UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Ducati Scrambler Full Throttle vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Vergleich passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Welche Art von Fahrgefühl soll den Alltag prägen – eher entspannt und charaktervoll oder eher präzise und sportlich fokussiert? Der Vergleich zwischen der Ducati Scrambler Full Throttle und der MV Agusta Superveloce 800 zeigt zwei sehr eigene Philosophien. Beide machen Spaß, aber auf unterschiedliche Weise. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt, findet hier einen strukturierten Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – ohne sich in einzelnen Zahlen zu verlieren.

Erster Eindruck: Stil und Charakter

Ducati Scrambler Full Throttle – urbaner Scrambler mit Haltung

Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt wie ein Statement: kompakt, markant und mit dem typischen Scrambler-Charme. Das Motorrad steht optisch für Freiheit und Individualität. In der Praxis zeigt sich dieser Charakter auch im Fahrgefühl: Die Maschine wirkt lebendig, reagiert direkt und vermittelt das Gefühl, dass sie nicht nur für „schnell“ gebaut ist, sondern für „mit Spaß unterwegs“.

MV Agusta Superveloce 800 – sportliche Eleganz

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen in einer anderen Liga: Sie wirkt edler, sportlicher und stärker auf Dynamik getrimmt. Schon beim Einsteigen merkt man, dass hier ein Motorrad mit klarer Performance-Absicht im Fokus steht. Der Look ist weniger „Alltags-Statement“, mehr „Showcase“ – und das spürt man auch, wenn es in Richtung zügige Landstraße oder kurvige Strecken geht.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber die Art, wie sie ihn erzeugen, unterscheidet sich. Die Ducati Scrambler Full Throttle steht für einen kräftigen, alltagstauglichen Punch, der sich besonders gut beim Anfahren, im Stadtverkehr und beim entspannten Landstraßen-Tempo bemerkbar macht. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen zielt stärker auf sportliche Beschleunigung und ein dynamisches Ansprechverhalten. Wer gern dreht, findet hier ein Motorrad, das sich mit zunehmender Drehzahl immer mehr „öffnet“.

Stärken der Ducati

  • Direkte, unkomplizierte Fahrbarkeit – ideal, wenn häufig im Alltag beschleunigt und wieder entspannt wird.
  • Charakter im unteren bis mittleren Drehzahlbereich – macht auch kurze Strecken unterhaltsam.

Stärken der MV Agusta

  • Sportlicher Drive – besonders auf Strecken, auf denen man zügig unterwegs ist.
  • Mehr Fokus auf Dynamik – wer gern „arbeitet“ und das Motorrad fordert, wird belohnt.

Schwächen bzw. Grenzen

  • Die Ducati kann dort weniger glänzen, wo konsequent sportliche Fahrweise gefragt ist – nicht weil sie untermotorisiert wäre, sondern weil ihr Charakter eher auf „Genuss“ als auf „Rennstrecken-Feeling“ ausgelegt ist.
  • Die MV Agusta kann im Alltag dann weniger passend wirken, wenn vor allem Komfort, Gelassenheit und unkomplizierte Ruhe im Vordergrund stehen. Sie ist sportlicher „im Kopf“ und fordert eher eine aktive Fahrweise.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Alltagskomfort

Beim Handling treffen zwei unterschiedliche Ansätze aufeinander. Die Ducati Scrambler Full Throttle fühlt sich in vielen Situationen leicht und handlich an. Das Motorrad wirkt so, als würde es die Linie „mitziehen“, statt sie zu erzwingen. Dadurch macht es Spaß, sich durch den Verkehr zu bewegen oder auf Landstraßen spontan die Richtung zu wechseln.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf Stabilität und Präzision ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügiger Gangart wirkt sie ruhiger und „zielgerichteter“. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn Tempo und Kurvenradien anspruchsvoller werden.

Vergleich: Wo die Ducati punktet

  • Agilität im Alltag – besonders bei häufigem Richtungswechsel.
  • Gelasseneres Fahrgefühl – ideal, wenn nicht jede Ausfahrt auf maximale Dynamik ausgelegt ist.

