sportliche Abschnitte als auch ruhige Fahrten gut mit.
Ducati Multistrada V2 – Schwächen
- Anspruch an den Einsatz: Wer hauptsächlich kurze Stadtfahrten macht, nutzt die Reiseenduro-Stärken möglicherweise nicht voll aus.
- Charakter: Wer ein besonders „leichtes“ Naked-Bike-Feeling sucht, wird die Multistrada als etwas „touriger“ wahrnehmen.
Suzuki GSX-S 750 – Stärken
- Agiles Handling: Die Suzuki spielt ihre Stärken im Alltag und auf kurvigen Strecken aus.
- Direkter Fahrspaß: Der Motorcharakter unterstützt eine dynamische Fahrweise sehr gut.
- Unkompliziert: Das Motorrad wirkt schnell zugänglich – ideal, wenn man nicht lange „einstellen“ möchte.
Suzuki GSX-S 750 – Schwächen
- Langstreckenkomfort: Für sehr lange Etappen ist die Multistrada in der Gesamtsumme oft entspannter.
- Reise-Feeling: Wer regelmäßig mit Gepäck oder auf längeren Touren unterwegs ist, wird bei der GSX-S 750 eher Kompromisse spüren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Ducati Multistrada V2 und Suzuki GSX-S 750 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer vor allem Touren plant, gern mehrere Stunden unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt, findet in der Multistrada V2 die passendere Basis. Sie ist besonders stark, wenn Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit zusammenkommen.
Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich leicht bewegen lässt, wird mit der GSX-S 750 sehr zufrieden sein. Sie ist ein Bike für alle, die Fahrspaß direkt spüren möchten – ohne dass sich das Motorrad wie ein „Reiseprojekt“ anfühlt.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und souveräne Kontrolle legen und ein Motorrad suchen, das vielseitig bleibt – auch wenn sich Tempo und Bedingungen unterwegs ändern. Ihre Stärken liegen im tourentauglichen Gesamtpaket: Ergonomie, Fahrwerksgefühl und die Art, Leistung entspannt nutzbar zu machen.
Die Suzuki GSX-S 750 passt dagegen besonders gut, wenn der Alltag und die kurvige Landstraße im Vordergrund stehen. Sie wirkt agiler, direkter und lädt zu einer dynamischen Fahrweise ein, ohne kompliziert zu werden. Wer ein Naked Bike möchte, das schnell Spaß macht und sich leicht bewegen lässt, findet in der GSX-S 750 den stimmigeren Begleiter.