UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 20.094 €
Baujahr von 2013 bis 2021
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Durchzugskraft
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht275kg
Radstand1.545mm
Länge2.230mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.450mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.298ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung144 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment134 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt25Liter

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartBrücken

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für Tour & Alltag

Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag überzeugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Ducati Multistrada V2 und der Yamaha FJR 1300 AE. Beide stehen für Touring-Kompetenz, aber sie erzählen die Geschichte auf ihre eigene Art. Die Multistrada V2 wirkt wie ein vielseitiges Werkzeug für dynamische Tage, während die FJR 1300 AE stärker in Richtung „komfortables Reisen“ denkt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick darauf, wie sich die aufgeführten Eigenschaften im Alltag und auf Tour gegenseitig beeinflussen.

Grundidee: Vielseitigkeit vs. Langstrecken-Komfort

Die Ducati Multistrada V2 steht für einen Ansatz, der sportliche Fahrbarkeit und Tourentauglichkeit kombiniert. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, sich nicht nur auf geraden Strecken wohlzufühlen, sondern auch in kurvigen Abschnitten präsent zu sein. Gerade wer gern zwischen „zügig fahren“ und „entspannt ankommen“ wechselt, findet hier eine passende Basis.

Die Yamaha FJR 1300 AE verfolgt dagegen eine klare Reise-Logik: Stabilität, Ruhe und Komfort sollen das Fahren über viele Kilometer hinweg angenehm machen. Das Motorrad ist bekannt dafür, dass es sich wie ein zuverlässiger Reisebegleiter anfühlt – besonders dann, wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo, Windschutz und entspannter Sitzposition liegt.

Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Antritt oft lebendig und lässt sich gefühlvoll dosieren. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern mit dem Gas arbeiten und in Kurven die Traktion aktiv nutzen. Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, souveränen Vortrieb aus. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auf Langstrecke besonders angenehm ist: weniger „arbeiten müssen“, mehr „gleiten“.

Alltagstauglichkeit im Stadtverkehr

Im Stadt- und Pendelbetrieb zeigt sich ein Unterschied im Umgang mit dem jeweiligen Charakter. Die Multistrada V2 wirkt häufig agiler und lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen, zu bremsen und die Linie zu wechseln. Die FJR 1300 AE kann ebenfalls im Alltag genutzt werden, verlangt aber eher nach einem ruhigen Rhythmus. Wer viel stop-and-go fährt, profitiert von der Art, wie sich das Motorrad kontrolliert bewegen lässt – und davon, wie schnell sich der Fahrer an die Größe und das Gewicht gewöhnt.

Fahrwerk & Handling: Kurven vs. Stabilität

Kurvenverhalten und Agilität

Die Ducati Multistrada V2 punktet typischerweise mit einem Handling, das sich wie ein „aktives“ Motorrad anfühlt. In Kurven lässt sie sich zügig in die gewünschte Richtung bringen und unterstützt dynamische Fahrstile. Das ist ein klarer Vorteil für Strecken mit vielen Wechseln, für Ausfahrten am Wochenende und für Fahrer, die gern selbst die Kontrolle über das Tempo und die Linie übernehmen.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist weniger auf „kurz und knackig“ ausgelegt, sondern auf „stabil und sicher“. In schnellen Kurven und auf längeren Passagen wirkt sie oft besonders standfest. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Strecke mehr Autobahn, Landstraße mit fließendem Verkehr oder lange Serpentinen bietet, bei denen ein gleichmäßiger Fahrstil zählt.

Komfort über längere Strecken

Bei beiden Motorrädern spielt Komfort eine Rolle, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Multistrada V2 bleibt auch auf längeren Etappen fahrbar und vermittelt ein sportliches, dennoch tourentaugliches Gefühl. Die FJR 1300 AE ist jedoch häufig die „entspanntere“ Wahl, wenn es um das Minimieren von Ermüdung geht – vor allem dann, wenn Windschutz, Sitzposition und das ruhige Fahrverhalten zusammenkommen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich der Bremsanlage zeigt sich meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrt zuverlässig verzögern. Der Unterschied liegt eher im Charakter der Dosierbarkeit und im Zusammenspiel mit dem Fahrwerk. Die Multistrada V2 wirkt dabei oft „direkter“, während die FJR 1300 AE eher „berechenbar“ und stabil in der Verzögerung wahrgenommen wird. Für Tourenfahrer ist das besonders relevant: Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten in den Verkehr oder in Kurven hinein bremst, profitiert von einem System, das sich konsistent anfühlt.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Reisehilfe

Beide Modelle setzen auf Elektronik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Ducati Multistrada V2 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das moderne Assistenzsysteme mit einem sportlichen Anspruch verbindet. Das kann helfen, Traktion und Stabilität in wechselnden Situationen zu verbessern – etwa bei wechselndem Grip oder wenn das Tempo in Kurven steigt.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist stärker auf das „entspannte Ankommen“ ausgelegt. Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen hier vor allem das komfortable Fahren über längere Strecken. Gerade auf Autobahnpassagen oder bei gleichmäßigen Fahrten kann das den Unterschied machen, weil es die Belastung reduziert und das Motorrad in einem ruhigen Rahmen hält.

