| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Ducati Multistrada V4 S vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich
Wer zwischen der Ducati Multistrada V4 S und der Kawasaki Meguro S1 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die Multistrada V4 S steht für ambitionierte Reise-Performance mit moderner Elektronik und einem klaren Fokus auf Komfort über lange Strecken. Die Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad mit eigenem Charakter, das eher auf ein stimmiges Gesamtgefühl, Alltagstauglichkeit und eine zugängliche Art des Fahrens setzt. Beide Modelle können mehr als nur „von A nach B“ – aber sie tun es auf unterschiedliche Weise.
Grundidee im Vergleich: Reise-Allrounder vs. Charakter-Bike
Die Ducati Multistrada V4 S ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo steigt. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das sich mit der richtigen Einstellung wie ein Tourer anfühlt, aber bei Bedarf auch sportlich agiert. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen bringt eine andere Haltung mit: Sie wirkt weniger wie ein „maximaler“ Reiseapparat und mehr wie ein Motorrad, das sich natürlich anfühlt – mit einem Fokus auf Fahrbarkeit, Übersicht und ein stimmiges Setup für den Alltag und entspannte Touren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Multistrada V4 S setzt auf einen modernen V4-Ansatz, der in der Praxis vor allem durch seine Durchzugskraft und die gleichmäßige Leistungsentfaltung auffällt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Überholen oder dynamisches Fahren auf Landstraßen und Autobahnabschnitten gefragt ist. Die Meguro S1 verfolgt einen anderen Weg: Der Antrieb ist so ausgelegt, dass er sich im Alltag leicht dosieren lässt und ein ruhiges, kontrolliertes Fahren unterstützt. Dadurch entsteht ein Motorradgefühl, das weniger „auf Attacke“ getrimmt ist, dafür aber sehr angenehm im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken mit wechselndem Tempo wirkt.
Unterm Strich: Wer vor allem kraftvolle Dynamik und ein sportlich geprägtes Ansprechverhalten sucht, findet in der Multistrada V4 S den stärkeren Ansatz. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich entspannt und kontrolliert fährt, wird mit der Meguro S1 eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich in der Zielrichtung. Die Multistrada V4 S ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke schneller wird oder wenn es längere Zeit „am Stück“ geht. Die Abstimmung zielt auf Komfort ohne das Gefühl zu geben, dass das Motorrad bei zügiger Gangart nachgibt. Dadurch wirkt die Multistrada V4 S wie ein Motorrad, das man gerne „durchzieht“ – mit hoher Laufruhe und einem souveränen Eindruck.
Die Meguro S1 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Das Handling ist so ausgelegt, dass es sich in Alltagssituationen leicht anfühlt: enge Straßen, häufiges Ein- und Auslenken und das ständige Wechseln zwischen Tempo und Position. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt ein „Reiseprojekt“ ist, sondern viele kurze Abschnitte und abwechslungsreiche Strecken dazugehören.
Stärken und Schwächen: Die Multistrada V4 S spielt ihre Stärken bei Stabilität und Langstreckenkomfort aus. Die Meguro S1 punktet eher mit Agilität und unkompliziertem Handling. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Reiseorientierung der Ducati spüren; wer oft in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstraßen unterwegs ist, profitiert stärker vom Charakter der Kawasaki.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und standfestes Gefühl. Die Multistrada V4 S ist als leistungsorientiertes Reisegerät gebaut, entsprechend ist das Bremskonzept auf kräftiges Verzögern und gute Kontrolle ausgelegt. Das hilft besonders in Situationen, in denen Tempo schnell reduziert werden muss – etwa beim sportlichen Fahren oder bei wechselnden Verkehrssituationen auf Landstraßen.
Die Meguro S1 setzt ebenfalls auf ein sicheres Bremsgefühl, wirkt aber im Gesamtkonzept eher „alltagstauglich“ statt maximal sportlich. Das bedeutet: Sie bremst zuverlässig, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Gerade wenn das Fahrprofil eher ruhig bleibt oder wenn häufig in moderatem Tempo gefahren wird, ist das ein Vorteil.
Vergleichslogik: Die Ducati wirkt tendenziell wie die Wahl für mehr Reserven bei dynamischer Fahrweise. Die Kawasaki ist eher die Wahl für leichtes, kontrolliertes Bremsen im Alltag.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Einfachheit
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Multistrada V4 S ist stark auf moderne Assistenzsysteme und Fahrmodi ausgerichtet. Das macht sie besonders interessant, wenn unterschiedliche Bedingungen oder Fahrstile schnell „abgedeckt“ werden sollen: von entspanntem Cruisen bis zu sportlicherem Fahren. Die Elektronik hilft dabei, das Motorrad berechenbar zu halten und das Fahrerlebnis an die Situation anzupassen.
