| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2015 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 865 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
| Leistung | 69 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Ducati Scrambler 1100 vs BMW R nineT vs Triumph Thruxton 900 – welcher Retro-Klassiker passt?
Retro-Motorräder sind mehr als nur Optik: Sie erzählen von Haltung, Stil und einem bestimmten Fahrgefühl. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf drei sehr unterschiedliche Vertreter aus dem Segment, das zwischen Scrambler, Roadster und Cafe Racer pendelt. Der Ducati Scrambler 1100 bringt eine moderne, kräftige Interpretation des „Scrambler“-Gedankens. Die BMW R nineT steht für puren Boxer-Charakter und eine große Nähe zu klassischem Motorradhandwerk. Die Triumph Thruxton 900 wiederum wirkt wie ein Cafe Racer, der auch heute noch Lust auf zügige Landstraßenfahrten macht.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Strecke anfühlen: Wie leicht lassen sie sich bewegen? Wo spielen sie ihre Stärken aus – und wo zeigen sich Grenzen? So wird klar, welches Bike eher zur eigenen Art zu fahren passt.
Charakter und Design: drei Richtungen, ein Retro-Gefühl
Ducati Scrambler 1100: Scrambler mit moderner Präsenz
Der Scrambler-Ansatz des Ducati Scrambler 1100 ist deutlich: markante Linien, ein „aufgeräumter“ Look und eine Haltung, die nach Freiheit aussieht. Das Motorrad wirkt nicht wie eine Kopie vergangener Zeiten, sondern wie ein zeitgemäßer Umbaugedanke. Wer gerne mit Stil fährt und das Motorrad auch optisch als Statement versteht, findet hier viel Identifikation.
BMW R nineT: klassischer Boxer-Look, viel Individualität
Die BMW R nineT spielt ihre Stärke über den typischen Boxer-Charakter und die klare, zeitlose Formensprache aus. Der Motor ist nicht nur Antrieb, sondern Teil der Optik und des Erlebnisses. Gleichzeitig wirkt die BMW wie ein Motorrad, das man gerne „weiterdenkt“: Zubehör, Umbauten und unterschiedliche Ausrichtungen sind ein großer Teil des Reizes.
Triumph Thruxton 900: Cafe Racer mit Fokus auf Dynamik
Die Triumph Thruxton 900 wirkt sportlicher und zielgerichteter. Der Look erinnert an die Cafe-Racer-Ära, ohne dabei komplett in der Vergangenheit zu bleiben. Wer beim Motorrad vor allem das Gefühl sucht, schnell „in Fahrt“ zu kommen, findet hier eine klare Linie: weniger „Show“, mehr „Go“ – mit einem Charakter, der auf Kurven und zügiges Fahren ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Leistungskonzept im Vergleich
Beim Vergleich der drei Modelle zeigt sich: Der Ducati Scrambler 1100 wirkt besonders dann stark, wenn kräftiges Ansprechverhalten und ein souveräner Vortrieb gefragt sind. Die BMW R nineT setzt dagegen stärker auf den typischen Boxer-Drive: ein gleichmäßiger, charaktervoller Rhythmus, der sich gut dosieren lässt. Die Triumph Thruxton 900 fühlt sich am ehesten wie ein Motorrad an, das „von unten heraus“ zügig zieht, aber auch Freude daran hat, wenn es etwas höher im Drehzahlbereich bewegt wird.
Sound und Vibrationen
Der Sound ist bei Retro-Motorrädern fast immer Teil der Kaufentscheidung. Der Boxer der BMW bringt ein unverwechselbares akustisches Profil und ein spürbares Fahrgefühl durch die Motorcharakteristik. Der Ducati wirkt kerniger und „direkter“, während die Triumph eher den sportlichen Ton trifft: weniger „gemütlich“, mehr „fahrbereit“.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Handling, Komfort
Wie leicht sind die Motorräder im Stadtverkehr?
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad rangieren lässt und wie entspannt es im Stop-and-go bleibt. Der Ducati Scrambler 1100 bietet durch seine Scrambler-typische Sitzhaltung oft ein gutes Gleichgewicht zwischen aufrechter Position und kontrollierter Körperarbeit. Die BMW R nineT kann je nach Fahrstil sehr angenehm sein, wirkt aber durch die klassische Bauweise manchmal „bewusster“ in der Handhabung: Man fährt sie nicht einfach „nebenbei“, sondern spürt sie. Die Triumph Thruxton 900 ist tendenziell sportlicher ausgerichtet: Wer gerne etwas mehr „aktiv“ sitzt, fühlt sich schnell zuhause – wer lange Strecken sehr entspannt fahren möchte, sollte die Sitzposition kritisch prüfen.
Kurven und Fahrbahngefühl
Auf Landstraßen zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Der Ducati vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kraft, das beim Herausbeschleunigen hilft. Die BMW punktet häufig mit einem ruhigen, kontrollierten Fahrverhalten: Der Boxer-Charakter unterstützt ein gleichmäßiges Tempo, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss. Die Triumph wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Kurven gerne „mitnimmt“: Die Maschine lädt dazu ein, Linien sauber zu fahren und den Schwung zu nutzen.
Fahrwerk und Bremsen: wo die Stärken liegen
Fahrwerkseindruck im Vergleich
Die drei Motorräder verfolgen unterschiedliche Prioritäten. Der Ducati Scrambler 1100 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das sowohl Alltag als auch flotte Passagen abdeckt. Die BMW R nineT wirkt oft wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ein sicheres Gefühl ausgelegt ist – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Triumph Thruxton 900 ist tendenziell sportlicher abgestimmt: Das kann auf glatten Strecken sehr viel Spaß machen, während Komfortansprüche auf schlechten Straßen stärker ins Gewicht fallen können.
