| UVP | 9.990 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Motor
- Wendigkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Soziuskomfort
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Progressives Kayaba Mono-Federbein einstellbar in Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80/18 | |
| Reifen hinten | 180/55/17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo 4-Kolben-Bremszangen, radial montiert ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Ducati Scrambler Icon vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten aussehen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Ducati Scrambler Icon steht für den modernen Scrambler-Charakter: kompakt, lebendig und mit einem Stil, der sowohl in der Stadt als auch auf kurzen Ausfahrten sofort auffällt. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen verkörpert den klassischen American-Cruiser-Gedanken: kraftvoller Auftritt, entspannteres Fahrgefühl und eine Ausrichtung, die besonders auf Komfort und souveränes Dahingleiten setzt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das zum eigenen Fahrstil und zu den geplanten Touren passt.
Design und Charakter: Scrambler-Vibe vs. Cruiser-Präsenz
Ducati Scrambler Icon: kompakt, verspielt, markant
Der Ducati Scrambler Icon wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nah am Alltag bleibt. Die Formensprache ist klar, der Look wirkt stimmig und „ready to ride“. Gerade im urbanen Umfeld spielt die kompakte Optik ihre Vorteile aus: Das Motorrad wirkt wendig, die Sitzposition ist eher aktiv und die Silhouette bleibt auch im dichten Verkehr präsent.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: breite Linie, klare Haltung
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt eine deutlich andere Präsenz mit. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Linienführung, in der Anmutung der Proportionen und in dem Gefühl, dass das Motorrad eher „steht“ als „huscht“. Das wirkt besonders auf längeren Strecken angenehm, weil die Maschine nicht nur optisch, sondern auch vom Fahrgefühl her auf Ruhe und Souveränität ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Scrambler Icon: dynamischer Charakter für wechselnde Situationen
Beim Ducati Scrambler Icon zeigt sich der typische Scrambler-Ansatz: Der Motorcharakter wirkt lebendig und eignet sich gut für Situationen, in denen Tempo und Rhythmus öfter wechseln – etwa auf Landstraßen mit Kurven, bei kurzen Beschleunigungen oder wenn die Strecke „unvorhersehbar“ wird. Im Vergleich zur Harley wirkt das Ducati-Konzept insgesamt agiler: Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu schalten und den Fahrtakt aktiv zu gestalten.
Sport Glide FLSB: Drehmoment-orientiert und gelassen
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt ihre Stärken eher in einem anderen Modus aus: Das Motorrad wirkt im Vergleich ruhiger im Antritt und setzt stärker auf ein gleichmäßiges Vorankommen. Gerade bei längeren Strecken, wenn nicht jede Kurve „maximal“ gefahren werden soll, kann das sehr angenehm sein. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-aktiv“, sondern eher „cruiserhaft“: Man bleibt im Fluss, statt ständig den Takt zu wechseln.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Ducati Scrambler Icon: präzise und handlich
Im direkten Vergleich wirkt der Ducati Scrambler Icon leichter zu bewegen. Das Handling ist spürbar auf Alltag und Kurvenfahrten ausgelegt: Richtungswechsel lassen sich zügig umsetzen, und das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback. Das ist besonders dann ein Plus, wenn häufig in engen Bereichen gefahren wird oder wenn die Strecke eher „kurz und abwechslungsreich“ ist.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: stabiler Eindruck, entspannteres Tempo
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB vermittelt dagegen einen stabileren Eindruck. Das Motorrad liegt spürbar souveräner auf der Straße, was sich vor allem bei höheren Reisegeschwindigkeiten oder bei längeren Autobahn- bzw. Landstraßenabschnitten positiv bemerkbar macht. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „nachjustiert“ werden muss, findet hier eine passende Basis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl in kritischen Situationen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Einsatzprofil. Der Ducati Scrambler Icon wirkt tendenziell schneller „ansprechend“ für häufige Brems- und Beschleunigungswechsel – passend zu einem aktiveren Fahrstil. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet eher mit dem Eindruck von Ruhe und Stabilität beim Verzögern, besonders wenn das Motorrad bereits im Reise-Flow ist.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Scrambler Icon: aktiv sitzen, aber nicht unbequem
Der Ducati Scrambler Icon bietet eine Sitzposition, die eher zum aktiven Fahren einlädt. Das kann im Stadtverkehr und auf kürzeren Touren ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch „mitfährt“. Für sehr lange Strecken hängt der Komfort stärker von der individuellen Körpergröße und dem eigenen Sitzgefühl ab – grundsätzlich bleibt der Scrambler aber alltagstauglich.
Sport Glide FLSB: entspannter für längere Abschnitte
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist im Vergleich stärker auf entspannte Fahrten ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich-aufmerksam“, sondern eher auf Komfort und eine gleichmäßigere Belastung. Wer häufig längere Strecken fährt oder einfach das Gefühl sucht, Kilometer entspannt abzuspulen, wird mit dem Cruiser-Konzept eher glücklich.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie gut das Motorrad zum Alltag passt. Der Ducati Scrambler Icon wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: unkompliziert, stilsicher und mit einem Charakter, der Lust auf spontane Fahrten macht. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt, wenn die Tour im Vordergrund steht – mit dem Anspruch, dass das Motorrad auch auf längeren Abschnitten „einfach macht“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Ducati Scrambler Icon – Stärke: lebendiges, agiles Fahrgefühl; wirkt besonders stark bei wechselnden Streckenprofilen. Ducati Scrambler Icon – Schwäche: wer vor allem maximale Cruiser-Ruhe sucht, könnte den Ducati-Charakter als „zu aktiv“ empfinden.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärke: souveränes, gelassenes Reisegefühl; vermittelt Stabilität und Komfort für längere Abschnitte. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Schwäche: wer häufig enge Situationen, sehr dynamische Richtungswechsel oder ein besonders leichtes Handling erwartet, wird den Cruiser-Charakter möglicherweise weniger passend finden.
Für wen lohnt sich welcher Typ?
Scrambler-Fans und Stadt- bzw. Landstraßenfahrer
Der Ducati Scrambler Icon ist besonders interessant, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das im Alltag Spaß macht: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Landstraßen und ein Fahrstil, bei dem man gern aktiv mitarbeitet. Der Scrambler-Charakter passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das nicht nur „läuft“, sondern auch im Handling und im Gefühl lebendig bleibt.
Cruiser-Liebhaber und Tourenorientierte
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf entspanntem Reisen liegt: längere Strecken, gleichmäßiges Dahingleiten und ein Motorrad, das Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Wer den American-Cruiser-Look liebt und das Fahrgefühl eher ruhig und souverän mag, findet in der Sport Glide eine stimmige Grundlage.
Fazit:
Der Ducati Scrambler Icon überzeugt im Vergleich vor allem durch seinen lebendigen, agilen Charakter. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell verfügbar ist, auf wechselnden Strecken Spaß macht und sich aktiv fahren lässt, findet im Scrambler-Konzept eine sehr passende Antwort. Seine Stärke liegt im direkten Fahrgefühl und in der handlichen Wirkung – ideal für Stadt, Landstraße und Touren, die abwechslungsreich bleiben.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen ihre Vorteile dort aus, wo Ruhe und Souveränität gefragt sind. Für längere Fahrten, entspanntes Tempo und ein stabileres Reisegefühl ist die Sport Glide im Vergleich die stimmigere Wahl. Wer Cruiser-Charakter priorisiert und das Motorrad eher als komfortablen Begleiter für Kilometer sieht, wird mit der Harley deutlich glücklicher.
Kurz gesagt: Scrambler für aktiven Fahrspaß, Sport Glide für entspanntes Reisen.