| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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Ducati Multistrada V4 S vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich
Wer sich zwischen der Ducati Multistrada V4 S und der Royal Enfield Classic 650 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Frage: Soll es die moderne, vielseitige Reiseplattform aus dem Ducati-Universum sein – oder das klassische, bodenständige Fahrgefühl der Royal Enfield Classic 650? Beide Motorräder machen Spaß, aber sie sprechen sehr unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf längeren Strecken und bei der täglichen Nutzung – und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundcharakter: Touring-Technik vs. klassisches Cruiser-Feeling
Die Ducati Multistrada V4 S ist als Reise- und Allroundmaschine gedacht. Das Konzept zielt auf Komfort, Dynamik und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag „mitdenkt“. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen steht für Stil, Ruhe und ein bewusst reduziertes Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch genießt – mit einem Charakter, der an klassische Motorräder erinnert.
Schon hier wird klar: Die Multistrada V4 S ist eher die Wahl für Fahrer, die häufig unterwegs sind, verschiedene Strecken fahren und dabei möglichst viel Unterstützung durch moderne Technik möchten. Die Classic 650 ist eher die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt und dabei seinen eigenen, klassischen Stil beibehält.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Charakter anfühlen
Im Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im „Wie“ des Fahrens. Die Ducati Multistrada V4 S setzt auf einen modernen, leistungsorientierten Antrieb, der sich besonders bei zügigem Fahren und auf langen Strecken bemerkbar macht. Der Motor wirkt dabei oft wie ein Werkzeug: präzise, durchzugsstark und in vielen Situationen sofort verfügbar.
Die Royal Enfield Classic 650 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Der Motor steht stärker für ein gleichmäßiges, klassisches Ansprechverhalten. Statt maximaler Sportlichkeit liegt der Fokus auf einem angenehmen Rhythmus, der sich gut für entspannte Fahrten eignet. Wer das Motorrad eher als „Genussmaschine“ sieht, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Ducati Multistrada V4 S: Stärken liegen in der Dynamik und dem souveränen Gefühl bei wechselnden Geschwindigkeiten. Schwächen können sich dort zeigen, wo man bewusst „weniger“ möchte – denn die Multistrada ist als Premium-Touring-Maschine gebaut und verlangt auch entsprechend Aufmerksamkeit im Handling und in der Nutzung.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im klassischen Fahrgefühl und in der entspannten Art, Kilometer zu sammeln. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn konsequent sportliche Beschleunigung oder sehr hohe Reserven erwartet werden.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Das Fahrwerk der Ducati Multistrada V4 S ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Gerade auf wechselndem Untergrund und bei längeren Touren spielt die Abstimmung ihre Vorteile aus: Stabilität, Kontrolle und ein insgesamt „ruhiger“ Eindruck bei höheren Tempi. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Reisebegleiter, der auch dann noch überzeugt, wenn die Strecke anspruchsvoller wird.
Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich dagegen eher gelassen. Das Handling ist nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf ein angenehmes, gutmütiges Fahrverhalten. In der Stadt und auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft genau richtig an, wenn man nicht ständig das letzte Quäntchen Dynamik sucht.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und längeren Touren wechselt, findet in der Multistrada V4 S meist die passendere Basis. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, Wert auf ein klassisches Fahrgefühl legt und das Motorrad nicht als „Sportgerät“ betrachtet, wird mit der Classic 650 sehr zufrieden sein.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Ducati Multistrada V4 S ist auf ein sicheres, kontrolliertes Bremsverhalten ausgelegt, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und in dynamischen Situationen überzeugt. Dazu passt die moderne Gesamtanmutung des Motorrads: Die Bremsleistung wirkt abgestimmt und berechenbar.
