UVP 15.490 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Was macht das neue Nakedbike aus Bologna besser als sein Vorgänger?
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Motor
  • Ausstattung
  • Auftritt
  • Coolness-Faktor
Kontra:
  • eingeschränkter Soziuskomfort
  • enger Kniewinkel
  • USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht189kg
Radstand1.493mm
Länge2.085mm
Radstand1.493mm
Sitzhöhe: 838 mm
Höhe1.130mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung120 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment93 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite283km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque
Federung vorneMarzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit

Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter? 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, rot oder rot

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Ducati Streetfighter V2 vs Royal Enfield Classic 650: Vergleich, Stärken und Schwächen

Wer zwischen der Ducati Streetfighter V2 und der Royal Enfield Classic 650 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Ducati steht für sportliche Direktheit, agiles Handling und einen klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Royal Enfield dagegen verkörpert den klassischen Charakter: entspanntes Cruisen, ein markantes Retro-Feeling und eine Art von Gelassenheit, die man nicht nur sieht, sondern spürt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie sich die beiden Motorräder im Alltag anfühlen, wie sie sich auf der Straße verhalten und welche Stärken sowie Schwächen je nach Fahrstil besonders ins Gewicht fallen.

Grundcharakter: Streetfighter vs. Classic

Wie sich die Ducati Streetfighter V2 anfühlt

Die Ducati Streetfighter V2 ist ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch. Schon vom ersten Eindruck wirkt sie wie ein Motorrad, das kurze Wege liebt: zügig durch die Stadt, dynamisch auf Landstraßen und mit einem Fahrgefühl, das auf Reaktion statt auf Gemütlichkeit setzt. Der Fokus liegt auf Agilität und einem präzisen Zusammenspiel aus Gasannahme, Lenkverhalten und Fahrwerksgefühl.

Wie sich die Royal Enfield Classic 650 anfühlt

Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen deutlich stärker auf den klassischen Fahrstil ausgerichtet. Das Motorrad wirkt wie gemacht für ruhige Touren, für das entspannte Rollen durch den Verkehr und für Strecken, bei denen das Tempo zweitrangig ist. Der Motorcharakter und die gesamte Anmutung zielen auf ein „einfach genießen“-Gefühl. Wer Retro mag, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Komfort und Charakter.

Fahrgefühl im Vergleich: Dynamik vs. Gelassenheit

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Die Ducati ist auf Dynamik ausgelegt, die Royal Enfield auf entspannte Kontinuität. Das bedeutet nicht, dass die eine Seite „langweilig“ und die andere „nur schnell“ ist. Vielmehr unterscheiden sich die Prioritäten.

  • Ducati Streetfighter V2: wirkt wie ein Motorrad, das man aktiv fährt. Kurze Lenkimpulse, zügiges Beschleunigen und ein sportliches Gesamtgefühl stehen im Vordergrund. Wer gern Kurven sucht und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird hier schnell warm.
  • Royal Enfield Classic 650: lädt eher dazu ein, den Rhythmus zu finden. Das Motorrad vermittelt Ruhe und lässt sich auch bei weniger „sportlicher“ Fahrweise souverän bewegen. Wer Wert auf entspannte Touren und ein klassisches Fahrerlebnis legt, bekommt genau das.

Handling und Alltag: Stadt, Landstraße, Verkehr

Stadtverkehr

In der Stadt spielt die Ducati ihre Stärken aus: Das sportliche Setup unterstützt ein wendiges Gefühl und macht das Manövrieren leichter. Außerdem passt der Charakter gut zu häufigen Beschleunigungen und Richtungswechseln. Die Streetfighter wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“ – auch wenn der Verkehr mal zäh wird.

Die Royal Enfield ist im Stadtverkehr ebenfalls alltagstauglich, aber anders: Sie punktet eher mit Komfort und dem klassischen Fahrgefühl. Wer im Stop-and-Go-Modus nicht ständig „sportlich“ fahren möchte, sondern einfach entspannt ankommen will, findet hier eine angenehme Alternative. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sprint-Werkzeug“, sondern mehr wie ein zuverlässiger Begleiter.

Landstraße und Kurven

Auf der Landstraße zeigt die Ducati ihre sportliche Ausrichtung besonders deutlich. Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren und vermittelt ein direktes Feedback. In Kurven fühlt sich die Streetfighter wie ein Motorrad an, das gern geführt wird – und das belohnt, wenn man es aktiv einsetzt.

