UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 13.250 €
Baujahr von 2016 bis 2021
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Katze für die lange Tour
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Leistung und Drehmoment
  • Leichte Bedienung
  • Verarbeitung
  • Tourentauglichkeit
Kontra:
  • Preis
  • Nicht sonderlich handlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht241kg
Radstand1.540mm
Länge2.150mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.050ccm
Hub71mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung126 PS bei 9.475 U/Min
Drehmoment106 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelrohr-Brückenrahmen
Federung vorne43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm
Federung hintenShowa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneSchwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit - was bleibt hängen

Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger. 
Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln. 
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.

Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.600 Euro
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 9.500 Euro 
  • Baujahre: seit 2007 (Tiger 1050)
  • Farben: Matt-Schwarz, Aluminium-Silber

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Ducati Multistrada V2 vs. Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich für sportliche Touren

Wer nach einem Motorrad sucht, das sowohl auf kurvigen Landstraßen als auch auf längeren Strecken souverän funktioniert, landet schnell in der Kategorie „Sport-Touring“ bzw. „Allround“. Genau hier treffen die Ducati Multistrada V2 und die Triumph Tiger Sport 1050 aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie passende Antworten auf den Wunsch nach Dynamik und Alltagstauglichkeit – doch der Charakter ist unterschiedlich. Im folgenden Vergleich stehen Fahrgefühl, Ausstattung, Komfort und die typischen Stärken und Schwächen im Fokus.

Grundcharakter: Ducati mit Fokus auf Agilität, Triumph mit Touring-Gen

Die Ducati Multistrada V2 ist spürbar auf ein lebendiges, sportlich orientiertes Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad wirkt „wach“, reagiert direkt und lädt dazu ein, zügig durch Kurven zu fahren. Gleichzeitig bleibt sie ein ernstzunehmender Reisebegleiter, allerdings eher mit dem Anspruch, dass die sportliche Linie auch auf Touren erhalten bleibt.

Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt einen etwas anderen Ansatz: Sie verbindet sportliche Fahrbarkeit mit einem deutlich tourentauglichen Grundsetup. Das Motorrad fühlt sich auf längeren Etappen oft entspannter an, ohne dabei die Dynamik zu verlieren. Wer häufig zwischen Alltag, Feierabendrunde und längerer Ausfahrt wechselt, findet hier eine sehr stimmige Balance.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von „Druck“

Beim Thema Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die Ducati steht für ein direkteres, oft als „spritziger“ wahrgenommenes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig aus dem Kurvenausgang heraus beschleunigt wird oder wenn die Fahrweise dynamisch bleibt.

Die Triumph wirkt dagegen in vielen Situationen „touring-kompatibler“. Der Antrieb unterstützt gleichmäßiges Vorankommen, lässt sich gut dosieren und eignet sich dadurch auch für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken länger werden oder wenn unterschiedliche Fahrbedingungen (Verkehr, Autobahnanteil, wechselnde Straßenqualität) eine Rolle spielen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der lebendigen Reaktion und dem sportlichen Vortrieb, der Lust auf zügiges Fahren macht. Schwächen zeigen sich eher dort, wo ein sehr „entspanntes“ Dahingleiten im Vordergrund steht: Wer Komfort und Ruhe sucht, muss die Ducati stärker „mitfahren“ und die Fahrweise bewusst anpassen.

Triumph Tiger Sport 1050: Stärken liegen in der harmonischen Abstimmung für längere Strecken und im gutmütigen Umgang mit wechselnden Situationen. Schwächen können sich ergeben, wenn maximal sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen und eine noch direktere, aggressivere Gangart gewünscht wird.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Tourenstabilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven „aufnehmen“. Die Ducati Multistrada V2 wirkt besonders agil. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und bleibt dabei spürbar handlich. Für Fahrer, die Kurven aktiv ansteuern und gerne mit der Maschine „arbeiten“, ist das ein klarer Pluspunkt.

Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im ruhigen Fahrgefühl aus. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Straße nicht perfekt ist, kann das ein Vorteil sein. Die Triumph vermittelt das Gefühl, dass sie auch über längere Zeit konstant bleibt – ohne dass ständig nachjustiert werden muss.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Modelle sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Ducati wirkt tendenziell „sportlicher“ in der Rückmeldung, was das Vertrauen in dynamischen Situationen erhöht. Die Triumph punktet mit einem sehr kontrollierten Gefühl, das gerade bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt. Wer häufig hart bremst und sehr sportlich fährt, wird an der Ducati oft schneller ein „direktes“ Setup wahrnehmen. Wer dagegen Wert auf gleichmäßige Dosierbarkeit legt, findet bei der Triumph häufig den entspannteren Zugang.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über den Alltag

Ergonomie ist bei Sport-Touring-Maschinen entscheidend. Die Ducati Multistrada V2 bietet eine sportlichere Sitzhaltung, die den Oberkörper näher an der aktiven Fahrposition hält. Das ist ideal, wenn die Ausfahrt häufig aus Kurven besteht und die Maschine nicht nur „transportieren“, sondern auch „fordern“ soll.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist in der Praxis oft die bequemere Wahl für längere Zeit im Sattel. Die Sitzposition wirkt weniger „kampfbereit“ und mehr auf entspannte Kontrolle ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden oder wenn die Ausfahrten nicht immer maximal sportlich ausfallen.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Beim Thema Windschutz und Tageskomfort zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati unterstützt eher eine dynamische Fahrhaltung, während die Triumph stärker auf „Tour-Flow“ ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass eine Maschine schlecht ist – aber die Prioritäten sind verschieden. Wer viel bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert häufig von der tourentauglicheren Grundstimmung der Triumph. Wer dagegen lieber bei Landstraßen-Tempo unterwegs ist und die aktive Fahrposition liebt, wird an der Ducati mehr Freude haben.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie

Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, die das Fahren erleichtert und die Sicherheit erhöht. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Ducati oft stärker auf sportliche Fahrmodi und ein „direktes“ Zusammenspiel zwischen Motor, Fahrwerk und Fahrassistenz setzt. Die Triumph wirkt dagegen häufig so, dass die Elektronik den Charakter „glättet“ und das Motorrad in vielen Situationen berechenbar macht.

Das ist besonders relevant, wenn unterschiedliche Fahrer oder wechselnde Bedingungen im Alltag vorkommen. Die Triumph kann dadurch leichter zugänglich wirken, während die Ducati vor allem dann glänzt, wenn die Fahrweise bewusst sportlich gewählt wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wo die Ducati Multistrada V2 besonders überzeugt

  • Agiles Handling und ein sehr lebendiges Fahrgefühl
  • Sportlicher Charakter, der Kurvenfahrten besonders belohnend macht
  • Direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen

Wo die Ducati Multistrada V2 eher hinterfragt werden sollte

  • Wenn maximale Entspannung im Vordergrund steht, muss die Ducati stärker „mitgenommen“ werden
  • Für sehr lange, gleichmäßige Strecken kann eine tourorientiertere Sitz- und Fahrphilosophie angenehmer sein

Wo die Triumph Tiger Sport 1050 besonders überzeugt

  • Tourentaugliche Balance aus Komfort und Dynamik
  • Ruhigeres, souveränes Fahrgefühl über längere Strecken
  • Gute Dosierbarkeit im Alltag und bei wechselnden Bedingungen

Wo die Triumph Tiger Sport 1050 eher hinterfragt werden sollte

  • Wenn ein besonders „spitzes“ Sportgefühl gesucht wird, kann die Ducati emotional näher liegen
  • Wer maximale Agilität in sehr sportlicher Gangart priorisiert, wird die Ducati oft als direkter empfinden

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich entscheidet sich weniger nach „besser“ oder „schlechter“, sondern nach dem eigenen Fahrprofil. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend, wenn Kurvenfahrten, dynamisches Ansprechverhalten und ein aktives Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie ist die Wahl für Fahrer, die auf Touren nicht nur ankommen, sondern auch genießen möchten, wie sich das Motorrad in Schräglage und beim Beschleunigen anfühlt.

Die Triumph Tiger Sport 1050 ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, ein entspannterer Tageskomfort und eine souveräne Allround-Charakteristik wichtiger sind. Sie passt gut zu Fahrern, die regelmäßig zwischen Alltag, Landstraße und längeren Ausfahrten wechseln und dabei ein Motorrad möchten, das sich dabei unkompliziert und stabil anfühlt.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die richtige Wahl für alle, die ein sportlich-agiles Motorrad suchen, das Kurven und Beschleunigung besonders direkt belohnt. Wer häufig dynamisch fährt und die aktive Fahrweise mag, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tourenkomfort und souveräne Stabilität im Vordergrund stehen. Sie wirkt oft zugänglicher im Alltag und unterstützt längere Strecken mit einem ruhigeren, tourentauglichen Fahrgefühl. Kurz gesagt: Ducati für den sportlichen Fokus, Triumph für den entspannten Allround-Tourenanspruch.

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