| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Triumph Tiger 800 XCA: Vergleich für Straße, Tour und leichtes Gelände
Wer ein modernes Adventure-Motorrad sucht, landet schnell bei zwei Namen, die in unterschiedlichen Welten zuhause sind: Die Ducati Multistrada V2 steht für sportlich-elegante Dynamik und eine sehr stimmige Gesamtinszenierung, während die Triumph Tiger 800 XCA mit ihrem klassischen Reiseenduro-Ansatz, solider Technik und einem Fokus auf Alltagstauglichkeit punktet. Beide Modelle sind für Touren gemacht, beide können mehr als nur Asphalt – aber sie erzählen dabei eine andere Geschichte.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl und Charakter, wie wirkt sich die Elektronik auf den Alltag aus, und wo zeigen sich Unterschiede bei Komfort, Ergonomie und Touring-Potenzial? So wird klar, welches Bike eher zu welchem Fahrstil und zu welchen Ansprüchen passt.
Grundcharakter: Ducati mit sportlicher Handschrift, Triumph mit Reiseenduro-Logik
Wie sich die Multistrada V2 anfühlt
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Adventure, das bewusst nicht nur „funktioniert“, sondern auch „will“. Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein direktes Ansprechverhalten und ein dynamisches Vorankommen. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Gasbefehle werden spürbar umgesetzt, das Motorrad wirkt agil und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit nachlegen kann. Das ist besonders dann attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus geraden Autobahnabschnitten besteht, sondern aus vielen Wechseln zwischen Tempo, Linie und Fahrbahnzustand.
Wie sich die Tiger 800 XCA anfühlt
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen stärker auf „kontrolliertes Reisen“ ausgelegt. Der Charakter ist weniger darauf getrimmt, sich wie ein Sportgerät anzufühlen, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch über längere Zeit stabil bleibt. Das Fahrwerk und die Sitzposition unterstützen eine entspannte Haltung, wodurch sich die Tiger besonders auf Strecken lohnt, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um schnell voranzukommen. Auch im gemischten Terrain – etwa auf festem Schotter oder unebenen Nebenstraßen – bleibt der Gesamteindruck ruhig und berechenbar.
Motor und Antrieb: Dynamik vs. souveräne Allround-Performance
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und ein lebendiges Ansprechverhalten geht. Die Kraft wirkt dabei „präsent“, was das Motorrad besonders auf Überholvorgänge und dynamische Passagen attraktiv macht. Gleichzeitig unterstützt die Abstimmung dabei, dass sich die Leistung gut dosieren lässt – ein Plus für Fahrer, die gern aktiv fahren.
Die Triumph Tiger 800 XCA punktet dagegen mit einem eher gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsbild. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man auch ohne ständiges Zurückschalten zügig vorankommt. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Route abwechslungsreich ist und man nicht ständig den perfekten Drehzahlbereich treffen möchte. Wer häufig lange Strecken fährt oder in wechselndem Tempo unterwegs ist, profitiert von dieser Souveränität.
Elektronik und Fahrmodi: Ducati wirkt „sportlich fein“, Triumph „komfortorientiert“
Multistrada V2: Elektronik als Fahrgefühl-Verstärker
Die Ducati Multistrada V2 nutzt ihre Elektronik spürbar, um das Fahrverhalten zu verfeinern. Fahrmodi und Regelstrategien helfen dabei, das Motorrad je nach Situation anders wirken zu lassen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Bedingungen schwanken: kühler Morgen, später trockene Sonne, mal mehr Grip, mal weniger. Die Ducati bleibt dabei insgesamt sehr „zusammenhängend“ – als würde die Elektronik das Motorrad in eine gewünschte Richtung lenken, ohne dass es sich künstlich anfühlt.
Tiger 800 XCA: Elektronik für Sicherheit und Alltag
Bei der Triumph Tiger 800 XCA steht die Elektronik stärker im Dienst von Stabilität und Komfort. Gerade im Alltag – also bei wechselnden Straßenverhältnissen, beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei längeren Etappen – sorgt das System dafür, dass das Motorrad berechenbar bleibt. Das ist ein Plus für Fahrer, die sich auf die Strecke konzentrieren möchten und weniger darauf, jedes Detail selbst „auszutrimmen“.
Komfort und Ergonomie: Ducati für aktive Fahrer, Triumph für entspannte Touren
Beide Motorräder sind für längere Fahrten konzipiert, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V2 fühlt sich oft dann am stimmigsten an, wenn man aktiv fährt: Körperhaltung, Blickführung und Gas reagieren schnell auf die eigenen Eingaben. Das kann auf langen Strecken sehr motivierend sein – allerdings eher für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist in der Ergonomie häufig der entspanntere Ansatz. Die Sitzposition wirkt auf viele Fahrer natürlicher für lange Etappen, und das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Gleiten über Strecken, die nicht perfekt sind. Gerade wenn die Tour auch mal aus schlechterem Asphalt, Baustellen oder längeren Autobahnabschnitten besteht, spielt die Tiger ihre Stärke aus: weniger Anstrengung, mehr Konstanz.
