UVP 24.590 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Multistrada neu gedacht - Fluch oder Segen?
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
  • Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
  • Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
  • Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
  • Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
Kontra:
  • Reichweite könnte besser sein
  • Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht240kg
Radstand1.567mm
Radstand1.567mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 180)mm
Federung hintenMonoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!

Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.9900 € (V4S)
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: rot, grau

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Ducati Multistrada V4 S vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich im Alltag

Wenn zwei Motorräder aus völlig unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Ducati Multistrada V4 S steht für moderne Reise- und Tourenkompetenz mit viel Elektronik und sportlichem Anspruch. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen wirkt wie ein frischer Gegenentwurf: kompakt, charakterstark und auf alltagstaugliche Vielseitigkeit ausgelegt. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrgefühl, Komfort, Technik und Kosten—und genau dabei hilft dieser Vergleich.

Grundcharakter: Reise-Tourer vs. kompakter Alltags-Runner

Die Ducati Multistrada V4 S ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken ebenso souverän meistert wie dynamische Passagen. Der Fokus liegt auf einem geschmeidigen, zugleich kraftvollen Antrieb, der sich mit der passenden Elektronik sehr fein dosieren lässt. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch dann stabil an, wenn die Geschwindigkeit steigt oder die Strecke wechselt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen eher ein Motorrad für den Alltag und für Touren, die nicht zwingend „groß“ sein müssen. Der Charakter ist bodenständig und direkt. Statt sich über maximale Technik zu definieren, setzt das Modell auf ein stimmiges Gesamtpaket aus handlicher Größe, angenehmer Sitzposition und einem Motor, der spürbar Spaß macht—ohne dass man sich ständig „ums Gas kümmern“ muss.

Motor und Fahrgefühl: Leistung trifft auf Lebendigkeit

Im Vergleich der Motorwerte und des daraus resultierenden Fahrgefühls zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Ducati Multistrada V4 S ist auf deutlich mehr Reserven ausgelegt. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus moderaten Geschwindigkeiten und beim Überholen auf Landstraßen. Die Kraft steht nicht nur „da“, sondern lässt sich dank der Abstimmung sehr kontrolliert abrufen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und Ansprechverhalten im mittleren Bereich. Das Motorrad wirkt oft dann besonders stimmig, wenn die Fahrt nicht auf maximale Performance getrimmt ist, sondern auf flüssiges Fahren, Stadtverkehr und kurze bis mittlere Touren. Wer gerne entspannt unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das nicht nach „mehr“ schreit, sondern einfach funktioniert.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Ducati Multistrada V4 S: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem sehr kontrollierten Fahrgefühl. Schwächen können sich dort zeigen, wo es eng wird oder wo man bewusst leicht und unkompliziert unterwegs sein möchte.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen in der handlichen Art und dem unkomplizierten Fahrspaß. Schwächen zeigen sich eher bei Situationen, in denen die Ducati durch ihre Reserven und die sportlichere Auslegung deutlich entspannter bleibt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Bei der Ducati Multistrada V4 S ist das Fahrwerk auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken profitieren Fahrer von der ruhigen Linie und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund nicht „aus der Spur“ gerät. In schnellen Kurven wirkt die Abstimmung sportlich, ohne den Komfort komplett zu opfern.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich leichter im Handling. Das macht sich besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstraßen bemerkbar. Das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu lenken, schneller zu reagieren und die Fahrt „direkter“ zu gestalten. Wer gerne agil fährt, wird hier schnell warm.

Kurven und Tempo: Wie sich die Unterschiede zeigen

Bei höheren Tempi und längeren Autobahnabschnitten spielt die Ducati ihre Reise-DNA aus. Die Royal Enfield bleibt zwar angenehm und stabil, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst im passenden Tempo bewegt. Das ist kein Nachteil—es ist eher eine Frage des Einsatzprofils.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Abstimmung

Im Vergleich der Bremswerte und der daraus resultierenden Wirkung zeigt sich: Die Ducati Multistrada V4 S bietet ein sehr sicheres Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. In Kombination mit der modernen Elektronik entsteht ein Gesamtpaket, das sich besonders bei wechselnden Bedingungen angenehm anfühlt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bremst ebenfalls zuverlässig und passend zum Charakter des Motorrads. Wer vorausschauend fährt und das Tempo dem Straßenbild anpasst, bekommt ein stimmiges Setup. Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Ducati durch ihre Auslegung und Reserven einen Tick souveräner wirken.