Die Meguro S1 wirkt dagegen weniger wie ein „Systempaket“, sondern eher wie ein Motorrad, bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Menüs, weniger Einstellungen und mehr direkte Rückmeldung bevorzugt. Gleichzeitig bleibt das Motorrad dadurch oft besonders zugänglich – gerade für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich intuitiv bewegt.
Stärken und Schwächen: Die Ducati bietet mehr Regelung und Anpassbarkeit, was bei wechselnden Bedingungen und dynamischem Fahren spürbar ist. Die Kawasaki punktet mit Unkompliziertheit und einer klaren, direkten Art des Fahrens.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Beim Komfort zeigt sich die Reiseorientierung der Multistrada V4 S besonders deutlich. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch nach längerer Zeit nicht „zu ermüden“. Dazu gehören ein stimmiges Zusammenspiel aus Sitzposition, Wind- und Fahrkomfort sowie eine Abstimmung, die lange Fahrten angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, wird die Ducati vor allem als „verlässlichen Begleiter“ wahrnehmen.
Die Meguro S1 ist ebenfalls komfortabel, aber in einem anderen Sinne: Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man gerne für Tagesausflüge nutzt, bei denen das Fahrgefühl zählt und nicht jede Minute „maximaler Langstreckenkomfort“ sein muss. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Balance – besonders, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind und nicht ausschließlich aus Autobahn oder langen Geraden bestehen.
Vergleichsentscheidung: Die Multistrada V4 S ist die stärkere Wahl für lange Strecken und hohen Komfortanspruch. Die Meguro S1 ist oft die passendere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und entspannte Touren im Vordergrund stehen.
Alltagstauglichkeit und Ausstattung: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die Multistrada V4 S ist als Premium-Reiseenduro natürlich eher auf Ausstattung und Komfort ausgelegt. Das zeigt sich darin, dass sie als Gesamtpaket für viele Situationen vorbereitet ist – besonders, wenn man regelmäßig unterwegs ist und dabei Wert auf ein rundes Fahrerlebnis legt.
Die Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich bewusst nicht zu kompliziert anfühlt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Bike sucht, das schnell einsatzbereit ist, sich leicht bewegt und nicht nach jeder Fahrt nach „Einstellungen“ verlangt. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt, ist das ein Pluspunkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V4 S – Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket mit starkem Fokus auf Komfort und Stabilität
- Leistungscharakter mit guter Dynamik und souveränem Durchzug
- Moderne Elektronik und Fahrmodi für unterschiedliche Bedingungen
- Brems- und Fahrgefühl mit spürbaren Reserven bei zügiger Fahrweise
Ducati Multistrada V4 S – Schwächen
- Anspruch an Setup und Einstellung: Wer alles „einfach so“ nutzen will, muss sich ggf. an die Möglichkeiten gewöhnen
- Für sehr ruhige, urbane Fahrprofile kann der Reise-Fokus überdimensioniert wirken
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Unkompliziertes, zugängliches Fahrgefühl – besonders im Alltag
- Agiles Handling für kurvige Strecken und wechselnde Situationen
- Leicht dosierbarer Charakter, der entspanntes Fahren unterstützt
- Weniger „Systemkomplexität“, dafür mehr direkte Rückmeldung
Kawasaki Meguro S1 – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Reise-Performance im Sinne eines Premium-Tourers
- Wer stark dynamisch fährt oder maximale Reserven sucht, könnte die Ducati bevorzugen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V4 S ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, dabei Komfort und Stabilität schätzen und gerne mit Elektronikunterstützung arbeiten. Wer ein Motorrad sucht, das sich sowohl für zügige Landstraßen als auch für entspannte Touren eignet und dabei ein deutlich sportliches Leistungsgefühl vermittelt, trifft mit der Multistrada V4 S eine sehr stimmige Wahl.
Die Kawasaki Meguro S1 passt am besten zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Tagesausflüge suchen. Wenn ein leichtes Handling, ein direkter Fahrcharakter und eine unkomplizierte Bedienung wichtiger sind als maximale Reise-Performance, ist die Meguro S1 oft die bessere Entscheidung.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V4 S gewinnt den Vergleich, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Stabilität und dynamischer Leistungsentfaltung liegt – inklusive moderner Elektronik, die das Motorrad je nach Situation anpassbar macht. Sie ist die Wahl für Fahrer, die ein Premium-Reiseenduro suchen und auch bei zügiger Fahrweise ein souveränes Gesamtpaket erwarten.
Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein unkompliziertes, direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig in urbanen Umgebungen unterwegs ist oder Touren bevorzugt, bei denen das Motorrad leicht zu bewegen bleibt, findet in der Meguro S1 ein stimmiges Konzept.
Kurz gesagt: Multistrada V4 S für die große Reise mit Reserven – Meguro S1 für den Alltag und entspannte, lebendige Fahrten.