Vergleich: Wo die MV Agusta punktet

  • Stabilität bei sportlicher Fahrweise – mehr „Biss“ in dynamischen Situationen.
  • Präzises Einlenken – unterstützt Fahrer, die gern sauber und zügig fahren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Ducati Scrambler Full Throttle bietet ein Bremsverhalten, das sich gut in den Alltag integrieren lässt: angenehm dosierbar, verständlich und passend für typische Stadt- und Landstraßen-Situationen. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt in der Bremszone sportlicher: Sie vermittelt mehr Druckaufbau und unterstützt eine zügigere Fahrweise, bei der man häufiger stärker verzögert.

Beide Motorräder können sicher gefahren werden – der Unterschied liegt im „Wie“. Die Ducati ist eher die Wahl für entspanntes, kontrolliertes Bremsen, während die MV Agusta stärker auf sportliche Verzögerungsmanöver ausgelegt ist.

Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Hier zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielgruppe. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist häufig die bessere Wahl, wenn die Ausfahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampeln und wechselnden Strecken. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Motorrad lässt sich unkompliziert bewegen.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das kann auf längeren Strecken je nach Fahrstil und Körpergröße durchaus angenehm sein – aber wer vor allem Komfort sucht, merkt schneller, dass die MV Agusta stärker auf Performance ausgelegt ist. Sie ist nicht „unbequem“, aber sie ist weniger „entspannt“ als die Ducati.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fokus

Moderne Elektronik kann den Unterschied machen, besonders wenn man nicht immer gleich fährt. In der Praxis ist die Ducati Scrambler Full Throttle oft die Maschine, die sich auch ohne „Sportmodus-Pflicht“ gut anfühlt. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt: Fahrmodi und Abstimmung unterstützen eine dynamischere Auslegung, wodurch sie besonders bei sportlicherem Fahren ihre Stärken ausspielen.

Design und Wertigkeit: Was bleibt im Kopf?

Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man sich mit dem Motorrad identifiziert. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist ein Motorrad, das man gern „im Alltag“ zeigt: markant, stylisch und mit dem Scrambler-Vibe. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Premium-Sportgerät. Wer Wert auf eine edle Optik und ein sportliches Gesamtbild legt, wird sich hier schneller wiederfinden.

Stärken der Ducati in einem Satz

Die Ducati ist stark, wenn das Motorrad vor allem charaktervoll, alltagstauglich und unkompliziert sein soll.

Stärken der MV Agusta in einem Satz

Die MV Agusta ist stark, wenn das Motorrad vor allem sportlich präzise, dynamisch und hochwertig wirken soll.

Welche Schwächen sollte man realistisch einordnen?

Bei Vergleichen lohnt sich ein ehrlicher Blick: Keine Maschine ist für jede Art von Fahrprofil perfekt. Die Ducati Scrambler Full Throttle kann dort weniger überzeugen, wo man konsequent sportliche Fahrweise mit maximaler Dynamik erwartet. Die MV Agusta Superveloce 800 kann dort weniger passen, wo vor allem Komfort, entspannte Sitzhaltung und „einfach losfahren“ im Vordergrund stehen.

Unterm Strich sind das keine echten „Fehler“, sondern unterschiedliche Prioritäten: Ducati setzt stärker auf Charakter und Alltag, MV Agusta auf sportliche Performance und Präzision.

Fazit:

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht: lebendig, unkompliziert und mit einem starken Scrambler-Charakter. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad möchte, das sich auch bei entspanntem Tempo gut anfühlt, wird mit der Ducati sehr zufrieden sein. Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die sportlich unterwegs sind und ein präzises, dynamisches Fahrgefühl priorisieren. Auf kurvigen Strecken und bei zügiger Gangart spielt sie ihre Stärken besonders deutlich aus und wirkt dabei hochwertig und zielgerichtet. Kurz gesagt: Ducati für den charaktervollen Alltags-Genuss, MV Agusta für sportliche Präzision und Performance-Fokus. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, trifft mit diesem Vergleich meist schnell die richtige Entscheidung.

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