| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
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Ducati Multistrada V2 vs Triumph Scrambler 400 X – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept dahinter. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitiges Fahren mit Fokus auf Dynamik und Komfort, während die Triumph Scrambler 400 X ihren Schwerpunkt klar im urbanen Alltag und im entspannten, zugleich charaktervollen Fahrstil setzt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken spielen im Alltag wirklich aus, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Ansatzes?
Grundidee und Motorrad-Charakter
Die Ducati Multistrada V2 ist als Reise- und Touren-orientiertes Motorrad gedacht, das auch längere Strecken souverän abspulen soll. Das merkt man am Gesamtpaket: Die Abstimmung zielt auf Stabilität, Kontrolle und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Die Triumph Scrambler 400 X dagegen ist stärker auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell verfügbar ist, Spaß macht und sich unkompliziert in den Alltag einfügt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Ducati Multistrada V2 liefert ein dynamisches Gesamtbild: Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass zügiges Beschleunigen und dynamisches Fahren besonders gut funktionieren. Dadurch eignet sie sich für alle, die gern zügig unterwegs sind und auch auf Landstraßen oder bei Überholmanövern Reserven spüren möchten.
Die Triumph Scrambler 400 X setzt eher auf einen zugänglichen, alltagstauglichen Rhythmus. Das Fahrgefühl ist weniger auf maximale Durchzugskraft getrimmt, sondern auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf und gut kontrollierbarer Leistung. Das macht sie besonders interessant, wenn entspanntes Fahren, Stadtverkehr und kurze bis mittlere Touren im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der dynamischen Auslegung und dem souveränen Gefühl bei zügigem Fahren. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik nicht jedem passt, der eher ein leichtes, entspanntes Motorrad sucht.
- Triumph Scrambler 400 X: Stärken liegen in der unkomplizierten Alltagstauglichkeit und dem gutmütigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnabschnitten die Prioritäten anders liegen als bei einem tourenorientierten Konzept.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man ständig nachjustieren muss. Die Ducati Multistrada V2 ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade auf wechselnden Straßenqualitäten wirkt sie dadurch berechenbarer. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Führung, das Vertrauen schafft – besonders dann, wenn die Geschwindigkeit etwas höher ausfällt.
Die Triumph Scrambler 400 X spielt ihre Stärken im agilen Handling aus. Sie wirkt handlich und lässt sich im Stadtverkehr sowie auf kleineren Landstraßenabschnitten leicht bewegen. Das ist ein Vorteil, wenn häufig rangiert, abgebogen oder in engen Situationen manövriert wird.
Wie sich das in der Praxis zeigt
- Ducati Multistrada V2: Eher die Wahl, wenn Stabilität bei zügiger Fahrt und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten wichtiger sind.
- Triumph Scrambler 400 X: Eher die Wahl, wenn Agilität, Übersicht und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Ducati Multistrada V2 ist so ausgelegt, dass sie bei Bedarf kräftig verzögert und dabei ein kontrolliertes Feedback liefert. Das unterstützt ein sicheres Fahrgefühl – besonders auf längeren Strecken oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die Triumph Scrambler 400 X bietet ebenfalls ein stimmiges Bremsverhalten, das vor allem im Alltag überzeugt. In der Stadt und bei moderaten Geschwindigkeiten steht die intuitive Bedienbarkeit im Vordergrund. Wer häufig im Stop-and-go unterwegs ist, profitiert von einem System, das sich gut dosieren lässt.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition ist oft der entscheidende Punkt, wenn es um Komfort über längere Zeit geht. Die Ducati Multistrada V2 zielt auf eine ergonomische Gesamtbalance, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Der Fokus liegt dabei auf einer Haltung, die Kontrolle und Entspannung kombiniert – ideal, wenn Touren häufiger vorkommen.
Die Triumph Scrambler 400 X setzt auf eine aufrechte, zugängliche Sitzhaltung. Das wirkt im Stadtverkehr praktisch, weil die Übersicht gut bleibt und das Motorrad schnell „im Griff“ ist. Für kürzere Ausfahrten ist das besonders angenehm.
Komfort-Fazit zur Ergonomie
- Ducati Multistrada V2: Komfortvorteil bei längeren Strecken und wenn eine tourentaugliche Sitzbalance gefragt ist.
- Triumph Scrambler 400 X: Komfortvorteil im Alltag durch die einfache, aufrechte Haltung und die schnelle Handhabung.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen „Tourenmaschine“ und „Alltags-Scrambler“. Die Ducati Multistrada V2 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das auch auf längeren Wegen überzeugt. Dazu passt, dass sie auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Fahrmodi bzw. Fahrcharakteristik (je nach Ausstattungsvariante) und einer durchdachten Bedienung setzt. Für Fahrer, die gern vorbereitet sind und Technik als Unterstützung sehen, ist das ein Plus.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt dagegen bewusst reduziert und gleichzeitig stimmig. Sie ist so konzipiert, dass sie sich schnell nutzen lässt und nicht das Gefühl vermittelt, man müsse ständig „mit Technik“ arbeiten. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad vor allem Spaß bringen und unkompliziert bleiben soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Dynamischer Charakter mit Fokus auf zügiges Fahren und souveräne Kontrolle
- Stabilität und Fahrgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten Vertrauen schafft
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Strecken
- Gesamtpaket, das Vielseitigkeit im Alltag und auf Touren unterstützt
Ducati Multistrada V2 – Schwächen
- Wer vor allem ein leichtes, entspanntes Stadtmotorrad sucht, könnte den tourenorientierten Charakter als „zu viel“ empfinden
- Je nach Nutzung kann der Fokus auf Dynamik weniger sinnvoll sein, wenn überwiegend kurze Strecken gefahren werden
Triumph Scrambler 400 X – Stärken
- Agiles Handling und unkomplizierte Alltagstauglichkeit
- Charaktervoller Fahrstil, der sich gut für Stadt und Landstraße eignet
- Aufrechte Sitzposition mit guter Übersicht
- Ein Motorrad, das schnell „einfach Spaß“ macht, ohne viel Aufwand
Triumph Scrambler 400 X – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen, zügigen Strecken sind die Prioritäten anders als bei einer tourenorientierten Maschine
- Wer maximale Reserven für dynamische Überholmanöver erwartet, wird eher bei der Ducati fündig
Welche Zielgruppe passt besser?
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das mehr kann als nur „von A nach B“. Wenn Touren, zügiges Fahren und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, spielt sie ihre Stärken aus. Auch für Fortgeschrittene, die gern mit Dynamik fahren und dabei Komfort nicht missen möchten, ist sie eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Scrambler 400 X passt dagegen ideal, wenn Alltag, Stadtverkehr und unkomplizierte Ausfahrten dominieren. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist, schnell verfügbar wirkt und dabei einen eigenen Charakter mitbringt, findet hier eine passende Basis. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die bewusst auf ein gut kontrollierbares Gesamtpaket setzen, ist sie interessant.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für längere Strecken, dynamisches Fahren und ein besonders stabiles, kontrolliertes Fahrgefühl gesucht wird. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei Komfort sowie ein vielseitiges Gesamtpaket erwartet, wird mit ihr deutlich zufriedener sein. Die Triumph Scrambler 400 X punktet dagegen dort, wo Alltag zählt: in der Stadt, auf kurzen bis mittleren Strecken und wenn ein handliches, charaktervolles Motorrad im Fokus steht. Wer ein leicht zu fahrendes Bike sucht, das schnell Spaß macht und nicht nach „Touren-Setup“ verlangt, trifft mit der Triumph die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: Ducati für Tour & Dynamik, Triumph für Alltag & Agilität.