| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
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Ducati Scrambler Full Throttle vs. Suzuki DR-Z 4SM – welcher Motorradtyp passt besser?
Wer zwischen Ducati Scrambler Full Throttle und Suzuki DR-Z 4SM schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei Philosophien. Die Ducati steht für den modernen Scrambler-Look, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das vor allem auf Stil, Charakter und souveräne Straßenperformance setzt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten und den „Supermoto“-Gedanken ausgerichtet – also auf Fahrspaß mit direktem Zugriff, besonders dort, wo es kurvig wird oder der Untergrund nicht ganz perfekt ist.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, was sich daraus im Alltag und auf der Strecke ableiten lässt: Wie wirkt die Motorcharakteristik, wie passt das Fahrwerk zum jeweiligen Einsatz, und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee im Vergleich: Scrambler-Charakter vs. Supermoto-Agilität
Die Ducati Scrambler Full Throttle zielt auf ein Motorrad, das sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße „rund“ anfühlt. Der Scrambler-Ansatz bedeutet: ein markantes Auftreten, eine Sitzposition, die nicht zu kompromisslos wirkt, und ein Gesamtbild, das eher nach „genießen“ als nach „nur attackieren“ aussieht. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen deutlich sportlicher gedacht. Der Supermoto-Ansatz bringt eine andere Erwartungshaltung mit: schnelle Richtungswechsel, ein spürbar direktes Fahrgefühl und die Fähigkeit, auch auf wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Bei den aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich schnell, dass beide Motorräder ihren Fokus unterschiedlich setzen. Die Ducati wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das seine Stärken aus einem harmonischen Zusammenspiel zieht: Der Motor liefert nicht nur „Daten“, sondern fühlt sich in der Praxis oft so an, dass sich der Vortrieb gleichmäßig aufbauen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird – etwa mit wechselnden Geschwindigkeiten, häufigen Beschleunigungen und dem typischen Stop-and-go.
Die Suzuki DR-Z 4SM hingegen wirkt im Vergleich stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass sie beim Herausbeschleunigen und beim zügigen Fahren eine deutlich „direktere“ Gangart unterstützt. Das ist ein Vorteil, wenn Kurven nicht nur „durchfahren“, sondern aktiv genutzt werden sollen. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter im Alltag auch bedeuten, dass das Motorrad je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit fordert, um die gewünschte Laufruhe zu treffen.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken sichtbar werden
Beim Vergleich der Fahrwerksdaten (u. a. Federungs- und Geometrieangaben) zeigt sich, dass die Ducati Scrambler Full Throttle auf ein ausgewogenes Fahrgefühl ausgelegt ist. Die Maschine wirkt daraufhin konstruiert, dass sie auf der Straße stabil bleibt, dabei aber nicht träge wird. Das ist besonders dann spürbar, wenn längere Strecken gefahren werden oder wenn der Untergrund nicht immer gleichmäßig ist. Die Ducati kann dadurch im Alltag punkten, weil sie sich „einfach“ fahren lässt und nicht ständig nach Korrekturen verlangt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Vergleich stärker auf Agilität ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und die typische Supermoto-Ausrichtung sprechen dafür, dass das Motorrad schnell auf Lenkimpulse reagiert und sich in Kurven sehr lebendig anfühlt. Das ist ein klarer Vorteil für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug sehen. Als mögliche Schwäche im Vergleich kann sich ergeben, dass das Fahrgefühl je nach Belag und Tempo weniger „entspannt“ wirkt als bei der Ducati – vor allem dann, wenn Komfort im Vordergrund steht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Auch bei den Bremsdaten lässt sich ein Unterschied im Ansatz erkennen. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Vergleich darauf ausgelegt, ein gut dosierbares Bremsgefühl zu liefern. Das ist besonders praktisch, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man in der Mischung aus Verkehr und Ampeln unterwegs ist. Die Suzuki DR-Z 4SM kann im Vergleich durch ihre sportlichere Auslegung punkten: Die Bremsleistung und das Ansprechverhalten sind tendenziell auf zügiges Fahren und dynamische Situationen ausgelegt. Wer gern „spät“ bremst oder in Kurven aktiv arbeitet, wird das eher als Vorteil wahrnehmen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Bei den aufgelisteten Ergonomie- und Maßangaben zeigt sich, dass beide Motorräder zwar fahrbar im Alltag sind, aber unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man gern auch mal länger fährt, ohne dass sich das Gefühl von „Daueranspruch“ einstellt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad im Stand und in niedrigen Geschwindigkeiten bewegt, passen gut zu typischen Alltagsszenarien.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen eher auf sportliche Haltung und aktives Fahren ausgelegt. Das kann im Alltag sehr viel Spaß machen, wenn kurze Wege, kurvige Abschnitte und wechselnde Situationen an der Tagesordnung sind. Wer jedoch vor allem Wert auf entspanntes Cruisen legt, könnte die Ducati als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Scrambler Full Throttle – Stärken
- Stimmiges Gesamtpaket: Scrambler-Charakter mit alltagstauglicher Abstimmung.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: Stabilität und Komfort wirken im Vergleich harmonisch.
- Alltagstauglichkeit: Besonders passend für gemischte Strecken und häufiges Stadtfahren.
Ducati Scrambler Full Throttle – mögliche Schwächen
- Sportlicher Anspruch: Wer maximale Agilität wie bei einem Supermoto erwartet, könnte die Suzuki als „spitzer“ empfinden.
- Fokus: Der Charakter ist eher auf Genuss und Stil ausgelegt als auf kompromisslose Attacke.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling: Im Vergleich wirkt die Maschine besonders lebendig und direkt.
- Sportlicher Zugriff: Motor- und Fahrwerksauslegung unterstützen dynamisches Fahren.
- Kurvenorientierung: Für Fahrerinnen und Fahrer, die aktiv arbeiten wollen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen
- Komfortgefühl: Je nach Belag kann das Fahrgefühl weniger „entspannt“ wirken als bei der Ducati.
- Fahrstilabhängigkeit: Der sportliche Charakter verlangt eher danach, das Motorrad bewusst zu fahren.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung zwischen Ducati Scrambler Full Throttle und Suzuki DR-Z 4SM hängt stark davon ab, welche Art von Motorradspaß gesucht wird. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag souverän wirkt, auf der Landstraße angenehm zu fahren ist und dabei optisch sowie vom Gesamtgefühl her überzeugt, wird mit der Ducati häufig schneller „warm“. Die Scrambler-Philosophie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch das Gefühl, entspannt unterwegs zu sein.
Wer dagegen vor allem Kurven dynamisch angehen möchte, ein sehr direktes Handling bevorzugt und das Motorrad als sportliches Gerät versteht, findet in der Suzuki DR-Z 4SM die passendere Basis. Der Supermoto-Charakter macht sie besonders interessant für Menschen, die gern zügig fahren und ein Motorrad suchen, das auf Impulse sofort reagiert.
Fazit:
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die bessere Wahl, wenn ein stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Alltagstauglichkeit und ausgewogenem Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie eignet sich besonders für gemischte Strecken, längere Touren und alle, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert und souverän anfühlt. Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser, wenn Agilität, sportliches Ansprechverhalten und ein lebendiges Handling wichtiger sind als maximaler Komfort. Wer Kurven aktiv nutzt und ein direktes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Suzuki mehr „Werkzeugcharakter“ erleben. Kurz gesagt: Ducati für Genuss und Balance, Suzuki für Dynamik und unmittelbaren Fahrspaß.