Die Royal Enfield Classic 650 bietet ebenfalls ein solides Bremsgefühl, das für den Alltag und für entspannte Fahrten gut passt. Wer jedoch häufig sehr sportlich fährt oder regelmäßig in Situationen kommt, in denen maximale Bremsreserven gefragt sind, wird die Ducati als klaren Vorteil empfinden.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Multistrada
Ein großer Pluspunkt der Ducati Multistrada V4 S ist die moderne Elektronik. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Fahrmodi und Assistenzfunktionen sinnvoll zu integrieren. Dadurch wird das Fahren in vielen Situationen leichter: beim Anfahren, beim Wechsel zwischen ruhigem und zügigem Tempo oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das bedeutet: weniger „Technik-Overhead“, dafür ein direkteres Gefühl. Das kann ein Vorteil sein, weil es das Motorrad intuitiv macht. Gleichzeitig ist es genau der Punkt, an dem die Ducati in Sachen Komfort und Unterstützung meist die Nase vorn hat.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Ducati Multistrada V4 S: Stärken in der Unterstützung, im Komfort und in der Anpassbarkeit an unterschiedliche Situationen. Schwächen eher im Aufwand: Wer weniger Technik möchte, muss sich mit dem Premium-Ansatz arrangieren.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken in der Einfachheit und im klassischen, unmittelbaren Fahrgefühl. Schwächen dort, wo moderne Assistenzfunktionen den Alltag spürbar erleichtern würden.
Ergonomie & Sitzposition: Wie bequem sind die beiden Konzepte?
Die Ducati Multistrada V4 S ist auf längere Strecken ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtergonomie: Sitzposition, Fahrhaltung und das Gefühl, auch nach mehreren Stunden noch „frisch“ zu sein. Gerade bei Touren ist das ein entscheidender Faktor, weil Komfort nicht nur Luxus ist, sondern die Konzentration erhält.
Die Royal Enfield Classic 650 bietet eine Sitzposition, die eher dem klassischen Stil entspricht. Das kann sehr angenehm sein, solange die Fahrstrecken und das Tempo zum Motorrad passen. Für lange Touren ist sie durchaus geeignet – aber wer häufig sehr dynamisch fährt oder besonders sportlich unterwegs ist, wird die Ducati als komfortabler empfinden.
Ausstattung & Alltag: Touring-Tool vs. Stilmaschine
Die Ducati Multistrada V4 S ist als „Touring-Tool“ gedacht. Das Motorrad wirkt wie ein Paket aus Fahrspaß und praktischer Nutzung: Die Ausstattung ist darauf ausgerichtet, dass man auch mit Gepäck, bei wechselndem Wetter und auf längeren Strecken gut zurechtkommt. Dazu passt auch das Gesamtgefühl, dass die Maschine für viele Situationen vorbereitet ist.
Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen eine Stil- und Genussmaschine. Im Alltag punktet sie mit ihrem Charakter und dem Gefühl, das Motorrad sei „echt“. Wer Wert auf eine klare, klassische Optik legt und das Fahren als Erlebnis sieht, findet hier eine starke Identität.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Ducati Multistrada V4 S: Stärken in Vielseitigkeit, Komfort und moderner Ausstattung. Schwächen eher bei der Erwartungshaltung: Wer ein leichtes, unkompliziertes „Einfach-drauf-und-los“-Motorrad sucht, muss sich bewusst sein, dass die Multistrada ein Premium-Allrounder ist.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken in Stil, Charakter und einem entspannten Fahrgefühl. Schwächen dort, wo maximale Reichweite an Fahrmodi, Assistenz und Touring-Komfort im Vordergrund steht.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V4 S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für viele Lebenslagen suchen: Stadt, Landstraße und Touren – und das möglichst mit moderner Unterstützung. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort, präzises Handling und eine Ausstattung legt, die das Fahren erleichtert, findet in der Multistrada V4 S die passendere Basis.
Die Royal Enfield Classic 650 passt besonders gut zu Fahrern, die das klassische Motorradgefühl suchen: entspannte Ausfahrten, stilbewusster Look und ein Motorcharakter, der nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag sympathisch bleibt und bei jeder Fahrt ein Stück „Motorradromantik“ mitliefert, trifft mit der Classic 650 eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V4 S ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes, vielseitiges Touring-Motorrad suchen: mit starkem Antrieb, kontrolliertem Fahrverhalten, überzeugender Brems-Performance und Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen spürbar erleichtert. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Anforderungen aus – dort, wo Komfort und Reserven zählen.
Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen ideal für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis im klassischen Stil sehen: entspanntes Fahren, ein stimmiger Charakter und ein unkompliziertes Gefühl im Alltag. Wer nicht ständig nach maximaler Dynamik sucht, sondern nach Fahrspaß mit Identität, wird mit der Classic 650 sehr glücklich.
Kurz gesagt: Multistrada V4 S für Touren, Vielseitigkeit und moderne Unterstützung – Classic 650 für Stil, Ruhe und klassisches Fahrvergnügen.