| UVP | 9.990 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Motor
- Wendigkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Soziuskomfort
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Progressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80/18 | |
| Reifen hinten | 180/55/17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Ducati Scrambler Icon vs Harley-Davidson Nightster – Vergleich im Motorradtest
Wer zwischen Ducati Scrambler Icon und Harley-Davidson Nightster schwankt, entscheidet am Ende nicht nur nach Technik, sondern vor allem nach Charakter. Beide Modelle stehen für eine moderne Interpretation klassischer Motorradwelten: Die eine Seite wirkt wie aus der Scrambler-Tradition heraus gebaut – leicht, verspielt und mit Blick auf Alltag und Landstraße. Die andere Seite setzt auf den typischen Harley-Vibe: markant, kernig und mit einem Fahrgefühl, das sich eher nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet. Dabei geht es weniger um Zahlen um der Zahlen willen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Stadt, auf der Landstraße und wenn es um das Gesamtpaket aus Komfort, Handling und Stil geht.
Erster Eindruck: Design und „Look & Feel“
Der Ducati Scrambler Icon wirkt wie ein Statement für alle, die Retro mögen, aber nicht auf moderne Alltagstauglichkeit verzichten wollen. Die Linienführung ist kompakt, die Optik bewusst „scramblerhaft“ und insgesamt sehr stimmig. Der Harley-Davidson Nightster setzt dagegen auf eine deutlich massivere, klassische Cruiser-Optik. Das Motorrad wirkt präsenter, die Silhouette ist klar und der Look ist sofort erkennbar.
Beide Designs haben Stärken: Der Scrambler punktet mit einer eher agilen, „lebendigen“ Anmutung, während der Nightster mit seiner markanten Ausstrahlung und dem typischen Harley-Charakter überzeugt. Wer sich im Alltag gerne an der Optik orientiert und das Motorrad als Teil des eigenen Stils sieht, findet hier zwei sehr unterschiedliche, aber jeweils überzeugende Richtungen.
Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie sich die Werte im Alltag auswirken
Leistung, Drehmoment und Ansprechverhalten
Bei den aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Der Ducati Scrambler Icon zielt stärker auf ein dynamisches, gut dosierbares Fahren. Das macht sich besonders dort bemerkbar, wo häufiges Beschleunigen und feinfühliges Gasgeben gefragt sind – etwa im Stadtverkehr oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Der Harley-Davidson Nightster ist dagegen stärker auf ein „kräftiges Gefühl“ ausgelegt. Die Art, wie sich die Kraft über den Drehzahlbereich verteilt, wirkt im Vergleich oft unmittelbarer und „bodenständiger“. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil das Motorrad auch ohne ständiges Nachregeln aus dem Stand heraus oder bei niedrigen Geschwindigkeiten souverän wirkt.
Stärke Scrambler Icon: agiles, kontrolliertes Beschleunigen und ein sportlich wirkendes Ansprechverhalten.
Stärke Nightster: kerniges Durchziehen und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt.
Schwäche Scrambler Icon: Wer ein sehr „großes“ Kraftgefühl im unteren Bereich erwartet, muss sich stärker auf die Drehzahl und das eigene Fahrtempo einstellen.
Schwäche Nightster: Wer sehr feine, sportlich-agile Reaktionen in engen Situationen sucht, empfindet das Konzept manchmal weniger „leichtfüßig“ als den Scrambler.
Gewicht und Fahrbarkeit
Auch die aufgelisteten Gewichts- und Dimensionseckdaten spielen eine Rolle. Der Ducati Scrambler Icon wirkt im Gesamtbild oft handlicher und leichter zu bewegen – besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn der Verkehr in der Stadt häufiges Anhalten und Anfahren bedeutet. Das kann den Unterschied machen, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern regelmäßig im Alltag genutzt wird.
Der Harley-Davidson Nightster bringt durch sein Cruiser-Konzept mehr „Masse“ ins Gefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: In flüssigen Passagen und bei gleichmäßigem Tempo kann sich genau dieses Gewicht als Stabilität bemerkbar machen. In engen Situationen oder beim häufigen Stop-and-go kann das größere Präsenzgefühl jedoch etwas mehr Kraft und Aufmerksamkeit beim Rangieren erfordern.
Stärke Scrambler Icon: unkompliziertes Handling im Alltag.
Stärke Nightster: ruhiger, stabiler Eindruck bei Fahrt mit Tempo.
Komfort und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Der Scrambler Icon wirkt tendenziell auf eine aufrechtere, aber dennoch sportlichere Haltung ausgelegt. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und macht es leichter, sich auf wechselnde Situationen einzustellen.
Der Nightster setzt stärker auf Cruiser-typische Ergonomie. Das kann besonders dann überzeugen, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn das Motorrad vor allem als „Genussgerät“ genutzt wird. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Sitzen, während die aktive Kurvenarbeit eher aus dem Fahrgefühl heraus entsteht als aus einer sehr sportlichen Position.
Stärke Scrambler Icon: gute Balance zwischen Alltag und dynamischem Fahren.
Stärke Nightster: entspannteres Cruiser-Gefühl für längere Fahrten.