Die Royal Enfield kann auf der Landstraße ebenfalls Spaß machen, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem gleichmäßigen Vorankommen. Sie eignet sich gut für Strecken, auf denen man nicht nur „durchzieht“, sondern auch die Landschaft und das Fahrgefühl genießen möchte. Wer sportliche Präzision sucht, wird die Ducati klar im Vorteil sehen; wer eher den Charakter und das entspannte Tempo priorisiert, wird die Classic 650 schätzen.

Komfort und Ergonomie: Wer sitzt wie?

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ducati ist tendenziell sportlicher positioniert und vermittelt dadurch ein fahraktives Gefühl. Das kann auf kurzen Strecken sehr spaßig sein, während längere Fahrten je nach persönlicher Sitzhaltung und Fahrstil unterschiedlich empfunden werden.

Die Royal Enfield setzt stärker auf den klassischen Komfortgedanken. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind darauf ausgelegt, dass man auch längere Zeit entspannt unterwegs ist. Das macht die Classic 650 besonders interessant für Menschen, die nicht ständig „in Sportmodus“ wechseln wollen, sondern lieber eine gleichmäßige, angenehme Fahrt bevorzugen.

Motorcharakter: Wie Kraft genutzt wird

Der größte Unterschied zwischen Ducati Streetfighter V2 und Royal Enfield Classic 650 liegt im Charakter der Motorleistung. Die Ducati wirkt wie ein Motorrad, das Leistung dynamisch in Fahrspaß übersetzt: Gas geben fühlt sich direkt an, und das Motorrad unterstützt zügige Manöver.

Die Royal Enfield steht dagegen für einen Motor, der eher „mitzieht“ und ein klassisches Drehmomentgefühl vermittelt. Das ist besonders dann stark, wenn man nicht ständig das Maximum sucht, sondern lieber flüssig fährt. So entsteht ein Fahrstil, der sich weniger nach „Beschleunigung um jeden Preis“ anfühlt, sondern nach souveränem Vorankommen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Streetfighter V2 – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl: dynamisch, direkt und mit viel Rückmeldung.
  • Agiles Handling: macht Kurven und zügige Strecken besonders attraktiv.
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  • Stimmiges Gesamtpaket: Design, Fahrwerk und Motorcharakter passen zusammen.

Ducati Streetfighter V2 – Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil: wer es eher gemütlich mag, könnte die Ducati als „zu aktiv“ empfinden.
  • Sportliche Ausrichtung: längere Fahrten können je nach Körperbau und Sitzpräferenz weniger komfortabel wirken.

Royal Enfield Classic 650 – Stärken

  • Starker Charakter: Retro-Feeling, das man gern im Alltag und auf Touren lebt.
  • Entspanntes Fahren: ideal für gleichmäßige Fahrten ohne ständiges „Drücken“.
  • Alltagstauglichkeit mit Komfortfokus: angenehm für viele Situationen im Alltag.

Royal Enfield Classic 650 – Schwächen

  • Weniger sportliche Präzision: wer maximale Dynamik und „Sportgefühl“ sucht, wird die Ducati bevorzugen.
  • Charakter statt Tempo: das Motorrad belohnt eher den Genuss als den aggressiven Fahrstil.

Welche Ausstattung und welches Design passt besser?

Design ist bei beiden Modellen ein echtes Kaufargument. Die Ducati Streetfighter V2 wirkt modern, kantig und auf Performance getrimmt. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen setzt auf zeitlosen Stil und eine klassische Optik, die auch abseits der Technik überzeugt.

Bei der Wahl sollte daher nicht nur die Technik zählen, sondern auch die Frage: Soll das Motorrad vor allem „funktionieren“ oder vor allem „ausstrahlen“? Beide können beides, aber die Schwerpunkte sind klar unterschiedlich.

Fazit:

Die Ducati Streetfighter V2 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Fahrgefühl und agiles Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven suchen, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das aktiv mitarbeitet. Wer dagegen eher entspannt fährt, lange Touren genießt und den klassischen Charakter liebt, wird mit der Royal Enfield Classic 650 glücklicher: Sie bietet ein stimmiges Retro-Erlebnis, komfortorientiertes Fahren und einen Motorcharakter, der auf souveränes Vorankommen statt auf ständiges Hochdrehen setzt.

Kurz gesagt: Ducati für sportliche Ambitionen und präzisen Fahrspaß, Royal Enfield für Stil, Ruhe und Genuss auf der Straße. Die Entscheidung fällt leicht, sobald klar ist, welcher Fahrstil wirklich gesucht wird.

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