Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
Kontra:
Reichweite könnte besser sein
Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Pro:
Bulliger Motor
Leistung ohne Ende
sehr gute Qualitätsanmutung
hervorragendes Fahrwerk
sehr gute Bremsen
Kontra:
QuickShifter etwas ruckelig
nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
Gewicht
240
kg
Radstand
1.567
mm
Radstand
1.567
mm
Sitzhöhe:
840-860
mm
Gewicht
239
kg
Radstand
1.485
mm
Länge
2.222
mm
Radstand
1.485
mm
Sitzhöhe:
805
mm
Höhe
1.405
mm
Motor
Motor-Bauart
V4
Hubraum
1.158
ccm
Kühlung
Flüssig
Antrieb
Kette
Gänge
6
Motor-Bauart
Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen
Hubraum
1.254
ccm
Hub
76
mm
Bohrung
102
mm
Kühlung
Luft-/Flüssigkeitsgekühlt
Antrieb
Kardan
Gänge
6
Fahrleistungen
Leistung
170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment
125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.
255
km/h
Tankinhalt
22
Liter
Verbrauch
6
l pro 100km
Reichweite
300
km
Leistung
136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment
143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.
200
km/h
Tankinhalt
25
Liter
Verbrauch
5
l pro 100km
Reichweite
520
km
Fahrwerk
Rahmenbauart
Monocoque-Rahmen
Federung vorne
Upside-Down (Federweg 180)mm
Federung hinten
Monoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hinten
Zweiarmschwinge
Reifen vorne
120/70-19
Reifen hinten
170/60-17
Rahmenbauart
zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorne
BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hinten
BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hinten
Aluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne
120/70 ZR 17
Reifen hinten
180/55 ZR 17
Bremsen
Bremsen vorne
Doppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hinten
Einzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorne
Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hinten
Einscheibenbremse ( Ø 276 mm)
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.
Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
Ducati Multistrada V4 S vs. BMW R 1250 R - Der ultimative Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele spannende Modelle, die um die Gunst der Fahrerinnen und Fahrer buhlen. Die Ducati Multistrada V4 S und die BMW R 1250 R stechen dabei besonders hervor. Beide Motorräder bieten einzigartige Eigenschaften und ein unverwechselbares Fahrgefühl. Doch welches Motorrad eignet sich besser für unterschiedliche Ansprüche und Fahrstile? Dieser Vergleich nimmt beide Modelle genauer unter die Lupe.
Design und Ergonomie
Die Ducati Multistrada V4 S präsentiert sich mit einem sportlich-aggressiven Design. Ihre Linienführung und die markanten LED-Scheinwerfer verleihen ihr einen modernen Look. Die Sitzposition ist bequem und bietet eine aufrechte Haltung, die sowohl für längere Touren als auch für kurvenreiche Strecken geeignet ist. Im Vergleich dazu zeigt die BMW R 1250 R ein eher klassisches Design, das Eleganz und Tradition ausstrahlt. Die ergonomische Sitzposition ist ebenfalls komfortabel, jedoch etwas sportlicher ausgelegt, was sie für dynamische Fahrten prädestiniert.
Motor und Leistung
Die Ducati Multistrada V4 S ist mit einem kraftvollen V4-Motor ausgestattet, der eine beeindruckende Leistung und ein hohes Drehmoment bietet. Das sorgt für eine dynamische Beschleunigung und ein aufregendes Fahrgefühl. Die BMW R 1250 R hingegen setzt auf einen Boxermotor, der für seine gleichmäßige Leistungsentfaltung und sein charakteristisches Drehmoment bekannt ist. Während die Ducati in sportlichen Situationen glänzt, punktet die BMW mit Zuverlässigkeit und angenehmen Fahrverhalten im Alltag.
Technologie und Ausstattung
Technologisch hat die Ducati Multistrada V4 S die Nase vorn. Sie ist mit einem umfangreichen Paket elektronischer Helfer ausgestattet, darunter ein adaptives Fahrwerk, verschiedene Fahrmodi und ein modernes Infotainment-System. Diese Merkmale machen das Fahren sicherer und komfortabler. Die BMW R 1250 R bietet ebenfalls eine solide technische Ausstattung, allerdings sind einige der fortschrittlicheren Funktionen nicht serienmäßig. Sie überzeugt durch einfache Bedienbarkeit und die bewährte Qualität der BMW Technik.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Ducati Multistrada V4 S ist sportlich und agil. Sie lässt sich leicht in Kurven legen und bietet eine präzise Rückmeldung. Das macht sie besonders attraktiv für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die gerne auf kurvenreichen Strecken unterwegs sind. Die BMW R 1250 R hingegen bietet ein sehr ausgewogenes Handling. Sie vermittelt ein sicheres Gefühl, egal ob auf der Landstraße oder im Stadtverkehr. Ihre Stabilität und gute Straßenlage machen sie zu einem hervorragenden Begleiter für lange Touren.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beide Motorräder bewegen sich in einer ähnlichen Preisklasse, wobei die Ducati Multistrada V4 S tendenziell etwas teurer ist, vor allem wenn man die optionalen Extras berücksichtigt. Die BMW R 1250 R bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere wenn man die Qualität und Langlebigkeit der Marke berücksichtigt. Für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf eine umfangreiche Ausstattung legen, könnte die Ducati die bessere Wahl sein, während die BMW für diejenigen attraktiv ist, die eine solide Basis zu einem fairen Preis suchen.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Ducati Multistrada V4 S als auch die BMW R 1250 R ihre Stärken und Schwächen haben. Die Ducati ist ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die ein aufregendes und dynamisches Fahrerlebnis suchen. Sie bietet modernste Technik und ein agiles Fahrverhalten, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Abenteuer und sportliche Touren macht. Die BMW R 1250 R hingegen ist perfekt für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort, Zuverlässigkeit und ein ausgewogenes Fahrverhalten legen. Sie eignet sich hervorragend für lange Strecken und bietet ein hohes Maß an Fahrspaß, ohne Kompromisse bei der Alltagstauglichkeit einzugehen. Letztendlich hängt die Wahl des Motorrads von den individuellen Vorlieben und dem Fahrstil ab. Beide Modelle haben viel zu bieten und werden sicherlich viele Motorradfans begeistern.