| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Motor
- Ausstattung
- Auftritt
- Coolness-Faktor
- eingeschränkter Soziuskomfort
- enger Kniewinkel
- USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Sitzhöhe: | 838 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 283 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter?Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Ducati Streetfighter V2 vs BMW F 450 GS – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Streetfighter V2 und die BMW F 450 GS, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein sportlicher Naked-Bike-Ansatz mit Fokus auf Agilität und direktem Fahrgefühl, dort ein stärker auf Abenteuer und Alltag ausgelegtes Konzept mit dem Anspruch, auch abseits der Komfortzone souverän zu bleiben. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern darum, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Grundidee: Streetfighter-Charakter vs. GS-Anspruch
Die Ducati Streetfighter V2 ist als Streetfighter klar auf Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf sportlichen Strecken ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem kompakten, wendigen Setup, das schnelle Richtungswechsel unterstützt und ein dynamisches Gefühl vermittelt. Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen die typische GS-Philosophie: vielseitig, alltagstauglich und bereit für längere Touren oder auch für Schotter- und Feldwege. Damit richtet sich das Motorrad weniger auf „nur schnell“, sondern auf „schnell und flexibel“.
Motor & Fahrgefühl: Wie unterschiedlich kann „Power“ wirken?
Streetfighter V2: direkt, drehfreudig, sportlich
Die Ducati setzt auf einen Motorcharakter, der sich besonders dann gut anfühlt, wenn es zügig vorangehen soll. Das Ansprechverhalten wirkt im Vergleich sehr direkt, und die Abstimmung unterstützt ein dynamisches Fahren mit häufigen Lastwechseln. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven früh anpeilt und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
F 450 GS: souverän, kontrolliert, tourentauglich
Die BMW wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das gleichmäßig Druck aufbaut und dabei den Fokus auf Kontrolle legt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern auch aus Alltag, längeren Strecken und wechselnden Untergründen. Der Motor passt damit gut zu einer Fahrweise, bei der man nicht ständig „am Limit“ arbeitet, sondern die Leistung dosiert und konstant nutzt.
Ergonomie & Sitzposition: Agil sitzen oder entspannt reisen?
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Sitzhaltung. Die Ducati Streetfighter V2 bringt eine sportlichere Position mit, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik heranholt. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem der Fahrer das Motorrad spürbar „lenkt“ und die Kurvenarbeit direkt beeinflusst. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung für längere Strecken weniger „entspannt“ wirken, wenn der Fokus stark auf Komfort liegt.
Die BMW F 450 GS bietet im Vergleich eine ergonomische Auslegung, die mehr auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit konzentriert bleibt, ohne dass sich der Körper zu stark in eine sportliche Haltung „verbeißt“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind und nicht jede Strecke nach sportlichem Tempo aussieht.
Fahrwerk & Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Streetfighter V2: präzise und spritzig
Im Handling zeigt die Ducati ihre Stärken: Das Motorrad wirkt im Vergleich besonders agil, unterstützt schnelle Richtungswechsel und vermittelt ein direktes Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Plus, weil sich das Bike schnell auf die gewünschte Linie bringen lässt. Wer gern „kurz und knackig“ fährt, profitiert von dieser Charakteristik.
F 450 GS: ruhiger, vielseitiger, alltagstauglich
Die BMW spielt ihre Stärken eher in der Vielseitigkeit aus. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, unterschiedliche Situationen gut zu verarbeiten – von der Stadt bis zur Tour und von glatten Straßen bis zu weniger perfekten Untergründen. Im Vergleich wirkt die F 450 GS dadurch oft stabiler in Situationen, in denen nicht alles perfekt glatt ist. Das ist besonders wertvoll, wenn die Route nicht vorher bis ins Detail planbar ist.
Bremsen & Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo kontrollieren?
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsleistung ein entscheidender Faktor, aber die Wirkung im Alltag kann unterschiedlich sein. Die Ducati Streetfighter V2 wirkt im Vergleich eher auf sportliche Verzögerung ausgelegt: Das spricht Fahrer an, die häufig stark abbremsen, früh in Kurven einlenken und das Motorrad aktiv führen. Die BMW F 450 GS setzt dagegen stärker auf kontrollierbare Verzögerung in unterschiedlichen Situationen. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern auch aus wechselnden Bedingungen.