Windschutz und Schutz: Unterschiede zeigen sich bei langen Etappen
Auf Reisen entscheidet oft Kleinkram: Winddruck, Wetter, Temperaturwechsel. Die Ducati Multistrada V2 bietet hier einen sportlich abgestimmten Ansatz, der sich vor allem dann lohnt, wenn man gern zügig unterwegs ist und die Maschine „direkt“ spürt. Die Triumph Tiger 800 XCA wirkt dagegen häufig wie das Motorrad, das man auch bei wechselndem Wetter gern nutzt, weil der Schutzgedanke stärker auf entspannte Langstrecke ausgelegt ist.
Unterm Strich gilt: Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „gegen den Wind“ arbeiten möchte, findet in der Tiger oft den bequemeren Kompromiss. Wer dagegen gern dynamisch fährt und den Fokus mehr auf Fahrgefühl als auf maximalen Reise-Overkill legt, wird mit der Multistrada V2 glücklicher.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Multistrada V2: Wendigkeit und präzise Rückmeldung
Die Ducati Multistrada V2 zeigt sich besonders stark in Situationen, in denen es um schnelle Richtungswechsel geht. Das Handling wirkt direkt, die Rückmeldung aus dem Vorderrad ist klar, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven „mitzunehmen“. Auf kurvigen Landstraßen ist das ein echter Vorteil, weil die Ducati das Tempo nicht nur ermöglicht, sondern auch unterstützt.
Tiger 800 XCA: Stabilität und Gelassenheit
Die Triumph Tiger 800 XCA spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Das Motorrad bleibt auch dann ruhig, wenn die Straße weniger ideal ist oder man nicht in jedem Moment perfekt „auf Linie“ fährt. Gerade auf längeren Strecken oder bei gemischten Untergründen ist das ein Plus, weil es das Vertrauen erhöht und die Konzentration schont.
Leichtes Gelände und Schotter: Beide können mehr – aber mit unterschiedlichem Fokus
Für echtes Offroad-Training sind beide Modelle nicht die typischen „Hardcore“-Werkzeuge, aber für leichtes Gelände, Schotterpisten und unbefestigte Wege sind sie durchaus geeignet. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dabei eher wie ein sportliches Adventure, das man geschickt bewegt, während die Triumph Tiger 800 XCA stärker auf kontrolliertes Vorankommen setzt. Wer also gern „aktiv“ über unebene Passagen fährt, findet an der Ducati mehr Spielfreude. Wer dagegen lieber entspannt rollt und dabei möglichst wenig Stress möchte, wird die Tiger als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Dynamisches Fahrgefühl mit sportlicher, direkter Umsetzung von Gas und Lenkimpulsen
- Elektronik als Feintuning, das das Motorrad je nach Situation „anders“ wirken lässt
- Kurvenstärke und ein Handling, das Lust auf zügige Strecken macht
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2
- Wer maximalen Komfort ohne aktives Mitfahren erwartet, könnte die Ducati als „fordernder“ empfinden
- Auf sehr langen, entspannten Autobahn- oder Reiseetappen hängt der Eindruck stark von persönlicher Ergonomie und Setup ab
Stärken der Triumph Tiger 800 XCA
- Reiseenduro-Charakter mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und ruhiges Handling
- Konstanz auf wechselnden Strecken und bei längeren Fahrten
- Elektronik für Stabilität, die das Motorrad berechenbar macht
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Tiger 800 XCA
- Wer ein besonders sportliches, „leichtes“ Handling sucht, findet bei der Ducati oft mehr Direktheit
- Die Tiger wirkt eher wie ein souveräner Allrounder als wie ein Motorrad, das in jeder Situation maximal „sportlich“ sein will
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder sind starke Reisebegleiter, aber sie richten sich an unterschiedliche Fahrertypen. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Kurven, Dynamik und ein lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, die Elektronik als Unterstützung für sportliche Ambitionen nutzt und das Motorrad als „aktiven Partner“ versteht, wird mit der Ducati sehr zufrieden sein.
Die Triumph Tiger 800 XCA passt besonders gut, wenn lange Strecken, Komfort und ein entspanntes, stabiles Fahrverhalten wichtiger sind. Wer häufig gemischte Straßen fährt, dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt, findet in der Tiger den stimmigen Begleiter.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die Wahl für Fahrer, die Adventure mit sportlicher Dynamik verbinden möchten. Im direkten Vergleich überzeugt sie vor allem durch das lebendige Ansprechverhalten, die präzise Rückmeldung und den Eindruck, dass das Motorrad aktiv mitdenkt – besonders auf kurvigen Strecken und bei zügigem Fahren. Wer gern die Kontrolle spürt und das Motorrad als „Werkzeug für Dynamik“ nutzt, bekommt hier eine sehr stimmige Kombination.
Die Triumph Tiger 800 XCA spielt ihre Stärken eher in der Reise- und Alltagslogik aus. Sie wirkt stabil, berechenbar und angenehm, wenn lange Etappen, wechselnde Straßenverhältnisse und ein entspannteres Fahrgefühl zählen. Wer ein Motorrad sucht, das auch ohne ständiges Feintuning souverän bleibt und Komfort in den Vordergrund stellt, trifft mit der Tiger häufig die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Ducati für sportlich ambitionierte Touren, Triumph für entspanntes Reisen mit viel Alltagstauglichkeit.