UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Multistrada V2 und die Yamaha XSR 700 Xtribute, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine Maschine mit Fokus auf Vielseitigkeit und Tourenambitionen auf der einen Seite, ein kompakter, charakterstarker Street-Roadster auf der anderen. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zum eigenen Alltag und zum persönlichen Fahrstil passt, findet in diesem Vergleich Orientierung – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit klaren Stärken und realistischen Einordnungen.

Grundcharakter: Reise-Vielseitigkeit vs. Roadster-Feeling

Ducati Multistrada V2: die „Allround“-Idee

Die Ducati Multistrada V2 ist als Konzept für Menschen gedacht, die nicht nur eine Art von Fahrt planen. Der Charakter zielt auf dynamisches Fahren, aber mit dem Anspruch, auch längere Strecken angenehm zu bewältigen. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für wechselnde Szenarien: Stadt, Landstraße, zügige Ausfahrten und Touren, bei denen man nicht ständig das Gefühl haben will, „nur für eine bestimmte Aufgabe“ gebaut zu sein.

Yamaha XSR 700 Xtribute: kompakt, nah am Fahrer

Die Yamaha XSR 700 Xtribute steht dagegen für ein unmittelbares Roadster-Erlebnis. Sie wirkt leichter, direkter und „einfach“ im Handling – im positiven Sinn. Wer gern schnell zwischen Alltag und Feierabend pendelt, dabei aber nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug anfühlt: überschaubar, reaktionsfreudig und mit einem Stil, der sofort Lust auf die nächste Runde macht.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, souveräne Beschleunigung und das Gefühl geht, auch bei wechselnden Bedingungen jederzeit „nachlegen“ zu können. Die Kraft wirkt dabei eher wie ein breit nutzbares Paket – passend für Fahrten, bei denen man nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt dagegen auf einen lebendigen, roadstertypischen Punch. Das Motorrad macht Spaß, weil es sich dynamisch anfühlt und das Tempo oft dort entsteht, wo man es mit dem Gas und der Fahrweise aktiv gestaltet. Im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das besonders attraktiv: Man bleibt nah am Geschehen, das Motorrad reagiert schnell und vermittelt ein sportliches, aber nicht überforderndes Fahrgefühl.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Multistrada V2: ruhiger auf Distanz

Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Vergleich wie das Motorrad, das man gern für längere Strecken auswählt. Das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die auch bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahn-/Landstraßenabschnitten entspannt bleibt. In Kurven vermittelt sie dabei ein Gefühl von Kontrolle: nicht nur „schnell um die Ecke“, sondern mit einer gewissen Souveränität, die das Fahren weniger anstrengend macht.

XSR 700 Xtribute: wendig und leichtfüßig

Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet vor allem mit Agilität. Gerade im Alltag – also beim Ein- und Ausparken, beim Rangieren, beim zügigen Durchschlängeln oder beim schnellen Richtungswechsel – fühlt sie sich unkompliziert an. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven früh anzuschneiden und die Linie aktiv zu gestalten. Wer gern „mit dem Bike arbeitet“, wird das Handling als Vorteil erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 zielt auf ein sicheres, berechenbares Bremsgefühl ab, das besonders auf längeren Fahrten und bei wechselnden Belastungen überzeugt. Das hilft, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch mal entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit Kontrolle haben möchte.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet ebenfalls ein stimmiges Bremsverhalten, das zum Charakter des Motorrads passt: direkt, kontrolliert und gut dosierbar. In der Stadt und auf kürzeren Strecken ist das ein echter Pluspunkt, weil man Bremsmanöver schnell und intuitiv in den Fahrfluss integrieren kann.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet

Beim Komfort trennt sich die Spreu schnell: Die Ducati Multistrada V2 ist stärker auf „mitnehmen statt nur kurz genießen“ ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie wirken darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Dazu kommt, dass die Multistrada als Konzept häufig mit dem Gedanken an Alltagstauglichkeit und Tourenplanung verbunden wird.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen eher das Motorrad für kürzere bis mittlere Strecken, bei denen man den Fokus auf Fahrspaß und unmittelbares Feedback legt. Das heißt nicht, dass sie unbequem wäre – aber das Gesamtkonzept ist klar: weniger „Langstreckenkomfort als Hauptziel“, mehr „Roadster-Feeling und Beweglichkeit“.

