| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Motor
- Ausstattung
- Auftritt
- Coolness-Faktor
- eingeschränkter Soziuskomfort
- enger Kniewinkel
- USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Sitzhöhe: | 838 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 283 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter?Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Streetfighter V2 vs. CF Moto 450 MT – Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag“ klingen, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Ducati Streetfighter V2 steht für kompromisslose Straßenperformance und ein sportliches, direktes Fahrgefühl. Die CF Moto 450 MT dagegen zielt stärker auf vielseitige Nutzung: Alltag, Feierabendrunde, gelegentliche Tour – und dabei ein Fokus auf praktische Eigenschaften. Genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs: Hier treffen ein Streetfighter mit klarer Performance-Identität und ein moderner Allrounder mit Reise- und Komfortgedanken aufeinander.
Grundidee: Streetfighter-Charakter vs. vielseitiger Tour-Allrounder
Die Ducati Streetfighter V2 ist vom Konzept her ein Motorrad, das Lust auf Dynamik macht. Die Sitzposition wirkt sportlich, das Handling ist auf Agilität ausgelegt und das Gesamtpaket ist darauf getrimmt, zügig durch die Stadt zu kommen und auf Landstraßen die Kurven zu genießen. Wer ein Motorrad sucht, das sich „wach“ anfühlt und bei jeder Gelegenheit nach mehr verlangt, findet hier eine klare Richtung.
Die CF Moto 450 MT verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das nicht nur für kurze Wege funktioniert, sondern auch für längere Strecken eine gute Figur macht. Der Fokus liegt dabei weniger auf maximalem „Streetfighter-Feeling“, sondern mehr auf Alltagstauglichkeit, Komfort und einem stimmigen Gesamtauftritt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das in vielen Situationen passt – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse Kompromisse „wegdrücken“.
Fahrgefühl im Vergleich: Direktheit auf der Ducati, Gelassenheit bei der CF Moto
Wie sich die Ducati Streetfighter V2 anfühlt
Die Streetfighter V2 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es dynamisch wird. Das Motorrad wirkt sehr direkt: Gasannahme und Fahrwerksgefühl vermitteln schnell, was gerade passiert. In engen Kurven und bei zügigem Tempo zeigt sich die sportliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Ducati belohnt eine aktive Fahrweise und macht Spaß, wenn der Fokus auf Linie, Tempo und Kontrolle liegt.
Wie sich die CF Moto 450 MT anfühlt
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich eher „tourorientiert“ im Gefühl. Sie ist darauf ausgelegt, auch über längere Zeit angenehm zu bleiben. Das Handling ist dabei nicht träge, aber die Abstimmung zielt stärker auf ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahren. Gerade wenn der Alltag dominiert oder die Touren nicht immer nur aus Kurven bestehen, kann diese Art von Fahrcharakter sehr überzeugen.
Motor und Antrieb: Sportliche Dynamik vs. alltagstaugliche Kraftentfaltung
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag funktionieren – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Ducati Streetfighter V2 steht für eine sportliche Kraftentfaltung, die sich besonders bei zügiger Fahrweise bemerkbar macht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Situationen, in denen man Leistung nicht nur „nutzt“, sondern spürt.
Die CF Moto 450 MT setzt eher auf eine Kraftentfaltung, die sich gut dosieren lässt und im Alltag angenehm bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, wechselnde Strecken oder auch mal längere Fahrten anstehen. Die Stärke liegt hier weniger im „Anschieben von Sport“, sondern im gleichmäßigen Vorankommen und in der unkomplizierten Nutzbarkeit.
Fahrwerk und Handling: Agilität bei der Ducati, Stabilität im Alltag bei der CF Moto
Im Handling zeigt sich der Unterschied im Konzept sehr deutlich. Die Ducati Streetfighter V2 ist auf sportliche Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Das ist besonders dann stark, wenn man gern „arbeitet“: Blickführung, Körperhaltung und Gas geben greifen schnell ineinander.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Strecken kann das ein echter Vorteil sein. Statt maximaler „Sportigkeit“ steht hier die Frage im Raum: Wie entspannt bleibt das Motorrad, wenn der Tag länger wird? Genau da spielt die CF Moto ihre Stärken aus.