Ausstattung und Elektronik: Komfort-Funktionen vs. klare Linie

Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Ducati Multistrada V4 S ist als „S“-Variante typischerweise stärker auf Komfort und Assistenz ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert: Fahrmodi, Unterstützungssysteme und eine insgesamt moderne Bedienlogik sorgen dafür, dass sich die Multistrada sehr anpassungsfähig anfühlt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen auf eine eher reduzierte, aber stimmige Ausstattung. Das kann im Alltag sogar ein Vorteil sein: Weniger „Overhead“, mehr Fokus auf das Wesentliche. Wer Technik liebt, wird bei der Ducati mehr Möglichkeiten finden—wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „einfach“ fahren lässt, wird bei der Royal Enfield schnell zufrieden sein.

Bedienung und Alltagstauglichkeit

  • Ducati Multistrada V4 S: Mehr Komfort- und Einstellmöglichkeiten, die sich besonders auf längeren Strecken lohnen. Schwäche: mehr Komplexität, die man mögen muss.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Direkter Zugang, unkompliziertes Handling. Schwäche: weniger „Assistenten“-Feeling, wenn man maximale Unterstützung erwartet.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. spontane Fahrten

Bei der Ducati Multistrada V4 S ist die Ergonomie auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig weite Strecken fährt oder häufig zwischen Autobahn, Landstraße und Stadt wechselt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist eher auf eine natürliche, alltagstaugliche Haltung ausgelegt. Das Motorrad wirkt dadurch oft „zugänglicher“—gerade für kürzere Fahrten, Pendeln oder Wochenendtouren, bei denen man nicht zwingend stundenlang im Reise-Modus sein möchte.

Wirtschaftlichkeit: Kosten, Wartung und der Blick auf das Gesamtpaket

Auch wenn der Vergleich nicht nur auf Zahlen reduziert werden sollte, spielen Kostenaspekte eine Rolle: Anschaffung, Wartung und der generelle Anspruch an Pflege. Die Ducati Multistrada V4 S ist typischerweise stärker im Premium-Segment angesiedelt und bringt entsprechend mehr Technik und damit potenziell mehr „Komplexität“ mit. Dafür bekommt man ein sehr rundes Gesamtpaket für Touren und anspruchsvolle Einsätze.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich oft als pragmatische Wahl. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag gut bewegen lässt und nicht ständig „verwöhnt“ werden muss, findet hier eine passende Basis. Je nach Fahrprofil kann das die wirtschaftliche Entscheidung erleichtern.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V4 S und Royal Enfield Guerrilla 450 hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, wie gefahren wird. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort, moderne Unterstützung und souveräne Reserven legt, wird mit der Multistrada deutlich zufriedener sein. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das schnell im Alltag verfügbar ist, handlich bleibt und mit Charakter überzeugt, findet in der Guerrilla 450 eine sehr stimmige Wahl.

Typische Einsatzszenarien

  • Ducati Multistrada V4 S: Langstrecke, gemischte Strecken, sportlich-komfortabler Reiseeinsatz, Fahrer, die Elektronik und Einstellmöglichkeiten nutzen.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stadt und Landstraße im Alltag, kürzere Touren, Fokus auf Agilität, Fahrer, die ein unkompliziertes Gesamtgefühl suchen.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V4 S ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, souveräne Leistungsreserven und ein sehr modernes, komfortorientiertes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Abstimmung aus Motorcharakter, Fahrwerk und Ausstattung sorgt dafür, dass sich auch anspruchsvolle Fahrten entspannt anfühlen—besonders dann, wenn unterschiedliche Streckenprofile aufeinandertreffen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt am besten, wenn ein Motorrad für den Alltag gesucht wird, das handlich bleibt und mit direktem Fahrgefühl überzeugt. Für spontane Fahrten, Pendeln und Touren, die nicht auf „maximal“ getrimmt sind, wirkt die Guerrilla besonders stimmig. Wer ein unkompliziertes Motorrad mit eigenem Charakter möchte, bekommt hier eine starke Option.

Kurz gesagt: Multistrada für Reise-Komfort und Technik-Fokus, Guerrilla für Agilität, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Spaß.

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