Elektronik & Assistenz: Sportmodus oder Tourmodus?
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als „nice to have“. Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati wirkt in ihrer Abstimmung stärker auf sportliche Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten getrimmt. Das unterstützt eine Fahrweise, bei der man schnell auf Gasbefehle reagiert und das Motorrad entsprechend „mitarbeitet“.
Die BMW hingegen wirkt im Vergleich so, dass sie den Fahrer in wechselnden Situationen unterstützt. Das ist besonders relevant, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn die Fahrweise mal ruhiger, mal dynamischer ausfällt. Wer gern flexibel unterwegs ist, profitiert von einer Elektronik, die eher „absichert“ als nur „optimiert“.
Alltagstauglichkeit: Womit lässt sich der Tag leichter planen?
Im Alltag zählen viele Kleinigkeiten: Übersicht, Handlichkeit im Stadtverkehr, Komfort bei Stop-and-go und die Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnden Fahrbedingungen klarkommt. Die Ducati Streetfighter V2 punktet hier vor allem durch ihre spritzige Art und das sportliche Handling. Sie fühlt sich im Stadtverkehr oft wie ein Motorrad an, das schnell auf Veränderungen reagiert.
Die BMW F 450 GS ist im Vergleich stärker auf „von morgens bis abends“ ausgelegt. Gerade wenn längere Strecken, wechselnde Untergründe oder auch mal eine spontane Abzweigung dazugehören, spielt die GS-Philosophie ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt dadurch oft wie die bessere Wahl, wenn nicht jede Fahrt nach Plan abläuft.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Streetfighter V2 – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit viel Dynamik bei Lastwechseln
- Agiles Handling, das Kurvenarbeit und schnelle Richtungswechsel unterstützt
- Fokus auf Fahrspaß – besonders auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise
Ducati Streetfighter V2 – mögliche Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann auf sehr langen Strecken weniger entspannend wirken
- Weniger „Allround“-Gefühl bei unruhigen Untergründen im Vergleich zur GS-Philosophie
BMW F 450 GS – Stärken
- Vielseitiger Charakter für Alltag, Touren und wechselnde Strecken
- Kontrolliertes Fahrverhalten, das auch bei nicht perfekten Bedingungen Sicherheit vermittelt
- Ergonomie für längere Fahrten – oft angenehmer, wenn der Tag länger wird
BMW F 450 GS – mögliche Schwächen
- Sportliche Spitzenwirkung fühlt sich im Vergleich weniger „spontan“ an als bei der Streetfighter
- Fokus auf Vielseitigkeit kann für reine Kurven-Performance-Fans weniger „fokussiert“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Ducati Streetfighter V2 ist besonders passend, wenn Fahrspaß und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad sucht, das sich schnell und direkt anfühlt, findet in der Streetfighter V2 einen starken Begleiter. Auch für Fahrer, die häufig kurze bis mittlere Strecken fahren und dabei gern „mehr Gefühl als Routine“ wollen, ist das Bike eine sehr gute Wahl.
Die BMW F 450 GS passt am besten, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als ein reiner Sportfokus. Wer Touren plant, auch mal abseits der typischen Route unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Fahrten, wird mit der GS-Philosophie deutlich glücklicher. Besonders dann, wenn nicht jede Fahrt planbar ist und das Motorrad unterschiedliche Bedingungen souverän abdecken soll.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V2 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo sportliches, direktes Fahrgefühl zählt: bei dynamischer Fahrweise, bei kurvigen Strecken und wenn das Motorrad schnell auf Gas und Lenkimpulse reagieren soll. Wer ein Naked Bike sucht, das sich wie ein „Fahrzeug für den Moment“ anfühlt, liegt mit der Ducati sehr richtig.
Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag und die Tour im Mittelpunkt stehen: vielseitig, kontrolliert und mit einer Sitz- und Fahrphilosophie, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer Flexibilität will – von der Stadt bis zur spontanen Abzweigung – bekommt mit der BMW das rundere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Sportlicher Fokus führt zur Streetfighter V2, Allround-Tourenfokus zur F 450 GS.