| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Suzuki V-Strom 650 – der Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher die sportlich-inszenierte Linie der Ducati Multistrada V2 sein oder die pragmatische, tourentaugliche Art der Suzuki V-Strom 650? Beide Modelle zielen auf Vielseitigkeit – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt: Antrieb und Charakter, Fahrwerk und Handling, Elektronik und Komfort sowie die Frage, wie gut sich die Bikes für längere Touren und den gemischten Alltag eignen.
Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt Kompromiss
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Adventure-Bike mit klarer sportlicher Handschrift. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Fahrgefühl: Die Maschine will zügig bewegt werden, bleibt dabei aber grundsätzlich alltagstauglich. Die Suzuki V-Strom 650 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist auf entspannte Kontrolle, gute Übersicht und eine solide Alltagstauglichkeit ausgelegt – besonders dann, wenn Tourenplanung, Gepäck und wechselnde Strecken im Fokus stehen.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo zügig anzieht. Der Motor wirkt dabei lebendig und bietet ein Ansprechverhalten, das Lust auf dynamisches Fahren macht. Gleichzeitig bleibt die Multistrada im Alltag nicht „zu scharf“, sondern lässt sich kontrolliert bewegen – allerdings spürt man, dass sie eher für Fahrer gemacht ist, die auch auf der Landstraße gern aktiv fahren.
Die Suzuki V-Strom 650 setzt stärker auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das macht sie besonders angenehm für lange Strecken, bei denen es auf ruhige Gasannahme und entspannte Drehzahlbereiche ankommt. Wer häufig in wechselndem Verkehr unterwegs ist oder Touren mit vielen kleinen Etappen fährt, profitiert von der unkomplizierten Art der V-Strom. Im Vergleich zur Ducati wirkt die Suzuki weniger „auf Kante“, dafür aber sehr berechenbar.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Bei Adventure-Bikes entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich das Motorrad wie ein Werkzeug anfühlt oder wie ein Projekt. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt ein sportlicheres Handling: Kurven lassen sich zügig anfahren, und das Bike wirkt insgesamt agiler. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Multistrada nicht nur „reisen kann“, sondern auch Fahrspaß in den Vordergrund stellt.
Die Suzuki V-Strom 650 ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Straße nicht perfekt ist. Auf längeren Etappen, bei denen die Konzentration über Stunden gefordert ist, spielt die V-Strom ihre Stärke aus: Sie wirkt weniger nervös und lässt sich angenehm führen.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei sportlicherer Fahrweise sicher abbremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im „Gefühl“: Die Ducati wirkt tendenziell direkter und sportlich abgestimmt, während die Suzuki eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit setzt. Für Fahrer, die häufig zügig unterwegs sind, kann die Multistrada dadurch attraktiver wirken. Für diejenigen, die vor allem entspannte Touren fahren, ist die V-Strom oft die stressfreiere Wahl.
Elektronik und Komfort: Wie modern ist das Setup?
Elektronik ist bei Adventure-Bikes mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie sicher sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt – von Nässe bis hin zu wechselndem Untergrund. Die Ducati Multistrada V2 setzt auf ein Konzept, das sportliche Dynamik mit moderner Unterstützung verbindet. Dadurch kann sich das Motorrad je nach Fahrmodus unterschiedlich „anfühlen“: von kontrolliert bis deutlich dynamischer.
Die Suzuki V-Strom 650 ist ebenfalls modern ausgestattet, wirkt aber in der Abstimmung oft stärker auf Alltag und Touren ausgelegt. Das bedeutet: Die Elektronik unterstützt, ohne den Charakter des Motorrads zu überdecken. Wer ein Motorrad möchte, das auch ohne ständiges „Tuning“ zuverlässig funktioniert, findet in der V-Strom häufig den passenden Kompromiss.