Bremsgefühl
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit. Der Ducati lässt sich in der Regel gut ansteuern, was für wechselnde Situationen im Alltag hilft. Die BMW bietet häufig ein sehr direktes, kontrollierbares Bremsgefühl, das Vertrauen aufbaut. Die Triumph wirkt eher wie ein Bike, das sportliches Fahren unterstützt: Wer zügig unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das schnelle Richtungswechsel und beherzte Verzögerung gut begleitet.
Technik, Ausstattung und Umbau-Faktor
Warum Retro oft auch „Projekt“ bedeutet
Retro-Motorräder werden häufig nicht nur gefahren, sondern auch gestaltet. Die BMW R nineT hat hier traditionell einen besonders starken Umbau- und Individualitätsfaktor: Viele Fahrer nutzen das Motorrad als Basis für eigene Ideen. Der Ducati Scrambler 1100 spielt ebenfalls in diese Richtung, wirkt aber oft „kompletter“ aus der Box – als wäre das Motorrad bereits ein fertiger Stil. Die Triumph Thruxton 900 ist eher die Wahl für alle, die den Cafe-Racer-Charakter bewusst erhalten möchten: Umbauten sind möglich, aber die Grundidee bleibt sportlich und klar.
Alltag vs. „Sonntagsfahrten“
Der Ducati eignet sich häufig für beides: kurze Wege, längere Touren und gelegentliches sportliches Fahren. Die BMW ist oft dann besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Erlebnis und Stil zugleich. Die Triumph passt besonders gut zu Fahrern, die gerne Kurven suchen und das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Scrambler 1100 – Stärken
- Kräftiger, moderner Scrambler-Charakter mit souveränem Vortrieb
- Gute Balance zwischen Alltagstauglichkeit und flotter Landstraßenperformance
- Stil, der nicht nur retro wirkt, sondern zeitgemäß „präsent“ bleibt
Ducati Scrambler 1100 – mögliche Schwächen
- Wer maximal „klassisch“ im Sinne einer puren Oldschool-Optik sucht, könnte den modernen Look als weniger kompromisslos empfinden
- Je nach persönlicher Sitzgeometrie kann die Haltung für sehr lange Strecken mehr Aufmerksamkeit erfordern
BMW R nineT – Stärken
- Unverwechselbarer Boxer-Charakter: Motorerlebnis und Sound als Teil der Identität
- Oft sehr kontrolliertes, ruhiges Fahrgefühl
- Großer Umbau- und Individualitätsfaktor für unterschiedliche Stilrichtungen
BMW R nineT – mögliche Schwächen
- Die klassische Ausrichtung kann je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als sportlichere Konzepte
- Für sehr sportlich orientierte Fahrer kann der Fokus stärker auf Charakter als auf kompromisslose Performance liegen
Triumph Thruxton 900 – Stärken
- Sportlicher Cafe-Racer-Ansatz mit Spaßfaktor in Kurven und bei zügigem Fahren
- Direktes, fahraktives Gefühl – ideal für Landstraßen
- Stimmiger Look, der den sportlichen Anspruch sichtbar macht
Triumph Thruxton 900 – mögliche Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann für lange Strecken weniger entspannend sein
- Auf schlechter Fahrbahn kann der Fokus auf Dynamik den Komfort stärker beeinflussen
Welche Wahl ist die richtige? – Orientierung nach Fahrprofil
Wenn der Alltag im Vordergrund steht
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und trotzdem auf Landstraßen Spaß macht, findet im Ducati Scrambler 1100 oft eine sehr stimmige Mischung. Die BMW R nineT kann ebenfalls alltagstauglich sein, wirkt aber stärker als „Erlebnis-Motorrad“. Die Triumph Thruxton 900 ist im Alltag nicht ausgeschlossen, aber eher dann ideal, wenn sportliche Haltung und zügiges Fahren ohnehin gewünscht sind.
Wenn Stil und Motorcharakter zählen
Für alle, die den Motor als Herzstück erleben möchten und Wert auf einen klassischen, unverwechselbaren Charakter legen, ist die BMW R nineT besonders stark. Der Ducati punktet, wenn ein moderner Scrambler-Look und kräftiger Vortrieb im Mittelpunkt stehen. Die Triumph ist die Wahl, wenn der Cafe-Racer-Anspruch spürbar sein soll – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl.
Wenn Kurven und Dynamik Priorität haben
Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist und das Motorrad gerne aktiv bewegt, wird mit der Triumph Thruxton 900 sehr wahrscheinlich viel Freude haben. Der Ducati Scrambler 1100 liefert ebenfalls Dynamik, aber mit mehr „Allround“-Charakter. Die BMW überzeugt eher durch kontrolliertes, gleichmäßiges Fahren – weniger durch den maximalen Sportfokus.
Fazit:
Der Ducati Scrambler 1100 ist die beste Wahl, wenn ein Retro-Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt und auf der Landstraße kräftig sowie vielseitig wirkt. Die BMW R nineT passt besonders gut, wenn der Boxer-Charakter, der klassische Look und die Möglichkeit zur Individualisierung im Vordergrund stehen – ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern erlebt. Die Triumph Thruxton 900 empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein Cafe-Racer-Gefühl mit sportlicher Sitzhaltung und spürbarer Dynamik gesucht wird. Wer Komfort und lange entspannte Fahrten priorisiert, sollte die Haltung der Triumph kritisch einordnen. Insgesamt zeigt der Vergleich: Alle drei Motorräder sind starke Retro-Optionen – die richtige Wahl hängt vor allem davon ab, ob mehr „Allround-Scrambler“, mehr „klassischer Boxer“ oder mehr „sportlicher Cafe Racer“ gesucht wird.