Bremsen und Sicherheit: Sportliche Kontrolle vs. souveräne Alltagsperformance
Bei der Ducati Streetfighter V2 ist die Bremsleistung vor allem dann überzeugend, wenn man sportlich fährt. Die Dosierbarkeit und die Rückmeldung passen gut zu einer Fahrweise, die Tempo und Kurvenrhythmus aktiv nutzt. Das Motorrad fühlt sich dabei wie ein Werkzeug an, das man gern „zieht“ – ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die CF Moto 450 MT punktet eher mit einer souveränen Bremswirkung im Alltag. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern dass sie sich auf eine gleichmäßige, verlässliche Nutzung konzentriert. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung: genug Reserven, gute Kontrolle und ein Gefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht nervös wird.
Ausstattung und Ergonomie: Sportlich fokussiert vs. praktisch gedacht
Die Ducati Streetfighter V2 wirkt in der Ausstattung und im Gesamtkonzept klar auf sportliche Nutzung getrimmt. Das zeigt sich auch in der Ergonomie: Die Sitzposition und die Art, wie man das Motorrad „liest“, sind stärker auf Dynamik ausgelegt. Das ist ein Plus für alle, die gern sportlich fahren und bei der Ausstattung nicht nur an Komfort, sondern auch an Fahrspaß denken.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen stärker auf praktische Nutzung ausgelegt. Gerade im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt: Übersicht, Sitzkomfort über längere Zeit und das Gefühl, dass man nicht ständig Kompromisse eingehen muss. Wer ein Motorrad sucht, das auch auf Touren nicht nur „irgendwie“ funktioniert, sondern angenehm bleibt, findet hier einen klaren Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Streetfighter V2 – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit viel Rückmeldung
- Agiles Handling für Kurven und zügige Fahrten
- Klare Performance-Identität, die Lust auf dynamische Nutzung macht
Ducati Streetfighter V2 – Schwächen
- Weniger „entspannt“ im Fokus, wenn der Alltag sehr gemischt und lang ist
- Sportliche Ausrichtung kann je nach Fahrstil weniger Komfort-orientiert wirken
CF Moto 450 MT – Stärken
- Vielseitiger Charakter für Alltag und Touren
- Angenehmes, alltagstaugliches Fahrgefühl mit Fokus auf Nutzbarkeit
- Praktische Ergonomie für längere Strecken
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Weniger „Streetfighter-Fokus“ im reinen Sportgefühl
- Wer maximale Dynamik sucht, findet bei der Ducati die klarere Ansage
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil und welche Nutzung im Vordergrund steht. Die Ducati Streetfighter V2 ist besonders passend für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das sich direkt und lebendig anfühlt. Wer das Motorrad als tägliches Spaßgerät sieht – auch wenn es nur eine kurze Runde wird – wird hier sehr wahrscheinlich Freude haben.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das den Alltag gut abdeckt und auch längere Touren angenehm macht. Wenn häufig unterschiedliche Strecken anstehen, wenn Komfort und unkomplizierte Nutzbarkeit wichtiger sind als maximaler Streetfighter-Anspruch, dann passt die CF Moto sehr gut.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V2 ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Mittelpunkt steht: direktes Feedback, agiles Handling und ein Charakter, der Dynamik spürbar macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven und zügige Strecken lieben und ein Motorrad möchten, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt.
Die CF Moto 450 MT ist die rundere Empfehlung, wenn Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit wichtiger sind: ein Fahrgefühl, das auch über längere Zeit entspannt bleibt, und eine Ausrichtung, die Touren und gemischte Strecken gut mitmacht. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für den „perfekten“ Ausflug taugt, sondern für viele Tage im Jahr, findet in der CF Moto die stimmigere Option.
Kurz gesagt: Ducati für Sportfokus, CF Moto für Allround-Komfort.