Assistenz im Alltag
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad bei wechselnden Bedingungen beherrschen lässt. Die Ducati kann durch ihre sportlichere Auslegung besonders bei zügiger Fahrweise überzeugen. Die Suzuki punktet eher mit einem ruhigen, leicht verständlichen Gesamtpaket – gerade dann, wenn die Tourenplanung nicht nur aus perfekten Straßen besteht.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Sitzkomfort und Langstrecke
Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur an der Optik, sondern an Details: Sitzposition, Windschutz, Ergonomie und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden bewegen lässt. Die Ducati Multistrada V2 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber dennoch für Touren ausgelegt bleibt. Wer gern auch mal „mehr als nur geradeaus“ fährt, wird die Multistrada als motivierend empfinden.
Die Suzuki V-Strom 650 ist in der Praxis oft die entspanntere Wahl für lange Strecken. Die Ergonomie wirkt auf viele Fahrer zugeschnitten, die nicht ständig in eine sportliche Haltung wechseln möchten. Dadurch eignet sich die V-Strom besonders für Touren, bei denen Komfort und Übersicht im Vordergrund stehen – inklusive Gepäck und längeren Tagesetappen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken: dynamisches Fahrgefühl, sportlich-agiles Handling, ein Setup, das Fahrspaß und moderne Unterstützung gut verbindet. Ducati Multistrada V2 – mögliche Schwächen: wer vor allem maximalen Komfort und „immer gleich entspannt“ sucht, kann die Ducati je nach Fahrstil als etwas fordernder empfinden.
Suzuki V-Strom 650 – Stärken: ruhige, gut dosierbare Art, tourentauglicher Charakter, unkomplizierte Beherrschbarkeit im Alltag und auf langen Strecken. Suzuki V-Strom 650 – mögliche Schwächen: wer besonders sportliche Dynamik und ein „mehr nach vorn“-Gefühl erwartet, findet bei der Ducati oft den stärkeren Kick.
Für welchen Einsatz passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders interessant, wenn Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportliches Gesamtgefühl eine große Rolle spielen. Auch dann, wenn Elektronik und Fahrmodi dabei helfen sollen, das Motorrad je nach Situation passend zu machen, kann die Multistrada die bessere Wahl sein.
Die Suzuki V-Strom 650 ist dagegen ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig funktioniert, sich leicht bewegen lässt und auf langen Strecken angenehm bleibt. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Wert auf entspannte Kontrolle legt und ein Motorrad möchte, das sich auch im Alltag nicht „zu schade“ anfühlt, wird mit der V-Strom sehr glücklich.
Typische Käuferprofile
Multistrada V2: Fahrer, die sportliche Dynamik mögen, gern aktiv fahren und ein Adventure-Bike suchen, das auch auf kurvigen Strecken Spaß macht.
V-Strom 650: Fahrer, die ein alltagstaugliches Tourenmotorrad möchten, das komfortabel bleibt, gut dosierbar ist und sich für längere Fahrten besonders stimmig anfühlt.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 und die Suzuki V-Strom 650 sind beide starke Adventure-Bikes, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Multistrada überzeugt vor allem mit ihrem sportlicheren Charakter: Das Fahrgefühl wirkt lebendig, das Handling ist agiler und die Elektronik unterstützt eine dynamische Fahrweise. Wer Touren gern mit Kurven, Tempo und einem motivierenden Gesamtpaket verbindet, findet in der Ducati häufig die passendere Antwort.
Die Suzuki V-Strom 650 ist dagegen die Wahl für entspannte Langstrecken und einen unkomplizierten Alltag. Ihr Antrieb und das Fahrwerk vermitteln Ruhe, die Dosierbarkeit bleibt angenehm, und das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Begleiter für wechselnde Bedingungen. Wer vor allem Komfort, Übersicht und stressfreies Reisen sucht, wird mit der V-Strom besonders zufrieden sein.
Kurz gesagt: Ducati für mehr Dynamik und sportliche Ambitionen, Suzuki für entspanntes Tourenfahren und unkomplizierte Kontrolle.