Alltagstauglichkeit: Parken, Sicht, Wetter und Nutzung

Im Alltag spielt die Ducati Multistrada V2 ihre Vielseitigkeit aus. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei gern ein Motorrad nutzt, das sich an verschiedene Situationen anpasst, wird die Multistrada als stimmig empfinden. Besonders dann, wenn man nicht nur bei schönem Wetter fährt oder wenn die Tour spontan länger wird.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist im Gegenzug die pragmatische Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist und sich im Stadtverkehr leicht handhaben lässt. Die kompakte Anmutung und das direkte Handling machen sie zu einer Maschine, die man gern öfter nutzt – weil sie sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt.

Design und Ausstattung: Stil trifft Funktion

Optisch sind beide Motorräder ein Statement – aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati Multistrada V2 wirkt technisch und tourenorientiert, mit einem Look, der nach „Fahren und Entdecken“ aussieht. Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt dagegen auf einen klassischen Roadster-Vibe, der modern interpretiert wird. Das ist nicht nur Geschmackssache: Das Design beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt – als Lifestyle-Begleiter oder als Reisegerät.

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Priorität: Die Multistrada ist stärker auf Funktionen ausgerichtet, die das Fahren über längere Strecken angenehmer machen. Die XSR 700 Xtribute konzentriert sich mehr auf das Wesentliche, damit das Motorrad leicht bleibt und der Charakter im Vordergrund steht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V2

  • Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Streckenprofile.
  • Tourenorientiertes Fahrgefühl: stabil und souverän über längere Zeit.
  • Komfort-Fokus: weniger „anstrengend“, mehr „durchgehend genießen“.

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2

  • Anspruch an die eigene Erwartung: Wer nur ein ultraleichtes Stadtbike sucht, könnte die Multistrada als „zu viel Motorrad“ empfinden.
  • Gewicht/Umgang: Im engen Alltag kann das Handling weniger verspielt wirken als bei sehr kompakten Roadstern.

Stärken der Yamaha XSR 700 Xtribute

  • Agilität: ideal für Stadt, kurze Strecken und kurvige Abschnitte.
  • Direktes Fahrgefühl: schnell im Kopf, schnell am Gas.
  • Roadster-Charakter: macht Lust auf aktives Fahren.

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 700 Xtribute

  • Tourenfokus geringer: Für lange Strecken steht nicht der gleiche Komfortanspruch im Mittelpunkt.
  • Erwartung an „Souveränität“: Wer ein maximal entspanntes Reisegefühl sucht, wird eher zur Multistrada tendieren.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad möchten, das nicht nur für eine Art von Fahrt taugt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei Komfort sowie Stabilität schätzt, findet in der Multistrada eine stimmige Basis.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu bewegendes Motorrad suchen, das im Alltag schnell Spaß macht. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein direktes Roadster-Feeling bevorzugt, wird mit der XSR 700 sehr wahrscheinlich glücklich.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Vielseitigkeit, Tourenambitionen und einem souveränen, komfortorientierten Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die nicht zwischen „Alltag“ und „Ausflug“ trennen möchten, sondern ein Motorrad suchen, das beides überzeugend kann. Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen dort, wo Agilität, unmittelbares Roadster-Feeling und unkomplizierte Alltagsnutzung zählen. Wer kurze bis mittlere Strecken liebt, gern aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist und sich leicht anfühlt, trifft mit der XSR 700 eine sehr passende Entscheidung. Kurz gesagt: Multistrada für die, die mehr Ruhe und Reichweite im Kopf haben – XSR 700 für die, die mehr Direktheit und Wendigkeit im Alltag suchen.

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