UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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Ducati Scrambler Full Throttle vs Harley-Davidson Nightster: Vergleich für Stadt, Landstraße und den eigenen Stil

Wer zwischen Ducati Scrambler Full Throttle und Harley-Davidson Nightster steht, entscheidet meist nicht nur über Technik, sondern vor allem über Charakter. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie klare Statements: Die eine Seite steht für Scrambler-Romantik mit sportlicher Note, die andere für den typischen Harley-Vibe mit moderner Ausrichtung. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details – denn die Unterschiede zeigen sich nicht nur im Design, sondern auch im Fahrgefühl, in der Sitzposition und darin, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.

Erster Eindruck: Scrambler-Optik trifft auf Harley-Identität

Der Ducati Scrambler Full Throttle bringt eine markante Scrambler-Silhouette mit, die an Offroad-Genen erinnert, aber klar für die Straße gebaut ist. Die Nightster wirkt dagegen wie ein moderner Harley-Klassiker: kompakt, kraftvoll im Look und mit einer Präsenz, die man auf der Straße sofort wahrnimmt. In der Praxis bedeutet das: Beide Motorräder sehen „richtig“ aus – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Während der Scrambler eher nach „freier Straße“ und vielseitigem Stil aussieht, steht die Nightster stärker für „klassisch amerikanisch“, nur eben zeitgemäß interpretiert.

Design als Fahrgefühl: Warum Optik mehr beeinflusst als man denkt

Design ist nicht nur Deko. Es prägt die Erwartung an die Maschine – und damit auch, wie man sie fährt. Der Scrambler wirkt wie ein Motorrad, das gern dynamisch bewegt wird: auf der Landstraße, in Kurven und bei zügigem Stadtverkehr. Die Nightster lädt dagegen dazu ein, den Motorcharakter zu genießen und den Alltag mit einem gewissen „Flow“ zu fahren. Wer also eher das sportliche Spiel sucht, fühlt sich beim Ducati oft schneller zu Hause. Wer den klassischen Harley-Drive bevorzugt, findet bei der Nightster meist schneller die passende Stimmung.

Motorcharakter im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Beide liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Der Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Alltag oft lebendig und „direkt“, besonders dann, wenn das Tempo variiert und häufig beschleunigt oder verzögert wird. Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigeren Rhythmus aus: Gas geben fühlt sich kontrolliert und satt an, und das Motorrad bleibt dabei gut berechenbar.

Stärken und Schwächen beim Ansprechverhalten

Der Scrambler punktet häufig mit einem Ansprechverhalten, das zu zügigem Fahren einlädt. Das ist besonders praktisch, wenn im Stadtverkehr Lücken genutzt werden oder auf der Landstraße Überholmanöver schnell und unkompliziert wirken sollen. Gleichzeitig kann der sportlichere Charakter je nach Fahrstil dazu führen, dass man bei sehr entspanntem Fahren mehr „arbeiten“ muss, um genau den gewünschten Rhythmus zu treffen.

Die Nightster bietet dagegen oft ein ruhigeres, „erwachsenes“ Gefühl beim Beschleunigen. Das macht sie angenehm für längere Strecken und für Fahrten, bei denen nicht jede Ampel zur Performance-Übung wird. Als mögliche Schwäche kann sich dabei ergeben, dass der Ducati in Situationen, in denen sehr spontane Dynamik gefragt ist, gefühlt etwas mehr „Biss“ zeigt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Der Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Vergleich oft handlicher und vermittelt das Gefühl, schneller in die gewünschte Linie zu finden. Das hilft besonders in engen Stadtbereichen, bei häufigem Richtungswechsel und auf kurvigen Abschnitten, in denen man gern „mit dem Motorrad arbeitet“.

Die Harley-Davidson Nightster fühlt sich dagegen häufig stabil und souverän an, gerade wenn das Tempo konstant bleibt oder wenn die Strecke fließt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man lange Strecken entspannt fahren möchte. In sehr engen Passagen kann die Nightster je nach persönlichem Fahrstil weniger „spielerisch“ wirken als der Ducati, der eher nach vorne drängt.

Bremsen und Stabilität im Alltag

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und liefern ein sicheres Gefühl. Der Ducati kann dabei oft mit einem sportlicheren Setup überzeugen, das präzise dosierbar wirkt. Die Nightster spielt ihre Stärke eher über die Kombination aus Stabilität und gutem Feedback aus. Wer häufig stark verzögert oder sportlich in Kurven bremst, wird beim Ducati tendenziell schneller ein „direktes“ Gefühl finden. Wer dagegen Wert auf gleichmäßige Kontrolle legt, findet bei der Harley häufig eine sehr angenehme Basis.

Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege oder längere Touren

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Der Ducati Scrambler Full Throttle bietet typischerweise eine Position, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig noch alltagstauglich bleibt. Das macht ihn interessant für Pendler, die auch am Wochenende gern zügig unterwegs sind.

Die Harley-Davidson Nightster wirkt oft etwas entspannter im Gesamteindruck, ohne dabei komplett „cruiserig“ zu werden. Dadurch kann sie sich für längere Fahrten angenehm anfühlen, besonders wenn der Fokus auf Komfort und einem ruhigen Fahrstil liegt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass sehr dynamisches Kurvenfahren sich nicht ganz so „leicht“ anfühlt wie beim Ducati, der eher auf Agilität ausgelegt wirkt.

Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr, Ampeln, Parken

Im Stadtbetrieb zählt vor allem, wie schnell man sich zurechtfindet. Der Ducati wirkt häufig wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: schnell umsetzen, zügig reagieren, Spaß im Stop-and-Go. Die Nightster punktet dagegen oft mit einem souveränen Gefühl, das auch im dichten Verkehr nicht hektisch wirkt. Wer viel zwischen Terminen pendelt und dabei gern entspannt bleibt, findet bei der Harley häufig den passenden Charakter. Wer dagegen jede Fahrt als kleine Herausforderung sieht, dürfte mit dem Ducati mehr Freude haben.

Elektronik und Fahrmodi: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Philosophie

Beide Motorräder sind modern genug, um im Alltag zuverlässig zu funktionieren. Die Unterschiede liegen weniger in „ob“ Elektronik vorhanden ist, sondern eher darin, wie sie sich im Fahrgefühl bemerkbar macht. Der Ducati Scrambler Full Throttle wirkt oft so, als würde die Unterstützung den sportlichen Charakter unterstreichen: kontrolliert, aber mit dem Fokus auf Dynamik. Die Nightster unterstützt eher den entspannten, kontrollierten Fahrstil und sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut berechenbar bleibt.

Stärken und Schwächen im Zusammenspiel mit dem Fahrstil

Der Ducati kann besonders dann überzeugen, wenn man gern variiert: mal zügig, mal moderat, mal sportlich in die Kurve. Die Harley kann besonders dann punkten, wenn man einen gleichmäßigen Rhythmus bevorzugt und das Motorrad wie ein „Begleiter“ erlebt. Wer häufig zwischen sehr unterschiedlichen Fahrstilen wechselt, wird beim Ducati oft schneller das passende Setup finden. Wer dagegen lieber konstant fährt, wird mit der Nightster meist sehr zufrieden sein.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Die Entscheidung zwischen Ducati Scrambler Full Throttle und Harley-Davidson Nightster lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil treffen. Beide Motorräder sind keine „Kompromissmaschinen“, sondern haben klare Stärken. Der Ducati ist häufig die bessere Wahl, wenn Agilität, lebendiges Ansprechverhalten und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Harley ist häufig die bessere Wahl, wenn der klassische Harley-Drive, ein souveränes Gefühl und ein entspannterer Umgang mit dem Alltag wichtiger sind.

Typische Käuferprofile

  • Ducati Scrambler Full Throttle: passend für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven mögen und im Stadtverkehr schnell reagieren möchten.
  • Harley-Davidson Nightster: passend für Fahrer, die den Motorcharakter genießen, längere Fahrten entspannt angehen und den Harley-Stil bewusst wählen.

Fazit:

Der Ducati Scrambler Full Throttle ist oft die bessere Wahl, wenn ein lebendiges, agiles Fahrgefühl im Alltag und auf der Landstraße im Vordergrund steht. Er wirkt dynamisch, reagiert spürbar und macht besonders dann Spaß, wenn Tempo variiert und man gern aktiv fährt. Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken eher in der souveränen Ruhe aus: Der Motorcharakter wirkt kontrolliert, das Motorrad bleibt berechenbar und eignet sich hervorragend für Fahrten, bei denen der Genuss und der eigene Rhythmus zählen. Wer also sportlicher, spritziger und „scrambler-typisch“ unterwegs sein möchte, findet im Ducati häufig den passenden Partner. Wer dagegen den Harley-Vibe sucht und ein Motorrad bevorzugt, das auch bei längeren Strecken entspannt bleibt, wird mit der Nightster sehr glücklich. Beide Modelle sind charakterstark – die beste Entscheidung hängt letztlich davon ab, ob mehr Agilität oder mehr souveräne Gelassenheit gesucht wird.

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