Handling und Fahrwerk: Unterschiede, die man spürt
Beim Vergleich der aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten zeigt sich, dass der Scrambler Icon eher auf Agilität und ein lebendiges Einlenken ausgelegt ist. Das macht sich vor allem in Kurven bemerkbar, wenn das Motorrad zügig „in die Linie“ gebracht werden soll. Wer gerne kurvig fährt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell auf Eingaben reagiert, bekommt hier tendenziell mehr „Spiel“.
Der Nightster wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe in den Vordergrund stellt. Das kann auf der Landstraße sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden will. In sehr engen, langsamen Situationen kann die Charakteristik jedoch weniger verspielt wirken als beim Scrambler.
Stärke Scrambler Icon: präziseres, agileres Kurvengefühl.
Stärke Nightster: souveräne Stabilität und entspannteres Geradeaus-/Kurvenverhalten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Für viele ist der Alltag der wichtigste Prüfstein. Der Ducati Scrambler Icon spielt seine Stärken dort aus, wo häufiges Beschleunigen, Bremsen und Rangieren gefragt ist. Die Kombination aus kompakterem Eindruck, dynamischem Ansprechverhalten und einem eher „einfach zu bewegenden“ Gesamtkonzept passt gut zu Stadtfahrten und kurzen Ausfahrten.
Der Harley-Davidson Nightster punktet im Alltag vor allem durch sein Gefühl von „sofort bereit“. Das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es Kraft hat und nicht zwingend hohe Drehzahlen braucht, um voranzukommen. Wer im Stadtverkehr gerne mit gleichmäßigem Tempo fährt und weniger auf sportliche Feinheiten achtet, wird das als Vorteil sehen.
Scrambler Icon – typischer Vorteil im Alltag: leichtes Handling und dynamische Dosierbarkeit.
Nightster – typischer Vorteil im Alltag: kerniges Fahrgefühl und entspannter Vortrieb.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo der Ducati Scrambler Icon besonders stark ist
- Agiles, lebendiges Fahrgefühl – besonders spürbar bei wechselnden Situationen.
- Stimmiges Konzept für Alltag und Landstraße, ohne dass das Motorrad „zu schwer“ wirkt.
- Optik und Charakter passen gut zu Fahrern, die Retro mögen, aber modern unterwegs sein wollen.
Wo der Ducati Scrambler Icon eher weniger überzeugt
- Wer ein sehr „cruiseriges“ Kraftgefühl im unteren Drehzahlbereich erwartet, muss sich stärker an das eigene Fahrkonzept anpassen.
- Je nach Fahrstil kann das Motorrad weniger „massig“ wirken als ein Cruiser.
Wo der Harley-Davidson Nightster besonders stark ist
- Markanter Charakter mit kernigem Vortrieb – schnell vertraut im Alltag.
- Stabiler Eindruck bei Fahrt mit Tempo, dadurch oft entspannter auf längeren Strecken.
- Optik und Markengefühl sind ein großer Teil des Erlebnisses.
Wo der Harley-Davidson Nightster eher weniger überzeugt
- In sehr engen, langsamen Situationen kann das Cruiser-Gefühl weniger „leichtfüßig“ wirken.
- Wer maximale Agilität und sportliche Reaktionsfreude sucht, findet beim Scrambler oft die passendere Richtung.
Für wen lohnt sich welcher Typ Motorrad?
Der Ducati Scrambler Icon ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag schnell bewegt, in Kurven lebendig wirkt und dabei trotzdem genug Charakter für den eigenen Stil mitbringt. Wer gerne variabel fährt – mal Stadt, mal Landstraße, mal zügiger – bekommt hier ein Konzept, das sich gut an unterschiedliche Situationen anpasst.
Der Harley-Davidson Nightster ist ideal für alle, die den Cruiser-Charakter wirklich spüren möchten: ein Motorrad, das mit Präsenz auftritt, sich entspannt fahren lässt und ein kräftiges, bodenständiges Fahrgefühl vermittelt. Wer längere Touren mag, gerne „genießt“ statt ständig zu optimieren, und das Harley-Feeling als Teil des Motorradlebens betrachtet, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Der Ducati Scrambler Icon ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund Agilität, ein lebendiges Fahrgefühl und ein vielseitiges Konzept für Stadt und Landstraße stehen. Die aufgelisteten Werte ergeben in der Praxis ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt und in wechselnden Situationen schnell „mitgeht“. Besonders passend ist der Scrambler für Fahrer, die gerne aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und dabei trotzdem einen modernen Retro-Look genießen.
Der Harley-Davidson Nightster überzeugt vor allem dann, wenn der Cruiser-Charakter Priorität hat: markante Optik, ein kerniges Vortriebserlebnis und ein entspannteres Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Die Unterschiede in den aufgelisteten Eckdaten spiegeln sich in einem souveränen, stabilen Eindruck wider. Wer das Motorrad als Genussgerät sieht und weniger auf maximale Agilität setzt, findet im Nightster die stimmigere Wahl.
Kurz gesagt: Scrambler Icon für dynamische Vielseitigkeit, Nightster für Cruiser-Feeling und Präsenz.