| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Ducati Multistrada V4 S vs. Suzuki GSX-8T – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag überzeugt, landet schnell in einem spannenden Spannungsfeld: Auf der einen Seite steht die Ducati Multistrada V4 S, die als Reiseenduro mit viel Elektronik, Komfort und Charakter auftritt. Auf der anderen Seite bietet die Suzuki GSX-8T eine sportlichere, klar strukturierte Touring-Interpretation, die sich vor allem durch ihre handliche Art und die moderne Ausrichtung im Alltag auszeichnet. Der Vergleich zeigt dabei weniger „besser oder schlechter“, sondern vielmehr: Welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil, zur gewünschten Sitzposition und zur Art, wie Touren geplant werden.
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. sportliches Tourenmotorrad
Die Multistrada V4 S ist darauf ausgelegt, lange Etappen souverän zu absolvieren. Das Konzept zielt auf Komfort, Stabilität und ein hohes Maß an Unterstützung durch die Elektronik. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders dann stimmig an, wenn die Strecke „einfach laufen“ soll: gleichmäßiges Tempo, entspanntes Handling und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Die GSX-8T verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Touren mit sportlicherem Anspruch verbindet. Die Ausrichtung ist weniger „große Reise“ im Sinne von maximaler Komfortmaschine, sondern eher „Touren mit Agilität“. Das macht sie interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und kurvige Abschnitte gemischt werden und das Motorrad dabei nicht zu schwer oder zu unflexibel wirken soll.
Motor und Fahrgefühl: Charakter trifft Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Art, wie die Motorleistung nutzbar gemacht wird. Die Ducati Multistrada V4 S steht für einen kräftigen, kultivierten Antrieb, der sich besonders beim zügigen Fahren und beim Überholen als Vorteil erweist. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei so abgestimmt, dass sie sowohl in dynamischen Momenten als auch bei gleichmäßigem Cruisen gut kontrollierbar bleibt. Das unterstützt ein Fahrgefühl, das sich „groß“ anfühlt, ohne unhandlich zu werden.
Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken eher in der unmittelbaren Reaktion und im flüssigen Vortrieb aus. Gerade im Alltag und auf kurvigen Strecken wird spürbar, dass das Motorrad auf schnelle Richtungswechsel und ein aktives Fahren ausgelegt ist. Wer häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen wechselt, profitiert von der Art, wie die Leistung anliegt und wie leicht sich das Motorrad in den passenden Bereich bringen lässt.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Multistrada V4 S: Stärken liegen in der souveränen Durchzugskraft und dem „Reise“-Gefühl, das auch bei längeren Etappen trägt. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker auf dynamische Komforttouren ausgelegt ist und damit nicht jedem Fahrstil entspricht, der maximal leichtfüßig und kompromisslos sportlich sein möchte.
- GSX-8T: Stärken liegen in der agilen Nutzbarkeit und dem unkomplizierten Fahrfluss. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Langstreckenfahrten der Fokus stärker auf „effizient und handlich“ liegt als auf dem maximalen Komfort-Overkill einer großen Reiseenduro.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. klare Linie
Beide Motorräder sind modern, aber sie setzen Elektronik unterschiedlich ein. Die Multistrada V4 S wirkt wie ein Paket aus Fahrwerk, Motorsteuerung und Assistenzsystemen, das sich wie ein „Gesamtkonzept“ anfühlt. Das ist besonders dann spürbar, wenn sich Bedingungen ändern: unterschiedliche Beläge, wechselnde Streckenprofile oder wechselnde Fahrmodi. Die Unterstützung hilft dabei, das Motorrad schnell auf den eigenen Stil einzustellen und dabei stabil zu bleiben.
Die GSX-8T bringt ebenfalls zeitgemäße Technik mit, wirkt aber in der Bedienlogik oft direkter und weniger „überladen“. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Elektronik nicht im Vordergrund stehen soll, sondern das Motorrad vor allem durch seine Fahrbarkeit überzeugt. Wer lieber schnell „losfährt“ und nicht lange mit Einstellungen beschäftigt sein möchte, findet hier häufig eine angenehm klare Linie.
Was bedeutet das in der Praxis?
Bei der Multistrada V4 S liegt der Mehrwert vor allem darin, dass Elektronik und Fahrgefühl stark zusammenarbeiten. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern mit verschiedenen Modi arbeiten und auch bei längeren Touren eine hohe Sicherheit und Komfortreserve möchten. Die GSX-8T punktet eher dort, wo die Technik die Basis unterstützt, aber das Motorrad weiterhin „leicht zu lesen“ bleibt – ideal für Touren, bei denen häufig gewechselt wird zwischen entspanntem Fahren und zügigen Passagen.