Windschutz & Sitzkomfort: Der Unterschied zeigt sich auf Tour

Windmanagement

Beim Thema Windschutz wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha FJR 1300 AE ist traditionell stark darin, den Fahrer vor Wind und Verwirbelungen zu schützen. Das führt dazu, dass sich lange Strecken weniger anstrengend anfühlen. Die Ducati Multistrada V2 kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber stärker darauf ausgelegt, dass der Fahrer die Fahrt aktiv gestaltet. Je nach Körpergröße und Sitzposition kann das Windgefühl variieren – wer viel Autobahn fährt, merkt den Unterschied meist schneller.

Sitzposition und Ergonomie

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor. Die FJR 1300 AE zielt typischerweise auf eine entspannte Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Die Multistrada V2 bietet eine sportlichere Ausrichtung, die sich für viele Fahrer nach „kontrolliertem Touring“ anfühlt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Etappen fährt, achtet besonders darauf, wie sich Rücken, Arme und Beine über Zeit anfühlen.

Ausstattung & Gepäck: Praxis entscheidet

Im Touring-Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit Gepäck und Alltagssituationen zurechtkommt. Die Yamaha FJR 1300 AE ist oft die naheliegende Wahl, wenn bereits ab Werk oder im Setup ein klarer Fokus auf Reisegepäck und Komfort liegt. Die Ducati Multistrada V2 kann ebenfalls tourentauglich ausgestattet werden, wirkt aber in der Praxis häufig als Motorrad, das man gern individuell anpasst – etwa, wenn der Anspruch zwischen sportlicher Ausfahrt und längerer Reise wechselt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V2

  • Agiles, dynamisches Fahrgefühl – besonders auf kurvigen Strecken.
  • Vielseitigkeit für Fahrer, die nicht nur „geradeaus“ unterwegs sind.
  • Moderne Elektronik als Unterstützung für sportlichere Situationen.

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2

  • Tourenkomfort kann je nach Setup variieren, besonders bei sehr langen Autobahnabschnitten.
  • Sportlicher Charakter kann für manche Fahrer auf Dauer weniger „entspannend“ wirken als bei reinen Reise-Tourern.

Stärken der Yamaha FJR 1300 AE

  • Reise-Komfort mit starkem Fokus auf Windschutz und entspannter Haltung.
  • Stabilität bei gleichmäßigem Tempo und längeren Strecken.
  • Elektronik als Reisehilfe für ruhiges, ermüdungsarmes Fahren.

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha FJR 1300 AE

  • Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur Multistrada V2, besonders in engen Passagen.
  • Charakter eher auf Langstrecke als auf spontane, sportliche Kurvenjagd ausgelegt.

Für wen lohnt sich welcher Tourer?

Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Tour steht im Vordergrund? Die Ducati Multistrada V2 passt besonders gut, wenn die Fahrt nicht nur Strecke ist, sondern Erlebnis. Wer gern Kurven sucht, das Motorrad aktiv bewegt und dabei trotzdem Tourenkomfort möchte, findet in der Multistrada V2 eine stimmige Kombination.

Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen ideal, wenn der Schwerpunkt auf langen Etappen, Autobahnanteilen und einem möglichst entspannten Fahrgefühl liegt. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf Windschutz, ruhige Stabilität und eine Reise-typische Ergonomie legt, wird mit der FJR 1300 AE sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für Fahrer, die Touring mit Dynamik verbinden möchten: kurvige Strecken, aktives Fahren und ein Motorrad, das sich nicht nur als „Transportmittel“ anfühlt. Wer häufig zwischen sportlicher Ausfahrt und längerer Reise wechselt, profitiert von der Vielseitigkeit und dem lebendigen Fahrgefühl. Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen: hoher Komfort, starkes Windmanagement und ein ruhiger, stabiler Reisecharakter. Wer viel Autobahn fährt oder nach mehreren Stunden möglichst wenig Ermüdung spüren will, findet in der FJR 1300 AE den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Multistrada V2 für Erlebnis und Agilität, FJR 1300 AE für entspanntes Reisen und maximale Langstreckenruhe.

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