Fahrwerk, Handling und Komfort: Stabilität oder Agilität
Im Vergleich der Fahrwerksausrichtung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reiseenduro und sportlichem Tourer. Die Multistrada V4 S ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken und wechselndem Untergrund ruhig zu liegen. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad nicht ständig „nacharbeitet“, sondern eine stabile Linie hält. Dadurch entsteht ein Komfort, der sich vor allem dann auszahlt, wenn viele Kilometer am Stück geplant sind.
Die GSX-8T setzt dagegen stärker auf Beweglichkeit. Das Handling wirkt agil, die Maschine lässt sich leichter in Schräglage bringen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Das ist ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht, sondern aus vielen Kurven, Ortsdurchfahrten und wechselnden Situationen.
Komfort im Alltag: Sitzposition und Ergonomie
Auch bei der Ergonomie unterscheiden sich die Ansätze. Die Multistrada V4 S zielt auf eine bequeme, tourentaugliche Sitzhaltung, die auch bei längeren Fahrten den Rücken entlasten soll. Die GSX-8T bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Position, wirkt aber insgesamt „sportlicher“ im Gefühl. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern dynamisch unterwegs ist, wird den Charakter der GSX-8T oft als angenehmer empfinden. Wer hingegen regelmäßig lange Etappen fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der Multistrada V4 S häufig die passendere Basis.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit
Beim Thema Sicherheit spielen Bremsleistung und Stabilität eine zentrale Rolle. Die Multistrada V4 S wirkt in der Kombination aus Fahrwerk und Bremsverhalten besonders auf „verlässliche Kontrolle“ ausgelegt. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten ist das ein spürbarer Vorteil, weil das Motorrad dabei ruhig bleibt und die Dosierbarkeit unterstützt.
Die GSX-8T überzeugt ebenfalls mit einem modernen Sicherheitsgefühl, wirkt aber im Gesamteindruck stärker auf schnelle Reaktion und agiles Handling abgestimmt. Das ist besonders dort relevant, wo häufiges Bremsen und Beschleunigen im Alltag vorkommt oder wo die Strecke kurvig und unruhig ist.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Ducati Multistrada V4 S – typische Vorteile
- Reise- und Komfortfokus: Das Motorrad fühlt sich auf langen Strecken besonders stimmig an.
- Elektronik als Gesamtkonzept: Unterstützung und Fahrgefühl greifen gut ineinander.
- Stabile Fahrdynamik: Ruhiges Verhalten bei wechselnden Bedingungen.
Ducati Multistrada V4 S – mögliche Nachteile
- Anspruch an den Fahrstil: Wer maximal „leicht und simpel“ möchte, könnte den Charakter als zu „groß“ empfinden.
- Komplexität: Viele Funktionen können für manche Fahrer eher ein „Mehr“ als ein „Muss“ sein.
Suzuki GSX-8T – typische Vorteile
- Agilität im Alltag: Handlich und schnell in der Reaktion.
- Touring mit sportlicher Note: Gute Mischung aus Komfort und Dynamik.
- Klare Bedienlogik: Technik unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu dominieren.
Suzuki GSX-8T – mögliche Nachteile
- Reisefokus weniger „maximal“: Für sehr lange Etappen kann der Komfortanspruch je nach Erwartung hinter einer großen Reiseenduro zurückbleiben.
- Charakter: Wer vor allem „entspannt cruisen“ sucht, könnte den sportlicheren Grundton stärker spüren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Multistrada V4 S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren häufig lang sind, wenn Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen und wenn Elektronik als hilfreiches Werkzeug verstanden wird. Wer gern verschiedene Fahrmodi nutzt, ein souveränes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen erwartet und das Motorrad als „Reisebegleiter“ sieht, wird mit der Multistrada V4 S sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Suzuki GSX-8T passt am besten, wenn Touren abwechslungsreich sind, wenn häufig kurvige Strecken oder gemischte Streckenprofile gefahren werden und wenn ein agiles, unkompliziertes Handling wichtiger ist als maximaler Reise-Komfort. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht bewegt und auf der Landstraße dynamisch bleibt, findet in der GSX-8T eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V4 S ist die richtige Wahl für Fahrer, die eine Reiseenduro suchen, die Komfort, Stabilität und Elektronik als durchgängiges Konzept liefert. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus und wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt. Die Suzuki GSX-8T ist dagegen ideal für alle, die Touren mit Agilität verbinden: Sie wirkt handlich, reagiert direkt und bleibt auch im Alltag angenehm unkompliziert. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das schnell „in den Flow“ kommt, wird mit der GSX-8T einen starken Partner finden. Kurz gesagt: Multistrada V4 S für maximalen Reise-Komfort und Technik-Feeling, GSX-8T für sportlich-agiles Touren und Alltagstauglichkeit.